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08 Januar 2026

Kurzmeinung: Trapped Gefangen

 


Autor: Michael Hodges

Verlag: Luzifer

Erschienen: 21.07.2021

Seiten: 348

Genre: Fantasy, Horror


Klappentext


 Matt Kearns hat zwei Möglichkeiten: Kämpfen oder verstecken.


Ein unsichtbares Wesen hält ihn gefangen. Jedes Mal, wenn Matt zu fliehen versucht, wird er von einer unsichtbaren Kraft zurückgezogen. Allein, ohne Hoffnung auf Rettung, muss Matt den Fängen dieses Jägers entkommen.


Aber wie soll man sich von etwas befreien, das man nicht sehen kann?


Cover: 5/6

Erzählstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Trapped lässt sich direkt von Beginn an gut und flüssig lesen. Das Buch beginnt mit einer kleiner Vorgeschichte aus Matts Schulzeit die wohl zeigen soll, dass Matt Tierfreund und Naturliebhaber ist. Das merkt man dann auch im kompletten Buch. Außerdem gibt der Autor dann auch immer wieder viele wahre Seitenhiebe auf die Menschen, der die Natur zerstören. Er spricht den Klimawandel an und auch das Verhalten mancher Idioten gegenüber Tieren. So weit, so gut, aber wo bleibt da die Spannung? Das hat wirklich gedauert, bis es mal richtig zur Sache ging.

Und dann während des Lesens immer wieder die Fragen: Warum ist Matt eingeschlossen? Warum schafft er es nicht, nach Hause zurück zu kehren? Was hält ihn auf? Das ist dann auch wirklich interessant und actionreich, da passiert dann schon einiges. Aber trotzdem war es zu wenig, um mich zu fesseln, denn es passiert eben nicht durchgehend etwas. Die letzten Seiten haben mir dann noch sehr gut gefallen, aber das war zu wenig, um mich noch richtig zu überzeugen.

Von Schreibstil und Aufbau her erinnert das Ganze ein bisschen an Stephen King. Ich habe auch mal gelesen, dass das Buch vielleicht verfilmt werden soll (weiß aber nicht, ob da wirklich was dran ist), als Film könnte ich mir es auch tatsächlich gut vorstellen. Aber als Buch konnte mich die Story leider nicht so ganz mitreißen, auch wenn ich die Idee toll fand. 


3/6



16 November 2023

Rezension: Deja Vu - Sie sind überall -



Autor: Martin S. Burkhardt

Verlag: Luzifer

Erschienen: 06.10.2023

Seiten: 248

Genre: Mystery, Thriller




Klappentext


Der Student Paul zweifelt zunehmend an seinem Verstand: nachdem er im Bus von einem gehässigen Kerl angepöbelt wurde, scheint seine Welt aus den Fugen zu geraten. Denn wenig später begegnet er erneut demselben unangenehmen Mann in einem Geschäft, doch der scheint sich an die Begegnung nicht zu erinnern. Als einen Tag später der Heizungsableser klingelt, ist es wieder dieser Mann, und auch am Abend in einer Kneipe trifft Paul wieder auf diesen Kerl. Für seine Freundin Laura sind diese Menschen aber grundverschiedene Personen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6



Inhalt


Eigentlich hat Student Paul beste Laune, als er am Morgen von zu Hause aufbricht, aber das hält nicht lange an. Denn plötzlich geht alles schief. Im Bus wird er von einem Typen dumm angemacht, später beim Einkaufen begegnet er demselben Kerl noch mal, ebenso als Heizungsableser in seiner Wohnung und abends in einer Bar. Doch für seine Freundin Laura sind es völlig unterschiedliche Personen.

Paul glaubt langsam, den Verstand zu verlieren und versteht nicht, was um ihn herum passiert. Bis er auf eine Frau im Park trifft, mit der er mehr gemeinsam hat, als er zunächst ahnt.


Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schön düster und mystisch, genau das, was dieses Buch ausdrückt. Einziger kleiner Kritikpunkt von mir ist, dass man die Personen auf dem Cover ein bisschen mehr hätte so gestalten können, wie sie im Buch beschrieben werden.

Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gelungen, man wird schnell in den Bann von Pauls mystischen Erlebnissen gezogen und leidet teilweise richtig mit ihm. Paul selbst hat als Charakter aber sehr oft ziemlich naiv agiert, die anderen Protagonisten haben mich mehr überzeugt wie er. Der Schreibstil ist sehr einfach, so dass man einfach gut lesen kann. Am Anfang hält sich die Geschichte aber auch mit sehr vielen Details auf, das hätte von mir aus gerne weniger sein dürfen. Die Liebesgeschichte von Paul und Laura hätte ich weniger ausführlich besser gefunden. Aber das ist Geschmackssache, ich tue mich mit zu langen Liebesgeschichten in solchen Büchern generell einfach immer etwas schwer.

Insgesamt gibt es zwei Handlungsstränge, denn neben Paul gibt es auch noch den ehemaligen Streifenpolizist Ralf, der jetzt Mordkommission arbeitet. Wie das alles zusammenpasst ist lange Zeit unklar und baut noch mal zusätzliche Spannung auf. Im Verlauf des Buches steigert sich die Geschichte dann auch enorm. Es wird richtig fesselnd und unvorhersehbar, weil man eben so gar nicht weiß, was auf einen zukommt. Die letzten Kapitel haben mir richtig gut gefallen.

Fazit

Eine mal etwas andere Geschichte, die den Leser lange darüber im Dunkeln lässt, was hier überhaupt passiert. Absolut nicht vorhersehbar und vor allem zum Ende hin sehr fesselnd und spannend. Was mich ein wenig gestört ist, dass sich auch oft mit unwichtigen Dingen beschäftigt wurde. Vor allem was Paul und seine Freundin Laura und deren Beziehung angeht, da wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man kann wirklich schnell durch die Seiten fliegen. Insgesamt ein gutes Buch mit einer abgefahrenen Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Schön fand ich, dass man gar nicht weiß, was auf einen zukommt und vor allem das letzte Drittel des Buche hat mich total überzeugt. Für Fans des Genres gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

4/6


21 Februar 2023

Kurzmeinung: POLYBIUS - Game over

 


Autor: David Irons

Verlag: Luzifer

Erschienen: 31.07.2021

Seiten: 397

Genre: Horror



Inhalt


Halloween 1981. Alles wartet gespannt auf den neuen Spielautomaten, der pünktlich zur Halloween-Party in Jerry's Arcade geliefert werden soll. Ein Wahnsinnsspiel. Der absolute Killer...


Der graue Lastwagen, der am Morgen des 31. Oktober 1981 durch die Vorstadt von Portland rumpelt, könnte unauffälliger nicht sein. Ebenso wie seine Fracht: ein Spielautomat. Doch der Schein trügt. Denn POLYBIUS, die neue Spielautomaten-Sensation für Jerry's Arcade, ist in vielerlei Hinsicht ein Mordsspiel. Bald schon heißt es GAME OVER ...  für jeden ...


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Am Anfang dauert es ein bisschen, bis was Spannendes passiert. Es wird viel über die Protagonisten erzählt, das hat den Vorteil, dass man alle gut kennenlernt, aber dadurch hatten so etwa die ersten 100 Seiten auch ein paar Längen. Aber als es dann endlich mal losgeht, gehts ordentlich zur Sache. Es wird aufregend, brutal und für mich als Kind der 80er auch ein bisschen nostalgisch. Das Buch steckt voller böser Fantasy, es ist mal was anderes aus einem Spielautomaten eine Killermaschine zu machen und teilweise ist es auch ziemlich abgefahren. Es beginnt zwar eher ruhig, steigert sich aber von Seite zu Seite und es geht voller Action teilweise richtig rund. Es gibt einige Protagonisten, die mir teilweise sehr ans Herz gewachsen sind. Was der Autor dann daraus macht ist total interessant, auf so was muss man erst mal kommen. Das Buch sieht man ja eher selten in der Buchwelt, was ich sehr schade finde. Fans von Science-Fiction, Thrillern und Horror sollten es auf jeden Fall lesen. Mich hat es richtig gut unterhalten und deswegen bekommt es von mir auch eine Leseempfehlung. Einen kleinen Schnatzer gibt es aber, denn ich glaube, Klappentext und Geschichte stimmen nicht so ganz miteinander überein. Tatsächlich fährt der Truck nämlich schon am 30. Oktober durch die Straßen und auch die Halloween-Party ist am 30. Ok, ich weiß, Besserwisser mag keiner, aber Ordnung muss sein ;-)

