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14 Oktober 2021

Kurzmeinung: Die Bestien





Verlag: Festa

Autor: Brett McBean

Erschienen: 01.08.2011

Seiten: 352

Genre: Horror, Thriller




Klappentext


Jim Clayton will nie wieder in den Knast, wo er achtzehn Jahre lang schmorte. Nie wieder darf er die Beherrschung verlieren. Doch dann landet er in einer winzigen Stadt und sieht, wie ein Mann ein junges Mädchen mit einem Gürtel blutig schlägt. Als er eingreift, schießt man ihn einfach nieder...

Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. "Er dachte, er könne in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden." Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe. "Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts, als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung."


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Dieses Buch ist schon gut zehn Jahre alt, ich hatte es zufällig irgendwo entdeckt und musste es natürlich mitnehmen. Es war mein erstes Buch von Brett McBean und mir hat sein Schreibstil sehr gut gefallen. Er beschreibt alles sehr realistisch, teilweise blutig, detailliert und manchmal obszön. Am Anfang hatte ich trotzdem etwas Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, denn es war nicht ganz so, wie ich erwartet hatte. Aber wenn man sich erst mal eingelesen hat und versteht, worum es geht liest sich die Geschichte richtig gut. Es ist nicht immer spannend, aber trotzdem total fesselnd, wie gesagt, etwas anders als erwartet, aber das fand ich nicht weiter schlimm. Also wer Lust auf blutige Action mit Voodoo-Horror hat der ist hier genau richtig. Mich hat das Buch gut unterhalten!


5/6

11 Oktober 2021

Rezension: Stadt des Zorns

   

Autor: Marc Meller
Verlag: Ullstein
Erschienen am: 13.09.21
Seiten: 416
Genre: Thriller


Klappentext


Er nennt sich Janus und hat alles perfekt geplant: Blockierte Straßen und Schienen, eine Stadt im Chaos, Menschen in Todesangst. Aber was aussieht wie ein Anschlag, ist in Wirklichkeit ein mörderisches Spiel. Und du hast nur eine Chance zu überleben: Du musst seinen Fallen ausweichen, alle Rätsel lösen, um von einem Raum in den nächsten zu gelangen. Denn Janus hat ein Meisterwerk geschaffen: eine ganze Stadt als Todesfalle. Hannah weiß, was das bedeutet, sie hat als Einzige Janus' letztes Exit-Game überlebt. Hauptkommissar Kappler versucht, Hannah zu retten und den Killer zu stoppen. Doch das Spiel, das in den Katakomben der Stadt beginnt, übersteigt ihre schlimmsten Albträume...


Inhalt

Neun Monate ist es her, dass Hannah dem brutalen Escape-Room-Spiel von Janus entkommen ist. Noch immer plagen sie deswegen Albträume und ständig hat sie im Hinterkopf, dass Janus nie gefasst wurde. Ausgerechnet als Hannah ihre Schwester in Köln besucht schlägt er erneut zu und die Spiele beginnen für Hannah von vorne. Das Problem ist, niemand ihrer Mitgefangenen glaubt ihr, dass sie genau weiß wer hinter allem steckt, denn obwohl jeder irgendwann mal über die Escape-Room-Morde gelesen hat, kennt niemand Hannah, da sie sich komplett aus der Öffentlichkeit rausgehalten hat. Stattdessen halten manche sie für eine Komplizin des Killers. Als die Wahrheit ans Licht kommt ist es für viele schon zu spät und Köln ist längst im Chaos versunken.

Meine Meinung

"Stadt des Zorns" ist der Nachfolger von "Raum der Angst", dieses Buch war im letzten Jahr eins meiner Thriller-Highlights, dementsprechend ging ich natürlich mit hohen Erwartungen an das neuste Werk von Marc Meller.

Die Kapitel sind auch hier wieder meistens schön kurz. Man springt in fast jedem Kapitel zwischen den Handlungen, Schauplätzen und Protagonisten hin und her, das erhöht die Spannung und macht das Buch unheimlich fesselnd, schließlich will man wissen wie es weitergeht. Wie es sich für einen guten Thriller gehört enden die meisten Kapitel mit Cliffhanger.

