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11 April 2021

Rezension: Her Wish so dark - Im Reich der Schatten


Autorin: Jennifer Benkau
Verlag: Ravensburger
Erschienen am: 15.01.2021
Seiten: 544
Genre: Fantasy, Jugendbuch


Klappentext


Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat vom grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezähmte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat...


Inhalt

Laire macht sich von ihrer Heimat Nemija aus auf den Weg zum Reich der Schatten in dem der dunkle Lord herrscht. Ihr Verlobter Desmond wird dort zusammen mit vielen anderen Verfluchten gefangen gehalten. Laire möchte ihn befreien, damit Desmond sie endlich zur Frau nehmen kann. Sie bricht alleine auf, wird aber unterwegs von zwei sehr guten Freunden eingeholt die sie begleiten. Und kurz bevor sie das Reich der Schatten betreten treffen sie noch auf Alaric, den Laire sehr gut kennt und den sie nie mehr wieder sehen wollte. Aber so schwer es Laire auch fällt, um Desmond zu befreien brauchen sie Alarics Hilfe.

Meine Meinung

Das Buch wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt. Dabei ist Laires Part immer in der ersten Person geschrieben, so dass man immer ganz genau weiß was in ihrem Kopf vor sich geht. Dann gibt es noch einige Kapitel über Alaric und über Desmond. Der Schreibstil ist hier sehr schön an die Geschichte angepasst. Was ich dabei gut fand, ist dass die Autorin alles sehr einfach hält und unkompliziert erklärt. Manche Fantasy Geschichten sind unheimlich umfangreich so dass man manchmal Probleme hat gut ins Buch reinzufinden, aber das ist hier ganz und gar nicht der Fall.

Die Geschichte enthält viele Fantasy-Elemente und behandelt außerdem Themen wie Liebe, Freundschaft, Mut und Abenteuer. Dadurch bleibt es abwechslungsreich und interessant. Trotzdem gab es zwischendurch immer mal ein paar wenige Längen, die mich aber nicht weiter gestört haben.

Was die Charaktere angeht war ich teilweise etwas gemischter Meinung. Während mich die männlichen Protagonisten eigentlich komplett überzeugen konnten war mir Laire und ihre Freundin Vika zwischendurch auch mal etwas zu anstrengend. Vor allem Laire handelte oft etwas egoistisch und ziemlich dickköpfig. 

Fazit

Das Buch ist einfach und umfangreich geschrieben, man findet deswegen sehr leicht in die Geschichte rein, auch wenn man kein Vorwissen über die Welt hat in der alles spielt. Dazu müsste man die "One True Queen" - Reihe lesen, was ich aber auch nicht getan habe und ich kam trotzdem sehr gut zurecht. Die Geschichte enthält viele spannende Kapitel und ist durchgehend fesselnd. Wenn man Fantasy-Geschichten mag in der es um Liebe und Freundschaft geht, dem wird das Buch bestimmt so gut gefallen wie mir. Es gibt ein paar wenige Längen, worüber man aber auch gut hinwegsehen kann. Es war für mich zwar kein komplettes Highlight, aber ein tolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und das ich an Fans des Genres sehr gerne weiterempfehle. Vor allem die letzten Seiten waren unheimlich spannend und haben den perfekt Grundstein für die Fortsetzung gelegt.

4/6



29 März 2021

Kurzmeinung: 54 Minuten




Verlag: Fischer KJB

Autorin: Marieke Nijkamp

Erschienen am: 22.05.2019

Seiten: 329

Genre: Jugendbuch ab 14 Jahren





Klappentext


Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer zum neuen Halbjahr hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Halbjahr, und wie immer ist sie um exakt zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.


Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen. Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.


