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30 November 2020

Kurzmeinung: Übler Abschaum von Jack Ketchum

 


Verlag: Festa
Autor: Jack Ketchum
Erschienen am: 19.08.2020
Seiten: 96
Genre: Thriller ab 18


Klappentext


Übler Abschaum ist ein weiteres Werk von Jack Ketchum, das auf einem wahren Kriminalfall beruht:
Paul Bernardo und seine Frau Karla Homolka wurden bekannt als die Ken-und-Barbie-Killer. Sie haben drei Schulmädchen für ihre perversen Spiele missbraucht und anschließend getötet. Das alles haben sie auf Video aufgezeichnet.

Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 1/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Zwar war mir bewusst, dass das wirklich nur eine Kurzgeschichte ist, aber für so ein Leben wie es Paul Bernardo und Karla Homolka führten, sind knapp 90 Seiten meiner Meinung nach zu wenig. Es beginnt mitten drin, ist dann alles sehr sprunghaft und abgehackt und wenn man nicht ein wenig Hintergrundwissen über die wahre Geschichte hat, denke ich, ist man auch ein bisschen verloren. Anstatt so einer kurzen Zusammenfassung wäre hier bestimmt sehr viel mehr drin gewesen. Vom Schreibstil her ist es ein typischer Ketchum, brutal und gnadenlos, er lässt kein perverses Details aus und wahrscheinlich kam es ihm bei dieser Geschichte auch genau da drauf an. Kurz und knapp dieses kranke Paar zu beschreiben und dabei nur bei dem zu bleiben, was tatsächlich passiert ist, aber mir war es leider etwas zu wenig. Es ist eine interessante Geschichte, die man mal zwischendurch lesen kann (wenn man starke Nerven hat, nicht wegen der Spannung, sondern wegen der Handlungen!), aber mich hat das Büchlein nicht so ganz überzeugt.

3/6

28 November 2020

Kurzmeinung: Der Geist von Lucy Gallows


Verlag: Festa
Autor: Kate Alice Marshall
Erschienen am: 25.09.2020
Seiten: 477
Genre: Horror


Klappentext


Einmal im Jahr erscheint in Briar Glen um Mitternacht eine Straße im Wald und der Geist von Lucy Gallows lockt die Ahnungslosen zu sich.
Seit Beccas spurlosem Verschwinden ist ein Jahr vergangen. Nur ihre Schwester weiß, was geschehen ist. Becca hat den Geist von Lucy Gallows gesucht und ist auf der Straße gefangen, die zu ihr führt. Und dann erhält Sarah eine mysteriöse Nachricht mit der Einladung "das Spiel zu spielen". Als sie mit ihren Freunden den Wald betritt, erscheint die unheimliche Straße tatsächlich. Sie müssen ihr nur folgen. Lucy Gallows wartet schon auf sie...

Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Schon "Ich lebe noch" von Kate Alice Marshall hat mir wahnsinnig gut gefallen, allerdings empfand ich den Schreibstil dort als etwas holprig, was aber auch der Geschichte geschuldet war. In diesem Buch hat sie ihren Schreibstil wieder perfekt an die Protagonisten und die Geschichte angepasst und das macht ihn für mich absolut genial. Ich liebe die Art, wie sie Details über Personen, Handlungen und Orte beschreibt ohne das es zu sehr ausartet oder langweilig wird und so, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. Die Geschichte ist absolut super aufgebaut und durchdacht, man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen wenn man erst mal angefangen hat. "Der Geist von Lucy Gallows" war für mich endlich mal wieder ein Buch, das ich nicht nicht mehr aus der Hand legen konnte, das mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und überzeugt hat. Es ist fesselnd, auf seine eigene Art spannend und dabei auch nicht allzu brutal. Es ist das perfekte Buch für Liebhaber von Geistergeschichten und Filmen wie "Blair Witch Projekt" oder "Paronmal Activity". Für mich zählt es definitiv zu den besten Büchern, die ich 2020 gelesen habe und ich empfehle es sehr, sehr gerne weiter!

