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29 September 2026

Kurzmeinung: Blood - Du sollst bereuen - (Band 2/5)

 

 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 24.06.2026

Seiten: 224


Klappentext


 Sie ist die meistgesuchte Serienkillerin des Landes.


Ihre Opfer: Eine Gruppe von Männern, die vor zehn Jahren ein unaussprechliches Verbrechen beging.


Er ist FBI-Agent und leitet die Task-Force, die sie jagt. Und er ahnt nicht, dass seine Freundin eine kaltblütige Killerin ist.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Teil zwei der "Mindf**k-Reihe* liest sich wieder genau so gut und flüssig wie schon sein Vorgänger. Von der Spannung her fand ich dieses Mal sehr gut, auch wenn es zwischendurch mal einen Moment gab, in dem sich recht langwierig und sehr ausführlich über die Ermittlungen ausgetauscht wird, das war für mich ein kurzes Tief in der Story, die sich ansonsten richtig schön kurzweilig lesen lässt. 

Das Ende war vielleicht ein bisschen vorhersehbar, ist aber trotzdem wahnsinnig spannend und mit einem genialen Cliffhanger. 

Die Beziehung von Lana und Logan entwickelt sich interessant weiter, aber auch hier wird wieder alles sehr schnell abgehakt. Die Tiefe der Charaktere steht hier eben einfach nicht im Vordergrund, sondern das Vorantreiben der Story.

Es gilt also weiterhin, die Bücher sind lockerer Unterhaltung für zwischendurch und ich kann sie nicht wirklich einem Genre zuordnen. Band 2 ist irgendwas zwischen Thriller und Romance.

Ich freue mich jetzt auch Band 3 :-)


4/6



Kurzmeinung: Das Kinderspiel

 

 Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 2018 (alte Auflage)

Seiten: 386

Genre: Psychothriller


Klappentext


 Nick ist ein Loser. Er säuft, ist arbeitslos und hat es sich mit jedem verscherzt, der ihm je wichtig war. Daher sagt er auch nicht nein, als man ihn zum Komplizen eines hinterhältigen Verbrechens machen will.


Alles ein Kinderspiel, so verspricht man es ihm.


Gemeinsam mit seinem Freund Dennis soll er den vierzehnjährigen Lukas und dessen dreijährige Schwester Sophie entführen und zu einer entlegenen Hütte bringen. Er ahnt nicht, in welchen Albtraum aus Intrigen, Halbwahrheiten und perfiden Racheplänen er sich damit begibt. Aus dem vermeintlichen Kinderspiel wird schnell ein wahnwitziges Blutbad und ein verbitterter Kampf ums Überleben - für alle Beteiligten...


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Wenn der Abschaum der Gesellschaft zwei Kinder entführt um Lösegeld zu fordern, was soll da schon schiefgehen? So einiges! Und mitten drin Hauptprotagonist Nick, der mehr aus Verzweiflung als aus Überzeugung bei der Entführung mitmacht und dafür einen hohen Preis bezahlt.

Simone Trojahn beschreibt die Geschichte ihrer Protagonisten hier wie immer bestialisch und ungeschönt. Das Buch ist blutig und brutal, gleichzeitig aber auch emotional. Wie immer gibt sie ihren Charakteren durch deren Hintergrundgeschichten richtig viel Tiefe. Bei Nick wusste ich lange nicht, ob ich ihn hassen oder Mitleid mit ihm haben soll.

Spannung wird in der Story auch aufgebaut, ich finde, die hält sich aber nicht durchgehend. Es gibt hin und wieder auch mal ein paar langatmige Stellen, die etwas zu sehr ausgearbeitet sind.

Gut fand ich, dass die Geschichte komplett zu Ende erzählt wird und man nicht mit offenen Fragen zurückgelassen wird.

Das Buch ist natürlich sehr brutal und man muss solche Storys mögen und auch sehr viel aushalten können, wenn man es liest. Vom Gewaltpegel her geht das sicher noch schlimmer, aber vieles ist trotzdem schwer auszuhalten, deswegen nur lesen, wenn ihr solche Art von Büchern mögt.


