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29 September 2022

Kurzmeinung: Rache

 


Autor: Jon Athan

Verlag: Festa

Erschienen: 23.11.2021

Seiten: 208

Genre: Horror




Klappentext


Ryan Martin ist mit seiner Familie auf dem Weg in den Urlaub: Eine ruhige Hütte, mitten im Nirgendwo von Pennsylvania.

Sie treffen auf ein paar Jugendliche, die auf Ärger aus sind. Angeführt von dem teuflischen Caden Clark entwickelt sich die Begegnung zu einer Katastrophe...

Zwei Jahre später: Das Trauma ist nicht überwunden, der Schmerz ist nicht verheilt. Vergeltung ist das Einzige, was Ryan bleibt. Und er wird sich grausam an Cadens Familie rächen.


Cover: 4/6

Schreibstil: 3/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Vor allem der Anfang liest sich in diesem Buch sehr gut. Trotz des blutigem Themas sind die ersten Seiten auch emotional und mitreißend. Den Schreibstil empfand ich insgesamt eher als mittelmäßig, es gab viele Wortwiederholungen und auch Bezeichnungen, die teilweise gar nicht gut gepasst haben, es las sich oft wie ein Schulaufsatz. Und auch Hauptprotagonist Ryan konnte mich nicht so ganz überzeugen. Er wird als freundlicher und intelligenter Kerl vorgestellt, aber es gibt Situationen, in die er sich reinmanövriert, die mich dann wirklich an seiner Intelligenz haben zweifeln lassen. Also insgesamt startet das Buch gut, es ist auch wie gewohnt für ein Festa Extrem oft hart an der Grenze, aber es baut im Verlauf wirklich ab. Das Gute ist aber, dass man durch die knapp 200 Seiten schnell durch ist. Wer gerne Extremen Horror liest, der wird daran sicher seine Freude haben. Ich fand es allerdings nur mittelmäßig.

3/6



19 September 2022

Kurzmeinung: The Boys of Summer



Autor: Richard Cox

Verlag: Luzifer

Erschienen: 30.11.2019

Seiten: 504

Genre: Fantasy




Klappentext


Als 1979 ein Tornado über Texas hinwegfegt fällt der Teenagerjunge Todd Willis in ein Wachkoma.


Vier Jahre später wacht er aus diesem wieder auf, mitten in der bunten, abenteuerlichen Welt der achtziger Jahre, und scheint übersinnliche Fähigkeiten entwickelt zu haben.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Schon als ich mit dem Buch angefangen habe war klar, es wird nicht einfach zu lesen sein, denn es gibt viele Protagonisten und alle haben wichtige und interessante Geschichten. Um sie später nicht durcheinander zu werfen habe ich mir direkt Notizen zu jedem der Kinder von "The Boys of Summer" gemacht. Um das Buch dann auch wirklich genießen zu können empfehle ich das jedem Leser. Denn die Geschichte entwickelt sich dann zu einem richtig interessanten Buch mit einem bunten Genremix aus Fantasy, Thriller, Drama und Liebesgeschichte. Es fällt mir schwer es irgendwo richtig einzuordnen, aber das macht es ja dann auch so abwechslungsreich. Es ist zwar nicht durchgehend spannend, aber trotzdem interessant zu lesen. Beim Lesen entwickelt sich durchgehend eine melancholische Stimmung, die durch den teilweise sehr emotionalen Schreibstil von Richard Cox entsteht. Mir hat es richtig gut gefallen und deswegen empfehle ich es auch gerne weiter. Aber es ist kein Buch, dass man zwischendurch mal weglesen kann, ich habe fast zwei Wochen dafür gebraucht, denn es ist schon ein ziemlicher Brocken.

5/6


13 September 2022

Kurzmeinung: Denn zum Fressen sind sie da



Autorin: A.C. Hurts

Verlag: Redrum

Erschienen: März 2019

Seiten: 143

Genre: Horror




Klappentext


Saya und Isko frönen einer außergewöhnlichen Leidenschaft. Jedes Mal, nachdem sie Sayas selbst komponierte Gerichte genossen haben, ist der Sex zwischen ihnen etwas ganz Besonderes. Die geheime Zutat, die ihn in einen ekstatischen Zustand versetzt, entdeckt Isko rein zufällig und ist zunächst schockiert, doch die Wirkung ist so einmalig, dass er süchtig danach wird. Da kommt es gerade recht, dass Iskos Exfreundin schwanger ist und ihn mit der Vaterschaft nervt. Das nächste Festmahl kann kommen!

