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21 September 2020

Rezension: Ich lebe noch

Verlag: Festa
Autor: Kate Alice Marshall
Erschienen am: 02.01.2020
Seiten: 384
Genre: Abenteuerroman, Thriller

Klappentext

Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall gestorben ist, reist die 16-jährige Jess in die einsamen Wälder Kanadas, um für ein Jahr bei ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnert, zu leben.

Eines Tages stürmen mehrere bewaffnete Männer die Holzhütte. Jess beobachtet aus einem Versteck, wie ihr Vater verhört und ohne Mittleid erschossen wird. Dann verbrennen die Mörder die Hütte und fliegen mit einem kleinen Flugzeug davon.

Nun ist Jess der Wildnis schutzlos ausgeliefert. Und der eisige Winter naht. Sie und Bo, der Hund ihres Vaters, brauchen Nahrung, Wärme und eine Zuflucht. Jeder Fehler kann tödlich sein. Aber noch lebt Jess...

Cover

Die Bäume und der Nebel passen ganz toll zur Geschichte, genauso wie die tristen Farben und das Gesicht, das darüber ist. Ich finde hier passt alles sehr schön zusammen und super zum Buch.

Inhalt

Jess schreibt in ihrem Tagebuch auf, was sie im Moment durchmacht und was sie erlebt hat, bevor ihr Vater ermordet wurde. Ihre Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, bei dem auch sie dabei war. Jess leidet noch heute an den den körperlichen und seelichen Folgen des Unfalls. Nachdem sie halbwegs genesen ist soll sie zu ihrem Vater ziehen den sie kaum kennt. Und was sie nicht weiß ist, dass er ganz abgeschieden in der kanadischen Wildnis lebt.
 

 

17 September 2020

Rezension: Raum der Angst

 

Verlag: Ullstein
Autor: Mark Meller
Erschienen am: 31.08.2020
Seiten: 384
Genre: Thriller

Klappentext

Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance, diesem Alptraum lebend zu entkommen: Du musst Janus' Spiel spielen - und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreiftst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

Cover

Mit der Backsteinwand und anderen Elementen die im Buch vorkommen passt das Cover wirklich sehr schön. Mir gefallen auch die Farbkombinationen sehr gut, auch sie geben schon einen Hinweis auf die Atmosphäre der Geschichte.

Inhalt

Hannah ist Psychologiestudentin und arbeitet nebenbei in einem Pub. Auf der Arbeit wird sie beobachtet, als sie nach Hause kommt bemerkt sie erst zu spät, dass etwas in ihrer Wohnung nicht stimmt. Dann geht alles ganz schnell. Sie verliert das Bewusstsein und erwacht alleine in einem Raum, sie hat keine Erinnerung daran wie sie hierher gekommen ist, aber sie weiß, dass sie entführt wurde.

Und schon bald ist Hannah nicht mehr alleine. Sieben Personen, die sich auf ein Escape-Room-Experiment eingelassen haben stoßen zu ihr. Während sie sich dem Ernst der Lage nicht bewusst sind, weiß Hannah, dass hier etwas nicht stimmt. Dies ist nicht das Experiment, für das Hannahs Mitspieler es halten und schnell wird aus einer harmlosen psychologischen Studie ein Spiel auf Leben und Tod, das überwacht und gesteuert wird von einem kranken Psychopaten.
 

09 September 2020

Rezension: Devolution

 
Verlag: Goldmann
Autor: Max Brooks
Erschienen am: 17.08.2020
Seiten: 464
Genre: Thriller

Klappentext

Greenlop: Ein Idyll in der Wildnis, mitten in den Bergen, eine exkluxive Gemeinschaft von Aussteigern. Hier, am Fuße eines Vulkans, hoffen Katherine und Dan auf eine neue Heimat unter Gleichgesinnten - und auf einen Neuanfang für ihre Ehe. Doch dann bricht der Vulkan aus und Greenloop ist von der Außenwelt abgeschnitten. Tag für Tag wird die Lage in der Siedlung angespannter - und nachts hören sie Schreie. In den Wäldern reißen gnadenlose Jäger ihre Beute, hochentwickelte affenähnliche Kreaturen, getrieben vom Instinkt zu überleben. Und die Schreie kommen näher. Nacht für Nacht...

Cover

Ich war schon immer ein Fan von Bigfood-Geschichten, deswegen hat das Cover mich auch direkt angesprochen, denn es deutet genau auf eine solche Geschichte hin. Auch die Farbkombinationen mit den Wäldern, dem Nebel und dem Blut gefallen mir sehr gut und passen sehr gut zum Buch.