Cover: 4/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Schon gleich zu Beginn des Buches fand ich den Aufbau etwas zu verworren. Schnell wurde unter den vier Hauptprotagonisten hin- und hergesprungen und mir war lange nicht klar, wer mit wem in welcher Beziehung steht. Das erfährt man alles im Laufe des Buches und in ständig anhaltenden Rückblicken. Damit hat die Autorin wahrscheinlich versucht die Geschichte spannend zu gestalten, mir hat das allerdings nicht so gut gefallen. Auch zu den Protagonisten konnte ich fast keine emotionale Verbindung herstellen und das obwohl versucht wird dem Leser vor allem die Hauptcharaktere näher zu bringen. Vom Thema her fand ich das Buch sehr interessant, aber grade weil es so ein wichtiges Thema ist fand ich es teilweise etwas zu oberflächlich, da hat mir etwas die Tiefe gefehlt. Daher konnte mich das Buch insgesamt leider nicht so ganz überzeugen.


3/6


27 März 2021

Kurzmeinung: Der Tätowierer von Auschwitz




V
erlag: Piper

Autorin: Heather Morris

Erschienen am: 01.08.2018

Seiten: 320

Genre: historischer Roman





Klappentext


1942 wird ein junger slowakischer Jude nach Auschwitz deportiert. Von nun an ist Lale Sokolov der Gefangene 32407. Die SS macht ihn zum Tätowierer: Er muss die Häftlngsnummern in die Unterarme seiner Mitgefangenen stechen.

Eines Tages tätowiert er die Nummer 4562 auf den Arm eines jungen Mädchens - und verliebt sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte beginnt, an deren Ende das Unglaubliche wahr wird: Sie überleben beide.


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Lales Geschichte ist von Anfang bis zum Ende eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Autorin bringt dank den Erzählungen des Hauptprotagonisten und genauer Recherchen all das Leid und das Elend der damaligen Zeit auf den Punkt. Und sie schafft es, Lales starke Persönlichkeit perfekt zu beschreiben. Ihr Schreibstil kam mir dabei zu Beginn etwas abgehackt vor, woran ich mich mit der Zeit aber gewöhnt hatte. Sie bezieht sich während des ganzen Buches auf wichtigsten und emotionalsten Ereignisse in Lales Leben ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Eine Geschichte aus Sichtweise eines Gefangenen von Ausschwitz zu lesen fand ich wahnsinnig interessant und fesselnd und die Autorin hat dies meiner Meinung nach perfekt umgesetzt. Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende mitgerissen.


6/6





23 März 2021

Kurzmeinung: Die stillen Gefährten



Verlag: Festa

Autor: Laura Purcell

Erschienen am: 03.12.2020

Seiten: 448

Genre: Gruselroman





Klappentext


England, 1866: Als Elsie den reichen Erben Rupert Bainbridge heiratet, glaubt sie, nun ein Leben im Luxus vor sich zu haben. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ist sie bereits verwitwet. Und dazu schwanger.

Elsie bezieht das alte Landgut ihres verstorbenen Mannes. Da ihre neuen Diener ihr gegenüber äußert reserviert sind, hat Elsie nur die ungeschickte Cousine ihres Mannes zur Gesellschaft. Zumindest glaubt sie das.

Doch in ihrem neuen zu Hause existiert ein verschlossener Raum. Als sich dessen Tür für sie öffnet, findet sie ein 200 Jahre altes Tagebuch und eine beunruhigende, lebensgroße Holzfigur - eine stille Gefährtin...


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Das Buch beginnt sehr geheimnisvoll und baut insgesamt eine sehr düstere Spannung auf, die sich von Anfang bis zum Ende steigert. Dabei wird alles wunderschön und detailreich beschrieben, worauf die Autorin ganz offensichtlich großen Wert legt. Ihr Schreibstil ist dabei schön an die Zeit angepasst, in der das Buch spielt und ist sehr gut lesbar. Aber ich fand vor allem am Anfang plätschert die Geschichte etwas vor sich hin, auch wenn sie dabei interessant bleibt zog es sich teilweise ein bisschen. Spätestens in der zweiten Hälfte der Geschichte wird es aber sehr schnell aufregender und zum Ende hin sehr rasant und spannend. Wobei mir persönlich der Schluss dann nicht so gut gefallen hat. Alles in allem ist es aber ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle. Und nach dem Lesen kann man es ganz toll als Schmuckstück ins Regal stellen :-)


4/6


11 März 2021

Kurzmeinung: Der Fluch von Carrow House





Verlag: Festa

Autorin: Darcy Coates

Erschienen am: 24.09.2019

Seiten: 426

Genre: Horror, Thriller




Klappentext


Remy arbeitet als Tourguide im Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.

