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28 Oktober 2020

Kurzmeinung: Der Heimweg

Verlag: Droemer Knaur
Autor: Sebastian Fitzek
Erschienen am: 21.10.2020
Seiten: 382
Genre: Psychothriller


Klappentext


Samstag, kurz vor Mitternacht. Jules Tanneberg sitzt am Begleittelefon, ein Service für Frauen, die nachts auf ihrem Heimweg Angst bekommen und eine beruhigende Stimme brauchen. So wie Klara. Die junge Frau glaubt, von einem Psychopathen verfolgt zu werden, der vor Wochen mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht gerade an...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


"Der Heimweg" ist definitv wieder ein klassischer Fitzek, denn ich kenne kaum ein Buch von ihm, in dem nicht in irgendeiner Art eine psychiatrische Klinik oder irgendetwas in der Richtung vorkommt. Das ließ mich beim Lesen dann auch mal kurz genervt tief Luft holen. Klar, es ist ein genialer Schachzug mindestens einen psyschich labilen Charakter in einem Buch unterzubringen, denn das sorgt immer wieder beim Leser für Verwirrung, denn wer psyschich krank ist, ist immer für eine Überraschung gut, aber es ist eben immer wieder dieselbe Schiene, auf der er fährt. Aber trotzdem, Fitzek hat es wieder geschafft einen fast genialen Psychothriller zu schreiben, dessen Auflösung sehr gut und absolut gelungen war. Klaras Schicksal fand ich aber doch etwas zu übertrieben, hier wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen. Jules dagegen hat mir sehr gut gefallen. Aber die Geschichte war schnelllebig, vom Schreibsttil her perfekt und auch wieder sehr außergewöhnlich. Ein sehr gelungener Psychothriller, den ich gerne weiterempfehle.

5/6

24 Oktober 2020

Kurzmeinung: Eat them alive

Verlag: Festa
Autor: Pierce Nace
Erschienen am: 23.04.2019
Seiten: 288
Genre: Horror


Klappentext


Dyke Mellis hasst die Welt. Gestrandet auf einer einsamen Insel, wartet er darauf, Rache an den Männern zu nehmen, die ihn kastriert und verkrüppelt haben. Und dann, an einem schicksalhaften Tag, bietet sich ihm die Chance: Er entdeckt eine Rasse gigantischer Gottesanbeterinnen, die er abrichtet, damit sie seine Feinde bei lebendigem Leib fressen...


Cover: 5/6

Schreibstil: 2/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 2/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Kennt ihr diese Bücher, auf die man sich den ganzen Tag freut bis man endlich weiterlesen kann? "Eat them alive" war leider keins davon ;-) Und trotzdem hat es mich nicht losgelassen. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Also die Grundidee der Geschichte fand ich genial, deswegen wollte ich es ja auch lesen, aber die Umsetzung war mir dann doch zu speziell und vor allem auch zu flach. Alles läuft nach demselben Shema ab, es passiert nichts Überraschendes und der Schreibstil ähnelt dem eines Schulaufsatzes, immer wieder heißt es: "Dyke sagt:...", "Dyke denkt:..." usw. Das Buch war eher kurios anstatt spannend, aber weglegen konnte ich es irgendwie trotzdem nicht. Letztendlich war ich dann aber doch froh, als ich diese skurrile und dubiose Geschichte zu Ende gelesen hatte. Wer wirklich mal etwas Außergewöhnliches, Blutiges, Brutales und sehr speziell geschriebenes Lesen will ist hier genau richtig, alle anderen absolut nicht. Das Cover finde ich übringes ziemlich genial, ich mag den Retro-Look total gerne :-) Ich bin auch froh, dass Buch gelesen zu haben, aber komplett überzeugen konnte es mich leider nicht.

3/6

19 Oktober 2020

Kurzmeinung: Winter der Hoffnung

Verlag: Fischer Scherz
Autor: Peter Prange
Erschienen am: 336
Seiten: 23.09.2020
Genre: Historischer Roman


Klappentext


Deutschland im Hungerwinter 46. Gelähmt von dem Schrecken des verlorenen Krieges und der Angst vor einer ungewissen Zukunft, fehlt es den Menschen an allem, was sie zum Leben brauchen. Selbst Ulla Wolf, Tochter eines Fabrikanten, leidet mit ihrer Familie Not. Das baldige Weihnachtsfest erscheint da wie ein Licht in der Finsternis. Um zu überleben, veranstaltet Tommy Weidner, ein "Bastard", der nicht mal den Namen seines Vaters kennt, Tanzabende gegen Lebensmittelspenden. Dabei lernt er Ulla kennen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, auch sie ist von seinem Charme verzaubert. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Alles spricht dagegen. Bis der Firma Wolf die Demontage droht, und Ullas Vater ausgerechnet Tommys Hilfe braucht.