Inhalt

Eine Journalisten veröffentlicht das Tagebuch von Kate Holland, die bei der Veröffentlichung bereits seit 13 Monaten vermisst wird. Kate ist zusammen mit ihrem Mann Dan in eine kleine Gemeinschaft nach Greenlop gezogen. Hier leben sie mit einigen wenigen anderen Menschen mitten in der Natur in hochmodernen Häusern. Für Kate ist diese Gemeinschaft eine Art Flucht aus der Realität, denn sie erträgt das Chaos der Welt nicht mehr. Greenlop mit seinen sechs Häusern und einem Gemeinschaftgebäude erscheint da genau richtig um einen Neustart zu wagen.

06 September 2020

Rückblick August 2020

Der Monatsrückblick für den August ist recht überschaubar, denn ich habe nur 4 Bücher und somit 1.528 Seiten plus ein Kinderbuch geschafft. Dabei war "Mein erster Europa-Atlas" vom Ravensburger Verlag auch das Monatshighlight, zur Rezension geht es >> hier lang. Einen Flop gab es im letzten Monat nicht, ich habe drei der vier gelesenen Bücher mit vier Sternen bewertet und eins mit 5, nämlich "Großvaters Haus" von Jon Athan:

Klappentext

Ein Streich bringt den 16-jährigen Malcolm in ernste Schwierigkeiten. Während seine Mutter versucht, ihn vor strafrechtlicher Verfolgung zu bewahren, wird er zu seinen Großeltern aufs Land geschickt.


Malcolm rechnet mit ruhigen Tagen, mit Milch, Keksen und Geschichten aus der Vergangenheit. Doch als er mit seinem Großvater aneinandergerät - einem strengen, gewalttätigen Mann mit einer finsteren Vergangenheit - erwartet ihn das Grauen.


Der Alte will seinen Enkel physisch und mental brechen.


>> Kurzmeinung


Neu eingezogen im August sind:


1. Suicide Hotline / Geschichten aus dem Country Club von Tim Miller

2. Raum der Angst von Marc Meller

3. Z: Der Anfang vom Ende Band 9 - Monster - von Michael Haag

4. Devolution von Max Brooks


Das war's tatsächlich auch schon an Neuzugängen :-D Zwei der Bücher habe ich schon gelesen und mit "Raum der Angst" werde ich gleich anfangen, es landet also keins davon auf dem SuB. Die Kurzgeschichte von Michael Haag werde ich zwischendurch lesen, denn in der Regel bekommt man die Büchlein der "Z-Reihe" an ein, zwei Tagen durch.

Es gibt so viele tolle Bücher, die ich noch kaufen und lesen möchte, aber ich will meinen SuB nicht noch weiter erhöhen. Demnächst werde ich mal ein paar Bücher aussortieren, die ich sowieso nie mehr lesen werde und vielleicht bastel ich dann einen Adventskalender und verlose den bei Instagram zusammen mit einigen Goodies. Mal sehen... Was aber nicht heißt, dass ich fleißig neue Bücher kaufen werde, sobald der SuB etwas geschrumpft ist ;-)


Ich wünsche euch allen einen tollen Herbstanfang, jetzt beginnt bald wieder die gemütliche Lesezeit vorm Kamin auf die ich mich sehr freue. Bleibt alle gesund!


Liebe Grüße

Sabine

02 September 2020

Kurzmeinung: Suicide Hotline / Geschichten aus dem Country Club

Verlag: Festa
Autor: Tim Miller
Erschienen am: 21.07.2020
Seiten: 272
Genre: Horror
Ab 18 Jahren


Klappentext


Suicide Hotline: Wenn du schon abdankst, willst du dann nicht so viele Menschen mit in den Tod nehmen, wie du kannst? All die, die dich haben leiden lassen?


Country Club - Ladies' Night: Ein geheimer Club nur für reiche Frauen. Männer sind nicht zugelassen - sie werden höchstens als Abendessen serviert. Niemand ahnt, wozu Frauen fähig sind...