Achtung! Dieses Buch bricht eins der meist genannten Tabus! Wer mit Kannibalismus und Gewalt gegen Säuglinge nichts anfangen kann, sollte vom Lesen absehen.


Cover: 3/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Das Büchlein besteht aus drei Kurzgeschichten, die zusammengehören und die es in sich haben. Die Szenen sind teilweise sehr abartig und lassen wenig Raum für Fantasie, denn sie sind sehr detailliert, mehr wie diese Beschreibungen braucht es wirklich nicht um einen den Magen umzudrehen. Die ersten beiden Geschichten waren voller kranker Erotik, ziemlich pervers und blutig. Die dritte las sich eindeutig am besten und auch am unvorhersehbarsten. Wenn man dieses Buch liest sollte man keine Angst vor sehr brutalen Szenen haben, einiges könnte sehr verstörend auf Leser wirken. Ich mag so was zwischendurch ganz gerne, da kann es gar nicht blutig genug sein. Aber eine Leseempfehlungen gibt es von mir an diejenigen, die wirklich hartes Zeug vertragen ;-)

4/6



08 September 2022

Kurzmeinung: Layla

 


Autorin: Colleen Hoover

Verlag: dtv

Erschienen: 20.10.2021

Seiten: 384

Genre: Lovestory / Fantasy




Klappentext


"Laylas einziger Fehler war es, sich in mich zu verlieben..."


Eine unfassbar intensive, schier verstörende Amour fou von Bestsellerautorin Colleen Hoover - Gänsehaut und Emotionen garantiert!


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Wie immer schreibt Colleen Hoover unheimlich fesselnd und wahnsinnig gut. Liebesromane sind nicht immer so mein Ding, aber sie schaffte es bis jetzt mit fast jedem ihrer Bücher mich mitzureißen. Selbst mit Layla konnte sie mich letztendlich überzeugen, auch wenn die Story manchmal recht absurd ist und ziemlich außergewöhnlich, ich wusste zwischendurch nicht immer was ich davon halten sollte. Alles wird von Hauptprotagonist Leeds in der 1. Person erzählt, der Zwiespalt in dem er sich befindet wird sehr schön beschrieben. Ich finde, es gibt nur wenige Autoren die so gut Gefühle beschreiben können wie Colleen Hoover, ohne dass es dabei zu kitschig wird. Mich konnte sie mit Lalya insgesamt überzeugen. Es war für mich nicht das beste Buch von ihr, trotzdem aber sehr gut und deswegen empfehle ich es es sehr gerne weiter.

5/6



06 September 2022

Rezension: Findelmädchen - Aufbruch ins Glück

 

Autorin: Lilly Bernstein
Verlag: Ullstein
Erschienen am: 28.07.2022
Seiten: 592
Genre: Historischer Roman


Klappentext


Köln 1955: Die 15-jährige Helga und ihr Bruder Jürgen leben endlich bei ihrem aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Vater. Von der Mutter fehlt seit Kriegsende jede Spur. Der Vater baut sich mit einem Büdchen eine neue Existenz auf, Jürgen beginnt bei Ford. Helga aber, die sich nichts sehnlichster wünscht, als aufs Gymnasium zu gehen, soll sich in der Haushaltungsschule als ein Leben als Ehefrau vorbereiten. Während eines Praktikum im Waisenhaus muss sie entsetzt mit ansehen, wie schlecht die Kinder dort behandelt werden. Schützend stellt sie sich vor ein sogenanntes "Besatzerkind". Und sie verliebt sich. Doch die Schatten des Krieges bedrohen alles, was sie sich vom Leben erhofft hat...