Als eine Reisetruppe für mehr als eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie soweit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.

Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt. John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Das Buch beginnt erst mal einfach, man spürt aber direkt die gruselige Atmosphäre, die die Autorin dem Leser genial übermittelt. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und die Gruppe um Hauptprotagonistin Remy kann das Anwesen nicht verlassen. Es beginnt eine spannende Katz- und Maus Spiel zwischen dem Übernatürlichen und den Protagonisten. Oder ist es am Ende doch kein Fluch und ein Mörder ist unter der kleinen Gruppe? Das gilt es in diesem sehr gut geschriebenen Gruselroman herauszufinden. Dabei kommt das Buch mit nur wenigen blutigen Details aus, die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und wird durchgehend lebendig gehalten. Dieses Buch ist eins der wenigen, in dem mich tatsächlich alle Protagonisten hundert Prozent überzeugt haben. Noch dazu ist es durchgehend aufregend, fesselnd und vermittelt von Anfang bis zum Ende eine Gänsehaut-Atmosphäre. Ein sehr guter Gruselroman den ich sehr gerne weiterempfehle und den auch jeder lesen kann, der eher zart besaitet ist.


5/6


09 März 2021

Kurzmeinung: MEGA




Verlag: Luzifer

Autor: Jake Bible

Erschienen am: 30.04.2020

Seiten: 328

Genre: Actionthriller





Klappentext


Kinsey Thorne, die erste weibliche Navy Seal, ist am Ende. Nachdem sie die Navy verlassen hatte, wendete sie sich jeder Flasche und jeder Droge zu, die sie in die Finger bekommen konnte; bis zu jenem Tag an dem ihr Vater und ihre Cousins ihr eine neue Perspektive boten: als Mitglied einer privaten Elite-Kampftruppe, die den Auftrag hat, ein unbekanntes Monster im Indischen Ozean aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.

Eine zweite Chance für Kinsey.

Doch wird sie diese überleben?


Cover: 4/6

Schreibstil: 3/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 2/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 1/6


Fazit

Ich liebe hin- und wieder Splatter-Filme und Filme über Haie, deswegen dachte ich, dass dieses Buch unbedingt von mir gelesen werden muss. Aber es war ziemlich schnell klar, dass es nicht ganz so verläuft, wie ich erwartet hatte. Schon der Anfang war sehr, sehr schleppend. Dann gibt es mal immer wieder ein paar gute Momente, bevor es dann wieder langatmig weiterging. Noch dazu kommen dann immer die ewig langen Kaptitel. Diese sind dann zwar noch mal in Leseabschnitte unterteilt, aber für mich als Kapitelleserin war das zu wenig. Auch gibt es oft ewig lange Sätze, die dann durch einige Kommas getrennt sind, mir persönlich fiel dadurch das schnelle und flüssige Lesen schon etwas schwer. Außerdem hatte ich mir insgesamt viel mehr "Hai-Action" vorgestellt, aber davon gab es recht wenig im Vergleich zu anderen Dingen. Viele Unterhaltungen und zu viele Details dienten noch dazu als Spannungsbremse. So ist das Buch ja noch ganz gut durchdacht, aber für mich gab es hier zu viele Monologe, zu wenig Spannung und viel zu lange Kapitel. Von daher konnte mich die Geschichte so gar nicht überzeugen.