Cover: 3/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit


Das war mal wieder "Festa Extrem" von seiner härtesten Sorte. Ich mag diese Bücher hin und wieder sehr gerne, aber auch hier gab es wieder einige Szenen, die etwas zu hart waren. Wer es gelesen hat, weiß sicher, was ich meine.
Das Buch besteht aus zwei Geschichten von Tim Miller, wobei "Sucide Hotline" in die Geschichte des "Country Clubs" übergeht, denn durch einen der Hauptprotagonisten hängt beides miteinander zusammen. Die zweite Geschichte fand ich teilweise etwas abstoßender, aber auch fesselnder, wie die Erste. In "Suicide Hotline" geht es in den ersten Kapiteln nur um die Arrangierung verschiedener Selbstmorde, es sind quasi noch mal alles Kurzgeschichten. Wenn man aber zwei, drei gelesen hat, weiß man wie es läuft, so dass ich es irgendwann als etwas langweilig empfand. Es geht jedoch schnell zur zweiten Geschichte über, die dann abwechslungsreicher ist.
Das Ende war einerseits eine interessante Wendung, andererseits keine allzu große Überraschung, wenn man schon mal ein Buch von Tim Miller gelesen hat, rechnet man mit so etwas.
Also alles in allem war es wieder ein sehr gelungenes Buch, aber mit zwei für mich zu häftigen Szenen, deswegen ganz klar nur für diejenigen eine Leseempfehlung, die auf extremen Horror stehen (aber deswegen heißt es ja auch FESTA Extrem ;-) ).

4/6

28 August 2020

Rezension: Das Gottesspiel

  
Verlag: Heyne
Autor: Danny Tobey
Erschienen am: 13.07.2020
Seiten: 552
Genre: Science Fiction

Klappentext

Als Charlie und seine Freunde eingeladen werden, an dem angesagten Virtual-Reality-Game "Das Gottesspiel" teilzunehmen, scheint das zunächst ein Riesenspaß zu sein. Erfüllen die Spieler die Aufgaben, die ihnen eine allmächtige KI auf ihre Smartphone und VR-Brillen schickt, werden sie reich belohnt. Doch dann gerät das Spiel außer Kontrolle, und plötzlich schweben die Freunde in Lebensgefahr...

Cover

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch das wie ich finde sehr gelungene Cover. Mir gefällt die Farbkombination und auch die Art, wie es dargestellt ist deutet schon auf einen Science-Fiction Roman hin. Mir gefällt es insgesamt einfach sehr gut.

Inhalt

G.O.T.T., das ist eine künstliche Computerintelligenz, die Gesamtsumme aller menschlichen religiösen Erfahrungen, die man ins Internet eingespeist hat. Und Gott hat vor allem auf die Menschen eine anziehende Wirkung, die sonst eher weniger Erfolg im Leben haben oder sich nur als Mittelmaß ansehen, denn die KI weiß genau, wie man sie lockt, damit sie mitspielen und nie mehr damit aufhören können.

26 August 2020

Kurzmeinung: Großvaters Haus

 

Verlag: Festa
Autor: John Athan
Erschienen am: 21.07.2020
Seiten: 288
Genre: Horror-Thriller
Ab 18 Jahren


Klappentext


Ein Streich bringt den 16-jährigen Malcolm in ernste Schwierigkeiten. Während seine Mutter versucht, ihn vor strafrechtlicher Verfolgung zu bewahren, wird er zu seinen Großeltern aufs Land geschickt.


Malcolm rechnet mit ruhigen Tagen, mit Milch, Keksen und Geschichten aus der Vergangenheit. Doch als er mit seinem Großvater aneinandergerät - einem strengen, gewalttätigen Mann mit einer finsteren Vergangenheit - erwartet ihn das Grauen.


Der Alte will seinen Enkel physisch und mental brechen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Zunächst einmal fand ich Malcolms Beweggründe für seinen letzten Streich wirklich sehr gut und sie entsprechen auch leider der Realität. Insgesamt fand ich seinen Charakter gut ausgearbeitet, auch wenn ich nicht all seine Reaktionen nachvollziehen konnte, aber da muss man wohl bedenken, dass es sich bei ihm um ein 16 Jahre altes Kind handelt. Die Beweggründe seiner Mutter empfand ich als ziemlich unrealistisch, schließlich wusste sie, in welche Hölle sie ihren Sohn steckt. Das Buch ist aufgrund dieser wahnsinnigen Art des Großvaters unheimlich fesselnd und durch die Spielchen auf besondere Art sehr spannend. Während des Lesens hatte ich ständig ein beklemmende Gefühl, dass sich durch die ganze Geschichte zog. Man leidet mit Malcolm mit und genau das macht es so gut. Es ist zwar sehr brutal, aber auch genauso sentimental voller teilweiser sehr kranker und falscher Gefühle, noch dazu ist es gleichermaßen abstoßend wie fesselnd. Teilweise war es jedoch sogar für meinen Geschmack zu heftig, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei dem Hauptprotagonisten um einen 16 Jährigen handelt. Zum Schluss hin fand ich es nicht mehr ganz so gut, darunter hat die Bewertung dann etwas gelitten, aber ansonsten insgesamt ein sehr kurzweiliges Buch. Wer gerne extreme "Psychohorrorthriller" liest ist hier genau richtig! 