Inhalt


Die 15-jährige Helga und ihr ein Jahr älterer Bruder Jürgen leben seit 8 Jahren in Frankreich. Als deutsche Kinder wurden sie nach dem Krieg von der Straße aufgegriffen und von zwei liebevollen Menschen aufgenommen um bei ihnen gemeinsam mit anderen Kindern zu leben. Helga und ihr Pflegemama, die sie Tante Claire nennt, haben Pläne für Helgas Zukunft. Da Helga ein sehr wissbegieriges und schlaues Mädchen ist soll sie später einmal aufs Gymnasium gehen. Aber es kommt anders. Als die Hoffnung schon verloren scheint bekommen sie die Nachricht, dass ihr Vater nach den Kindern sucht und sie schließlich über den Kindersuchdienst ausfindig machen konnte. Somit beginnt für die Geschwister ein neues Leben, denn ihr Vater nimmt die Kinder zu sich nach Köln. Während auf Jürgen eine neue und aufregende Zeit wartet kommt für Helga alles anders als erhofft. Ihr Vater möchte nichts davon wissen, dass Helga aufs Gymnasium gehen will, stattdessen soll sie auf der Haushaltungsschule auf das Leben als Hausfrau und Mutter vorbereitet werden. Und das obwohl Helga absolut kein Talent für so etwas hat. Aber Helga ist dankbar für ihr neues Leben in der Heimat und versucht sich mit allem so gut wie es geht zu arrangieren. 


Meine Meinung

Findelmädchen ist die Fortsetzung von Lilly Bernsteins letzten Roman Trümmermädchen. Aber da beide Bücher abgeschlossene Geschichten sind kann man Findelmädchen auch ohne Vorkenntnisse gut lesen, wobei ich Trümmermädchen jedem Fan solcher Bücher sehr ans Herz lege. Wie schon beim Vorgänger kam ich hier wieder sehr gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und an die Zeit angepasst, in der die Geschichte spielt.

Das Buch ist sehr bewegend und meist unvorhersehbar. Die Autorin schafft es viele Überraschungen einzubauen, so dass immer etwas passiert, Längen entstehen somit so gut wie gar keine. Die Rolle der Frau zur damaligen Zeit beschreibt sie dabei perfekt, vieles dieser Dinge waren einigen sicher gar nicht bewusst. Beim Lesen dieses Buches lernt man selbst noch mal die eigene Freiheit sehr viel mehr zu schätzen, vor allem als Frau.

Hauptprotagonistin Helga hat mir sehr gut gefallen, sie wird sehr authentisch beschrieben. Vielleicht wirkt sie aber ab und zu etwas zu erwachsen für so ein junges Mädchen. Auch die anderen Protagonisten konnten mich überzeugen. Viele von ihnen sind so voll mit Geheimnissen, dass man schon alleine deswegen weiterlesen muss um zu erfahren was sie im Krieg durchgemacht haben und warum sie in bestimmten Situationen so reagieren.

Fazit

Findelmädchen ist ein sehr gut durchdachtes Buch, dass die schlimme Zeit nach dem 2. Weltkrieg sehr genau beschreibt. Der Schreibstil ist schön an die Geschichte angepasst und das Buch birgt einige Überraschungen und interessante Wendungen. Es ist ein relativ dickes Buch indem es aber kaum Längen gibt. Man fiebert mit den Protagonisten mit, die selbst 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg noch unter den schwierigen Bedingungen leiden und teilweise mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Es ist einfach ein emotionales und sehr gutes Buch, dass den Leser in seinen Bann zieht, so dass man es nur schwer weglegen möchte. Mir hat es sehr gut gefallen. Das Lesen solcher Geschichten erdet einen selbst noch mal und ruft einem ins Gedächtnis, dass es uns trotz der derzeitigen schlechten Bedingungen immer noch sehr gut geht. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

5/6


05 September 2022

Kurzmeinung: Infam - Die Nacht der Tausend Augen



Autorin: André Wegmann

Verlag: Redrum

Erschienen: 17.11.2018

Seiten: 247

Genre: Thriller / Horror




Klappentext


Es könnte alles so perfekt sein. Die Studentin Sarah ist frisch verliebt und kann auch noch zusammen mit ihrer Freundin Denise einen Job als Babysitter ergattern.

