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26 November 2020

Rezension: Die Tierkriegerin und die Rückkehr der Elfen


Verlag: BoD
Autorin: Felicity Green
Erschienen am: 22.09.2020
Seiten: 340
Genre: Fantasy, Dystopie


Klappentext
 
Alannah mag Jötunheim vorerst entkommen sein, aber die Welt der Menschen ist längst nicht mehr ihr Zuhause.
Die Elfen kehren zurück, angeblich, um den epischen Streit zwischen den Trollwesen und den Menschen zu schlichten.
Doch der magiebegabte Wolfkrieger Sam und Alannahs Freundin Elin, die das Erbe der Trollwesen in sich trägt, stehen den Elfen bei ihrer Aufgabe im Weg.
Alannah muss sich endgültig zwischen ihrem Menschenherz und ihrem Trollblut entscheiden.
Denn kann nur einen retten: Den Wolfkrieger, den sie liebt, oder die Freundin, die sie hintergangen hat.

Inhalt

Alannah und Sam sind zurück aus Jötenheim, aber weil Nic Sam für einen Spion hält sperrt er ihn ein. Alannah möchte Sam befreien, aber das muss zunächst warten. Denn Nics Mutter taucht auf und gemeinsam mit ihrem Sohn hat sie gefährliche Pläne. Sie möchten sich mit den Lichtelfen zusammenschließen. Nic erpresst Alannah damit sie ihnen dabei hilft die Elfen in einem Ritual zu rufen. Und obwohl sie ein ungutes Gefühl hat, stimmt sie zunächst einmal zu.

Meine Meinung

Wie immer habe ich gut ins Buch hineingefunden. Der Schreibstil von Felicity Green ist nach wie vor großartig lesbar. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden, womit man sich in Erinnerung rufen kann, was in den ersten beiden Büchern passiert ist. Da die Geschichte aufeinander aufbaut, muss man die Bücher auch unbedingt der Reihe nach lesen.
 
Ich fand es unheimlich interessant die charakterliche Entwicklung der Hauptprotagonisten mitzuverfolgen. Man leidet mit jedem einzelnen mit, das macht diesen Band meiner Meinung nach sehr viel emotionaler wie die Vorgänger, vielleicht auch weil man als begeisterter Leser weiß, dass es auf das Ende der Geschichte zugeht. Vor allem Alannahs Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, wenn man sie mit dem Anfang vergleicht ist sie sehr viel erfahrener, erwachsener und reifer. Sie handelt mit viel mehr Verstand und geduldiger wie am Anfang.
 
Das Buch ist wahnsinnig spannend aufgebaut. Es beginnt schon aufregend und steigert sich dann weiter, so dass es wieder sehr fesselnd ist und durchgehend spannend bleibt.

Fazit

Band 1 war damals eins meiner Jahreshighlights und Band 2 hatte mich auch (fast) voll und ganz überzeugt. Und alles in allem muss ich sagen, dass Alannahs Geschichte richtig genial durchdacht und geschrieben ist. Die Bücher sind einfach aufgebaut, voller Fantasie und wahnsinnig gut geschrieben. Die ganze Welt, die Felicity Green hier erschaffen hat, hat mir richtig gut gefallen. Diese Trilogie ist ein atmosphärisches und spannendes Fantasy-Highlight und ein MUSS für alle begeisterten Fantasy-Leser.

5/6


15 November 2019

Psychose - Ein Wayward-Pines-Thriller

Heute habe ich "Psychose" von Blake Crouch zu Ende gelesen und rezensiert. Ich schreibe meine Rezensionen immer schon wenn ich mit etwa 2/3 des Buches fertig bin und ändere sie später nur noch entsprechend ab bzw. ergänze sie. Deswegen kann ich die Rezensionen dann immer direkt oder einen Tag nach dem lesen des Buches veröffentlichen, denn meistens steht ja schon das nächste Buch in den Startlöchern :-) ...


Verlag: Goldmann
Autor: Blake Crouch
Erschienen am: 16.09.2019
Seiten: 416
Genre: Horror, Thriller, Mystery

Weitere Bücher der Trilogie:
Wayward (erschienen am 21.10.2019)
Die letzte Stadt (erschienen am 18.11.2019)

Infos:
Der 1. Band wurden bereits 2012 in englischer Sprache veröffentlicht. 2015 gab es eine Serienadaption zu den Büchern mit Matt Dillon in der Hauptrolle.

Klappentext

Wayward Pines, eine Stadt mitten im Nirgendwo. Hier soll Secret-Service-Agent Ethan Burke zwei Vermisste aufspüren. Doch als er nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus wieder zu sich kommt, ist seine eigentliche Mission sein geringstes Problem: Seine persönlichen Sachen sind verschwunden, und auf seine Fragen bekommt er nur ausweichende Antworten. Als Ethan dann versucht, Wayward Pines zu verlassen, stößt er auf einen unüberwindbaren Zaun - und ein grauenvolles Geheimnis...

Cover

Ich bin durch das schöne Cover überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden, der Klappentext hat mich dann komplett überzeugt, so dass ich das Buch einfach lesen musste. Die Straße auf dem Cover soll vermutlich die Landstraße darstellen, auf der Ethan versucht aus Wayward Pines zu flüchten. Auch die hohen Bäume spielen dabei eine Rolle und kommen in der Geschichte vor. Ich mag Cover, die einen guten Bezug zum Buch herstellen, von daher wurde hier meiner Meinung nach alles richtig gemacht.


