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29 Dezember 2021

Kurzmeinung: Sharing



Autor: Arno Strobel

Verlag: Fischer

Erschienen: 29.09.21

Seiten: 368

Genre: Psychothriller




Klappentext


Teilen ist das neue Haben. Das ist deine Philosophie. So hast du dir eine Existenz aufgebaut und lebst sehr gut damit.

Aber was, wenn jemand kommt, der eine ganz andere Idee vom Teilen hat?

Der keine Grenze kennt.

Dir keine Wahl lässt.

Der dich zwingt.

Den Menschen zu "teilen", der dir am nächsten steht.

Auf eine Weise, die alle deine Vorstellung übersteigt.

Bist Du wirklich bereit, alles zu teilen?


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Im Vorfeld hatte ich so viel Gutes über das Buch gehört, dass es endlich Zeit wurde, es selbst zu lesen. Gut fand ich, dass die Geschichte direkt ohne viel drum herum beginnt und sich von Seite zu Seite weiter steigert. Das Buch entwickelt sich so zu einem rasanten Pageturner, den man dank des guten Schreibstils rasend schnell lesen kann. Es ist spannend, fesselnd und total unvorhersehbar. Allerdings fand ich die Handlungen von Hauptprotagonist Markus Kern manchmal etwas fragwürdig, aber da muss man wohl auch beachten, dass er sich in einer Ausnahmesituation befand. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt gibt es bei diesem Buch eigentlich nichts, worüber man wirklich meckern kann. Dies ist tatsächlich das erste Buch von Arno Strobel, das mich komplett überzeugen konnte. Und deswegen lege ich allen ans Herz, dieses Buch zu lesen.


6/6




04 November 2020

Kurzmeinung: Die App

Verlag: Fischer
Autor: Arno Strobel
Erschienen am: 23.09.2020
Seiten: 360
Genre: Psychothriller


Klappentext


Du hast die App auf deinem Handy.

Sie ist unheimlich praktisch.

Du kannst dein ganzes Zuhause damit steuern.

Jederzeit. Von überall.

Die App ist sicher.

Das sagen alle.

Aber was, wenn nicht?

Deine Frau verschwindet.

Es gibt keine Spur.

Keiner glaubt dir.

Du bist allein.

Und sie wissen, wo du wohnst.


Cover: 4/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit


Spätestens jetzt ist für mich klar, Arno Strobel und ich, das passt einfach nicht. Schon sein letztes Buch "Offline" hatte mir gar nicht gefallen, "Die App" fand ich etwas besser, aber überzeugt hat es mich leider nicht. Den Plot an sich fand ich wahnsinnig interessant und auch die ersten Seiten waren super, aber dann ließ es nach. Es zog sich schrecklich und war absolut vorhersehbar, für mich war das Ende leider keine Überraschung, ich habe es kommen sehen. Auch haben mir die Nervenkitzel-Momente und die interessanten Wendungen gefehlt die einen Psychothriller ausmachen. Und auch der Hauptprotagonist ließ mich das ein- oder andere Mal mit dem Kopf schütteln, seine Handlungen waren in meinen Augen nicht immer nachvollziehbar, aber ich habe es mal auf den Schock geschoben, weil seine Verlobte verschwunden ist. Teilweise war es sehr beklemmend und auch erschreckend realistisch, aber für mich war das leider eins der wenigen positiven Aspekte an dem Buch. Von daher konnte mich die Geschichte leider nicht mitreißen.

3/6

22 November 2019

Offline

Ich hatte ja in den letzten Tagen mein Erstes Lesevergnügen mit einem Thriller von Arno Strobel. Leider muss ich sagen, dass dieses Buch so gar nicht mein Geschmack war. Die Grundidee fand ich super, die Umsetzung aber schrecklich langatmig:

Verlag: Fischer
Autor: Arno Strobel
Erschienen am: 25.09.2019
Seiten: 368 
Genre: Thriller

Klappentext

Fünf Tage ohne Handy.
Ohne Internet.
Offline.
Die perfekte Auszeit.
Wird zum ultimativen Horrortrip.
Abgeschnitten von der Außenwelt geht es nur noch um Eines.
Überleben.
Niemand wird kommen,
um dir zu helfen.
 Denn Du bist,
nicht erreichbar...
Cover

Das Cover finde ich auffällig, außergewöhnlich und sehr schön. Es passt zum Buch und mir gefällt es sehr gut.

Inhalt

5 Tage offline in einem abgeschnittenen Berghotel. Ein Detox-Trip, auf den sich Jennifer zusammen mit weiteren Arbeitskollegen einer Telekommunikationsfirma begibt. Zu ihnen vier kommen noch vier weitere Mitstreiter, die sich freiwillig auf dieses Abenteuer begeben, so wie drei Teammitglieder des Veranstalters.