Die beiden jungen Frauen freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und der Vater des Kindes macht einen freundlichen und charmanten Eindruck. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Schnell ist klar, dass außer ihnen und dem vierjährigen Sid noch jemand auf dem abgelegenen Anwesen im US-Bundesstaat Delaware sein muss. Jemand, der Hunger hat und nach ihrem Fleisch und Blut giert.

Der Abend verwandelt sich in einen Albtraum und in einen brutalen Kampf ums nackte Überleben...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Ich habe schon mehrere Bücher von André Wegmann gelesen und wie immer hat er mich auch hiermit wieder überzeugen können. Auf dieses Büchlein bin ich durch das Cover aufmerksam geworden, das auch richtig gut zur Geschichte passt. Denn die ist sehr düster und blutig und wie immer nichts für zartbesaitete. Der Anfang des Buches gibt direkt schon mal einen blutigen Vorgeschmack auf das was noch kommt. Auch ein angemessenes Maß an Erotik gibt es, zu viel finde ich in solchen Büchern oft unpassend, aber hier passt es. Also insgesamt ein gut durchdachtes und blutiges Horrorbuch mit nicht allzu vielen Seiten, so dass man es in wenigen Tagen durchlesen kann. Fans des Genres empfehle ich es auf jeden Fall weiter.

5/6



25 Juli 2022

Kurzmeinung: Remember when Dreams were born



Autorin: Anne Goldberg

Verlag: Lübbe

Erschienen: 24.06.2022

Seiten: 384

Genre: Lovestory, Drama




Klappentext


Vor acht Monaten riss ein schwerer Unfall Maggie aus ihrem Leben. Seitdem kämpft sie sich durch eine neue Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln - bis sie Thomas begegnet. Anders als ihre Familie behandelt der charmante Hotelmanager nicht wie etwas Zerbrechliches. Mit seiner Zuneigung gibt er ihr das Gefühl zurück, begehrenswert zu sein.


Dabei trägt Thomas seit Monaten selbst schwere Schuldgefühle mit sich herum. Als er Maggie begegnet und sieht, wie stark die junge Frau ihr Schicksal meistert, wird er von seinen Gefühlen überwältigt. Aber wie nah darf er ihr sein, ohne alte Wunden wieder aufzureißen? Und wie viel Zeit bleibt ihm, ehe seine Geheimnisse ans Licht kommen?


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 1/6

Fesselnd: 2/6


Fazit

Da habe ich mich leider ein bisschen von dem tollen Äußeren der Sonderausgabe von der Bücherbüchse blenden lassen, obwohl sich der Klappentext noch ganz gut angehört hat. Ich war dann aber teilweise sehr enttäuscht. Irgendwie ist die Story ja süß, aber sie hat mich auch oft ziemlich gelangweilt. Und es war oft schrecklich melancholisch. Aber die Protagonisten fand ich trotzdem ziemlich stark und sie konnten mich auch meistens überzeugen. Es war auch noch interessant zu lesen, was sie erlebt haben und wie sie das verarbeiten. Ich fand aber, dass die große Überraschung am Ende ausblieb, man konnte ahnen, worauf es hinausläuft. Insgesamt konnte mich das Buch kaum fesseln, deswegen gibt es hierfür von mir nur eine mittelmäßige Bewertung.

3/6





19 Juli 2022

Kurzmeinung: Toter Schmetterling



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 21.11.2020

Seiten: 

Genre: Thriller




Klappentext


Er war jung und hatte sein ganzes Leben vor sich, doch das Schicksal wollte ihm keine Chance geben.


Liam ist noch ein kleiner Junge, als er zum Hauptverdächtigen in einem schrecklichen Mordfall wird. Jahrelang sitzt der Schock so tief, dass er lieber unschuldig in der Psychiatrie verharrt, als die Identität des wahren Täters preiszugeben, der indessen ein erfolgreiches Leben führt. Als Liam schließlich entlassen wird, ist er ein gebrochener Mann, zerfressen von Hass und Rachegelüsten.