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Für mich war es das erste Buch von Peter Prange und somit hatte ich auch nicht den Vorgäner "Unsere wunderbaren Jahre" gelesen, wobei dieses Buch hier in der Zeit davor spielt. Auch die TV-Serie dazu kannte ich nicht, mir wurde erst nach dem Lesen des Buches bewusst, wie berühmt die Protagonisten der Familie Wolf schon sind, ich ging also völlig unvoreingenommen an die Geschichte ran. Und ich muss sagen, ich war von der ersten Seite an gebannt. Jeder Charakter passt perfekt in die damalige Zeit und ist sehr gut herausgearbeitet. Die Sorgen und Hoffnungen der einzelnen Protagonisten werden auf den Punkt gebracht und sind sehr authentisch, der Schreibstil ist dazu passend und einfach, so dass man wirklichs sehr schnell lesen kann. Da ich ja zunächst nicht wusste, dass dieses Buch nur eine Vorgeschichte ist, war ich vom Ende etwas enttäuscht, im Nachhinein finde ich es aber absolut passend und ich freue mich darauf, die Geschichte von Familie Wolf weiterverfolgen zu können. "Winter der Hoffnung" ist ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle. 

5/6

17 Oktober 2020

Kurzmeinung: Bermuda

 

Verlag: Droemer Knaur
Autor: Thomas Finn
Erschienen am: 528
Seiten: 01.09.2020
Genre: Horrorthriller


Klappentext


Nur knapp überleben der Biologe Alex Kirchner und die Kruzfahrt-Mitarbeiterin Itzil Pérez den Untergang ihres Luxusliners, der mitten im Bermuda-Dreieck in einen schrecklichen Hurrikan gerät. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Überlebender werden die beiden am Strand einer Vulkan-Insel angespült. Doch die vermeintliche Rettung erweist sich schnell als tödliche Falle: weder Handys noch Kompasse funktionieren, mumifizierte Leichen werden angespült, und nachts kommt es zu unheimlichen Licht- und Geräuschphänomenen.

Schließlich verschwinden Treibgut, Nahrungsmittel und Tote - und breite Schleifspuren führen direkt in den Mangrovendschungel.

Als der erste der Schiffbrüchigen auf entsetzliche Weise stirbt, wird allen klar, dass ein namenloses Grauen auf der Insel lauert - die eigentlich gar nicht existieren dürfte...


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Der Schreibstil von Thomas Finn fand ich zwar gut, aber gelegentlich gab es innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Sätzen unnötige Wortwiederholungen. In der Geschichte ist alles sehr ausführlich beschriebenen, dies war sowohl Fluch als auch Segen, denn einerseits konnte man sich die Insel und die Protagonisten sehr gut vorstellen, andererseits war es manchmal auch zu viel des Guten, so dass die diese geniale Geschichte zu sehr in die Länge gezogen wurde. Direkt am Anfang wird Spannung aufgebaut, die im Laufe des Buches anhält, wobei es aber für meinen Geschmack zu wenig "Nervenkitzel-Momente" gab. Aber sonst gibt es nichts Negatives über dieses tolle Buch zu sagen. Es ist eine Mischung aus Thriller, Trash, Horror, ein bisschen Humor, Drama und Science Fiction. Auf die Auflösung wäre ich im Leben nicht gekommen, alles ist gut konstruiert und zum Ende hin gibt es einige Überraschungen. Für mich ein ganz tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

5/6


14 Oktober 2020

Rezension: Vortex - Der Tag an dem die Welt zerriss -

Verlag: Fischer KJB
Autor: Anna Benning
Erschienen am: 04.03.2020
Seiten: 496
Genre: Fantasy

Klappentext

Der Tag, an dem der erste Vortex über unsere Welt zog, veränderte alles. Er veränderte unsere Länder. Unsere Meere. Und er veränderte uns. Seine Energien weckten Kräfte, die es nicht geben sollte. Kräfte des Feuers, der Erde, der Luft und des Wassers. Unsere Welt ist heute eine andere. Doch die Vortexe sind geblieben. Ich lernte, in ihren Wirbeln zu laufen. Ich lernte, ihre Kräfte zu meinen Kräften zu machen. Doch ich wusste nicht, welche Macht ich dadurch entfachen würde. Bis ich ihn traf. Und meine Welt endgültig aus den Fugen geriet...