4/6



18 September 2026

Kurzmeinung: Secret - Du sollst mich fürchten (Band 1/5)

 


 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 24.06.2026

Seiten: 240


Klappentext


 Die junge erfolgreiche Lana Myers lebt zurückgezogen in einer Kleinstadt in Virginia. Niemand würde vermuten, dass sie die meistgesuchte Serienkillerin des Landes ist. Ihre Opfer: Männer, die alle aus derselben Kleinstadt stammen. In einer dunklen Nacht vor zehn Jahren begingen sie ein unaussprechliches Verbrechen, und Lana hat grausame Rache geschworen. Dicht auf den Fersen ist ihr ein Spezialteam des FBI unter der Leitung von Agent Logan Bennett. Als Logan in einem Café eine attraktive junge Frau kennenlernt, ahnt er nicht, dass er dabei ist, eine Killerin in sein Leben zu lassen...


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Secret ist Band 1 einer Reihe von 5 Büchern. In England wurden sie als "Mindf*ck Series" bereits 2016 veröffentlicht, der Hype kam dank TikTok allerdings erst jetzt nach Deutschland und in einige andere Länder. Dramatisch ist dabei, dass die Autorin selbst das alles nicht mehr miterlebt, sie ist schon vor einigen Jahren sehr jung gestorben.

Aber nun zum Buch: Das Cover und die ganze Aufmachung der Reihe zieht einen ja quasi an. Das ist schon sehr im Dark Romance-Stil angelegt, aber so wirklich viel Dark Romance gibt es hier nicht.

Die Story selbst wird dann sehr schnell abgearbeitet. Die Figuren bekommen gar keine Tiefe, in einem Moment mordet Lana, im nächsten ist sie bei Logan. Es passiert einiges, Handlung folgt auf Handlung, aber während man bei anderen Büchern manchmal gähnt, weil zwanghaft versucht wird irgendwelche Gefühle mit ins Spiel zu bringen, passiert das hier fast gar nicht. Manchmal hat es sich beim Lesen so angefühlt, als würde man eine To Do Liste abarbeiten. Ich hoffe einfach mal, dass sich das in den nächsten Bänden ändert.

Der Schreibstil ist sehr einfach, es wird auf komplizierte Redewendungen verzichtet und man kann das Buch flüssig lesen. In welches Genre ich das Secret einordnen soll, weiß ich auch nicht so genau. Zu wenig Spannung für einen Thriller, zu wenig Dark Romance für dieses Genre und zu wenig Horror für ein Horrorbuch. Also es ist so ein bisschen eine Mischung von allem, obwohl eher Lovestory wie Dark Romance. 

Das Ende war gut und endet mit einem Cliffhanger, wobei ich mir da schon denken kann, wie es weitergeht. Insgesamt fand ich die Geschichte gelungen und gut lesbar. Ich denke alle 5 Bücher werden kurzweilig und unterhaltsam sein und sind deswegen gut zwischendurch lesbar. Von mir gibt es dafür trotz der paar Kritikunkte eine Leseempfehlung.


4/6



17 September 2026

Kurzmeinung: When the wolf come home

 


 Autor: Nat Cassidy

Verlag: Festa

Erschienen: 26.03.2026

Seiten: 560

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 Eines Nachts findet die erfolglose Schauspielerin Jess einen völlig verängstigten Jungen, der sich in den Büschen vor ihrem Apartment versteckt hält.

Als der Vater des Jungen auftaucht, eskaliert die Situation in einem Ausbruch brutaler Gewalt. Jess bleibt keine Wahl - sie muss mit dem Kind fliehen.

Doch die Flucht wird schnell zum Albtraum, denn wo immer die beiden auftauchen, bricht die Hölle los. 

Zunächst glaubt Jess zu verstehen, womit sie es zu tun hat. Aber die Wahrheit ist weitaus beängstigender, als sie es sich hätte vorstellen können.

Denn wenn der Wolf nach Hause kommt, gibt es kein Entkommen.


Cover: 5/6

Erzählstil: 5/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Puh, ich war selten so froh, ein Buch beendet zu haben. Die Geschichte war inhaltlich gut durchdacht, dass muss man ihr lassen, auch wenn es nicht die klassische Werwolf-Story war, die ich mir erhofft hatte. Auch Jess war als Hauptprotagonistin gut, ebenso wie der Junge, der mir für einen 5-Jährigen aber oft schon fast zu reif rüberkam. Aber er ist ja auch ein besonderer Junge, das darf man beim Lesen wohl nicht vergessen. Selbst die Entwicklung der Beziehung der beiden fand ich super und trotz des vielen Lobes hat mich die Handlung überhaupt nicht gepackt. Die ersten Seiten waren noch gut. Es passiert viel, ist voller Action und es werden Themen angerissen die im Verlauf des Buches aufgeklärt werden. 