Schmerzlich realisiert er, dass er sein altes Leben niemals zurückbekommen wird und ganz allein auf der Welt ist. Doch wer nichts besitzt, kann auch nichts verlieren. Mit unermesslicher Brutalität startet Liam einen Rachefeldzug, der in einer Katastrophe enden wird, die an Tragik nicht zu überbieten ist.


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Für mich war es das erste Buch von Simone Trojahn und was mich direkt begeistert hat, war ihr toller Schreibstil. Ich mochte die Art, wie sie sich ausdrückt und wie sie verschiedene Situationen beschreibt auf Anhieb sehr gerne. Für mich enthält dieses Buch vor allem eine klare Botschaft: "Seit euch bewusst, wie schnell die schöne Zeit in eurem Leben vorbei sein kann, ob selbst verschuldet oder nicht. Jeder Moment ist einzigartig, geniest ihn." Mit diesem Buch zeigt die Autorin genau das, verpackt in eine dramatische und brutale Geschichte. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt, es gab nur ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, wobei es da einfach um den Verlauf des Geschehens geht und das ist dann Geschmackssache und auch das Ende hätte ich mir anders vorgestellt. Insgesamt aber ein fesselnder Pageturner den ich sehr gerne weiterempfehle.

5/6



11 Juli 2022

Rezension: Das Gotteshaus

 


Autorin: C.J. Tudor
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 14.06.2022
Seiten: 560
Genre: Thriller


Klappentext


Für Pfarrerin Jack Brooks und ihre Tochter Flo sollte es ein Neustart sein: neuer Job, neues Zuhause. Aber Jack stößt auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, in der Misstrauen gegenüber Fremden tief verwurzelt ist. Schon bald muss sie sich fragen: Wer schickt ihnen düstere Drohbotschaften? Und warum hat Flo Visionen von brennenden Mädchen? Chapel Crofts Geheimnisse liegen verborgen in einem dunklen Grab, aber nun kehren die alten Gespenster zurück - und sie werden keinen Frieden finden, bis sie nicht Vergeltung geübt haben...


Inhalt


Nach einem unerfreulichen Vorfall in ihrer alten Pfarrgemeinde wird die Pfarrerin Jack Brooks in das kleine Dorf Chapel Croft versetzt. Zusammen mit ihrer Teenagertochter Flo zieht sie unfreiwillig in den kleinen Ort, der voller düsterer Geheimnisse zu sein scheint. Und auch die Einwohner verhalten sich den Neuankömmlingen gegenüber seltsam. Schon die erste Begegnung mit einigen der Bewohner kostet sie einiges an Nerven. Außerdem erfährt sie, dass ihr Vorgänger sich umgebracht hat, was sie aber schnell in Frage stellt. Jack wühlt alte Wunden wieder auf und gräbt in den Geheimnissen der Dorfbewohner, womit sie sich nicht nur Freunde macht, aber alles an diesem Ort scheint unheimlich und voller Geheimnisse zu sein.


Meine Meinung

Als Fan von C.J. Tudor musste ich natürlich auch "Das Gotteshaus" direkt lesen. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag den Bezug, den es zum Buch herstellt und auch die tristen und düsteren Farben passen zur Stimmung des Buches.

Obwohl ich den Schreibstil von C.J. Tudor sehr liebe kam ich anfangs nicht richtig in das Buch rein. Das lag daran, dass nicht wirklich viel passierte. Vor allem die erste Hälfte plätschert ziemlich vor sich hin, auch wenn hier und da mal einige Highlights gesetzt werden. Insgesamt wird aber sehr viel drum herum erzählt und durch die ständige Detektivarbeit der Hauptprotagonistin las es sich auch mehr wie ein Krimi.

Auch wenn es sich oft ein bisschen zog war der Plot trotzdem gut durchdacht, jedoch leider auch sehr vorhersehbar. Viele überraschende Wendungen gab es keine, man wusste recht schnell worauf alles hinausläuft. Die Protagonistinnen Jack und Flo fand ich sehr gut, vor allem Flo hat für etwas Abwechslung gesorgt.