6/6

26 November 2020

Rezension: Die Tierkriegerin und die Rückkehr der Elfen


Verlag: BoD
Autorin: Felicity Green
Erschienen am: 22.09.2020
Seiten: 340
Genre: Fantasy, Dystopie


Klappentext
 
Alannah mag Jötunheim vorerst entkommen sein, aber die Welt der Menschen ist längst nicht mehr ihr Zuhause.
Die Elfen kehren zurück, angeblich, um den epischen Streit zwischen den Trollwesen und den Menschen zu schlichten.
Doch der magiebegabte Wolfkrieger Sam und Alannahs Freundin Elin, die das Erbe der Trollwesen in sich trägt, stehen den Elfen bei ihrer Aufgabe im Weg.
Alannah muss sich endgültig zwischen ihrem Menschenherz und ihrem Trollblut entscheiden.
Denn kann nur einen retten: Den Wolfkrieger, den sie liebt, oder die Freundin, die sie hintergangen hat.

Inhalt

Alannah und Sam sind zurück aus Jötenheim, aber weil Nic Sam für einen Spion hält sperrt er ihn ein. Alannah möchte Sam befreien, aber das muss zunächst warten. Denn Nics Mutter taucht auf und gemeinsam mit ihrem Sohn hat sie gefährliche Pläne. Sie möchten sich mit den Lichtelfen zusammenschließen. Nic erpresst Alannah damit sie ihnen dabei hilft die Elfen in einem Ritual zu rufen. Und obwohl sie ein ungutes Gefühl hat, stimmt sie zunächst einmal zu.

Meine Meinung

Wie immer habe ich gut ins Buch hineingefunden. Der Schreibstil von Felicity Green ist nach wie vor großartig lesbar. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden, womit man sich in Erinnerung rufen kann, was in den ersten beiden Büchern passiert ist. Da die Geschichte aufeinander aufbaut, muss man die Bücher auch unbedingt der Reihe nach lesen.
 
Ich fand es unheimlich interessant die charakterliche Entwicklung der Hauptprotagonisten mitzuverfolgen. Man leidet mit jedem einzelnen mit, das macht diesen Band meiner Meinung nach sehr viel emotionaler wie die Vorgänger, vielleicht auch weil man als begeisterter Leser weiß, dass es auf das Ende der Geschichte zugeht. Vor allem Alannahs Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, wenn man sie mit dem Anfang vergleicht ist sie sehr viel erfahrener, erwachsener und reifer. Sie handelt mit viel mehr Verstand und geduldiger wie am Anfang.
 
Das Buch ist wahnsinnig spannend aufgebaut. Es beginnt schon aufregend und steigert sich dann weiter, so dass es wieder sehr fesselnd ist und durchgehend spannend bleibt.

Fazit

Band 1 war damals eins meiner Jahreshighlights und Band 2 hatte mich auch (fast) voll und ganz überzeugt. Und alles in allem muss ich sagen, dass Alannahs Geschichte richtig genial durchdacht und geschrieben ist. Die Bücher sind einfach aufgebaut, voller Fantasie und wahnsinnig gut geschrieben. Die ganze Welt, die Felicity Green hier erschaffen hat, hat mir richtig gut gefallen. Diese Trilogie ist ein atmosphärisches und spannendes Fantasy-Highlight und ein MUSS für alle begeisterten Fantasy-Leser.

5/6


23 November 2020

Kurzmeinung: Clownfleisch

 


Verlag: Luzifer
Autor: Tim Curran
Erschienen am: 30.09.2020
Seiten: 398
Genre: Horror


Klappentext


Craw Falls ist zu einem Gefängnis geworden. Ein Schneesturm wütet über der Region. Die Straßen sind gesperrt. Niemand kommt mehr hinein, niemand kommt mehr hinaus. 
Doch in den eisigen Winden und dem Schneegestöber lauert eine noch weitaus größere Gefahr. Grauenhafte Monster jenseits der menschlichen Vorstellung.
Clowns!

Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Das Buch spielt in dem eingeschneiten Örtchen Craw Falls, ein perfekter Schauplatz für ein solch blutiges Szenario. Dabei liebe ich den Schreibstil von Tim Curran, der mit viel Liebe zu Abstrusen, Brutalen und Blutigen einen fast schon atmosphärischen Horror-Alptraum erschaffen hat. Mich konnte nicht jede Clownszene überzeugen, vor allem am Anfang dachte ich, es läuft fast immer nach demselben Schema ab, aber so ist es nicht, das Vorgehen der Clowns ändert sich mit Verlauf der Geschichte, es wird immer skurriler und immer böser. Ein bisschen erinnert das Buch natürlich an Stephen Kings Pennywise, nur das dieses hier eine Nummer härter ist. Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Gemüter, aber mich hat es gut unterhalten und deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung an alle Freunde des Horrors.

