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27 April 2025

Kurzmeinung: Onyx Storm - Flammengeküsst (3)

 

Autorin: Rebecca Yarros

Verlag: dtv

Erschienen: 21.01.2025

Seiten: 928

Genre: Fantasy


Klappentext


 Die Ausbildung zur Drachenreiterin hat Violet Freunde und Familie mehrfach fast ihr Leben gekostet. Doch jetzt steht ihr die bisher größte Herausforderung bevor, denn um das zu retten, was ihr am meisten bedeutet, wird sie ihre Heimat verlassen und auf der Suche nach Unterstützung ins Unbekannte aufbrechen müssen. Dabei hütet sie ein gefährliches Geheimnis, das den Mann, den sie liebt, umbringen könnte. Es ist der einzige Weg, auch wenn außerhalb der schützenden Grenzen ihres Königreichs der Feind wartet - und er macht Jagd auf Violet.


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Da sind wir also. Band 3 der fabelhaften Fantasy-Reihe von Rebecca Yarros. Band 1 war eins meiner Highlights, Band 2 war ok, hatte aber viel zu viele Längen und von Band 3 hatte ich mir viel Action und Antworten auf offene Fragen erhofft. Und Action gibt es hier auf jeden Fall genug. Zu Beginn gibt es sehr viel Theorie, aber im Verlauf der Geschichte bietet das Buch dann immer wieder Spannung und Szenen mit viel Gefühl. Rebecca Yarros hat hier genau die richtige Mischung von allem gefunden. Es gibt zwar immer wieder ein paar kleinere Längen, über die kann man aber immer locker hinweglesen.

An der Handlung hat mir hier richtig gut gefallen, dass es viele neue Welten zu entdecken gibt und das es sehr viele Szenen mit und um Andarna gibt. Alles wird sehr genau und sehr bildlich erklärt, so dass man es sich perfekt vorstellen kann. Und man muss aufmerksam lesen, damit man kein wichtiges Detail überliest. Was ich nicht so toll finde ist, dass die Bücher ursprünglich als Trilogie geplant waren. Nun, wo klar ist, dass die Reihe verfilmt wird hängt man anscheinend noch mal zwei Bücher dran. Einerseits freut es mich. Das Ende von Onyx Storm war wirklich gut und gleichzeitig fies. Aber andererseits können zu viele Bücher eine Reihe auch kaputt mach. Denn manchmal ist es meiner Meinung nach wichtig eine Handlung nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Die Geschichte umfasst jetzt schon knapp 3000 Seiten, was soll da noch alles kommen? Ich bin trotzdem gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass die nicht allzu lange auf sich warten lässt. Onyx Storm ist zwar nicht ganz so gut wie Band 1, aber eine ganz klare Steigerung zum zweiten Band und für mich auch wieder ein Highlight.


6/6






27 November 2024

Kurzmeinung: Alles, was ich geben kann - The last Letter

 

Autorin: Rebecca Yarros

Verlag: dtv

Erschienen: 15.08.2024

Seiten: 576

Genre: Drama, Lovestory


Klappentext


Kann ein gebrochenes Herz lernen, wieder zu lieben?


Ella hätte nie gedacht, dass sie als Briefreundin eines anonymen Soldaten in diesem einen wahren Freund finden würde. Dennoch entwickelt sich eine tiefe Zuneigung zwischen ihr und "Chaos" - vielleicht sogar mehr. Dann treffen Elle mehrere schwere Schicksalsschläge und als auch die Briefe von "Chaos" ausbleiben, muss sie glauben, dass sie allein auf der Welt ist.


Obwohl er sie nicht persönlich kennt, hat Beckett alias "Chaos" sich in die Frau hinter den Briefen verliebt. Ella, die Schwester seines besten Freundes. Als dieser stirbt, bittet er Beckett in einem letzten Brief, Ella beizustehen. Beckett wird alles tun, um Ella zu unterstützen, aber er wird ihr niemals sagen können, wer er wirklich ist, und Ella hasst nichts mehr als Lügen.


