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04 August 2020

Rezension: Das Haus der finsteren Träume


Verlag: Heyne
Autor: Shaun Hamill
Erschienen am: 13.07.2020
Seiten: 464
Genre: Gruselroman

Klappentext

Die Turners sind eigentlich eine ganz normale Familie. Vater Harry arbeitet bei der Stadtverwaltung, Mutter Margarete ist Hausfrau. Dir drei Kinder Sydney, Eunice und Noah wachsen behütet in einem kleinen Vorort auf. Doch die Turners haben ein Geheimnis: Sie sehen Monster. Unheimliche Kreaturen kratzen Nacht für Nacht heulend an den Fenstern ihres Hauses. Kein Familienmitglied spricht darüber, obwohl die Monster nach und nach das Familienidyll zerstören. Bis Noah, der jüngste Sohn, eines Nachts beschließt, dem grauen die Tür zu öffnen...

Cover

Ich finde die Aufmachung des ganzen Buches sehr schön und sehr gelungen. Es passt super zu einem Gruselroman wie diesem.

Inhalt

Hauptprotagonist Noah erzählt dem Leser die Geschichte und beginnt zunächst damit über das Kennenlernen seiner Eltern zu berichten. Sein Vater Harry war schon immer Fan von Gruselgeschichten und zieht damit auch Noahs Mutter Margarete in den Bann des Gruseligen. Nach einem gemeinsamen Besuch in einem Spukhaus möchte auch Harry eine solche Attraktion bauen, dafür missachtet er die finanziellen Nöte seiner Familie. Dies alles geschieht noch vor der Geburt von Noah. Als Noah zur Welt kommt stirbt sein Vater an einem Hirntumor, aber etwas Dunkles, das seinen Vater anscheinend sein Leben lang begleitet hat, bleibt bei der Familie. Aber Noah möchte sich nicht davor fürchten, stattdessen beschließt er schon in jungen Jahren, sich den Monstern zu stellen.



21 Juli 2020

Kurzmeinung: Blood & Roses Buch 6

Erschienen am: 05.01.2020
Seiten: 272

Klappentext
Werden Sloane und Zeht endlich Ruhe vor dem Verbrecherboss Charlie Holsan finden? Gibt es für die beiden die Chance auf ein redliches Leben zu zweit?

Kurzmeinung
Cover: 6/6
Schreibstil: 6/6
Handlung: 4/6
Charaktere: 4/6
Spannung: 4/6
Fesselnd: 4/6

Fazit

Der Grund, warum ich für den Abschlussband 4 Punkte vergebe anstatt mehr, ist, dass es einfach nichts Neues mehr gibt. Man hat sich nach fünf Büchern an den tollen Schreibstil von Callie Hart gewöhnt und auch die überraschenden Wendungen, die hier aber nicht so häufig vorkommen, sind nicht mehr so überraschend, man rechnet schon fast damit. Somit beende ich diese Reihe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich fand die Bücher wirklich sehr, sehr gut und hätte man alles kürzer gefasst und in ein oder zwei Bücher gepackt wäre es vielleicht noch besser gewesen, denn so wird hier und dort mal etwas in die Länge gezogen und einiges wiederholt sich öfter mal, so wie die Gedanken von Zeth, der doch sehr oft über ähnliche oder gleiche Dinge nachgrübelt. Trotzdem eine tolle Dark-Romance Reihe, die hier "eigentlich" ein würdiges Ende findet. Es ist jedoch so, dass es weitere Bücher gibt, die auf der Blood&Roses-Reihe beruhen. So gibt es z.B. ein Buch über Rebel, das bereits in englisch erschienen ist, ob und wann es auf deutsch erscheint weiß ich leider nicht. Und es soll ein Buch über Michael geben, was mich sehr freuen würde, denn er war während der gesamten Reihe mein Lieblingscharakter und ich fand es schön, dass er im Abschlussband ein eigenes kleines Kapitel hat. Außerdem schreibt Callie Hart noch die Reihe "Violent Things", die ebenfalls auf Blood & Roses basiert. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das dann alles nicht doch zu viel des Guten ist und ich weiß nicht, ob ich die Bücher alle lesen möchte oder es einfach bei diesem schönen Abschluss belasse.