Inhalt

Die erste Begegnung mit Ethan hat man nicht wie der Klappentext vermuten lässt im Krankenhaus, sondern an einem Bachlauf, wo Ethan erwacht und von wo aus er benommen und unter Schmerzen den nächst gelegenen Ort aufsucht, nämlich Wayward Pines. Er geht dann wegen seiner starken Schmerzen ins Krankenhaus wo er erfährt, dass er bereits von dort abgehauen ist. Da ihm im Krankenhaus aber nur wenig geholfen wird verschwindet er ein weiteres mal. 

Ohne Brieftasche, Ausweis, Handy und Geld irrt er durch die idyllische kleine Stadt auf der Suche nach Antworten. Er erinnert sich daran wer er ist, warum er hier ist und das er eine Frau und einen Sohn hat. Versuche mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen scheitern. So verharrt er weiter unfreiwillig in Wayward Pines und eckt dort mit mehreren Personen an. Vor allem dem dortigen Sheriff ist er ein Dorn im Auge. 

Ethan spürt immer mehr, dass was mit dem Ort nicht stimmt. Nach und nach macht er seltsame Erfahrungen, wie zum Beispiel das abendlich Zirpen einer Grille, das aus einem Lautsprecher kommt. Außerdem strahlt Wayward Pines eine unheimliche Ruhe aus und manchmal kommt es ihm so vor, als würden die Leute ihn hier kennen oder als hätten sie ihn erwartet. Und so dringt Ethan in die völlig wahnsinnige Welt von Wayward Pines ein und lässt keinen Versuch aus, um ihr zu entfliehen.

Meine Meinung

Man denkt ja immer, man hat alles schon gelesen, und dann kommt so ein Buch. Die Geschichte ist von der 1. Seite an mysteriös, total undurchschaubar und spannend. Es tut sich ein Rätsel nach dem anderen auf, dem man zusammen mit Hauptprotagonist Ethan auf den Grund geht, so dass man gar nicht anders kann als weiterzulesen. Und wenn man denkt, man würde endlich dahinter blicken, was in Wayward-Pines vor sich geht, kommt ein Kapitel, das alles wieder über den Haufen schmeißt.

Obwohl die Geschichte wirklich sehr verwirrend ist, ist sie so geschrieben, dass man ihr leicht folgen kann. Und der Schreibstil ist dabei absolut flüssig, so dass man problemlos lesen kann. Man muss aber konzentriert lesen, damit einem keine wichtigen Details entgehen.

Die Kapitel sind alle relativ lange und werden hauptsächlich aus der Sicht von Ermittler Ethan erzählt. Einige wenige Kapitel sind aus Sicht von Ethans Frau Theresa geschrieben, so erfährt man, wie sie mit der ganzen Situation umgeht und ihre Sichtweise schafft es dann auch, noch mehr Verwirrung in das Ganze zu bringen.

Fazit

Psychose ist eine wahnsinnig mysteriöse und absolut spannende Geschichte, die mich begeistert hat. Das ganze Buch ist ein Mysterium voller Rätsel, denen man nur schwer auf die Schliche kommt. Es gibt so gut wie keine Längen und der Schreibstil lässt es zu, jede Seite zu genießen und doch schnell zu lesen. Das Ende ist dann absolut logisch und plötzlich ergibt alles einen Sinn, noch dazu ist es absolut beängstigend und beklemmend. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter und werde schnellst möglich den 2. Band lesen.

6/6

Vielen lieben Dank an den Goldmann-Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.



03 September 2019

Dark Village Band 4 und 5

Nun habe ich auch die letzten beiden Bände der Dark-Village Reihe beendet und ich bin immer noch begeistert von dieser spannenden Reihe. Nicht jedes Kapitel war ein Volltreffer, aber die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, bleibt fast durchgehend spannend, es gibt sehr viele unvorhersehbare Ereignisse und man hat einfach Spaß beim Lesen. Wer Jugendbücher mag sollte diese Reihe auf jeden Fall lesen.





22 April 2019

Das Spiel - Rache -


In den letzten Tagen habe ich wieder ein Buch von meinem SuB gelesen. Das Spiel - Rache - von Jeff Menapace, aber leider muss ich sagen, dass ich sehr enttäuscht davon war. Die Geschichte hatte zwar auch ihre guten Momente, aber alles in allem war sie doch recht langweilig und ich frage mich, was da jetzt noch kommen soll. Trotzdem freue ich mich auf Band 3, es liegt schon als Rezensionsexemplar bereit und ich werde es in den nächsten Tagen lesen.



30 Januar 2019

Der Angstmann

Dank einer Challenge bei Lovelybooks.de habe ich noch ein ganz tolles Buch entdeckt. Der Angstmann von Frank Goldammer hat mich wirklich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ein tolles Buch für alle Krimi-Fans.



09 November 2018

Z: Der Anfang vom Ende Band 1: Bluttage

Ich habe ein neues Buch rezensiert. Eine Kurzgeschichte von Michael Haag, Z: Der Anfang vom Ende Band: 1 Bluttage. Die Geschichte ist der 1. Band der Prequel-Serie zu Z: Eine postapokalyptische Erzählung in drei Episoden.





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