Auch die Charaktere gefallen mir hier wieder sehr gut. Man trifft auf alte Bekannte wie Hannah und Ermittler Bernd Keppler, aber auch auf einige neue Protagonisten, die das neue Spielzeug von Serienmörder Janus werden. Was mich tatsächlich dann aber doch irritiert hatte war, als Keppler Hannahs Schwester Valerie nach 5 Minuten mitten im Chaos das "Du" angeboten hat, das fand ich in dem Moment total unpassend und hat mich beim Lesen seltsamerweise etwas aus der Bahn geworfen, obwohl es ja nur eine Kleinigkeit war. Sonst gibt es aber über den Schreibstil oder die Beschreibungen von Marc Meller nichts zu meckern. Er schreibt flüssig, beschreibt alles leicht verständlich und es entstehen keine Längen, so dass man das Buch schnell und ungestört lesen kann.

Fazit

Der Nachfolger von "Raum der Angst" ist genau so wie Band 1 spannend, fesselnd und schnelllebig. Das Buch ist gut durchdacht, immer passiert irgendetwas und es ist einfach geschrieben, so dass man es leicht durchlesen kann. Es gibt einige brutale Szenen, die sich aber noch im Rahmen halten. "Stadt des Zorns" bringt alles mit, was ein guter Thriller braucht ohne dabei zu übertrieben zu wirken. Wenn man die Vorgehensweise von Janus allerdings durchschaut fehlt einem so gegen Ende ein bisschen der Nervenkitzel und auch die richtig großen Überraschungen und Wendungen blieben aus. Trotzdem ist es ein sehr guter Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

5/6

05 Oktober 2021

Kurzmeinung: Down

 


Verlag: Festa

Autor: Nate Southard

Erschienen: 2013

Seiten: 256

Genre: Horror, Thriller





Klappentext


Nach einem ausverkauften Konzert in Austin, Texas, chartert die Rockgruppe "The Frequency Brothers" ein Flugzeug. Sie wollen schnellstmöglich nach New York um ein Promotion-Video zu drehen. Aber das Flugzeug stürzt in ein riesiges, einsames Waldgebiet...

Die Musiker überleben, wenn auch verletzt. Doch schon bald schlägt ihre Erleichterung in nackte Panik um - denn sie sind nicht allein! Etwas Fremdes verbirgt sich im Dickicht.

Sie hören es.

Sie spüren sein Lauern.

Und sie sind der Kreatur hilflos ausgeliefert.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 2/6

Spannung: 1/6

Fesselnd: 1/6


Fazit

Ach ja, der Klappentext hatte sich so gut angehört, aber dann so was. Also zunächst einmal, ich liebe den Schreibstil von Nate Southard, der war perfekt, aber durch die Geschichte habe ich mich durchgequält. Gut, dass es so ein dünnes Buch war. Wie Southard den Flugzeugabsturz beschrieben hat war genial, so gut beschrieben habe ich so etwas noch nie gelesen, aber die Story war dann einfach schrecklich lahm. Die Charaktere kamen total blass rüber, ich hatte Mühe mir die Namen zu merken und sie zuzuordnen. Es gibt viel zu viele langweilige Dialoge und es passiert teilweise ziemlich unnötiges Zeug. Statt dieser vielen Gespräche und unnötigen Handlungen hätte ich mir viel mehr Aufklärung gewünscht, stattdessen lässt mich das Buch voller ungeklärter Fragen zurück. Woher diese Monster kommen, was es damit auf sich hat usw. Tut mir leid, ich will nicht zu böse klingen, aber mir hat es überhaupt nicht gefallen. Wegen des Schreibstils und dem gelungen Cover gibt es von mir gut gemeinte 2 Sterne.


2/6



30 September 2021

Kurzmeinung: Tears of Tess Buch vier

 



Verlag: Festa

Autor: Pepper Winters

Erschienen am: 28.05.2019

Seiten: 336

Genre: Dark Romance





Klappentext


Es gab warnende Hinweise. Schon am Abend, als Q mit Tess in einem Restaurant aß, fühlte er sich beobachtet. Später dringen Gangster in ihr Hotelzimmer ein und verschleppen Q...