4/6


16 Juli 2020

Kurzmeinung: Autumn & Leaf


Verlag: Sternensand
Autorin: J.K. Bloom
Erschienen am: 17.01.2020
Seiten: 448
Genre: Fantasy

Klappentext
551 und 556.
Das sind ihre Produktnummern, denn sie wurden von einer Maschine erschaffen und in einem Institut großgezogen, wo sie darauf warten, verkauft zu werden. Sie sehen aus wie Menschen, besitzen jedoch keinerlei Rechte, dürfen keine Gefühle haben und schon gar keinen Umgang miteinander pflegen. Doch Autumn und Leaf geben sich Namen, lieben sich in aller Heimlichkeit und planen, zu fliehen. Als Leaf ausgerechnet an einen grausamen Mann verkauft werden soll, muss alles schnell gehen und die Flucht steht kurz bevor. Doch da erfährt Leaf, dass sich Autumn allein davongestohlen hat, ohne sie mitzunehmen. Ihr bleibt nur, sich ihrem Schicksal zu ergeben, denn ohne ihn ist sie eben nur 556. Ein Produkt, dazu verdammt, für die perversen Fantasien ihres neuen Besitzers herzuhalten. Sie ahnt nicht, dass die wahre Grausamkeit ihr noch bevorsteht, denn Autumn hat das Institut nicht freiwillig verlassen...
Cover: 6/6
Schreibstil: 3/6
Handlung: 2/6
Charaktere: 3/6
Spannung: 2/6
Fesselnd: 2/6

Fazit
Ich gehöre nicht zu den Lesern, die Bücher abbrechen, aber hier wäre es beinahe passiert. Obwohl mir der Anfang noch ganz gut gefallen hat konnte ich im Verlauf der Geschichte immer weniger damit anfangen. Es gibt zu viele Unterhaltungen, zu viele politische Spielchen und einfach auch zu viele langatmige Kapitel, mich hat das Ganze überhaupt nicht gepackt, dabei fand ich die Grundidee dieser Geschichte wirklich sehr interessant. Jedoch verlief die Entwicklung dann überhaupt gar nicht nach meinem Geschmack. Die Genres werden hier ordentlich durchgemischt: Hauptsächlich geht es um die Liebesgeschichte von Autumn & Leaf, aber es steckt auch ein bisschen Science Fiction, Fantasy und Dystopie darin. Die Kapitel werden für meinen Geschmack viel zu oft in die Länge gezogen, weniger Worte und mehr Handlung wären mir lieber gewesen, vielleicht hätte es mir dann etwas besser gefallen, aber so konnte ich leider nur wenig damit anfangen. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet.
2/6


14 Juli 2020

Gemeinsam Lesen #11

Nach einer Ewigkeit mache ich heute endlich mal wieder bei der tollen Gemeinschaftsaktion "Gemeinsam lesen" von "Schlunzen-Bücher" mit...


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese im Moment "Autumn & Leaf" von J.K. Bloom und bin auf Seite 262.


Klappentext

551 und 556.
Das sind ihre Produktnummern, denn sie wurden von einer Maschine erschaffen und in einem Institut großgezogen, wo sie darauf warten, verkauft zu werden. Sie sehen aus wie Menschen, besitzen jedoch keinerlei Rechte, dürfen keine Gefühle haben und schon gar keinen Umgang miteinander pflegen. Doch Autumn und Leaf geben sich Namen, lieben sich in aller Heimlichkeit und planen, zu fliehen. Als Leaf ausgerechnet an einen grausamen Mann verkauft werden soll, muss alles schnell gehen und die Flucht steht kurz bevor. Doch da erfährt Leaf, dass sich Autumn allein davongestohlen hat, ohne sie mitzunehmen. Ihr bleibt nur, sich ihrem Schicksal zu ergeben, denn ohne ihn ist sie eben nur 556. Ein Produkt, dazu verdammt, für die perversen Fantasien ihres neuen Besitzers herzuhalten. Sie ahnt nicht, dass die wahre Grausamkeit ihr noch bevorsteht, denn Autumn hat das Institut nicht freiwillig verlassen...