Aber dann geht es bergab. Es gibt unendlich viele Längen und Kapitel, die sich unheimlich ziehen. Ich habe mich vor allem in der 2. Buchhälfte beim Lesen wirklich oft gelangweilt. Und dieses Verschwimmen von Realität und Fiction, das wurde mir irgendwann zu wirr, es war zu viel, das hat für mich nicht immer zusammengepasst. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass viele das Buch als tiefgründig beschreiben, für mich war es das leider nur wenig.

Mich hat es im Kompletten letztendlich so gut wie gar nicht abgeholt und es war mir insgesamt zu langatmig. Aber Lesen ist halt Geschmackssache und es gibt für uns alle die richtige Geschichte, das hier war einfach nicht meins.  


2/6



26 August 2026

Rezension: Die verschlossene Tür - Jeder hat Leichen im Keller.

 

 Autorin: Freida McFadden

Verlag: Heyne ?

Erschienen: 28.08.2026

Seiten: 334

Genre: Thriller

Klappentext


Sie schwört auf ihre Unschuld. Aber jeder hat Leichen im Keller.

Nora Davies hatte keine Ahnung, dass ihr Vater jahrelang Frauen im Keller ermordete, während sie oben in ihrem Zimmer Hausaufgaben machte. Bis eines Tages die Polizei vor ihrer Tür stand. Jahrzehnte später sitzt ihr Vater immer noch hinter Gittern, und Nora selbst ist eine erfolgreiche Chirurgin mit einem ruhigen Privatleben. Niemand weiß von ihrer Vergangenheit, und sie wird alles dafür tun, damit es auch so bleibt. Dann wird eine ihrer Patientinnen ermordet - auf exakt die gleiche Weise, mit der ihr Vater einst seine Opfer tötete. Jemand weiß, wer Nora ist - und will ihr diese furchtbare Tat anhängen. Aber sie ist nicht wie ihr Vater. Die Polizei kann nichts mit ihr in Verbindung bringen. Solange niemand in Noras Keller schaut... 


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Nora ist eine erfolgreiche Chirurgin mit eigener Praxis. Niemand kennt Noras Geheimnis, sie hat es geschafft, es 26 Jahre lang geheim zu halten. Ihr Vater ist ein bekannter Serienmörder, er wurde gefasst, als Nora noch ein Kind war. Sie distanziert sich von ihm, möchte nichts mit ihm oder der Vergangenheit zu tun haben. Aber dann holt die Vergangenheit sie ein. Es gibt neue Morde und sie tragen die Handschrift ihres Vaters. Aber ihr Vater sitzt im Gefängnis, lebenslang eingesperrt. Ist es ein Nachahmungstäter? Oder steckt doch viel mehr dahinter?


Meine Meinung

Das Buch wird aus Sicht von Hauptprotagonistin Nora in der ersten Person erzählt. So kennt man es von Freida McFadden. Sie mag starke Protagonistinnen, die durch die Hölle gehen, bei Nora macht sie da keine Ausnahme. Wie immer schreibt sie dabei flüssig und einfach. Sie schafft es auch wieder durch das einstreuen mehrere "Nebendarsteller" viele Verdächtige ins Rennen zu werfen. Schon nach den ersten Seiten rätselt man mit, wer der Täter sein kann. Und somit gelingt es ihr von Beginn an das Buch fesselnd zu halten, denn jeder ist verdächtig und als Leser gehen einem während des kompletten Buches unendlich viele Theorien durch den Kopf.

Nora als Protagonistin ist dann aber doch ziemlich anstrengend (auch das ist nicht unbedingt neu für mich bei McFaddens Büchern). Sie zieht oft vorläufige Schlüsse, handelt für eine so intelligente Frau einfach viel zu oft fragwürdig und steht auch oft mal auf dem Schlauch. Ich hab da innerlich schon öfter mal mit den Augen gerollt beim Lesen. Und warum zur Hölle läuft sie ständig in OP-Klamotten rum? Ich habe noch keinen Arzt gesehen, der in diesem Outfit in eine Bar geht um was zu trinken, aber das ist hier völlig normal. Nur eine Kleinigkeit, aber irgendwie nervig.