Cover

Das Cover ist natürlich ein absoluter Hingucker und passt mit den Farben perfekt zur jugendlichen Zielgruppe. Ich habe ein Buch der 1. Auflage mit buntem Buchschnitt, was es noch mehr zu einem Highlight macht.

Inhalt

Elaines Mutter wurde ermordert, als sie noch ein Kind war. Nun trainiert sie seit ihrem 12. Lebensahr im Kuratorium um Vortexläuferin zu werden. Denn als Läuferin hat sie die Chance den Tod ihrer Mutter zu rächen.


10 Oktober 2020

Rezension: Z: Der Anfang vom Ende (9) - Monster -

 

Verlag: Independently Puplished
Autor: Michael Haag
Seiten:125
Erschienen am: 01. August 2020


Zum Inhalt

Zed befindet sich in einer schwierigen Situation, aber anscheinend war genau das sein Plan. Er sitzt gefesselt in dem Fahrzeug, das er und Wega zuvor entdeckt hatten, aber Wega ist nicht bei ihm. Die vier Männer im Fahrzeug wollen, dass er sich ihnen anschließt, denn sie sind von seinen kämpferischen Fähigkeiten beeindruckt. Sie bringen ihn zu ihrem Anfüher. Und Zed hält weiter an seinem Plan fest, auch als er feststellt, dass der Mann, der ihm dort als "Leutnant" vorgestellt wird gerissen und schlau ist.

Meine Meinung

Also zunächst beginnt das Buch mit einem richtig guten Prolog, in dem ganz viel Wahrheit steckt. Danach hatte ich tatsächlich kurz Probleme wieder in die Geschichte zu finden, denn wenn ich mich recht erinnere, gab es hier zum ersten Mal zwischen den Büchern einen kleinen Zeitsprung von einigen Stunden, sonst ging immer ein Buch fortlaufend ins andere über. Aber wenn man sich dann ein bisschen reingelesen hat versteht man den Sinn dahinter und kann wie gewohnt schnell und flüssig lesen.

Zed's Charakter hat mir hier zwischendurch nicht so gut gefallen. Gegenüber seinen vermeintlichen Entführern verhielt er sich meist so schrecklich "besserwisserisch", dass es etwas nervt, das hat jemand wie er doch gar nicht nötig.

Fazit

Band 9 war für mich bislang einer der besten Bücher über Zed, auch wenn mir seine charakterliche Entwicklung hier kurz auf die Nerven ging. In diesem Band wurde zwar auch wieder viel geredet und philosophiert, aber es passiert auch sehr viel Interessantes. Außerdem gab es einen sehr interessanten Handlungsstrang, der mir sehr gut gefallen hat und den es noch aufzuklären gilt. Ich hoffe, Band 10 kann an diesen sehr guten Band anknüpfen.

5/6

05 Oktober 2020

Kurzmeinung: Brutal

Verlag: Festa
Autor: Kristopher Triana
Erschienen am: 14.06.2019
Seiten: 416
Genre: Horror


Klappentext


Kim White - hübsch, reich, beliebte Chearleaderin - führt ein Traumleben. Doch Kim hasst einfach alles daran.


Sex, sagen ihre Freundinnen, verändert alles. Also entscheidet sie sich für den Verlust ihrer Jungfräulichkeit und verführt ihren Lehrer.


Allerdings findet Kim die Möglichkeit, durch das Liebesspiel Menschen zu zerstören, viel interessanter. So ruiniert sie begeistert das Leben des verheirateten Familienvaters und stürzt sich in einen Strudel aus Sadismus und unvorstellbarer Gewalt, immer auf der Suche nach neuen Opfern, die sie demütigen und zerstören kann.


Cover: 2/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Schon nach den ersten Seiten war ich gebannt vom tollen Schreibstil des Autors. Er drückt die Gedanken der 16 Jahre alten Kim perfekt aus und lässt sie die Geschichte so erzählen, dass der Leser Stück für Stück miterlebt, wie aus einer vom Leben gelangweilten, verwöhnten Teenagerin eine gnadenlose Soziopatin wird. Vom Inhalt her hat es mich teilweise etwas an den Film "Wild Things" erinnert, nur dass dies hier sehr viel weitergeht. Für ein Festa Extrem Buch fand ich vor allem die erste Hälfte sehr harmlos, aber durch Kims charakterliche Entwicklung wird das Buch dann irgendwann zu einer sehr extremen Horrorgeschichte. Was eigentlich auch ein bisschen schade ist, denn ohne die sehr genaue Beschreibung von Kims perversen Taten würde das Buch vielleicht viel mehr Leser ansprechen. Denn es ist eine perfekt konstruierte und auch sehr sozialkritische Geschichte. Der Autor hat perfekt auf den Punkt gebracht, wie man durch gut inszinierte Lügen das Leben von anderen nur durch die sozialen Medien komplett ruinieren kann und wie Leute etwas glauben, nur weil es ihnen einen Vorteil verschafft. Ich fand das Buch größtenteils sehr, sehr gut, es gab wenige zu heftige Szenen und es war einfach sehr gut durchdacht, ich empfehle es sehr gerne an Leser mit starken Nerven weiter.