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Als ich erwache, liege ich in einer Zelle auf einem harten Steinboden, und fades Licht leuchtet von den alten Deckenlampen herab."

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Ein ganz tolles Cover, aber der Rest, na ja... Es zieht sich etwas und es ist leider auch nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

4. Nenne ein Genre, für das wir dir in den Kommentaren eine Buchempfehlung geben sollen!

Ihr könnt mir gerne ein Buch aus dem Bereich "Horror" empfehlen :-)

Kurzmeinung: Licht aus!


Verlag: Festa

Autor: Richard Laymon

Erschienen am: 25.05.2012

Seiten: 272

Genre: Horror


Klappentext


Als Brit in einem Kino den Film "Schreck, der Vampir" sieht, wundert sie sich: Die junge Frau, der man die Kehle durchschneidet, ist das nicht ihre Freundin Tina? Aber die ist doch keine Schauspielerin! Brit ahnt nocht nicht, dass auch sie bald die Hauptrolle in einem Film spielen wird - in "Schreck, der Inquisator..."


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Die englische Originalausgabe wurde 1982 erstveröffentlicht, mein Geburtsjahr, und die Tatsache, dass die Geschichte schon so alt ist, bringt wie so oft in älteren Horrorbüchern einen interessanten Aspekt mit sich. Die Protagonisten müssen ganz ohne Handys und anderen technischen Schnick Schnack auskommen. Und dabei treffen hier brutaler Horror und Snuff-Filme auf zärtliche Liebesgeschichten. Die Kombination aus verruchter Erotik und harten Mordszenen, dazu eine wirklich fesselnde und sehr gut durchdachte Story, machen dieses Buch einfach zu einem genialen Pageturner. Laymon hat es auch hier wieder geschafft, auf wenigen Seiten ohne viel drum herum alles auf den Punkt zu bringen, was eine gute Horrorgeschichte ausmacht. Wieder mal ein richtig gutes Buch von ihm, das mich sehr gut unterhalten hat.


5/6

09 Juli 2020

Rezension: Der Fahrer


Verlag: Rowohlt
Autor: Andreas Winkelmann
Erschienen am: 16.06.2020
Seiten: 400
Genre: Thriller

"Der Fahrer" ist nach "Das Haus der Mädchen" und "Die Lieferung" der dritte Band der "Kerner & Oswald - Reihe". Man kann alle Bücher unabhängig voneinander lesen, da es zwar dieselben Ermittler sind, es sich aber immer um neue und abgeschlossene Fälle handelt.

Klappente

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht - sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten - fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft - obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart - und zu sich - zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich - in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens gerichtet...

Cover

Vielleicht hätte man aus dem Cover etwas mehr rausholen können, aber es ist auffällig genug, so wie es ist und passt auch zum Stil der restlichen "Winkelmann-Bücher".

Inhalt

Für Jens Kerner beginnt alles mit einem verlassenen Auto, auf dem Fahrzeug wurde mit fluorierender Farbe der Hashtag #findemich gezeichnet. Die Fahrertür steht offen, aber von der Fahrerin fehlt jede Spur. Jens Kerner, der an diesem Abend eigentlich seinen Geburtstag feiert, fährt direkt zum Tatort und nimmt zusammen mit anderen Beamten die Ermittlungen auf.


05 Juli 2020

Rückblick Juni 2020


Schon wieder ist ein Monat zu Ende und es ist wieder mal Zeit auf die Bücher der letzten 30 Tage zurückzublicken. Was ich mir im Moment wirklich abgewöhnt habe, ist das "Massenlesen" und das Lesen von mehreren Büchern gleichzeitig. Ich genieße meine Bücher viel mehr... Manchmal hatte ich so viele Rezensionsexemplare, dass ich gar nicht mehr nachkam mit lesen und nicht wusste, was ich zuerst lesen soll, schließlich will man ja allen Autoren und Verlagen gerecht werden und damit habe ich mich selbst unter unnötigen Druck gesetzt. So wie es jetzt ist, ist es viel besser. Ich habe 1, 2 Rezensionsexemplare und dann habe ich ja noch etwa 160 wundervolle Bücher auf meinem SuB, die auch endlich gelesen werden wollen. Im letzten Monat habe ich 7 Bücher gelesen (davon 1 Rezensionsexemplar), das waren insgesamt 2.130 Seiten. Ein Flop war in diesem Monat eigentlich nicht dabei, die größte Enttäuschung war vielleicht "Verity" von Colleen Hoover. Zwar fand ich das Buch sehr fesselnd, aber am Ende fühlte mich irgendwie ein bisschen betrogen. Ich will nicht zu viel verraten, für diejenigen, die das Buch noch lesen möchten, aber mir hat die Auflösung nicht wirklich gut gefallen.

