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23 Juli 2021

Kurzmeinung: Leichenwald




Verlag: Festa

Autor: Edward Lee

Erschienen am: 22.06.2021

Seiten: 400

Genre: Thriller





Klappentext


Eine Prostituierte, die fast zu Tode gewürgt und dann lebendig verscharrt wird. Kinder, die im Wald spielen - und nie wieder zurückkehren. Frauen, die vergewaltigt und ermordet werden. Männer, die man einfach so abschlachtet. Und überall ausgebuddelte Leichenteile...


Als Patricia White in ihre verhasste Heimatstadt zurückkehrt, erwartet sie dort keine idyllische Landschaft zwischen Wäldern und Meer. Der beschauliche Ort wird von einer Serie bizarrer Morde heimgesucht, völlig wahllos und so grauenhaft, dass panische Angst um sich greift. Wurde die Stadt wirklich vom Bösen versucht, namenlos und älter als die Sünde selbst?


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Aufgrund von Cover und Klappentext habe ich mir bei diesem Buch ein bisschen was anderes vorgestellt. Es dauert, bis die Geschichte überhaupt mal in Fahrt kommt. Und dann gibt es neben den Morden noch ein anderes ganz großes und "wichtiges" Thema: Das Sexleben der Hauptprotagonistin und einiger anderer teils recht blasser Charaktere. Das nimmt schon fast mehr Platz ein wie die Dinge, die der Klappentext verspricht. Daran ist grundsätzlich nichts Verkehrtes, aber so ausgiebig hat es dem Buch meiner Meinung nach mehr geschadet wie geholfen. Den Schreibstil von Edward Lee fand ich dabei zwar grandios, das konnte die Story für mich aber auch nicht mehr retten. Nur etwa die letzten 40 Seiten waren wirklich sehr gut, aber das ist einfach zu wenig. Von daher empfand ich diesen Thriller eher als mittelmäßig. Toller Schreibstil, sehr gelungenes Cover, aber inhaltlich fehlte es mir an Spannung und an der Schnelllebigkeit der Handlungen. Für mich gehört das zu einem guten Thriller einfach dazu.


3/6

20 Juli 2021

Kurzmeinung: The Uprising - Der Selbstmordpakt

 




Verlag: Festa

Autor/in/en: Abigail McDaniels

Erschienen am: 22.06.2021

Seiten: 390

Genre: Horror/Gruselgeschichte





Klappentext


Diesen Sommer wird die Stadt Marple Glen niemals vergessen: Zwölf scheinbar glückliche Teenager begehen alle in derselben Nacht Selbstmord.

Doch der Tod soll nicht ihr Ende sein, sondern erst der Anfang einer allmächtigen Existenz. Zumindest wurde ihnen das versprochen. Von ihrem Anführer. Doch er selbst bringt sich nicht um.

Um ihr Leben betrogen, vom Hass verzehrt, kehren die Toten zurück. Und sie wollen mehr als nur Rache...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

"The Uprising" spielt in einer Zeit ohne Handys und Computer, was ich bei solchen Geschichten immer sehr gut finde. So entstand hier ein richtig cooler "Old-School Teenie Roman", der durchaus seine Schockmomente hatte, aber gerne auch etwas schlimmer hätte sein dürfen. Es gibt sehr lange Kapitel, die in viele Leseabschnitte untergliedert sind, der Schreibstil ist dabei sehr gut, aber auch oft etwas ausschweifend. Da wäre weniger vielleicht mehr gewesen, wohingegen manche Handlungen mir dann doch wiederum zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Trotzdem gibt es ein paar interessante Themen die hier aufgegriffen werden wie zum Beispiel Manipulation und Gruppenzwang. An sich fand ich das Buch dann wirklich sehr fesselnd, ich habe aber bis zuletzt gehofft, dass immer noch ein bisschen mehr passiert. Trotzdem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Gruselklassikern.


5/6





13 Juli 2021

Rezension: Schneewittchen schläft

Autorin: C.J. Tudor
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 21.06.2021
Seiten: 480
Genre: Thriller


Klappentext


Das Mädchen sagt nur ein Wort: "Daddy". Sie blickt Gabe von der Rückbank des Autos vor ihm an. Dann ist der fremde Wagen verschwunden und mit ihm Gabes fünfjährige Tochter Izzy. er wird sie nie mehr wiedersehen. Drei Jahre später verbringt Gabe seine Tage und Nächte noch immer damit, die Autobahn abzufahren, besessen von der Hoffnung, sie zu finden. Auch Fran und ihre Tochter Alice sind unterwegs auf den Straßen Englands. Aber sie sind nicht auf der Suche, sie sind auf der Flucht. Denn Fran kennt die Wahrheit. Sie weiß, was damals mit Izzy geschah. Und was ihre Verfolger tun werden, wenn Alice und sie ihnen in die Händen fallen.