5/6

20 November 2020

Lovelybooks Leserpreis

 


Auch in diesem Jahr kann man bei Lovelybooks wieder seine Lieblingsbücher für den Leserpreis nominieren und für sie abstimmen. Macht ihr in diesem Jahr auch mit? Ich habe schon fleißig abgestimmt :-D Durch Klick auf das Bild kommt ihr direkt zum Leserpreis :-)

Kurzmeinung: Ada - Vergessene Kreaturen -

 

Verlag: Sternensand
Autor: Miriam Rademacher
Erschienen am: 354
Seiten: 354
Genre: Fantasy


Klappentext


Hörst du es? Das Knacken und Rascheln in der Dunkelheit, das einsetzt, sobald du das Licht gelöscht hast? Rede dir ein, dass es ganz harmlos ist, doch Ada weiß es besser. Denn vor vierzig Jahren, als dem Kindermädchen einer ihrer Schützlinge abhandenkam, ist sie ihnen begegnet: den vergessenen Kreaturen, die zwischen den Wänden lauern. Ausgerechnet in dem Haus, in dem das Unglück damals geschah, verschwindet jetzt erneut ein kleiner Junge, und dieses Mal will Ada bis an ihre Grenzen gehen, um das Kind zu retten. Doch manche Geheimnisse sträuben sich dagegen, gänzlich gelüftet zu werden.

Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit


Als ich das Buch begonnen hatte war schnell klar, die Geschichte ist nicht das, was ich erwartete hatte. Die ersten Seiten lesen sich mehr wie ein Krimi anstatt des Mystery-Horror den ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch leicht lesbar, die Geschichte noch dazu sehr simpel und unkompliziert, so dass man sehr schnell lesen kann. Aber mir hat sehr der Gruseleffekt gefehlt, mit dem ich gerechnet hatte. Dabei war mir einfach zu früh klar, was die Wesen sind, so dass es ganz schnell gar nicht mehr mysteriös ist, sondern im Großen und Ganzen für mich wie gesagt mehr in Richtung Krimi ging. Aber, es ließ sich wirklich gut lesen und es war ein angenehmes Buch, das man zwischendurch mal in ein, zwei Tagen verschlingen kann. Da es wirklich nicht sehr schlimm ist, ist es auch für jüngere Leser geeignet. Ob ich Band 2 lesen werde, weiß ich noch nicht.

4/6

16 November 2020

Rezension: Trümmermädchen

Verlag: Ullstein
Autor: Lilly Bernstein
Erschienen am: 02.11.2020
Seiten: 512
Genre: Historischer Roman

Klappentext

Köln, 1941: Anna wächst bei ihrer Tante Marie und ihrem Onkel Matthias auf, einem Bäckerehepaar. Das Mädchen liebt die Backstube über alles, besonders den großen Ofen aus Vulkanstein. Doch mit dem Krieg kommt das Unglück: Matthias wird eingezogen und die Bäckerei bei einem Luftangriff zerstört. Während Köln in Trümmern liegt und vom kältesten Winter des Jahrhunderts heimgesucht wird, schließt Anna sich in ihrer Not einer Schwarzmarktbande an und steigt zur gewieftesten Kohlediebin der Stadt auf. Als die am wenigsten damit rechnet, verliebt sie sich - eine verbotene Liebe mit gefährlichen Folgen. Von Kälte, Hunger und Neidern bedroht, halten Anna und ihre Tante verzweifelt an dem Traum fest, die Bäckerei wiederaufzubauen. Und an der Hoffnung, dass die Männer, die sie lieben, irgendwann zu ihnen zurückkehren.

Cover

Passender hätte man das Cover fast nicht gestalten können. Genau so stelle ich mir die 11 Jahre alte Anna vor. Auch die Farben passen sehr schön zusammen.