2/6



03 März 2021

Rezension: Hinter der roten Tür


Autorin: Megan Collins
Verlag: Ullstein
Erschienen am: 30.11.2020
Seiten: 384
Genre: Thriller


Klappentext


Dieses Gesicht! Als Fern Douglas ein Bild von Astrid Sullivan im Fernsehen sieht, ist sie absolut sicher, sie zu kennen. Zwanzig Jahre zuvor wurde die damals  vierzehnjährige entführt, jetzt ist Astrid erneut verschwunden. Fern glaubt, sie aus ihren Träumen zu kennen: ein Mädchen, das sie stumm um Hilfe bittet. Sie reist in ihren Heimatort in New Hampshire, um mehr über Astrid herauszufinden. Und über ihre eigene Vergangenheit, denn Fern leidet an Gedächtnislücken. Doch das Elternhaus ruft dunkle Erinnerungen in ihr wach: Immer wieder sieht sie das Bild einer roten Kellertür. Was ist damals hinter der Tür passiert?


Inhalt

Es ist 20 Jahre her als die vierzehnjährige Astrid Sullivan verschwand. Fern sieht darüber einen Bericht in den Nachrichten und irgendwie kommt das Mädchen ihr bekannt vor, obwohl sie sich überhaupt nicht an den Vermisstenfall erinnern kann. Nach vier Wochen tauchte Astrid wieder auf, sie wurde entführt, gefangen gehalten und dann wieder freigelassen. Jetzt hat Astrid ein Buch darüber geschrieben und ist erneut verschwunden. Fern ist sich sicher, sie weiß mehr über Astrid, aber sie kann sich einfach nicht erinnern. Also beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. 

Meine Meinung

Das komplette Buch wird aus der ersten Person aus Sicht von Hauptprotagonistin Fern erzählt. Bis auf wenige Ausnahmen in denen Ausschnitte aus dem Buch von Astrid zitiert werden. Die Art wie Fern alles erzählt und wie besessen sie von Astrid ist und sich in den Fall hineinsteigert empfand ich mit der Zeit leider als sehr nervig. Ein Großteil des Buches besteht aus den Grübeleien und den Selbstzweifeln von Fern.

Im ersten Moment fand ich die Geschichte noch ganz interessant und auch an den Schreibstil hatte ich mich schnell gewöhnt, aber umso weiter ich las umso uninteressanter wurde alles. Und leider muss ich sagen, ich kann mich nicht daran erinnern ein Buch gelesen zu haben, das so vorhersehbar ist. Es gab kaum etwas, was man nicht vorhersehen konnte. Und Spannung kam bei mir leider auch so gut wie gar keine auf.

Auch die Protagonisten waren nicht so meins. Fern war einfach nur nervig und anstrengend, ihr Vater genauso. Die restlichen Charaktere waren sehr blass, die einzige, die mich halbwegs überzeugen konnte war Astrid.

Fazit

Abschließend muss ich leider sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Ich bin niemand der Bücher abbricht, deswegen habe ich es bis zum Ende durchgezogen, aber es hat sich nicht gelohnt. Zwar war der Schreibstil ok, aber vor allem Fran ging mir wahnsinnig auf die Nerven. Ihre Art die Dinge anzugehen fand ich mehr als zweifelhaft. Und noch dazu wird viel zu viel geredet, ich mag Bücher in denen es seitenweise Unterhaltungen gibt einfach nicht. Es gab keine Spannung, an sich war es ein klein wenig fesselnd, aber teilweise auch einschläfernd und absolut vorhersehbar. Ich kann deswegen leider keine Leseempfehlung für das Buch aussprechen.

2/6

28 Februar 2021

Rezension: All die Finsternis inmitten der Sterne

 


Autorin: Bryn Grreenwood
Verlag: Festa
Erschienen am: 28.08.2019
Seiten: 504
Genre: Drama, Lovestory


Klappentext


Als Tochter eines Drogendealers hat Wavy schon früh gelernt: Traue niemandem. Am wenigsten deinen Eltern.