Inhalt

Es ist drei Jahre her, als Gabe auf dem Weg nach Hause im Stau stecken bleibt und dabei seine Tochter in einem alten Auto direkt vor ihm entdeckt. Er geht zuerst von einem Irrtum aus, denn seine kleine Tochter Izzy und seine Frau warten zu Hause auf ihn. Um sicher zu gehen ruft er zu Hause an, aber es ist nicht seine Frau die sich meldet, sondern die Polizei.

Gabe gibt danach die Hoffnung nicht auf Izzy lebend zu finden und verbringt sein Leben fortan auf der Autobahn in einem Camper. Die Polizei glaubt nicht daran, dass er seine Tochter damals tatsächlich gesehen hat. Zu groß sei der Zufall und außerdem kann es nicht sein, dass es Izzy war, die in dem Auto saß, er muss seine Tochter mit einem anderen Mädchen verwechselt haben.

Meine Meinung

Es war für mich nicht das erste Buch von C.J. Tudor, von daher kannte ich den Schreibstil von ihr schon und wie in den Büchern davor empfand ich ihn als sehr angenehm und sehr leicht lesbar. Die Situation, in der sich Hauptprotagonist Gabe zu Beginn des Buches befindet empfand ich einerseits erst mal als etwas weit hergeholt, andererseits sorgt sie direkt für einen beklemmenden Gänsehautmoment und man stellt sich unweigerlich die Frage: Wie hätte man selbst in so einer Situation reagiert?

Es gibt verschiedene Handlungsstränge die irgendwann alle einen Zusammenhang zueinander herstellen. Jeder Handlungsstrang birgt dabei neue Überraschungen und Geheimnisse, die den Leser mitfiebern und spekulieren lassen. Ab und an empfand ich einige der Situationen dann jedoch als zu sehr ausgearbeitet, das hätte man meiner Meinung nach auch oft etwas verkürzen können. War dann aber auch nicht weiter schlimm, die Geschichte war trotzdem wahnsinnig fesselnd, so dass ich darüber gerne hinwegsehen konnte.


Fazit

Ich empfand "Schneewittchen schläft" als sehr angenehm und leicht zu lesen. Es ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein sehr ruhiges Buch. Die Geschichte ist dabei sehr gut durchdacht und konstruiert. Auch wenn es nicht immer super spannend war, hat mich die Geschichte trotzdem durchgehend mitgerissen. Ich fand es teilweise sehr beklemmend, geheimnisvoll und sehr fesselnd. Die Protagonisten konnten mich auch alle überzeugen. Ab und zu gab es ein paar Längen, die ich jetzt aber nicht als weiter schlimm empfand. Wer gerne mal einen dramatischen und etwas ruhigeren Thriller lesen möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall ans Herz legen.

5/6


09 Juli 2021

Kurzmeinung: Murgunstrumm

 



Verlag: Festa

Autor: Hugh B. Cave

Erschienen am: 22.01.2021

Seiten: 208

Genre: Horror/Gruselgeschichte





Klappentext


Ein Mann flieht aus einer Irrenanstalt, um zu beweisen, dass er und seine Verlobte nicht verrückt sind.

Er behauptet, dass in dem abgelegenen Gasthaus "Gry Toad Inn" Vampire hausen. Und der Wirt dient den Blutsaugern, um mit den Körper der Opfer perverse Versuche anzustellen...


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Murgunstrumm wird von Anfang bis zum Ende sehr atmosphärisch und gruselig erzählt, trotzdem hatte ich oft ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil. Oft musste ich Sätze zwei mal lesen und teilweise triftete ich auch ein wenig ab. Denn das Thema fand ich zwar sehr interessant, aber zwischendurch plätschert es auch Mal so vor sich hin. Mit Murgunstrumm hat der Autor zwar ein völlig unbekanntes Wesen erschaffen, aber alles drum herum war nicht wirklich was Neues. Das Buch und die Charaktere haben mir gut gefallen, auch die Geschichte, die er um Paul herum aufgebaut hat, aber ein bisschen mehr hatte ich mir dann doch davon erhofft. Aber für ein paar Gruselstunden zwischendurch ist es das Buch auf jeden Fall geeignet.