Inhalt

Anna wächst mit ihrer Tante Marie im Haus der Familie Kohns auf. Frau Kohns hat Marie aufgenommen, als sie mit Baby Anna auf dem Arm fast verhungert vor ihrer Tür zusammenbrach. So kam es, dass Marie für die Kohns arbeitete und dort ihren Mann, den Bäckermeister Matthias kennenlernt. Aber dann kommt der Krieg, und alles ändert sich. Die Kohns sind Juden und was für Anna unbegreiflich ist, die sonst so laute und fröhliche Familie verändert sich und verschwindet von heute auf morgen spurlos. Und dann wird Matthias eingezogen, er muss nach Russland an die Front. Die schwangere Marie und Anna sind fortan auf sich alleine gestellt und sie müssen unfassbares Leid und Demütigungen ertragen.

Meine Meinung

Das Buch beginnt mit Anna im Jahr 1941, was ich sehr gut gewählt finde. Zwar ist es eine Zeit, in der es den Menschen in Köln schon schlecht geht, aber doch geht es Anna noch verhältnismäßig gut und weil sie ein so bescheidenes und liebes Mädchen ist erfreut sie sich an den kleinen Dingen des Lebens. Doch Annas Welt wird komplett aus den Fugen gerissen, sie und Marie müssen unfassbares Leid ertragen.

"Die Angst legte sich um Annas Herz wie ein eiserner Ring, der es presste, bis es fast aufhörte zu schlagen." (Zitat)

Der Leser wird Zeuge, wie aus dem kleinen Mädchen Anna eine starke, junge Frau wird, die durch die in den Schrecken des Krieges mit ihrer kleinen Familie im und vor allem nach dem Krieg ums überleben kämpft und wie sehr sie sich dabei charakterlich verändert. Die Entwicklung der beiden Frauen hat die Autorin wirklich sehr gut herausgearbeitet, genauso wie sie die Schauplätze einfach genial beschrieben hat. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Und ständig fragte ich mich, woher sie all das Fachwissen über eine Bäckerei hat, aber das Nachwort gab darüber Aufschluss, Lilly Bernstein wurde in einer Bäckerfamilie groß und ein bisschen sind das Buch auch Schicksale ihrer eigenen Familie mit eingeflossen.

Die Geschichte wird in recht kurzen Kapiteln abwechselnd über Marie und Anna erzählt, manchmal enden die Kapitel mit Cliffhangern und das komplette Buch ist so aufgebaut, dass es fesselnd und mitreißend ist. Ein Teil des Buches spielt mitten im 2. Weltkrieg, der Rest dann nach dem Krieg, in einer Zeit, in der die Menschen noch immer ums Überleben kämpfen mussten.

Fazit

Dieses Buch ist sehr emotional, mitreißend und fantastisch geschrieben. Die Autorin versteht es, kleine Details liebevoll herauszuarbeiten ohne das es langweilig wird. Wenn man solche Bücher liest lernt man mal wieder, die Selbstverständlichkeiten des Alltags (selbst unter Corona-Bedingungen) mehr zu schätzen. Alle Charaktere sind absolut authentisch und perfekt an die damalige Zeit angepasst. Es war eine andere Zeit und die Menschen verhielten sich oft anders wie heute, was diese Geschichte sehr schön zum Ausdruck bringt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter.

6/6

Vielen Dank an den Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

11 November 2020

Kurzmeinung: Zerrissen

 

Verlag: Knaur
Autor: Michael Tsokos
Erschienen am: 01.10.2020
Seiten: 400
Genre: True-Crime-Thriller


Klappentext


Rechtsmidiziner Dr. Fred Abel, stellvertretender Leiter der BKA-Einheit "Extremdelikte", muss als Gutachter in einem besonders schweren Fall aussagen. Ein heikler Umstand: Das Opfer ist die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Kurz darauf landen zwei spektakuläre Morde auf Abels Sektionstisch. Seit Monaten ermittelt die Berliner Polizei gegen vier Brüder eines libanesischen Clans. Abel erkennt, dass die Machenschaften der Brüder schon länger seinen Weg kreuzen, und stellt eigene Nachforschungen an. Doch das bleibt dem Clan nicht verborgen, und plötzlich ist das Leben von Abels schwangerer Lebensgefährtin Lisa in höchster Gefahr.

Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 4/6


Fazit


"Zerrissen" war mein zweiter True-Crime-Thriller von Michael Tsokos, ich finde seine Bücher wahsinnig authentisch, man merkt einfach, das Tsokos sich ganz genau auf diesem Gebiet auskennt. Das Buch fand ich sehr schnelllebig, es gibt nur ganz wenige Längen, aber hauptsächlich dreht sich das Rad der Geschichte immer weiter, immer wieder passiert etwas, was mir sehr gut gefallen hat. Dazu kommen die kurzen Kapitel mit wechselnden Schauplätzen und verschiedenen Handlungssträngen, die sich irgendwann zusammenfügen. Alles in allem ist das Buch sehr gut aufgebaut und die Geschichte perfekt durchdacht. Mir persönlich hat das Thema mit dem Clan einfach nicht so gut gefallen, deswegen gibt es zwei Sternchen Abzug. Aber trotzdem ist "Zerrissen" ein gutes Buch, ein Muss für alle Thriller- und True-Crime-Fans.

4/6

Vielen Dank an den Droemer-Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar. Es wurden keine Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

08 November 2020

Rezension: Blister

Verlag: Festa
Autor: Jeff Strand
Erschienen am: 20.10.2020
Seiten: 304
Genre: Thriller

Klappentext

Jason Tray ist ein erfolgreicher Karikaturist, der von seinem Agenten für ein paar Tage in eine Hütte am See verbannt wurde, um Ruhe zu finden.
Als er eines Nachts mit ein paar Einheimischen in einer Kneipe rumhängt, bieten sie ihm an "Blister zu sehen". Ohne zu ahnen, wovon sie reden nimmt Jason ihr Angebot an.
Und so späht er kurz darauf durch das Fenster eines Schuppens auf das Albtraumhafteste, was er jemals gesehen hatte: Blister ist eine fürchterlich entstellte junge Frau, die sich vor der Welt versteckt. Am nächsten Morgen bedauert Jason sein Verhalten. Er muss sich bei der Frau entschuldigen...
Cover

Von der Farbkombination und der Aufmachung her finde ich das Cover wunderschön. Natürlich soll die Frau auf dem Cover Blister darstellen (mich erinnert sie tatsächlich etwas an Lady Gaga), die bis auf ihr zerstörtes Gesicht wunderschön ist.

Inhalt

Jason Tray verdient sein Geld damit Comicstripes zu zeichnen. Er ist ein bescheidener Karikaturist mit einem sehr ironischen Sinn für Humor, was ihm schnell Ärger einbringt. So kommt es, dass sich eins der Nachbarkinder den Arm bricht, als er es erschrecken möchte. Sein Agent schickt ihn daraufhin in dessen Hütte nach Georgia. Dort trifft er in einer Kneipe auf Louie und Erik, die ihn zu Blister führen, eine entstellte junge Frau, die von ihrem Vater im Schuppen eingesperrt wird.

04 November 2020

Rückblick Oktober 2020


Und wieder mal ist ein Monat vorbei und es ist Zeit für einen Rückblick. Im Oktober habe ich wieder etwas mehr gelesen, dass ist immer so, wenn die Tage kürzer werden hat man einfach mehr Zeit und Lust zum Lesen, so geht es mir auf jeden Fall, leider auch mehr Lust zum Bücher kaufen, aber das ist ein anderes Thema ;-) Im Oktober habe ich 8 Bücher geschafft, das waren insgesamt 2.815 Seiten. Davon waren nur zwei Rezensionsexemplare und eins war ein Gewinn von Lovelybooks.

Dabei kann ich im letzten Monat gar kein richtiges Highlight ausmachen, ich habe kein Buch mit 6 Lesezeichen bewertet, dafür aber 4 Stück mit 5 Lesezeichen und die fand ich alle 4 auf ihre Art sehr gut. 

"Winter der Hoffnung" von Peter Prange 

"Brutal" von Kristopher Triana

"Der Heimweg" von Sebastian Fitzek

und

"Und mit mir die Dunkelheit" von Daniel Leitner

haben mich alle gleichermaßen auf Ihre Art überzeugt und mir sehr gut gefallen.