5/6



19 September 2022

Kurzmeinung: The Boys of Summer



Autor: Richard Cox

Verlag: Luzifer

Erschienen: 30.11.2019

Seiten: 504

Genre: Fantasy




Klappentext


Als 1979 ein Tornado über Texas hinwegfegt fällt der Teenagerjunge Todd Willis in ein Wachkoma.


Vier Jahre später wacht er aus diesem wieder auf, mitten in der bunten, abenteuerlichen Welt der achtziger Jahre, und scheint übersinnliche Fähigkeiten entwickelt zu haben.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Schon als ich mit dem Buch angefangen habe war klar, es wird nicht einfach zu lesen sein, denn es gibt viele Protagonisten und alle haben wichtige und interessante Geschichten. Um sie später nicht durcheinander zu werfen habe ich mir direkt Notizen zu jedem der Kinder von "The Boys of Summer" gemacht. Um das Buch dann auch wirklich genießen zu können empfehle ich das jedem Leser. Denn die Geschichte entwickelt sich dann zu einem richtig interessanten Buch mit einem bunten Genremix aus Fantasy, Thriller, Drama und Liebesgeschichte. Es fällt mir schwer es irgendwo richtig einzuordnen, aber das macht es ja dann auch so abwechslungsreich. Es ist zwar nicht durchgehend spannend, aber trotzdem interessant zu lesen. Beim Lesen entwickelt sich durchgehend eine melancholische Stimmung, die durch den teilweise sehr emotionalen Schreibstil von Richard Cox entsteht. Mir hat es richtig gut gefallen und deswegen empfehle ich es auch gerne weiter. Aber es ist kein Buch, dass man zwischendurch mal weglesen kann, ich habe fast zwei Wochen dafür gebraucht, denn es ist schon ein ziemlicher Brocken.

5/6


13 Dezember 2021

Kurzmeinung: Das Haus der Monster



Autor: Danny King

Verlag: Luzifer

Erschienen: 30.06.2017

Seiten: 328

Genre: Horror



Klappentext


Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.


In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Wer dem Titel nach zu urteilen ein Haus voller böser Monster erwartet, der wird enttäuscht sein. Deswegen war ich am Anfang erst mal überrascht. Schön beschrieben wird es dann aber trotzdem. Hauptprotagonist John erzählt seine Lebensgeschichte, die interessant, außergewöhnlich, blutig und düster ist. Das Ganze ist dann ein bisschen in drei Kurzgeschichten zu einem ganzen Buch verpackt, und da hat mir so ein bisschen die Spannung gefehlt, denn man weiß ja, dass John das alles überlebt hat. Ich finde, es ist auch nicht wirklich so schrecklich viel passiert. Vom Thema her hat mir das Buch aber trotzdem gut gefallen, ich hätte es mir einfach etwas spannender gewünscht. Der Schreibstil fand ich sehr gut, Danny King versteht es mit den richtigen Worten seinem Buch einen gewissen Gruselfaktor zu verleihen. Und auch die Protagonisten fand ich alle sehr authentisch. "Das Haus der Monster" ist ein guter Grusel-/Horroroman für zwischendurch. Ich werde demnächst ganz sicher Band 2 lesen.