Die Kapitel sind alle angenehm kurz und der Spannungsbogen, der direkt zu Beginn aufgebaut wird, zieht sich durch die ganze Geschichte. In Rückblicken erfährt man auch immer wieder, wie Noras Leben als Kind war und wie sie letztendlich zu der geworden ist, die sie heute ist. Das bringt zusätzlich noch mal Spannung mit in die Story.

Fazit

Wie üblich in den Büchern von Freida McFadden geht es auch hier wieder um eine Frau, die in Schwierigkeiten steckt. In diesem Fall ist es Hauptprotagonistin Nora, deren Vater ein verurteilter Serienmörder ist. Nun geschehen neue Morde und Nora wird mit einem Schlag in die Vergangenheit zurück geworfen. Durch geschickt eingestreute viele Protagnisten neben Nora entsteht direkt eine gewisse Spannung, denn jeder ist verdächtig, jeder kann der neue Mörder sein. Und die vielen kurzen Kapitel und der tolle Schreibstil von Freida McFadden lassen einen dann auch durch die Kapitel fliegen. Nur Nora, die kostet einen manchmal echt Nerven. Sie handelt oft voreilig, impulsiv oder geht einfach unlogisch an Mansches ran. Gut, würde sie nicht so handeln, gäbe es die Geschichte so nicht, aber sie einfach auch oft anstrengend. Für mich hat hier trotzdem alles gepasst. Es gab keine Langweile und nichts wird unnötig in die Länge gezogen. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit, als ihr Vater noch als Killer unterwegs war, der Großteil in der Gegenwart mit Nora heute, wie sie gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit kämpft. Es ist ein typisches Freida McFadden Buch zum miträtseln, durchfiebern und fesselnd von Anfang bis Ende. Von daher gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung :-)

5/6


20 August 2026

Kurzmeinung: Das Haus des Exorzisten Buch 2

 Autor: Nick Roberts

Verlag: Festa

Erschienen: 06.07.2026

Seiten: 464

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 Drei Jahre nach den albtraumhaften Ereignissen im Haus des Exorzisten versucht die Familie Hill, zur Normalität zurückzukehren - bis sie ein erschreckender Anruf erreicht. Daniels Bruder will das alte Farmhaus kaufen, um eine von Amtyville inspirierte Spukattraktion daraus zu machen.

Und so erwacht in den alten Gemäuern erneut die dunkle Macht, und unter den Besuchern breitet sich unheilbarer Wahnsinn wie eine Krankheit aus.

Denn das Böse war niemals verschwunden. Es hat nur gewartet.


Cover: 5/6

Erzählstil: 6/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit 


Ich hatte sehr große Erwartungen an dieses Buch, denn Band 1 war eins meiner Jahreshiglights und der Cliffhanger am Ende war so wahnsinnig vielversprechend. Und zu Beginn hat mir Band 2 auch sehr gut gefallen. Es startet in der Vergangenheit mit Merle, den man schon aus Band 1 kennt und was dort passiert ist gruselig und fesselnd. Aber danach ging das Buch für mich leider Berg ab.

Es ist wieder toll geschrieben, ich mag den Schreibstil von Nick Roberts sehr gerne. Die Geschichte an sich hat dann einfach nicht meinen Geschmack getroffen und mir hat irgendwie der Nervenkitzel gefehlt. Noch dazu sind die Kapitel endlos lange und ziehen sich. Sie springen meist hin und her zwischen Merles Geschichte in der Vergangenheit und Daniels Geschichte in der Gegenwart. Oft enden sie mit Cliffhangern, aber durch die Länge der Kapitel haben diese Cliffhanger für mich völlig an Spannung verloren.

Was dann wirklich gut war, war das Ende. Die letzten Seiten haben mir wieder richtig Spaß gemacht zu lesen und haben das Buch für mich so ein bisschen gerettet. Zwischendurch dachte ich mir auch, dass ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen möchte, aber inzwischen bin ich mir sicher, dass ich es doch tun werde :-) Trotzdem schneidet Band 2 bei mir nicht ganz so gut ab.