4/6

02 Juli 2021

Rezension: Mörderfinder - Die Spur der Mädchen - (Band 1)


Verlag: argon
Autor: Arno Strobel
Gelesen von: Dietmar Wunder
Laufzeit: ca. 6 Stunden 40 Minuten
erschienen am: 24.03.2021


Klappentext

Seine Zeit beim KK in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff an der Polizeihochschule in Köln neu an. Bildet die aus, die so gut werden wollen wie er. Aber die Fälle finden ihn trotzdem. 
Als ihn der Vater der seit 6 Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Wieso taucht plötzlich Lenis Schulranzen wieder auf? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters...

Inhalt

Als Robert Benz nach Hause kommt traut er seinen Augen nicht. Im Flur findet er den Rucksack seiner Tochter Leni, genau dort abgestellt wo Leni ihn immer abgestellt hat. Und auch der Tisch ist für drei Personen gedeckt und es gibt noch andere Anzeichen, dass Leni im Haus ist. Aber das kann unmöglich sein, denn die damals 10 Jährige ist vor 6 Jahren spurlos verschwunden.

Verzweifelt wendet sich Lenis Vater an Max Bischoff, der früher einmal Ermittler bei der Kripo war, inzwischen aber Privatdozent an einer Universität ist. Er möchte Bischoff als Privatermittler engagieren. Und obwohl Bischoff zunächst ablehnen möchte, willigt er letztendlich ein Robert Benz zu helfen.


Meine Meinung

Mörderfinder ist der erste Band einer neuen Reihe rund um Ermittler Max Bischoff, den einige schon aus früheren Thrillern von Arno Strobel kennen werden. Bischoff ist ein recht junger Ermittler, der hier sympathisch und sehr authentisch beschrieben wird. Sprecher Dietmar Wunder bringt beim Lesen alle Charaktere und Situationen sehr gut rüber. Er hatte meine volle Bewunderung, wie gekonnt er seine Stimme in wirklich allen Facetten den Handlungen angepasst hat.

Das Buch ist von Beginn an sehr unheimlich und beklemmend. Der Autor schafft es durch die Begegnung zwischen Robert Benz und Lenis mutmaßlichem Wiederauftauchen direkt Spannung aufzubauen, die dann fast durchgehend anhält. Die Kapitel sind alle nicht zu lange und enden oft mit Cliffhangern, so wie es sich für einen guten Thriller gehört.

Fazit

Eigentlich wollte ich nach "Offline" und "Die App" kein Buch mehr von Arno Strobel lesen, aber Mörderfinder geht wieder in eine andere Richtung, von daher gab ich dem Ganzen noch eine Chance. Dank netgalley.de hatte ich dann auch die Gelegenheit genutzt, seit langem mal wieder ein Hörbuch zu hören und ich habe es nicht bereut. Mörderfinder ist ein solider und spannender Thriller, der fast alles zu bieten hat, was ein Buch des Genres braucht. Vor allem die Protagonisten fand ich sehr gut und authentisch. Die ganze Geschichte über herrscht aufgrund des brisanten Themas eine beklemmende Stimmung, die den Leser mitreißt und teilweise vor allem auch aufgrund des Sprechers des Hörbuchs eine Gänsehaut verschafft. Insgesamt hat mir der erste Band der Reihe rund um Max Bischoff gut gefallen und ich empfehle es Thriller-Fans gerne weiter.

4/6




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29 Juni 2021

Rezension: Der Nachlass - Für Rache ist es nie zu spät -

Autor: Jonas Winner
Verlag: Heyne
Erschienen am: 14.06.2021
Seiten: 352
Genre: Thriller


Klappentext


Ein Millionenschweres Erbe.

Zehn Hinterbliebene.

Ein ungewöhnliches Testament.

Nur einer kann gewinnen - 

Wie weit wirst Du gehen?



Inhalt

Theo ist professioneller Pokerspieler und hat sich dank einer lang anhalten Pechsträhne bei den falschen Leuten Geld geliehen. Die Angst, dass jemand ihm deswegen etwas antun könnte bereitet ihm schlaflose Nächte. Als er einen Anruf bekommt, dass seine Mutter, die er seit 30 Jahren nicht mehr gesehen hat, im Sterben liegt sieht er eine Chance das Geld doch noch zurückzahlen zu können. Denn seine Mutter ist sehr reich und vererbet ein großes Vermögen.