5/6

11 August 2020

Rückblick Juli 2020



Das Jahr rast dahin und schon wieder ist es Zeit, einen Monatsrückblick zu schreiben (dieses Mal mit etwas Verspätung) ;-) Im Juli war ich teilweise etwas lesefaul, aber ich habe ja auch beschlossen meine Bücher mehr zu genießen und nicht mehr nur "durchzufliegen", darum sind's im letzten Monat nur 5 Bücher und somit 1.856 Seiten geworden, die ich gelesen habe.

Ein 6-Sterne Buch war im Juni keins dabei, mein Lesehighlight war ein schon älteres Buch von Richard Laymon, "Licht aus", das ich mit 5 Sternen bewertet habe. Ein sehr blutiger Thriller, der wirklich nur was für Horror-Fans ist:


Klappentext

Brit in einem Kino "Schreck, der Vampir" sieht, wundert sie sich: Die junge Frau, der man die Kehle durchschneidet, ist das nicht ihre Freundin Tina? Aber die ist doch keine Schauspielerin! Brit ahnt noch nicht, das auch sie bald die Hauptrolle in einem Film spielen wird - in "Schreck, der Inquisator..."


Mein Flop war im Juni definitiv "Autumn & Leaf" von J.K. Bloom, davon hatte ich mir viel mehr erhofft und von der Geschichte hatte ich auch was ganz anderes erwartet. Na ja, wenigsten ist das Cover ein echtes Highlight.


Klappentext

551 und 556
Das sind ihre Produktnummern, denn sie wurden von einer Maschine erschaffen und in einem Institut großgezogen, wo sie darauf warten, verkauft zu werden. Sie sehen aus wie Menschen, besitzen jedoch keinerlei Rechte, dürfen keine Gefühle haben und schon gar keinen Umgang miteinander pflegen. Doch Autumn und Leaf geben sich Namen, lieben sich in aller Heimlichkeit und planen, zu fliehen. Als Leaf ausgerechnet an einen grausamen Mann verkauft werden soll, muss alles schnell gehen und die Flucht steht kurz bevor. Doch da erfährt Leaf, dass sich Autumn allein davongestohlen hat, ohne sie mitzunehmen. Ihr bleibt nur, sich ihrem Schicksal zu ergeben, denn ohne ist sie eben nur 556. Ein Produkt, dazu verdammt, für die perversen Fantasien ihres neuen Besitzers herzuhalten. Sie ahnt nicht, dass die wahre Grausamkeit ihr noch bevorsteht, denn Autumn hat das Institut nicht freiwillig verlassen...


Und natürlich gab es auch wieder ein paar Neuzugänge...

1. Vortex - Der Tag an dem sie Welt zerriss - Anna Benning
2. Das Gottesspiel - Danny Tobey
3. The One - Finde dein perfektes Match - John Marrs
4. Das Haus der finsteren Träume - Shaun Hamill
5. Das Buch der gelöschten Wörter (2) - Zwischen den Seiten - Mary E. Garner

So, das war dann erst mal alles. Ich wünsche euch allen wie immer alles Gute, bleibt gesund und habt eine schöne (Lese-) Zeit :-)

10 August 2020

Rezension: Das Buch der gelöschten Wörter (2) - Zwischen den Seiten - Mary E. Garner

 

Erschienen am: 29.06.2020
Seiten: 416

Klappentext

Die Welt der Londonerin Hope Turner steht Kopf, seit sie mit Hilfe des grimmigen Rufus Walker in die Welt ihrer Lieblingsbücher reisen kann! Doch auch Hope besitzt ein rares Talent: Sie kann das Buch der gelöschten Wörter, in dem sich alle jemals gelöschten hasserfüllten Textfragmente sammeln, von den negativen Energien bereinigen. Geschieht dies nicht und quillt das Buch über, können die Wörter reale Katastrophen auslösen. Doch eine finstere Macht hat es auf das Buch abgesehen...

Inhalt

Hope findet heraus, was ihrer Mutter passiert ist und das sie tatsächlich gar nicht unter Demenz leidet. In einer Kurzschlussreaktion beschuldigt sie Rufus, ihre Mutter vergiftet zu haben. Daraufhin ist das Verhältnis zwischen den beiden noch zerrütteter als es zuvor schon war. Und auch wenn Rufus sich nichts anmerken lässt, er scheint sehr gekränkt von Hopes Anschuldigungen.