3/6



06 August 2026

Rezension: Still beating

 

 Autorin: Jennifer Hartmann

Verlag: blush

Erschienen: 15.07.2026

Seiten: 368

Genre: Thriller, Dark Romance, Psychothriller

Klappentext


Als Cora die Geburtstagsparty ihrer Schwester verlässt, erwartet sie höchstens ein schlimmer Kater. Womit sie nicht rechnet, ist ein gestohlenes Portemonnaie und dass ausgerechnet Dean, der unausstehliche Verlobte ihrer Schwester, sie nach Hause fahren muss. Womit sie auch nicht rechnet, ist, nach einem Unfall an Dean gefesselt im Keller eines Fremden aufzuwachen. Cora und Dean müssen sich gemeinsam ihrem schlimmsten Albtraum stellen. Diese traumatische Erfahrung wird ihnen alles abverlangen - sie wird die Grenzen zwischen Hass und Liebe nachhaltig verwischen und sie beide mehr aneinanderbinden, als Ketten es je vermögen...


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Cora hasst Dean! Dean ist der Verlobte ihrer Schwester und er lässt keine Gelegenheit aus, um Cora Streiche zu spielen. Natürlich revanchiert Cora sich dafür mit Scherzen, die oft selbst unter die Gürtellinie gehen. Als Cora eines nachts in einer Notsituation ist bleibt ihr nichts anderes übrig, als Dean anzurufen. Und genau in diesem Moment, als beide zusammen sind, wird jemand auf Cora und Dean aufmerksam und entführt sie. 

Und plötzlich befinden sie sich in einer grausamen Situation und haben nur noch einander. Sie müssen zusammenhalten um das Grauen zu überstehen. Und als der Feind ihres Feindes ihr einziger Verbündeter ist, spürt Cora, dass sie in all den Jahren in denen sie Dean kannte vielleicht doch falsch gelegen hat. Vielleicht ist Dean gar nicht der, den sie zu kennen glaubte.


Meine Meinung

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne und ich finde es toll, dass es so schlicht ist und auch ohne Farbschnitt ein Hingucker ist. Denn dieses Bild passt perfekt zum Buch und sagt ganz viel über die Geschichte aus, genauso wie der Titel, der genauso gut passt.

Diese Geschichte ist dann eine emotionale Achterbahnfahrt und ist vor allem in der ersten Hälfte nur was für Leser, deren Toleranzschwelle sehr hoch ist, denn es gibt hier einiges, was man aushalten muss. Hier gibt es Cora, die zu Beginn schrecklich taff rüberkommt und im Laufe der Geschichte an sich selbst eine neue Seite aufgezwungen bekommt durch die Dinge, die ihr passieren. Und Dean, der ebenfalls eine andere Seite von sich zeigt. Die Entwicklung von beiden Charakteren ist wahnsinnig stark und auch die Ausarbeitung ihrer Gefühle, egal in welcher Situation, fand ich durchgehend gelungen.

Manchmal war es für mich jedoch schwer nachzuvollziehen, wie Cora in der zweiten Buchhälfte agiert. Hierzu kann ich jetzt nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde. Aber ich habe ihre Handlungen nicht immer verstanden, aber das gehörte eben zu Cora und ihrem Charakter dazu.

Die erste Hälfte des Buches war für mich ein Highlight, ich habe es wahnsinnig schnell durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist spannend, fesselnd und wahnsinnig emotional. Die zweite Hälfte wird ruhiger, sie ist einfach anders, immer noch sehr emotional, aber mir hat hier was gefehlt und ich hatte es dann auch mit dem weiterlesen nicht immer ganz so eilig. Vielleicht ist es auch so, dass man die zweite Hälfte weniger stark findet, wenn man die erste Hälfte gut fand und umgekehrt, denn sie sind recht unterschiedlich.

Der Schreibstil von Jennifer Hartmann ist gut. Sie schreibt flüssig, leicht verständlich und kann vor allem das ganze emotionale Chaos von ihren Protagonisten sehr gut ausdrücken.