Doch Theo ist nicht der Einzige, der Anrecht auf das Erbe hat und seine Mutter hinterlässt das Geld nicht einfach so. Seine Geschwister und deren Familie sollen Aufgaben erfüllen um das Erbe zu bekommen. Wer am Ende die meisten Punkte erspielt hat wird der Gewinner des Millionenerbes.

Meine Meinung

Das Buch beginnt sehr vielversprechend. Es geht zunächst einmal um Theo und seine Probleme, später kommen dann noch die anderen Geschwister und weitere Familienmitglieder hinzu. Aber genau das ist dann auch ein bisschen das Problem. Es geht sehr viel um die Dramen und Beziehungen innerhalb der Familie, richtige Thrillerstimmung kam da bei mir nicht so auf. Außerdem gibt es auch sehr viele Zeitsprünge, die sind zwar gut kenntlich gemacht, stören aber beim Lesen schon etwas.

Der Schreibstil von Jonas Winner ist aber gewohnt flüssig zu lesen, so dass man das Buch schnell und ohne Probleme durchlesen kann. Zum Ende hin baut er dann auch endlich etwas Spannung auf und es gibt einige Überraschungen, mit denen man nicht rechnet. 

Mit den Protagonisten hatte ich öfter meine Probleme, denn es waren einfach zu viele. Einige waren so gut beschrieben, dass man sie sich gut einprägen konnte, aber wiederum andere liefen nur so nebenbei, wurden aber trotzdem oft erwähnt, zu denen hatte ich dann aber so gar keinen Bezug.

Fazit

Ich bin ein bisschen Zwiegestalten was das Buch angeht. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, aber leider ist es teilweise viel zu viel Familiendrama. Lange Unterhaltungen und Streitereien innerhalb der zu vielen Protagonisten nahmen mir beim Lesen einfach die Spannung. Mit den meisten Protagonisten wurde ich überhaupt nicht warm, es waren so viele Familienmitglieder dass ich immer wieder überlegen musste, wer jetzt zu wem gehört. Aber man muss der Geschichte lassen, dass sie einen guten und überraschenden Schlussteil hat, der dann einiges wieder gut macht. Es hat sich für mich letztendlich dann doch noch gelohnt, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Wer auf etwas sanftere Thriller steht, dem wird das Buch ganz bestimmt gut gefallen, mich hat es nicht ganz überzeugt.

3/6


22 Juni 2021

Kurzmeinung: Briefe an Laura

 

Verlag: Festa

Autorin: Gemma Amor

Erschienen am: 03.05.2021

Seiten: 160

Genre: Thriller

Klappentext

Selbst nach 30 Jahren fragt sich Laura immer noch, ob Bobby umgebracht wurde... weshalb er in den Van stieg... und wer der Mann hinter dem Lenkrad war.

An ihrem 14. Geburtstag erhält sie den ersten Brief von X. Er behauptet, er habe ihren Freund Bobby mitgenommen und wisse, was aus ihm geworden ist.

So beginnt ein bizarres Spiel. X beobachtet sie und sendet Laura Jahr für Jahr an ihrem Geburtstag einen Brief. Und in jedem verrät er etwas mehr über Bobbys Schicksal.

Doch für jeden Hinweis verlang X etwas von Laura ... böse, persönliche und verletzende Dinge.


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Schon zu Beginn des Buches fand ich die Geschichte unheimlich bedrückend. Die Art wie Lauras erste große Liebe Bobby verschwand war gleichzeitig dramatisch und einfach auch unbegreiflich. Es ist interessant und gut geschrieben, wie Lauras Leben sich dadurch verändert und wie sich ihr Verhältnis zu X entwickelt. Insgesamt fand ich es einen sehr emotionalen Thriller mit absolutem Fesselfaktor, ich habe es an einem Abend durchgelesen, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Jeder Protagonist im Buch ist trotz der Kürze der Geschichte authentisch und die ganze Story ist total mitreißend. "Briefe an Laura" ist eine unheimlich faszinierende Kurzgeschichte in einem perfekt ausgestalteten Büchlein, das ich sehr gerne weiterempfehle!


6/6




21 Juni 2021

Kurzmeinung: Tears of Tess Buch 2

 




Verlag: Festa

Autorin: Pepper Winters

Erschienen am: 27.03.2018

Seiten: 544

Genre: Dark Romance





Klappentext


Tess gehört Q. Und Q gehört Tess.

Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht.

Sie hat Blut geleckt. Tess' Blut.


Wie lange wird Q sich noch bändigen können,

bevor er sich alles nimmt?

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?


Cover: 3/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Tears oft Tess Buch 2 ist der zweite Band einer 5-teiligen Dark Romance Reihe von Pepper Winters. Der Beginn von Buch 2 hat mich erst mal so gar nicht überzeugt. Weit mehr über hundert Seiten lang geht es um ein theatralisches Liebesspiel zwischen Tess und Q. Aber dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Geschichte bekommt eine sehr gute und überraschende Wendung, die dann noch sehr aufregend, dramatisch und brutal wird. Somit hat Band 2 noch die Kurve gekriegt und mir ab den zweiten Drittel dann doch gut gefallen. Während ich die Entwicklung von Tess hier sehr gut fand, hat mir Q's Charakter nicht so gut gefallen. Dark Romance Fans lege ich die Reihe auf jeden Fall sehr gerne ans Herz.


4/6



18 Juni 2021

Rezension: Die Nacht der Acht


Autor: Philip Le Roy
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 29.04.2021
Seiten: 288
Genre: Jugendbuch, Horror ab 14 Jahren


Klappentext


Das Wochenende ist in Sicht und "die Acht", wie sich die Clique des Kunst-Lycées nennt, wollen wieder zusammen trinken und feiern. Dieses Mal können sie die Nacht in der schicken Villa von Quentins Eltern verbringen, völlig abgeschieden in den Bergen. Und damit es nicht langweilig wird, gilt als Motto des Abends: Wer sich erschreckt, muss trinken! Klar, dass sich die Acht gegenseitig die gruseligsten Streiche spielen. Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Im Garten erscheinen dunkle Gestalten, im Haus passieren merkwürdige Dinge, die Telefonleitung ist plötzlich tot und jeglicher Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten. Was ist inszensiert, was ist echt? Als schließlich einer nach dem anderen verschwindet, ist klar: Keiner der Acht kann dem Horror der Nacht entkommen.


Inhalt

Die Acht, das sind acht Schüler einer Abschlussklasse des Lycées Matisse in Vence. Vor ihrem bevorstehenden Abschlussprojekt an der Schule wollen sie noch mal eine Nacht miteinander verbringen. Quentin lädt sie daher alle in die schicke Villa seiner Eltern ein, die völlig von der Außenwelt isoliert ist. Sie möchten eine Horrornacht verbringen, mit gutem Essen, Trinkspielen und gegenseitigen Streichen. Aber schnell wird aus Spaß Ernst und die Nacht entwickelt sich zu einem wahren Albtraum.

Meine Meinung

Ziemlich am Anfang gibt es einer Vorstellung aller acht Charaktere. Es war das erste Mal, dass ich ein Buch gelesen habe, bei dem die Protagonisten so detailliert direkt am Anfang vorgestellt wurden. Das fand ich nicht so gut, es gab so viele Informationen auf einmal und noch dazu glichen sich alle so sehr, dass man sie nur schlecht unterscheiden konnte.

Die Geschichte an sich fand ich dann sehr unterhaltsam. Man muss beim Lesen auch immer daran denken, dass es sich hier wirklich um sehr harmlosen Horror handelt, wer einen blutigen Horrorstreifen erwartet wird enttäuscht sein, es ist schließlich ein Jugendbuch für Leser ab 14 Jahren. Deswegen fand ich den Aufbau des Buches meist sehr gelungen, es war durchgehend fesselnd und auch spannend. 

Den Schreibstil fand ich sehr leicht lesbar, man kann schnell durch die Seiten fliegen ohne das man ins Stocken gerät. Der Autor baut einiges an Klischees eines Horrorbuches ein, was jüngeren Lesern aber eher nicht auffallen wird. Allerdings bezieht er sich auch sehr oft auf ältere Horrorfilme, womit die Zielgruppe dann wahrschreinlich eher weniger anfangen kann. Beim Lesen dachte ich auch manchmal, dass die einzelnen Handlungen der Protagonisten doch teilweise leicht übertrieben waren, also eine Vorbildfunktion erfüllen sie in diesem Buch definitiv nicht, aber das hatte ich auch gar nicht erwartet. Das hätte gar nicht zum Thema der Geschichte gepasst.