Es ist ein recht dickes Buch und leider blieb die Spannung hier etwas auf der Strecke, weswegen ich ewig gebraucht habe um es zu lesen. Es konnte mich einfach nicht richtig fesseln. 

Fazit

Für mich, als Fan der letzten beiden Bücher von C.J. Tudor, war "Das Gotteshaus" leider ein wenig enttäuschend. Ein richtig guter Thriller braucht für mich Spannung, Überraschungen und Tempo, außerdem bin ich bei der Autorin gewohnt, dass es viel mehr Mysteriöses gibt, das war hier leider nicht der Fall. Noch dazu war es durch die vielen privaten Ermittlungen der Hauptprotagonistin mehr Krimi als Thriller. Obwohl mir die Idee der Geschichte sehr gut gefallen hat und ich die Protagonistinnen sehr mochte muss ich ein bisschen was bei meiner Bewertung abziehen, denn insgesamt war es einfach oft langweilig zu lesen, so hart wie das leider klingt.

4/6

15 Juni 2022

Kurzmeinung: Kühe




Autor: Matthew Stokoe

Verlag: Festa

Erschienen: 13.04.2017

Seiten: 256

Genre: Drama/Horror




Klappentext


Cows, weltweit gefeiert als Kult-Klassiker des Urban Horror, gilt als der extremste Roman, der je geschrieben wurde. Abstoßend, traurig, aber auch originell. American Psycho ist dagegen Kinderkram.


Inhalt:


...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Erst mal muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz das war, was ich erwartet habe. Obwohl es ja als sehr brutal und obszön beim Verlag ausgezeichnet ist fand ich es wirklich sehr hart. Da können selbst einige Festa Extrem Bände nicht mithalten. Ich habe mit einigen abstoßenden Szenen gerechnet, aber das es so brutal und ekelhaft wird, das hätte ich nicht gedacht. Aber trotzdem fand ich es gut. Denn Matthew Stokoe hat einen unheimlich guten Schreibstil und die Charaktere waren richtig stark und, so verrückt wie sie auch waren, sehr authentisch. Bei Hauptprotagonist Steven hat einfach alles gestimmt, ich bin mir sicher, Menschen wie ihn gibt es ganz sicher, auch wenn die Familienverhältnisse dabei vielleicht nicht ganz so extrem sind. Also insgesamt ein starkes Buch, aber mit sehr abstoßenden Szenen. Es ist wirklich nur was für Leser, die einiges aushalten, in jederlei Hinsicht.

4/6



Kurzmeinung: Summer of Hearts & Souls



Autor: Colleen Hoover

Verlag: dtv

Erschienen: 13.04.2022

Seiten: 320

Genre: Jugendbuch/Liebesroman




Klappentext


"Ich hätte nicht gedacht, dass es viele Leute auf der Welt gibt, die so sind wie ich", sagt Samson.

"Du denkst, dass wir uns ähnlich sind?"

Ich bin versucht zu lachen, aber seine Miene ist todernst.

"Ich glaube, wir sind uns viel ähnlicher, als du denkst, Beyah."


Nie hätte Beyah gedacht, dass ausgerechnet Samson, der superreiche, attratkive Nachbar ihrer neuen Stieffamilie, ähnliche Abgründe in sich trägt wie sie selbst...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Vom Cover her passt das Buch ja schon perfekt in die warme Jahreszeit, mir gefällt dieser kitschige Sonnenaufgang wahnsinnig gut. Genauso wie die Geschichte, die ich innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Colleen Hoover hat hier mal wieder richtig viel Gefühl gezeigt und eine geniale Liebesgeschichte geschrieben. Alles wird von Beyah in der 1. Person erzählt. Ich war mit Beyahs Verhalten zwar nicht immer einverstanden, aber darüber konnte ich trotzdem hinwegsehen. Das Buch ist einfach so aufgebaut, dass es süchtig macht. Es gibt ein paar Überraschungen, auf die ich nicht gekommen wäre, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich so von dem Buch gebannt war und mir gar keine Gedanken über das was noch kommt gemacht habe. Es ist einfach ein Buch zum Träumen und perfekt als Strandlektüre oder um sich auf einen heißen Sommer einzustellen.

6/6


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