Einen Leseflop gab es aber, und zwar "Eat them Alive" von Pierce Nace. Eine sehr bizarre Geschichte mit unterirdischem Schreibstil. Der Klappentext hat sich für mich als Horror-Fan sehr viel vielversprechender angehört wie es dann letztendlich war.

Dann gab es noch einiges an Neuzugängen im letzten Monat, denn im Herbst kommen einfach die besten Thriller, Krimis und Horrorbücher raus, da muss ich einfach immer zuschlagen:

1. Der Geist von Lucy Gallows von Kate Alice Marshall

2. Bermuda von Thomas Finn

3. Vortex (2) - Das Mädchen, das die Zeit durchbrach von Anna Benning

4. Übler Abschaum von Jack Ketchum

5. Durch Schlamm und Blut von Jeff Menepace

6. Eat them Alive von Pierce Nace

7. Old Bones von Tote lügen nie - Preston & Child

8. Blister von Jeff Strand


So, das war es mal wieder. Ich wünsche euch alles, alles Gute. Kommt weiterhin gut durch diese schwierige Zeit!

Kurzmeinung: Die App

Verlag: Fischer
Autor: Arno Strobel
Erschienen am: 23.09.2020
Seiten: 360
Genre: Psychothriller


Klappentext


Du hast die App auf deinem Handy.

Sie ist unheimlich praktisch.

Du kannst dein ganzes Zuhause damit steuern.

Jederzeit. Von überall.

Die App ist sicher.

Das sagen alle.

Aber was, wenn nicht?

Deine Frau verschwindet.

Es gibt keine Spur.

Keiner glaubt dir.

Du bist allein.

Und sie wissen, wo du wohnst.


Cover: 4/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Spätestens jetzt ist für mich klar, Arno Strobel und ich, das passt einfach nicht. Schon sein letztes Buch "Offline" hatte mir gar nicht gefallen, "Die App" fand ich etwas besser, aber überzeugt hat es mich leider nicht. Den Plot an sich fand ich wahnsinnig interessant und auch die ersten Seiten waren super, aber dann ließ es nach. Es zog sich schrecklich und war absolut vorhersehbar, für mich war das Ende leider keine Überraschung, ich habe es kommen sehen. Auch haben mir die Nervenkitzel-Momente und die interessanten Wendungen gefehlt die einen Psychothriller ausmachen. Und auch der Hauptprotagonist ließ mich das ein- oder andere Mal mit dem Kopf schütteln, seine Handlungen waren in meinen Augen nicht immer nachvollziehbar, aber ich habe es mal auf den Schock geschoben, weil seine Verlobte verschwunden ist. Teilweise war es sehr beklemmend und auch erschreckend realistisch, aber für mich war das leider eins der wenigen positiven Aspekte an dem Buch. Von daher konnte mich die Geschichte leider nicht mitreißen.

3/6

31 Oktober 2020

Rezension: Und mit mir die Dunkelheit

Autor: Daniel Leitner
Verlag: Independently published
Erschienen am: 21.10.2020
Seiten: 244
Genre: Psychothriller

Klappentext

Die sechszehnjährige Winter wird von zwei Maskierten aus dem Schlaf gerissen und gewaltsam ins Wohnzimmer gezerrt. Dort muss sie feststellen, dass ihre Familie Opfer einer teuflischen Sekte wurde. Gefesselt und umringt von weiteren schwarzen Gestalten wird Winter klar, dass hinter diesem Überfall ein mörderischer Plan steckt.

Ein blutiger Albraum aus Lügen, dunklen Geheimnissen und einem gefährlichen Fehler, der allen anwesenden den Tod bringen könnte. Wer überlebt diese Teufelsnacht?

Cover

Das Cover strahlt für mich durch die Farben, die Zeichen und die Schrift schon etwas diabolisches aus, was für mich in dieser Kombination perfekt zum Buch passt.

Inhalt

Winter ist ein typischer Teenager. Sie wird gut behütet erzogen, zusammen mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder lebt sie in einer anscheinend gewöhnlichen und perfekt Familie. Sie hat einen Freund, geht zur Schule und spielt erfolgreich Theater. Aber etwas Dunkles überschattet ihre Familie, Dinge, von denen Winter nichts ahnt und die jemand, der sich "der Prophet" nennt ans Licht bringen möchte...

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