Meine Highlights waren:


Acht Menschen werden in ihren selbstfahrenden Autos entführt und auf einen tödlichen Kollisionskurs geschickt. Wenn es den Behörden nicht gelingt, die Fahrzeuge anzuhalten, wird eines nach dem anderen explodieren. Doch damit nicht genug: Der Täter streamt die Höllenfahrt seiner Passagiere live im Internet und fordert die Zuschauer auf, abzustimmen: Wer hat es verdient zu überleben? Und wer muss sterben?


Ethan ist in das seltsamste Mädchen der Schule verliebt. Die mit den Spinnen im Haar. Die, die sie Spiderweb nennen.

Obwohl sie alle anderen Kinder in der Schule abschreckt, hält Ethan Spiderweb für das süßeste Mädchen der Welt. Aber es gibt ein Problem: Jedes Mal, wenn sie starke Gefühle hat ... nun ja ... explodiert ihr Gesicht.

Je näher die beiden sich kommen, desto absonderlicher wird ihr Zustand...

>>> Kurzmeinung






Neu eingezogen sind im Juni tatsächlich nur 5 Bücher:


1. Schnick Schnack Tod - Mel Wallis de Vries

2. Tears of Tess 2 - Pepper Winters
3. Enna Andersen und das verschwundene Mädchen - Anna Johannsen
4. In den finsteren Wäldern - Richard Laymon
5. Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht - Carlton Mellick III

So, das war's mal wieder mit meinem Monatsrückblick :-)

             

29 Juni 2020

Kurzmeinung: In den finsteren Wäldern


Verlag: Festa

Autor: Richard Laymon

Erschienen am: 14.10.2011

Seiten: 250

Genre: Horror


Klappentext


Neala und ihre Freundin Sherri nutzen die Ferien, um durch die Berge Kaliforniens zu wandern. Sie ahnen nicht, dass man in dem Städtchen Barlow schon auf sie lauert.

Die Bewohner fesseln verschleppen die Frauen in den Wald und fesseln sie an Bäume - dann laufen sie davon und lassen die beiden zurück.

Die Gefangenen können nur warten. Auf die Dunkelheit... den Wahnsinn... die Schmerzen... die hungrigen Krulls.


Cover: 3/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Das Buch beginnt direkt mit viel Action und behält dieses Tempo auch bei. Laymon schafft es durch seinen tollen Schreibstil sogar ein Massaker im Wald atmosphärisch rüberkommen zu lassen. Die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, es gibt kaum Hungerstrecken, ständig passiert irgendwas. Das Buch ist ein absolut fesselndes, aber auch sehr blutiges Katz- und Maus-Spiel in dem die Protagonisten Seite für Seite ums Überleben kämpfen, jeder auf seine teilweise sehr makabere Art und Weise. Es gibt viele Kämpfe, viel Gewalt, viel Blut und egal ob Mensch oder Krull, die Lust am Sex vergeht ihnen selbst in den absurdesten Situationen nicht. Dieses Buch ist ein Muss für alle Horror-Fans, aber sicher auch ein No Go für alle anderen. Mir hat es gut gefallen, ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.


5/6



28 Juni 2020

Kurzmeinung: Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht


Verlag: Festa

Autor: Carlton Mellick III

Erschienen am: 23.06.2020

Seiten: 160

Genre: Bizarro Fiction


Klappentext


Ethan ist in das seltsamste Mädchen der Schule verliebt. Die mit den Spinnen im Haar. Die, die sie Spiderweb nennen.

Obwohl sie alle anderen Kinder in der Schule abschreckt, hält Ethan Spiderweb für das süßeste Mädchen der Welt. Aber es gibt ein Problem: Jedes Mal, wenn sie starke Gefühle hat ... nun ja ... explodiert ihr Gesicht.