Fazit

"Still Beating" ist eine sehr besondere Geschichte, so etwas habe ich noch nie gelesen. Eine Mischung aus Dark-Romance und Psychothriller gepaart mit einem sehr starken Drama. Es ist durchgehend eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Liebe, Ekel, Hass und noch vielem anderen Gefühlen, für die Protagonisten genauso wie für den Leser. Denn dank dem guten Schreibstil von Jennifer Hartmann kann man sich in jede Situation von Cora hineinversetzen. Vor allem die erste Buchhälfte hat es in sich und bringt einige bestimmt an ihre Grenzen, was hier beschrieben wird ist nicht für jeden auszuhalten.
Cora und Dean sind sehr starke Hauptprotagonisten. Das Buch wird zu Beginn aus Coras Sicht erzählt, später aus Deans Sicht, was dann aber noch mal wechselt.
Ich weiß nicht mehr ab wann genau, aber es war so ab der zweiten Buchhälfte, da wird die Geschichte sehr ruhig. Manchmal sogar ein bisschen zu ruhig für meinen Geschmack. Aber trotzdem bleibt es fesselnd, denn es gibt noch so viel zu erzählen und aufzuklären im Verlauf des Buches.
Ich fand die Message hinter dem Titel auch richtig gut "Still Beating" - "Es schlägt immer noch". Was es damit auf sich hat wird sehr schön erklärt und gehört zu einem der vielen emotionalen Aspekten in dieser Geschichte.
Auch wenn "Still Beating" teilweise sehr schwere Kost ist könnte ich es mir gut als Film oder Miniserie vorstellen. Für mich war es ein Lesehighlight, obwohl sich die letzten Seiten etwas zogen. Aber die Geschichte von Cora und Dean wurde komplett zu Ende erzählt, es bleiben keine Fragen offen. Es ist eine Geschichte, die einem nach dem Lesen noch lange in Erinnerung bleibt.

6/6



30 Juli 2026

Kurzmeinung: Ghost - Solange du mich brauchst

 

Autorin: Lin Dox

Verlag: Vajona

Erschienen: 02.09.2025

Seiten: 576

Genre: Dark Romance/Horror/Thriller


Klappentext


Er muss meine Haut nicht berühren, um meinen Körper zu kontrollieren. Er muss nur wissen, wie meine Seele funktioniert. Kat verabscheut Berührungen- Zu viele Hände haben sie gebrochen, zu viele Grenzen wurden überschritten, bis nichts mehr von ihr übrig war. Nähe bedeutet Gefahr. Feuer. Unerträgliche Schmerzen. Niemand berücksichtigt ihr eigenes Verlangen. Niemand - außer ihm. Ein Schatten in der Dunkelheit. Ein unheimlicher Fremder, der immer dann erscheint, wenn ihre Welt am Abgrund steht. Er weckt etwas in ihr, das tief vergraben war: Hunger nach Vergeltung und blutiger Rache. Doch was passiert, wenn man sich auf seinen Stalker als Verbündeten einlässt? Kommt man der Heilung nah? Oder wird dich der Wahnsinn verschlingen?


Cover/Farbschnitt: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Das Buch ist schnell zusammengefasst: Junges Mädchen mit kaputter Kindheit steckt in einer toxischen Beziehung und wird von einem mysteriösen Fremden beobachtet, der ihr dabei hilft, tief verborgene Gefühle und Emotionen nach außen zu kehren. 

Ich fand die toxische Beziehung und auch die Kindheit von Kat zwar manchmal nicht so gut beschrieben, aber insgesamt doch sehr realistisch und auch gut ausgearbeitet. Während ich die mysteriöse Gestalt, also Ghost, am Anfang gar nicht gut fand und die Art wie er geredet hat, hat mich oft ziemlich genervt.

Aber dann entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hätte und das wiederum war richtig gut. Kats Entwicklung ist sehr interessant und auch nachvollziehbar, wenn auch leicht übertrieben. Und auch Ghost hat mich irgendwann nicht mehr so sehr genervt. 

Das Buch lässt mich insgesamt ziemlich zwiegespalten zurück. Am Anfang fand ich es gar nicht gut, obwohl Kats Geschichte interessant ist, aber Ghost war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Und auch spannend fand ich es nur wenig. Trotzdem wird es irgendwann sehr fesselnd und ziemlich abgefahren. Langeweile kommt vor allem in der zweiten Buchhälfte kaum auf und es lässt sich gut lesen.

