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28 Januar 2022

Rezension: Das Loft

 

Autor: Linus Geschke
Verlag: Piper
Erschienen am: 24.02.2022
Seiten: 352
Genre: Thriller


Klappentext


Ein schickes Loft in Hamburg.

Ein grausam ermordeter Mitbewohner.

Ein Paar unter Verdacht.


Als Henning Jörisch in der gemeinsamen Wohnung brutal getötet wird, weisen alle Spuren auf Sarah Hauptmann und Marc Lammert hin. Hat sie ihn getötet, war er es? Haben sie es gemeinsam getan oder läuft der Mörder noch frei herum? Und was hat ihre einst so große Liebe von einem Tag auf den anderen zerrissen? Bei den Vernehmungen erzählt jeder seine eigene Geschichte, aber nur eine kann wahr sein. Wenn überhaupt.


Inhalt

Sarah und Marc sind ein Bilderbuchpaar. Sie lernen sich im Urlaub kennen und lieben. An Marcs Seite ist sein bester Freund Henning. Irgendwann beschließen die drei in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, die sie "das Loft" nennen, obwohl es gar kein richtiges Loft ist. Sie erleben gemeinsam viele Höhen und Tiefen einer Liebe und einer Freundschaft, denn drei ist manchmal einer zu viel.

Und dann geschieht etwas Unfassbares, dass das Leben von Marc und Sarah komplett verändert. Im Loft wird eine große Menge von Hennings Blut gefunden, von der Leiche fehlt jede Spur. Beide werden wegen Mordverdacht verhaftet und plötzlich kommen Wahrheiten ans Licht, die niemand hinter den Liebenden vermutet hätte.

Meine Meinung

Der Leser wird direkt am Anfang, und im Laufe des Buches immer wieder, in Rückblenden über das Leben von Marc, Sarah und Henning informiert. Dabei gibt es meist abwechselnd Perspektivwechsel von den Sarah und Marc. So erfährt man, wie beide ihre gemeinsame Zeit erlebt haben. Man erhält tiefe Einblicke in ihr Gefühlschaos und wie beide dies alles emfpunden haben. Und es gibt noch einige Kapitel über die Leitern der Mordkommission Bianca Rankow, womit der Leser immer über den Stand der Ermittlungen auf dem Laufenden bleibt.

Die vielen Rückblenden und alles was nach und nach ans Licht kommt lässt den Leser während des ganzen Buches darüber spekulieren was tatsächlich geschehen ist. Das lässt eine Menge Platz für Kopfkino und Spekulationen. Da das alles sehr ruhig und voller Details ausgeschmückt wird war es mir dann zwischendurch auch mal ein bisschen zu langatmig, mir gab es oft zu ausschweifende Details, so dass das Ganze oft mehr Liebesgeschichte wie Thriller war. Aber ich verstehe auch, was der Autor damit bezwecken wollte. Somit war das Buch zwar recht fesselnd, aber wie gesagt, es zog sich zwischendurch auch immer mal wieder wodurch es an Spannung fehlte.

Fazit

"Das Loft" ist ein sehr ruhiger Thriller, dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man zu dem Buch greift. Es ist sehr gut ausgearbeitet, hat durch die vielen Details ein paar Längen und kommt mit wenig Gewalt und wenigen blutigen Szenen aus. Ich hatte es mir ein bisschen anders vorgestellt, war aber trotzdem nicht enttäuscht. Insgesamt ist es meist unvorhersehbar und das Ende ist wirklich sehr gut. Schon der Klappentext hatte mich an "Den Engel mit den Eisaugen" erinnert, ein wahrer Mordfall, und wenn ich Sarah sah, sah ich oft die damalige Beschuldigte "Amanda Knox" vor mir, auch wenn Sarah anders beschrieben wird. Wer gerne mal ruhigere Thriller liest, dem empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter, wer auf viel Blut und Action aus ist, der ist hier falsch. 

4/6


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