5/6

04 Oktober 2020

Rückblick September 2020

 


Wahnsinn, die Zeit rast und schon ist Herbst. Ich liebe es, jetzt wieder vor'm Kamin zu sitzen und zu lesen, im Herbst habe ich auch meistens mehr Lesezeit wie zur warmen Jahreszeit, wenn man abends länger draußen unterwegs ist, aber ich glaube, so geht es vielen. Im September habe ich 5 Bücher gelesen, das waren insgesamt 2.064 Seiten.

Bei meinen Neuzugängen habe ich mich wieder sehr zurückgehalten, für zwei Bücher konnte ich sogar gar nichts, die hat mir der Verlag überraschenderweise zugeschickt, worüber ich mich riesig gefreut habe, eins davon habe ich sogar schon gelesen.

Auch diesen Monat gab es wieder kein Buch, das ich mit 6 Lesezeichen bewertet habe. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, oder ob die Bücher mich einfach nicht richtig packen können. Dafür habe ich aber drei Bücher mit 5 Lesezeichen bewertet, das Buch, welches mir davon am meisten in Erinnerung bleiben wird ist "Ich lebe noch" von Kate Alice Marshall, dabei hätte ich das nach den ersten Seiten überhaupt nicht gedacht...


Klappentext

Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall gestorben ist, reist die 16-jährige Jess in die einsamen Wälder Kanadas, um für ein Jahr bei ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnert, zu leben.
Eines Tages stürmen mehrere bewaffnete Männer die Holzhütte. Jess beobachtet aus einem Versteck, wie ihr Vater verhört und ohne Mittleid erschossen wird. Dann verbrennen die Mörder die Hütte und fliegen mit einem kleinen Flugzeug davon.
Nun ist Jess der Wildnis schutzlos ausgeliefert. Und der eisige Winter naht. Sie und Bo, der Hund ihres Vaters, brauchen Nahrung, Wärme und eine Zuflucht. Jeder Fehler kann tödlich sein. Aber noch lebt Jess...

>>> Rezi

Einen richtigen Flop hatte ich nicht, ich habe im September aber zwei Bücher mit 3 Lesezeichen bewertet. Das war einmal "Final Control" von Veit Etzold, was mir einfach viel zu anstrengend zu lesen war, und "Devolution" von Max Brooks.

Und hier meine Neuzugänge vom September:

1. Devolution - Max Brooks
2. Die Chroniken von Alice - Die schwarze Königin - Christina Henry
3. Zerrissen - Michael Tsokos (Überraschungsbuch vom Verlag)
4. Final Control - Max Brooks (Überraschungsbuch vom Verlag)
5. Brutal - Kristopher Triana

So, das war mein Lesemonat. Ich wünsche euch allen einen tollen Start in den Herbst und viele spannende Lesestunden :-)

03 Oktober 2020

Rezension: Die Chroniken von Alice - Die schwarze Königin -

Erschienen am: 31.08.2020
Seiten: 352
Genre: Fantasy

Klappentext

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen - vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jaberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: nämlich Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden.
Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lenern, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehn ist...

Inhalt

Alice und Hatcher sind weiter gemeinsam unterwegs. Sie sind auf der Suche nach Jenny, Hatchers Tochter, die von einem Mädchenhändler in den Fernen Osten verkauft wurde. Lange Zeit wandern sie durch einen Tunnel, als sie endlich dessen Ende erreichen sind sie entsetzt, denn anstatt üppige grüne Wiesen und Dörfer erwartet sie nur Schutt und Asche.

Währenddessen hofft Alice, Grinsers Einfluss endlich entflohen zu sein, aber sie spürt, dass er trotz der immer größer werdenden Entfernung mit ihr verbunden ist. Selbst hier, im Reich der weißen Königen, hört sie weit entfernt noch immer Grinsers Stimme in ihrem Kopf. Und so begeben sich Hatcher und Alice auf den Weg durch das verbrannte Land, in dem sehr viele Gefahren auf sie warten und wo ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird.