In der Zentrale macht man sich währenddessen mit vereinten Kräften daran, "die Absorbierer" ausfindig zu machen um den Krieg in der Bücherwelt zu beenden.

Meine Meinung

Auch in Band zwei wird man weiterhin durch zauberhafte und gefährliche Buchwelten geführt, was ich nach wie vor sehr fantasievoll und auch sehr raffiniert durchdacht finde. Gekonnt verknüpft die Autorin Handlungsstränge aus verschiedenen Buchwelten miteinander, in denen Hope zusammen mit ihren Freunden viele Abenteuer erlebt.

Es gibt auch einen neu eingeführten Charakter, einen Wanderer namens Oliver. Er passt mit seiner amüsanten und leicht trotteligen Art sehr gut in die Geschichte rein und bringt ein paar humorvolle Szenen mit, was das Buch manchmal auch braucht. Denn wie schon in Band 1 gibt es auch hier wieder ein paar Handlungen, die sehr ausgeprägt beschrieben wurden und sich etwas ziehen.

Vor allem das letzte Viertel des Buches hat es in sich, die Ereignisse nehmen einen ungeahnten Verlauf, es wird spannend und rasant. Es gibt zwar auch ein paar vorhersehbare Handlungen, aber das fand ich nicht weiter schlimm.

Fazit

Wie erhofft ist Band zwei sehr viel rasanter wie Band eins, in dem es mehr darum ging, die Geschichte vorzubereiten. Am Anfang ist das Buch zwar interessant, aber wenig spannend, zur Mitte hin ändert sich das jedoch sehr. Es wird viel aufregender und fesselnder und die Ereignisse überschlagen sich. Durch einige längere Handlungsstränge wird zwischendurch dann aber immer wieder etwas Tempo raus genommen, was ich wiederum sehr schade fand. Aber letztendlich habe ich auch Band 2 sehr gerne gelesen und ich freue mich auf das letzte Buch der Trilogie.

4/6

Vielen Dank an den Lübbe Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

05 August 2020

Rezension: Mein erster Europa-Atlas



Verlag: Ravensburger
Seiten: 24
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Erschienen am: 01.07.2020


Cover

Die Cover der "Wieso Weshalb Warum" - Bücher sind alle sehr ähnlich und wie gewohnt ist auch dieses wieder sehr gut gelungen. Sehr schön finde ich den Heißluftballon mit den Kindern darin, er symbolisiert für mich die Reise durch Europa, auf die man sich zusammen mit seinem Kind in diesem Buch begibt.

Inhalt

Durch den Titel des Buches ist der Inhalt schon recht selbsterklärend. Auf 24 Pappseiten wird kleinen Entdeckerinnen und Entdecker Europa leicht verständlich in Wort und Bild erklärt. Zunächst einmal werden die Besonderheiten Europas beschrieben, auf weiteren Seiten werden die Menschen und die verschiedenen Länder Europas näher unter die Lupe genommen.

Meine Meinung

Das Kinderbuch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut durchdacht und leicht verständlich. Für die Kinder, die schon lesen können gibt es immer wieder Passagen in größerer Schrift, so dass diese problemlos selbst einiges erfahren können.

Durch die Klappkärtchen auf jeder Seite gibt es wie gewohnt sehr viel mehr zu entdecken, wie man im ersten Moment denkt. Man muss teilweise sehr genau hinsehen, um auch jede versteckte Information zu finden, was Buch noch mehr zu einem Highlight macht.

Die Seiten sind alle bunt und übersichtlich gestaltet und dadurch, dass es ein Ringbuch ist mit dicken Pappseiten ist es auch für kleine Weltenbummler perfekt geeignet. Hier können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern sehr schön Europa erkunden und tolle Informationen sammeln. Ein sehr kurzweiliges und ganz toll verarbeitetes Kinderbuch ist somit entstanden. 

Fazit

Als das Buch bei uns ankam, hat mein 6-Jähriger Sohn sich direkt damit verkrochen und es nicht mehr hergegeben. Er kommt erst in die Schule und kann noch nicht lesen, aber die vielen Illustrationen fand er so faszinierend, dass er sich erst einmal sehr lange alleine damit beschäftigt hat bevor er dann zu mir kam und wir uns das Buch gemeinsam angesehen haben. Ich war schon immer ein Fan dieser Ravensburger und kann auch dieses hier Eltern von Kindern zwischen 4 und 8 Jahren sehr empfehlen.

6/6

Vielen lieben Dank an den Ravensburger-Verlag und Vorablesen für das tolle Buch :-)
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