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit


Wieviel Schmerz verkraftet ein Mensch? Und warum zur Hölle reagiert Ella manchmal so zweifelhaft? Also damit will ich sagen, das Schicksal der Hauptprotagonistin ist absolut tragisch, da sind wir uns wohl alle einig, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen. Und auch Beckett, warum ist er für alles der Sündenbock und nimmt es hin? Die Argumente, die dafür aufgeführt werden, waren mir eigentlich zu lasch. Das legt dann zwar alles einerseits den Grundstein für die Geschichte, aber andererseits macht es aus Beckett für mich zu einem ziemlich unrealistischen Charakter. Die restlichen Protagonisten fand ich dagegen sehr gut. Beckett war mir einfach ein bissen zu unrealistisch, weil er einerseits der harte Soldat war, aber andererseits so schrecklich weich und liebevoll, während er dann plötzlich aus dem Nichts heraus irgendein versautes Zeug von sich gibt.


Teilweise fand ich die Story dann auch sehr vorhersehbar. Und dann kam diese eine Stelle zum Ende hin, die letzte tragische Szene in einem Buch voller Tragödien (kann da jetzt nicht näher drauf eingehen, sonst würde ich spoilern, aber wer das Buch gelesen hat, weiß bestimmt was ich meine). Und dieses Drama gegen Ende hat mich echt wütend gemacht. Hätte das wirklich sein müssen? Wäre das Buch auch nicht ohne diese Szene ausgekommen? Selten lässt mich eine Geschichte mit so vielen Fragezeichen zurück. Als dann der Epilog kam hat mich das wieder so ein bisschen versöhnt, aber wütend war ich trotzdem. 


Rebecca Yarros hat es ohne Zweifel drauf, Gefühle auszudrücken und es so zu umschreiben, dass einem das Herz blutet. Und sie kann Männer so beschreiben, dass man dahin schmilzt, aber sie drückt das hier alles einfach zu oft aus. Dadurch entstehen zwischen den ganzen Dramen eben auch sehr viele Längen, ein paar Seiten weniger hätten dem Buch sicher gut getan.


Aber gut, die Idee hat mir wirklich gut gefallen, trotzdem finde ich, für ein Buch mit so vielen Seiten gibt es hier ziemlich wenig Inhalt. Wenn ihr auf ruhige Herzschmerz-Bücher mit heißem Hauptprotagonisten steht, dann ist das Buch auf jeden Fall was für euch. Mich hat es nicht komplett überzeugt, aber irgendwie hat es mir doch gefallen. Also man merkt, ich bin verwirrt und hin- und hergerissen ;-)


4/6



18 Januar 2024

Kurzmeinung: Iron Flame

 



Autorin: Rebecca Yarros

Verlag: dtv

Erschienen: 01.12.2023

Seiten: 960

Genre: Fantasy



Klappentext


Violet steht vor der Entscheidung, ob sie ihre Ausbildung zur Drachenreiterin fortsetzen will... und ob sie Xadens Geheimnis bewahren kann. Immerhin hat der neue Vize-Kommandeur es zu seiner persönlichen Mission erklärt, Violet ganz genau zu demonstrieren, wie schwach sie wirklich ist, wenn sie ihr wissen nicht preisgibt.


Doch ein eiserner Überlebenswille allein wird nicht reichen, um dieses Jahr zu überstehen. Denn Violet kennt das Mysterium, das seit Jahrhunderten am tödlichen Basgiath War College gehütet wird - und nicht einmal Drachenfeuer wird genug sein, um sie zu retten.