4/6


14 September 2021

Kurzmeinung: Engel





Verlag: Luzifer

Autor: Michael Mikolajczak

Erschienen am: 28.06.2019

Seiten: 200

Genre: Kriminalroman





Klappentext


Stimmen flüstern Vincent zu, wie er in der Welt des gewalttätigen Vaters und der religiösen Mutter überleben kann. Die des Künstlers ist dabei besonders stark, beginnt seine Hände zu führen. Der Tod wird zu Vincents künstlerischer Obsession. Aus Tierknochen baut er bizarre Plastiken, er wird zum Knochendieb, zum Tiermörder, zum Leichenschänder, zum Mörder. Besessen von seinem Wunsch nach Erlösung konstruiert Vincent aus seiner Beute einen Engel, doch er sehnt sich nach einem menschlichen Ebenbild seines leblosen Engels. So beginnt seine verzweifelte Suche.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Am Anfang habe ich etwas gebraucht, bis ich mich an den speziellen Schreibstil und die Art der Erzählung gewöhnt habe. Auch der Aufbau des Buches es ist etwas speziell, denn es gibt überhaupt keine Kapitel. Tatsächlich hat es mich hier aber auch gar nicht gestört, da alles in sehr kurze Leseabschnitte aufgeteilt ist. Als ich mich dann erst mal daran gewöhnt hatte konnte ich sehr schnell und flüssig lesen. Hauptprotagonist Vincent erzählt dem Leser seine Geschichte. Dabei bekommt man Einblicke in seine sehr traurige Kindheit und versteht, warum er so geworden ist. Ich fand, der Autor bringt Vincents Leben und seine Schizophrenie sehr gut rüber. Trotzdem plätscherte alles manchmal ein bisschen vor sich hin. Aber zum Ende hin wird es dann wieder sehr spannend. Es ist eine außergewöhnliche, aber auch gute Geschichte, die man schnell mal in ein, zwei Tagen durchlesen kann.


4/6

09 März 2021

Kurzmeinung: MEGA




Verlag: Luzifer

Autor: Jake Bible

Erschienen am: 30.04.2020

Seiten: 328

Genre: Actionthriller





Klappentext


Kinsey Thorne, die erste weibliche Navy Seal, ist am Ende. Nachdem sie die Navy verlassen hatte, wendete sie sich jeder Flasche und jeder Droge zu, die sie in die Finger bekommen konnte; bis zu jenem Tag an dem ihr Vater und ihre Cousins ihr eine neue Perspektive boten: als Mitglied einer privaten Elite-Kampftruppe, die den Auftrag hat, ein unbekanntes Monster im Indischen Ozean aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.

Eine zweite Chance für Kinsey.

Doch wird sie diese überleben?


Cover: 4/6

Schreibstil: 3/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 2/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 1/6


Fazit

Ich liebe hin- und wieder Splatter-Filme und Filme über Haie, deswegen dachte ich, dass dieses Buch unbedingt von mir gelesen werden muss. Aber es war ziemlich schnell klar, dass es nicht ganz so verläuft, wie ich erwartet hatte. Schon der Anfang war sehr, sehr schleppend. Dann gibt es mal immer wieder ein paar gute Momente, bevor es dann wieder langatmig weiterging. Noch dazu kommen dann immer die ewig langen Kaptitel. Diese sind dann zwar noch mal in Leseabschnitte unterteilt, aber für mich als Kapitelleserin war das zu wenig. Auch gibt es oft ewig lange Sätze, die dann durch einige Kommas getrennt sind, mir persönlich fiel dadurch das schnelle und flüssige Lesen schon etwas schwer. Außerdem hatte ich mir insgesamt viel mehr "Hai-Action" vorgestellt, aber davon gab es recht wenig im Vergleich zu anderen Dingen. Viele Unterhaltungen und zu viele Details dienten noch dazu als Spannungsbremse. So ist das Buch ja noch ganz gut durchdacht, aber für mich gab es hier zu viele Monologe, zu wenig Spannung und viel zu lange Kapitel. Von daher konnte mich die Geschichte so gar nicht überzeugen.


2/6



18 Februar 2021

Kurzmeinung: Snow Bone

 