Meine Meinung

Zu Beginn fand ich es sehr schön, dass im Prolog der erste Band noch mal zusammengefasst wurde, so dass man in den zweiten Band wieder sehr gut reinfinden konnte. Trotzdem sollte man die Bücher der Reihe nach lesen und nicht erst mitten drin anfangen, da sie nahtlos ineinander übergehen.

Der Inhalt war hier weniger brutal und blutig wie in Band 1. Die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere ließen es hier eher zu alles mit sehr viel Magie zu erzählen. Schön zu lesen war es auch, wie Alice sich weiterentwickelt. Sie ist nach wie vor noch nicht ganz von sich selbst und ihren Fähigkeiten überzeugt, lernt aber weiter diese im richtigen Moment einzusetzen.

Das Buch ist nicht wirklich spannend, aber trotzdem sehr fesselnd, da man unbedingt erfahren möchte wie es weitergeht, insofern man sich für mystische Märchenadaptionen interessiert. Ich kann mir vorstellen, dass sich Leser, die sich hier auf eine weitere blutige Fantasy-Horror-Geschichte freuten eher etwas langweilten.

Was mich etwas nervte waren die fehlenden Kapitel. Das Buch ist neben dem recht kurzen Prolog in zwei sehr, sehr lange Teile aufgeteilt. Dazwischen gibt es ganz selten einen Leseabschnitt und Kapitel gibt es gar keine. Auch wenn es letztendlich am Inhalt des Buches nichts ändert, so finde ich persönlich die Einteilung in Kapitel immer besser. Der Schreibstil dagegen hat mir wieder sehr gut gefallen, er ist weiterhin schön an die Geschichte angepasst. 

Fazit

Im Gegenstaz zu Band 1 fand ich die Fortsetzung sehr viel einfacher und ruhiger, aber trotzdem genauso gut. Der Aufbau hat mich aufgrund der fehlenden Kapitel etwas genervt, das war auch auch das Einzige, was ich hier bemängeln kann. Die Bücher sind aber wirklich nur für Leser zu empfehlen, die gerne mal in eine etwas andere Adaption der verrückten Welt von "Alice im Wunderland" eintauchen wollen. Es ist eine Mischung aus Fantasy und ein bisschen Horror, aber auch eine große Liebesgeschichte. Mir hat es wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.

5/6

27 September 2020

Kurzmeinung: Final Control

  
Verlag: Droemer
Autor: Veit Etzold
Erschienen am: 01.10.2020
Seiten: 480
Genre: Thriller


Klappentext


Was viele lange befürchtet haben, tritt letztendlich ein: Die EU zerbricht, und Europa steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Erst ein paar Monate vorher hat Dairon Arakis, Investor und Milliardär, einen unbeschreiblichen Plan auf einem geheimen Treffen in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum vorgestellt. Doch niemand nahm ihn ernst. Erst Tom, der im chinesischen Shenzhen in einem Start-up arbeitet, erkennt das Ausmaß von Dairons Plan und die Rolle der totalen digitalen Überwachung, die in China milliardenfach angewandt wird. Doch da ist es fast zu spät, denn Dairon Arakis ist niemand, der Leute, die ihm im Weg sind, am Leben lässt. Am Ende stehen Europas Anführer vor einer Entscheidung, die vom Teufel selbst kommen könnte.


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Als mich das Buch überraschenderweise zu Hause erreicht hat war ich direkt sehr angetan vom Cover, ich mag es, wenn dort Details verarbeitet werden die in der Geschichte eine Rolle spielen, so wie hier die chinesische Fahne im Titel des Buches. Ansonsten muss ich sagen: Es ist wirklich schwere Kost. Erst etwa nach der Hälfte des Buches konnte ich sagen, dass ich im Buch angekommen bin und das ich verstanden habe, wie alles zusammenhängt und worauf alles hinausläuft. Es war teilweise schon sehr mühselig für mich die Fäden zusammen zu halten und den Spaß beim Lesen nicht zu verlieren. Letztendlich eine gute Idee, wohl auch sehr gut recherchiert, aber vor allem am Anfang sehr verworren und kompliziert. Das Ende kam dann sehr überraschend und auch relativ plötzlich, ich dachte, da käme noch was, dem war dann aber nicht so. Ein schönes Zitat möchte ich noch aufgreifen, welches die Geschichte und Hauptprotagonist Tom ganz gut beschreibt: "Es gib kein richtiges Handeln im falschen." Ansonsten muss ich leider sagen, mich konnte das Buch nicht umhauen, teilweise zu kompliziert, zu viele Details und zu selten spannend, daher fand ich es nur mittelmäßig. Aber für Fans von Polit-Thrillern sicherlich durchaus interessant.

3/6

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