Die Achtjährige ist dem schizophrenen Launen ihrer Mutter ausgeliefert und kümmert sich ganz alleine um den Haushalt und ihren kleinen Bruder. Frieden findet sie nur beim Betrachten des Sternenhimmels über den Feldern hinter dem Elternhaus. Und dort begegnet sie dem Riesen Kellen, dem tätowierten Ex-Häftling mit einem Herz aus Gold. Er erweckt in Wavy ein Gefühl, das sie inmitten ihrer Welt aus Gewalt und Vernachlässigung für unmöglich gehalten hat.

Als eine Tragödie Wavys Familie auseinanderreißt, wird unter dem strengen Blick der Welt das, was Wavy schön erscheint auf einmal hässlich...


Inhalt

Wavy ist 5 Jahre alt als sie zum ersten Mal in der Familie hin- und hergereicht wird, weil ihre Mutter ins Gefängnis muss. Das tief verstörte Mädchen zieht zur ihrer Tante, da die aber nicht mit ihr klar kommt nimmt ihre Oma sie auf. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit Wavy. Als ihre Mutter aus dem Gefängis entlassen wird muss sie zurück zu ihr. Dort erwartet sie ein Leben mit Gewalt, Drogen und ohne Liebe. Was Liebe ist erfährt sie erst als sie Kellen begegnet. Er fällt ihr quasi vor die Füße und diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben und das von Kellen, der es selbst nie leicht hatte.

Meine Meinung

Das Buch ist in 5 Teile aufgebaut und wird in recht kurzen Kapiteln in der ersten Person aus Sicht eines der Protagonisten erzählt, manchmal wird es aber auch über einen der Charaktere erzählt. Man lernt neben Wavy und Kellen so noch andere interessante Personen sehr gut kennen. Deren Entwicklung und Geschichten mitzuverwolgen ist wahnsinnig interessant.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hält die Geschichte ständig lebendig, es gibt keinerlei Längen und das Buch ist durchgehend mitreißend und aufregend. Durch die tollen Beschreibungen fühlt man richtig mit Wavy mit.

Fazit

"All die Finsternis inmitten der Sterne" ist seit langem mal wieder ein Buch das mich durchgehend mitgerissen hat und das ich nicht mehr wegglegen konnte. Innerhalb kürzester Zeit Habe ich die 504 Seiten verschlungen. Diese Art "Lolita-Liebe" die hier entsteht wird nicht jedem gefallen, aber wer sich darauf einlässt wird es sicher nicht bereuen. Die Geschichte ist aufregend, emotional und wahnsinnig fesselnd. Für mich auf jeden Fall eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

6/6

27 Februar 2021

Rezension: Pepper-Man

Autorin: Camilla Bruce
Verlag: Knaur
Erschienen am: 01.09.2020
Seiten: 256
Genre: Fantasy


Klappentext


Cassandra Tipp - erfolgreiche Autorin, exzentrische Tante und Angeklagte in zwei Mordfällen - ist tot. Ihre Hinterlassenschaften: sehr viel Geld und ein Brief, der die Wahrheit über ihr Leben enthüllen soll. Die Geschichte, die Cassandra erzählt, beginnt mit ihrer Kindheit. Es ist eine düstere Geschichte über unheimliche Geschenke aus Knochen, über einen Ehemann aus Steinen und Zweigen und über ein Wesen aus dem Wald, das keiner außer Cassandre sehen kann: Pepper Man...


Cover


Ich liebe das Cover. Die Äste, die ihre Klauen nach Cassandra ausstrecken und die junge Frau selbst, die sich mit den Wäldern vereint. Dazu noch die goldene Schrift, alles in allem einfach sehr stimmig und schön.


Inhalt

Cassandra Tipp ist 74 Jahre alt als sie verschwindet, niemand kann sich erklären wo sie ist. Ein Jahr nach ihrem Verschwinden wird schließlich ihr Testament eröffnet, die Erben sollen ihre Nichte und ihr Neffe sein. Aber sie bekommen ihr Vermögen nur, wenn sie zuvor die Geschichte über Cassandras Leben lesen. Und so blicken sie auf das ereignisreiche und kuriose Leben ihrer exsentrischen Tante zurück, das vor allem darauf beruht, gehört und geliebt zu werden. Und das alles gibt ihr eine Person, eine Gestalt, die nur sie sehen kann, der Pepper Man.