Fazit

Ich war überrascht, dass das Buch allgemein doch recht mittelmäßig bewertet wird, denn mir hat es sehr gut gefallen. Klar, es waren zu viele Charaktere zu denen man unmöglich einen richtigen Bezug herstellen konnte, aber trotzdem fand ich die Geschichte hat was. Sie bedient sämtliche Klischees von Horrorstreifen ohne dabei zu blutig oder zu brutal zu werden. Es ist fesselnd und einfach geschrieben, bleibt durchgehend interessant und alles ist sehr schnelllebig. Manchmal passiert vielleicht auch alles ein bisschen zu schnell, aber so wird es auch nie langweilig. Das größte Problem hatte ich tatsächlich mit den Protagonisten, zu denen ich einfach keinen Bezug herstellen konnte. Aber sonst hat mir das Buch sehr gut gefallen und wer mal eine einfache und etwas andere Horrorgeschichte lesen möchte, der ist hier genau richtig.

5/6




08 Juni 2021

Rezension: Nevernight (1) - Die Prüfung

 


Autor: Jay Kristoff
Verlag: Fischer Tor
Erschienen am: 24.08.2017
Seiten: 704
Genre: Fantasy


Klappentext


Mia Corvere ist ein Kind der Schatten, und sie kennt nur ein einziges Ziel: Rache an den Männern zu üben, die ihre Familie zerstört haben. Ihre Feinde sinddie Mächtigen des Reiches - ein General, ein Konsul und ein Kardinal -, doch Mia ist zu allem entschlossen. Sie macht sich auf den Weg zur Engklave der Roten Kirche, einem geheimen Assassinenorden, um die Kunst des Tötens zu erlernen.


Inhalt

Mia ist 10 Jahre alt als sie dabei zusehen muss, wie ihr Vater zusammen mit anderen Verrätern öffentlich hingerichtet wird. Aber in Mias Augen wurde er unschuldig zum Tode verurteilt und so schwört sie schon früh sich eines Tages an denen zu rächen, die für den Verlust ihrer Familia verantwortlich sind. Denn nach dem Tod ihres Vaters wird ihre Mutter zusammen mit ihrem kleinen Bruder abgeführt und weggesperrt. Mia soll umgebracht werden, kann aber flüchten und findet in dem Ort Gottesgrab bei jemandem Unterschlupf. Immer an Mias Seite: Herr Freundlich, der tiefe Schatten einer schwarzen Katze der ihre Angst trinkt und sie so vor vielen schlaflosen Nächten befreit.

Meine Meinung

Nevernight - Die Prüfung - ist der erste Band der Trilogie rund um Hauptprotagonistin Mia. Für mich war es das erste Buch von Jay Kristoff und ich war direkt von seinem Schreibstil begeistert. Er schreibt flüssig, voller Details, die aber nie zu überladen wirken, humorvoll und teilweise sehr verrucht. Mias Geschichte wird über die bereits 16 Jahre alte Hauptrotagonistin in vielen Rückblenden perfekt erzählt und aufgearbeitet.

Direkt am Anfang ist die Geschichte so fesselnd, dass man es kaum noch weglegen kann. Die Kapitel enden oft mit fiesen Cliffhangern um dann wieder zu anderen Szenen oder Rückblenden zu springen, was den Leser zwingt, schnell weiter zu lesen. Dabei ist alles unheimlich spannend und trotz der Dicke des Buches empfand ich in keinem Moment, dass es irgendwelche Längen enthält, es war einfach durchgehend aufregend, abwechslungsreich und hielt einige Überrauschungen parat.

Die Protagonisten habe ich wirklich alle geliebt und gehasst. Sie waren total authentisch und gut beschrieben. Es gab kaum eine Charaktereigenschaft, die unter Kristoffs Protagonisten nicht vorkam. 

Fazit

Nevernight hat mich wirklich von Anfang bis zum Ende umgehauen, damit hatte ich nicht wirklich gerechnet. Es kam bis jetzt selten vor, dass ich ein so dickes Buch so schnell gelesen habe. Vor allem die zweite Hälfte flog nur so dahin, weil es wahnsinnig spannend war und ich unbedingt wissen musste, wie der erste Band der Trilogie endet. Das Buch hat dank Hauptprotagonisten Mia viele Facetten. Es geht um Mord, Humor, Rache und um Liebe. Dabei lässt Jay Kristoff in allen Bereichen kein schmutziges Detail aus. Für mich ein absolutes Fantasy-Highlight und eins meiner Jahreshighlights, ich werde auf jeden Fall so schnell wie möglich Band 2 lesen.

6/6


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