Alles in allem "Ghost" ist eine ziemlich spezielle Geschichte, die viele Seiten gebraucht hat um mich dann doch noch ganz gut zu unterhalten.


4/6



29 Juli 2026

Kurzmeinung: Her soul for revenge

Autorin: Harley Laroux

Verlag: Vajona

Erschienen: 14.05.2025

Seiten: 500

Genre: Dark Romance


Klappentext


Juniper: Nachdem eine Sekte versucht hatte, mich ihrem bösen Gott zu opfern, war ich auf der Flucht und tat alles, was nötig war, um zu überleben. Bis mir ein Dämon einen Deal anbot: Ich schenke ihm meine Seele und er würde mir helfen, die Rache zu nehmen, die ich suchte. Blut wird vergossen werden und die Monster, vor denen ich einst davonlief, werden bald vor mir davonlaufen. Aber meine Seele zu verdammen, war nur der Anfang - als Nächstes will der Dämon mein Herz.


Zane: Ich jage seit Jahrhunderten Seelen, aber sie ist die ultimative Beute - bösartig und wild, mit einer gebrochenen Seele so dunkel wie meine eigene. Ich dachte, sie zu erobern, wäre ein einfaches Spiel, aber Juniper ist alles andere als einfach. Ich habe mich entschieden, ihr auf einen Pfad zu folgen, der mit dem Blut ihrer Feinde getränkt ist, aber es ist unser Blut, das als Nächstes vergossen werden könnte. Wenn ein alter Gott aus seinem Schlaf erwacht, wird vielleicht keiner von uns überleben.


Cover/Farbschnitt: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


"Her soul to revenge" ist die Fortsetzung von "Her soul to take". In Band 1 geht es um Leon und Rae, in Band 2 um Juniper und Zane, die man im Vorgänger schon am Rand kennenlernt hat, man kennt aber ihre Geschichte noch nicht. Ich hatte leider auch gar nicht so auf dem Schirm, dass beide Bücher in der selben Zeit spielen. So weiß man eigentlich schon viel zu viel über den spannenden Teil der Story. Was hier neu ist, ist einfach das Leben der beiden neuen Hauptprotagonisten. Wie leben sie, was sind ihre Beweggründe, wie haben sie zusammengefunden und wie ist ihr Verhältnis zu Leon und Rae? Und es geht um Rache. Denn sie haben alle dieselben Feinde. Wie letztendlich das Schicksal der Feinde endet, weiß man größtenteils schon aus Band 1.

Also, ohne viel drum herum zu reden. Zane und Juniper waren als Protagonisten ok, aber es war mir einfach nicht spannend genug, weil man eben schon zu viel weiß. Es ist wieder sehr verrucht, alles auch ganz toll geschrieben, aber mir hat hier einfach was gefehlt. In Band 3 geht es um noch ein ganz anderes Pärchen, das in den ersten beiden Büchern ebenfalls eine Rolle spielt, mal sehen, ob ich es noch lese, irgendwie interessiert es mich ja schon. Aber der Punkt ist, die selbe Story quasi 3 Mal zu lesen, nur mit einer anderen spicy Love-Story und einem anderen persönlichen Hintergrund der Protagonisten könnte schnell langweilig werden. 


4/6




28 Juli 2026

Kurzmeinung: Dead of Winter


Autor: Darcy Coates

Verlag: Festa

Erschienen: 26.05.2026

Seiten: 480

Genre: Thriller


Klappentext


14 Tage Luxusurlaub in den verschneiten Bergen der Rocky Mountains. Abgeschieden. Exklusiv.

Für Christa die Chance, sich von einem Trauma zu erholen, das ihr Leben in Stücke gerissen hat.

Doch bereits die Fahrt dorthin wird zur Katastrophe, als ein Schneesturm die Reisegruppe zwingt in einer verlassenen Jagdhütte Schutz zu suchen.

Christa ist eingeschlossen. Mit acht Fremden. In der Nacht verschwindet ihr Tourguide spurlos. Am nächsten Morgen finden sie seinen abgetrennten Kopf - aufgespießt auf einen Ast.

Isoliert von der Außenwelt beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn das tödliche Spiel hat gerade erst begonnen...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Erst einmal ein großes Lob an den Festa-Verlag. Ich finde Cover und Buchschnitt einfach genial! Obwohl beides relativ schlicht ist liebe ich die Farben und den Bezug zur Geschichte.