Meine Meinung

Den Anfang fand ich direkt sehr mysteriös, interessant und auch meist leicht lesbar. Es dauert nicht lange, bis man in der Geschichte drin ist. Dadurch, dass es nicht ausschließlich ein Fantasy-Buch ist, kommt man sehr leicht ins Buch rein und kann das Lesen von Beginn an genießen. Den Schreibstil empfand ich aber trotzdem manchmal als etwas abgehackt, so dass ich beim Lesen gelegentlich ins Stocken geriet.

Mit seinen 256 Seiten ist es ein sehr dünnes Buch, man hätte noch ein bisschen mehr draus machen können. Manche Sachen wurden zu schnell abgehakt, da haben mir so ein bisschen die Erklärungen gefehlt, zum Ende waren für mich noch ein paar Fragen offen. Vielleicht ging es der Autorin bei diesem Buch auch darum, dass der Leser einen gewissen fantasievollen Spielraum haben sollte, trotzdem hätte ich manchmal gerne ein paar Erklärungen mehr zu Cassandras Leben gehabt.

Es gab einige spannende Stellen, aber das Buch lebt nicht unbedingt von seiner Spannung. Eher von seiner fantastischen Geschichte rund um die Hauptprotagonistin. Das macht das Buch wahnsinnig fesselnd.

Fazit

Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Fantasy-Geschichte. Es gibt manchmal Bücher, die man sehr schwer beschreiben kann. Pepper Man ist für mich so ein Buch. Es ist berührend, verstörend, verwirrend und gruselig. Am Ende lies es mich etwas ratlos zurück und ich hätte mir manche Sachen etwas ausführlicher gewünscht, und das sage ich wirklich nicht oft, denn ich mag in der Regel lieber kurze Bücher. Aber Cassandras Geschichte fand ich wahnsinnig interessant, sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Lange weiß der Leser nicht, ob nun alles Fiktion oder Wirklichkeit ist, davon lebt diese Geschichte. Es ist eine außergewöhnliche Fantasyerzählung über ein besonderes Leben, die ich gerne weiterempfehle. 

4/6

18 Februar 2021

Kurzmeinung: Snow Bone

 



V
erlag: Luzifer

Autor: Guido Grandt

Erschienen am: 31.01.2020

Seiten: 423

Genre: Horror





Klappentext


Auf ihrer Tour durch die winterliche Sierra Nevada werden fünf Freunde von einem Schneesturm heimgesucht. Der Weg zu ihrem Geländewagen ist abgeschnitten, doch es gelingt ihnen, sich in dem wegen Umbauarbeiten geschlossenen SNOW HILL HOTEL in Sicherheit zu bringen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Schon direkt am Anfang fällt auf, der Autor legt bei der Beschreibung des Hotels, der Charaktere und ihren Handlungen sehr viel Wert auf Details. Das hält er dann auch über die ganze Geschichte lang bei. Die düstere Atmosphäre ist dadurch direkt zum Greifen nah und er schafft es so, dem Leser sehr oft eine Gänsehaut zu verursachen. Das es in dem Buch auch oft um Sex und auch um sexuelle Gewalt geht, damit hatte ich nicht gerechnet, hat letztendlich aber sehr gut in die perfekt durchdachte Geschichte gepasst. Die Protagonisten kämpfen sich hier durch eine Welt, in der sie nicht mehr von Realität und Fiktion unterscheiden können und das ist einer der Aspekte, die das Buch wahnsinnig interessant machen. Wenn etwas zu bemängeln gibt, dann, dass es immer mal wieder ein paar Längen gab, aber ansonsten war es ein wirklich gutes Buch.


5/6

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