V
erlag: Luzifer

Autor: Guido Grandt

Erschienen am: 31.01.2020

Seiten: 423

Genre: Horror





Klappentext


Auf ihrer Tour durch die winterliche Sierra Nevada werden fünf Freunde von einem Schneesturm heimgesucht. Der Weg zu ihrem Geländewagen ist abgeschnitten, doch es gelingt ihnen, sich in dem wegen Umbauarbeiten geschlossenen SNOW HILL HOTEL in Sicherheit zu bringen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Schon direkt am Anfang fällt auf, der Autor legt bei der Beschreibung des Hotels, der Charaktere und ihren Handlungen sehr viel Wert auf Details. Das hält er dann auch über die ganze Geschichte lang bei. Die düstere Atmosphäre ist dadurch direkt zum Greifen nah und er schafft es so, dem Leser sehr oft eine Gänsehaut zu verursachen. Das es in dem Buch auch oft um Sex und auch um sexuelle Gewalt geht, damit hatte ich nicht gerechnet, hat letztendlich aber sehr gut in die perfekt durchdachte Geschichte gepasst. Die Protagonisten kämpfen sich hier durch eine Welt, in der sie nicht mehr von Realität und Fiktion unterscheiden können und das ist einer der Aspekte, die das Buch wahnsinnig interessant machen. Wenn etwas zu bemängeln gibt, dann, dass es immer mal wieder ein paar Längen gab, aber ansonsten war es ein wirklich gutes Buch.


5/6

09 Dezember 2020

Kurzmeinung: Djatlov Pass - Die Rückkehr zum Berg des Todes

Verlag: Luzifer
Autorin: J.H. Moncrieff
Erschienen am: 31.03.2019
Seiten: 276
Genre:  Horror, Thriller


Klappentext


1959 brachen neun russiche Stutenden zu einer Ski-Expedition in den Ural auf. Wochen später fand man ihre Leichen, auf grausame Art verstümmelt. Ihr bizarrer und bis heute ungeklärt gebliebender Tod gilt als eines der größten Mysterien unserer Zeit.

Siebzig Jahre später will Nat McPherson, die Moderatorin eines beliebten Podcasts, das Rätsel um den Zwischenfall am Djatlov Pass endlich lösen. Doch bereits in der ersten Nacht werden zwei Fährtenleser ihrer Gruppe bestialisch abeschlachtet. Gibt es einen Mörder in ihrer Mitte? Oder ist doch etwas Unheimlicheres am berüchtigten "Berg des Todes" am Werke?


Cover: 5/6

Schreibstil: 3/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Der Prolog greift noch mal die Geschehnisse des Vorfalls von 1959 auf, das war unheimlich beklemmend und auch richtig gut. Somit fand ich den Start ins Buch großartig, leider blieb es dann aber auch dabei, viel mehr Gutes gab das Buch nicht her. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, was dann aber aus dieser guten Idee gemacht wurde war einfach sehr langweilig. Ich hatte das Gefühl, das Buch besteht fast nur aus Diskussionen und Streitereien zwischen den Protagonisten. Es gab hin und wieder gute Momente, aber es waren leider viel zu wenige. Von daher hat mich das Buch größtenteils leider nicht überzeugt. Es wird viel zu viel geredet und es passiert dementsprechend zu selten etwas Interessantes.

3/6

23 November 2020

Kurzmeinung: Clownfleisch

 


Verlag: Luzifer
Autor: Tim Curran
Erschienen am: 30.09.2020
Seiten: 398
Genre: Horror


Klappentext


Craw Falls ist zu einem Gefängnis geworden. Ein Schneesturm wütet über der Region. Die Straßen sind gesperrt. Niemand kommt mehr hinein, niemand kommt mehr hinaus. 
Doch in den eisigen Winden und dem Schneegestöber lauert eine noch weitaus größere Gefahr. Grauenhafte Monster jenseits der menschlichen Vorstellung.
Clowns!

Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Das Buch spielt in dem eingeschneiten Örtchen Craw Falls, ein perfekter Schauplatz für ein solch blutiges Szenario. Dabei liebe ich den Schreibstil von Tim Curran, der mit viel Liebe zu Abstrusen, Brutalen und Blutigen einen fast schon atmosphärischen Horror-Alptraum erschaffen hat. Mich konnte nicht jede Clownszene überzeugen, vor allem am Anfang dachte ich, es läuft fast immer nach demselben Schema ab, aber so ist es nicht, das Vorgehen der Clowns ändert sich mit Verlauf der Geschichte, es wird immer skurriler und immer böser. Ein bisschen erinnert das Buch natürlich an Stephen Kings Pennywise, nur das dieses hier eine Nummer härter ist. Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Gemüter, aber mich hat es gut unterhalten und deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung an alle Freunde des Horrors.

5/6
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