Je näher die beiden sich kommen, desto absonderlicher wird ihr Zustand...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Wenn man dieses Buch gelesen hat, muss man erst mal tief durchatmen, denn es ist absolut verrückt. Es ist witzig, schräg, dramatisch, eklig, spannend, voller Liebe... und es vereint so viele Emotionen miteinander, dass man sie gar nicht alle in Worte fassen kann. Carlton Mellick III hat hier wirklich ein meisterhaftes "Bizarro Fiction" - Büchlein geschaffen, das man in einem Rutsch durchlesen muss, denn die Geschichte ist skurril und fesselnd zugleich. Ich liebe diese Geschichte und wer mal eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte lesen will, der sollte sich das Buch unbedingt besorgen.


6/6


27 Juni 2020

Kurzmeinung: Verity


Verlag: bold

Autorin: Colleen Hoover

Erschienen am: 13.03.2020

Seiten: 368

Genre: Psychothriller


Klappentext


Eigentlich wollte Lowen Ashleigh nur die gefeierten Psychothriller von Verity Crawford weiterschreiben, die seit einem Unfall nicht mehr ansprechbar ist. Doch mit zweierlei hat Lowen nicht gerechnet: dass sie sich in Veritys Mann Jeremy verlieben würde und dass sie im Haus der Crawfords eine lebensbedrohende Entdeckung machen würde... 


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Ich kann den Hype um das Buch schon ein bisschen verstehen, denn es ist wirklich sehr gut geschrieben und auch sehr fesselnd, trotzdem haben mich ein paar Kleinigkeiten gestört. Auch die Geschichte an sich ist sehr interessant, aber was mich am meisten genervt hat war Hauptprotagonisten Low. Sie trifft ständig unüberlegte und oft auch sehr zweifelhafte Entscheidungen, das trägt manchmal zum Unterhaltunswert des Buches bei, meistens bei mir aber auch zum Kopf schütteln. Und auch Jeremys Verhalten war vor allem zum Ende hin für mich doch eher Zweifelhaft. Der Stärkste Charakter war eindeutig die Namensgeberin des Buches, Verity. Auch wenn mich die letzten Seiten nicht umgehauen haben fand ich es insgesamt sehr unterhaltsam und empfehle es deswegen auch gerne weiter.


4/6



26 Juni 2020

Rezension: Ich bleibe hier

Verlag: Diogenes
Autor: Marco Balzano
Erschienen am: 20.06.2020
Seiten: 288
Genre: Historischer Roman


Klappentext

Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol - doch die Zeiten sind hart. Von 1939 bis 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sein heimlich in Kellern und Scheunen. Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten, leistet sie Widerstand - mit Leib und Seele.

Cover

Das Cover ist ein typisches Verlagscover, das sehr schön zum Inhalt des Buches passt. Aber man sollte wissen, dass die ganze Geschichte zwar auf den Bau des Staudamms ausgelegt ist, jedoch trotzdem nur einen eher geringen Teil des Geschehens ausmacht.

Inhalt

Im kleinen Örtchen Graun in Südtirol führte Trina von Kindheit an mit ihrer Familie ein wunderschönes Leben. Doch dann kamen Mussolinis Faschisten und alles wurde anders. Trina, die zusammen mit ihren Freundinnen Barbara und Maja das Lehrerdiplom besitzt, dürfen nicht unterrichten. Ein Pfarrer spricht sie darauf an, dass sie in Verstecken Deutschunterricht für Kinder geben können, denn Deutsch reden ist verboten. Die drei jungen Frauen lassen sich darauf ein, aber nicht für alle nimmt das ein gutes Ende.

In Graun hofft man derweil darauf, dass der Krieg den Ort von den Faschisten erlöst und das sie durch Hitler wieder frei sein können. Außerdem will ein Energiekonzern einen Staudamm bauen, wodurch das Dörfchen überflutet werden würde. Wer nicht freiwillig geht, soll Zwangsenteignet werden. In Graun hofft man, dass die Nazis sie nicht nur befreien, sondern auch den Bau des Staudamms verhindern.




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