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit


Iron Flame ist genauso wie Fourth Wing ja schon was besonderes. Nach dem Cliffhanger am Ende beginnt Iron Flame genau dort, wo Band 1 endet. Und nach dem grandiosen Finale des Vorgängers dauert es dann auch ein bisschen, bis Band 2 in die Gänge kommt. Das Buch ist mit seinen 960 Seiten auch ein richtiger Brocken, an dem ich lange zu lesen hatte, aber ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass es zu viele unnötige Details gibt. Auch wenn ich nicht jedes Kapitel mitreißend fand, so hat es doch irgendwie dazugehört und auch gut gepasst. Aber was mich dann auf Dauer ein bisschen genervt hat waren Xadens und Violets viele Diskussionen und Xadens ständiges "Du hast mich nicht danach gefragt." Ich persönlich hätte keinen Bock auf einen Typen, dem man jede Information aus der Nase ziehen muss. Aber die Story der beiden ist insgesamt ja doch sehr gut, wenn man manche Gespräche mal ausblendet. Im letzten Drittel hatte ich einen kleinen Hänger, ich war wirklich froh, als ich damit durch war. Kann man jetzt auch denken selbst Schuld, ich hätte das Buch ja auch mal unterbrechen und was anderes lesen können, aber ich hätte nicht gewusst wo. Mir wäre es lieber gewesen, die Geschichte wäre irgendwo zwischen 500 und 700 Seiten noch mal unterbrochen worden mit einem Cliffhanger und dann wäre es zu Band 3 übergangen. Also, mit hat das Buch wirklich gut gefallen, die Story ist düster, teilweise spannend und fesselnd und auch immer mal wieder ziemlich verrucht, nur eben ein klein bisschen zu lang. Trotzdem werde ich an den Büchern dran bleiben. 


5/6



02 Januar 2024

Kurzmeinung: Fourth Wing - Flammengeküsst

 



Autorin: Rebecca Yarros

Verlag: dtv

Erschienen: 01.12.2023

Seiten: 768

Genre: Fantasy



Klappentext


Violets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War Collegh zu werden, zerplatzt jäh, da sie als Tochter der Generalin am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen muss. Das erste Jahr wird nicht einmal die Hälfte der Bewerber überleben, denn Drachen binden sich nicht an schwache Menschen, sie fackeln sie nieder. Die meisten Kadetten wollen Violet allein aufgrund ihrer Herkunft niederstrecken - besonders Xaden, der mächtigste und skrupelloseste unter den Geschwaderführern. Und ohne Frage auch der attraktivste. Ausgerechnet ihm wird Violet unterstellt. Sie wird jeden Vorteil nutzen müssen, wenn sie überleben will. Denn am Basgiath War College haben alle eine Agenda und es gibt nur zwei Wege hinaus: den Abschluss machen oder sterben. 


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Ich gebe zu, dieses Buch habe ich nur gelesen, weil es mir bei Instagram gefühlt tausend Mal begegnet ist und ich fast nie was Negatives darüber gehört habe. Dabei hatte ich im Moment gar keine große Lust darauf ein so dickes Buch zu lesen. Aber die vielen positiven Meinungen und der Klappentext haben mich dann doch überzeugt und das Äußere natürlich auch. Denn selbst wenn es schlecht wäre, wäre es doch noch hübsch im Bücherregal anzusehen.

Der Beginn der Geschichte hat mir direkt mal sehr gut gefallen, ich bin gut reingekommen und man ist schnell in der Welt der Drachen und Krieger gefangen. Es wird alles einfach erklärt, so das einem der Einstieg einfach gut gelingt. Das finde ich bei Fantasy immer sehr wichtig, dass es simpel ist, sonst verliere ich schnell die Lust daran.

Nach dem guten Anfang zog es sich dann etwas wie ich finde, aber bei einem so dicken Buch kann das schon mal vorkommen. Aber das waren auch nur wenige Seiten, es wurde wieder schnell rasanter und spannender. Hauptprotagonistin Violet trieft ja ziemlich oft vor Sarkasmus, das war ganz lustig, aber diese "schwaches kleines Mädchen Superhelden-Sache" war am Anfang nicht so meins, als Charakter hat sie mir aber wegen ihrer Art schon ganz gut gefallen. Ich fand sie und Xaden schon so ein bisschen totale Klischees, aber gut umgesetzte Klischees und deswegen hatte ich letztendlich auch nichts mehr an den beiden auszusetzen.

Es wird ja immer mal wieder Spannung aufgebaut durch die vielen verschiedenen Themen wie die Sache mit den Drachen, den Wettbewerben und Kämpfen und nicht zuletzt wegen dem knisternden Liebeschaos. Noch dazu machen viele geniale Wendungen dieses Buch lebendig und richtig gut. Ich hätte es zu Beginn nicht gedacht, aber es ist tatsächlich ein Highlight und ich freue mich, es gelesen zu haben. Und ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung.


6/6



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