Vom Buch selbst habe ich mir gar nicht so viel versprochen. Ich habe eine spannende Story erwartet, aber was der Klappentext hergibt ist eigentlich nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form gelesen hat. Da ich aber solche Art von Storys mag war klar, dass ich das Buch lesen musste.

Und dann hat mich die Geschichte doch so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das war irgendwie überraschend.

Eigentlich bin ich niemand der viele Protagonisten, die man sich alle merken muss, mag, aber hier werden alle so beschrieben, dass man einen guten Bezug zu ihnen findet und sich so alle gut merken kann. Gut ist dabei auch, dass alle sehr unterschiedlich sind.

Der Schreibstil von Darcy Coates ist sowieso super, das wusste ich schon aus anderen Büchern. Man kann super flüssig und schnell lesen. 

Die Geschichte ist ein spannender Pageturner, der noch dazu durch die Winterlandschaft absolut atmosphärisch wirkt. Es ist ein dramatisches und blutiges Katz- und Mausspiel mit vielen Wendungen und vor allem Spannung bis zum Ende. Das Ende selbst ist vielleicht das Einzige, was ich hier zu bemängeln hätte, es kam viel zu plötzlich. Ich finde, einen kurzen Epilog hätten wir Leser hier verdient gehabt. Aber weil der Rest einfach absolut genial war drücke ich hier eben ein Auge zu. Für mich zählt "Dead of Winter" auf jeden Fall zu den Jahreshighlights 2026. Ein Buch, das man auch im Sommer bei 35 Grad genießen kann ;-)


6/6




03 Juli 2026

Kurzmeinung: Das Septemberhaus

 


Autorin: Carissa Orlando

Verlag: Festa

Erschienen: 20.03.2025

Seiten: 432

Genre: Gruselroman


Klappentext


Als Margaret und ihr Mann Hal das große viktorianische Haus in der Hawthorn Street kaufen, können sie nicht glauben, dass sie endlich ein eigenes Heim besitzen.

Doch dann offenbart sich der Spuk. Jedes Jahr im September tropft Blut von den Wänden und die Geister früherer Bewohner tauchen auf. Sie fürchten sich vor etwas, das im Keller lauert.

Die meisten Menschen würden fliehen. Doch Margaret ist nicht wie die meisten Menschen. Sie bleibt. Es ist ihr Haus.

Nach vier Jahren, als der September wieder bevorsteht, hält Hal es nicht länger aus und flüchtet... Oder verschwindet?

Je länger Margaret versucht, Hal zu finden, desto schlimmer wird der Spuk, denn es gibt einige Geheimnisse, die das Haus bewahren will...


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir von diesem Buch eindeutig mehr versprochen. Am Anfang kam ich beim Lesen gar nicht voran, weil es mich einfach kaum fesseln konnte.

Die Geschichte wird aus Sicht von Hauptprotagonistin Margaret erzählt. Der Hauptpart in diesem Buch besteht dann darin ihre Vergangenheit mit ihrem Ehemann Hal aufzuarbeiten und herauszufinden, ob Margaret den Verstand verliert oder nicht. Und es geht natürlich noch um die Toten, die in diesem Haus leben. Was ist mit ihnen geschehen und was wollen sie? Das war eindeutig das Beste an dem Buch. Aber vor allem die ersten beiden Drittel ziehen sich. Da passieren dann einfach mal Seiten lang irgendwelche belanglosen Dinge oder Sachen, die man schon kennt, weil es eben ständig in diesem Haus passieren und sich wiederholen.

Die Idee allerdings fand ich super. Es ist nicht unbedingt was Neues, was hier erzählt wird, Geschichten über Spukhäuser gibt es jede Menge, aber ich lese solche Bücher immer wieder gerne. Aber es zieht sich eben sehr oft. Das letzte Drittel des Buches hat mir am besten gefallen, endlich passiert etwas und es gibt viel mehr interessante Handlungen. Ich denke, dem Buch hätten ein paar Seiten weniger gut getan. Der Schreibstil von Carissa Orlando ist aber sehr gut, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Ich fand nur eben die Story insgesamt etwas zäh.


3/6



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