Nach einem langen Aufstieg kommt die Truppe an dem noch leer stehenden Hotel an. Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht komplett abgeschlossen und bis auf die beiden Hausmeister befindet sich niemand in dem Gebäude. Jenny überkommt direkt ein mulmiges Gefühl, als sie vor dem Gebäude steht und würde am liebsten wieder kehrt machen.

Und Jennys schlechtes Gefühl bewahrheitet sich. Schon am zweiten Tag geschieht etwas Grauenhaftes. Zunächst bemerkt niemand, dass einer von ihnen verschwunden ist. Als es ihnen bewusst wird machen sie sich auf die Suche. Sie finden den verschwundenen Thomas letztendlich grausam zugerichtet im Gebäude. Thomas ist nackt und jemand hat seinen Körper so zugerichtet, dass er all seiner Sinne beraubt wurde. Er ist vom Hals abwärts gelähmt, blind, stumm und taub. Thomas stirbt letztendlich an den schweren Verletzungen. In der Gruppe bricht Unruhe aus und als am nächsten Tag wieder jemand verschwindet wissen alle, dass jemand unter ihnen sein muss, der für diese Taten verantwortlich ist. Und Hoffnung auf Rettung kann sich niemand von ihnen machen, denn das Funkgerät, das für den Notfall im Hotel ist, wurde zerstört und draußen herrscht ein Schneesturm, der einen Abstieg unmöglich macht.

Meine Meinung

Nach einem sehr guten Prolog wird die Geschichte einfach nur zäh. Und auch die Handlungen der Protagonisten waren manchmal etwas zweifelhaft. Schon direkt am Anfang stellt einer der Tourteilnehmer eine meiner Meinung nach unnötige Frage. Alle sind in dem verlassenen Hotel angekommen und erst dann fragt jemand, was eigentlich ist, wenn ein Notfall eintritt. Ja, klärt man das denn nicht bevor man so eine Reise antritt? Und als der erste Mord bzw. die erste Verstümmelung passiert ist wird darüber diskutiert, wo und wie man die Nacht verbringt. Da ging es dem ein oder anderen dann trotz der brenzligen Situation immer noch darum, Privatsphäre beim Schlafen zu haben. Gut, dann ist man es aber auch selbst schuld, wenn es einen erwischt. Grundsätzlich wurde unter der munteren Truppe sehr viel diskutiert und das hat mich wirklich gestört.

So war die Geschichte ja noch so aufgebaut, dass sich etwas Spannung ergab, aber diese ständigen textfüllenden Unterhaltungen waren oft sehr mühselig und sorgten dafür, dass die Spannung doch sehr gedämpft wurde. Im Großen und Ganzen lief die Geschichte nach einem gewissen Schema ab: Reden - Tat - Reden und diskutieren - weitere Tat - noch mehr reden und diskutieren usw.

Lichtblicke waren da die sehr genial erzählten Situationen aus Sicht eines der Opfer. Hier wurden die Gefühlslage und die missliche Lage wirklich super wiedergegeben.

Gekonnt war es natürlich auch so viele Charaktere in einen Topf zu werfen, denn jeder war verdächtig. Auch die Idee mit dem Detox-Trip fand ich sehr gut und deswegen habe ich das Buch auch gelesen, weil ich die Geschichte interessant fand. Andererseits muss man natürlich sagen, dass Protagonisten vor noch nicht allzu langer Zeit auch ganz ohne Handys überleben mussten.

Die Kapitel sind sehr unterschiedlich lang und hauptsächlich geht es dabei um Hauptprotagonistin Jenny und, wie schon erwähnt, gelegentlich um eins der Opfer.
Fazit

Der Thriller wurde so hochgelobt, dass ich ihn auch unbedingt lesen wollte. Und vielleicht war ich auch deswegen so enttäuscht, weil ich schon so viel Gutes darüber gelesen habe. Die Geschichte an sich fand ich gut, die Umsetzung aber sehr langatmig. Am Schluss ist das Buch noch mal kurz aufgeblüht, dies hat das Langatmige aber nicht mehr wettmachen können. Deswegen gibt es von mir auch nur 2 Lesezeichen.


2/6

Vielen lieben Dank an NetGalley zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

06 März 2019

Einer wird sterben


Über NetGalley habe ich das eBook zu "Einer wird sterben" von Wiebke Lorenz bezogen, worüber ich mich sehr gefreut habe, denn ich hatte das Buch schon länger im Auge. Leider war ich dann aber doch etwas enttäuscht von der Geschichte. Zweifelhafte Handlungen der Hauptprotagonistin und ein paar Handlungen, die die Geschichte in die Länge gezogen haben, haben leider dazu beigetragen, dass mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat.
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