"Ich schlang die Arme um seinen Hals und zog seinen Mund auf meinen. Die Rolle der ungebrochenen Sklavin, die Quincy Mercer nicht fortschicken konnte, schenke mir Trost. Ich gab ihm alles. Aber es reichte nicht."


Cover: 3/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Wie schon in den Büchern zuvor wird auch hier wieder sehr viel Wert auf Herzschmerz-Ausführungen und rotierende Gedanken gelegt, dadurch verliert die Story meiner Meinung nach unheimlich an Fahrt und Spannung, denn die Grundidee von Tears of Tess ist und bleibt ja wirklich interessant. Am Anfang geht es erst mal darum Q zu finden, das ist zwar wieder sehr theatralisch, aber auch ganz spannend. Was Tess angeht wird hier aber doch sehr übertrieben (finde ich). Der Anfang des Buches kommt daher erst mal wie ein Gangsterfilm rüber. Pepper Winters kann Gefühle auf ihre eigene Art sehr gut beschreiben, bringt es dabei aber selten auf den Punkt. Es wird ewig umschrieben und beschrieben, das zieht die Bücher unheimlich in die Länge. In Bezug auf die verruchten Szenen versucht sie, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen, was oft auch sehr übertrieben ist, aber auch immer wieder für Abwechslung sorgt. Von daher bleibe ich bei meiner Meinung: Für hartgesottene Dark Romance - Fans sind die Bücher absolut zu empfehlen, ich persönlich finde alles oft etwas "to much", mag die Idee die hinter "Tears of Tess" steckt aber trotzdem und werde deswegen demnächst auch noch Buch 5, und somit den letzten Band der Reihe, lesen.


3/6



14 September 2021

Kurzmeinung: Engel





Verlag: Luzifer

Autor: Michael Mikolajczak

Erschienen am: 28.06.2019

Seiten: 200

Genre: Kriminalroman





Klappentext


Stimmen flüstern Vincent zu, wie er in der Welt des gewalttätigen Vaters und der religiösen Mutter überleben kann. Die des Künstlers ist dabei besonders stark, beginnt seine Hände zu führen. Der Tod wird zu Vincents künstlerischer Obsession. Aus Tierknochen baut er bizarre Plastiken, er wird zum Knochendieb, zum Tiermörder, zum Leichenschänder, zum Mörder. Besessen von seinem Wunsch nach Erlösung konstruiert Vincent aus seiner Beute einen Engel, doch er sehnt sich nach einem menschlichen Ebenbild seines leblosen Engels. So beginnt seine verzweifelte Suche.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Am Anfang habe ich etwas gebraucht, bis ich mich an den speziellen Schreibstil und die Art der Erzählung gewöhnt habe. Auch der Aufbau des Buches es ist etwas speziell, denn es gibt überhaupt keine Kapitel. Tatsächlich hat es mich hier aber auch gar nicht gestört, da alles in sehr kurze Leseabschnitte aufgeteilt ist. Als ich mich dann erst mal daran gewöhnt hatte konnte ich sehr schnell und flüssig lesen. Hauptprotagonist Vincent erzählt dem Leser seine Geschichte. Dabei bekommt man Einblicke in seine sehr traurige Kindheit und versteht, warum er so geworden ist. Ich fand, der Autor bringt Vincents Leben und seine Schizophrenie sehr gut rüber. Trotzdem plätscherte alles manchmal ein bisschen vor sich hin. Aber zum Ende hin wird es dann wieder sehr spannend. Es ist eine außergewöhnliche, aber auch gute Geschichte, die man schnell mal in ein, zwei Tagen durchlesen kann.


4/6

07 September 2021

Kurzmeinung: Kaltes Land



Verlag: Knaur

Autor: Michael Tsokos

Erschienen am: 03.05.2021

Seiten: 112

Genre: Thriller





Klappentext


Ein Anruf reißt Rechtsmedizinerin Sabine Yao jäh aus ihrem Berliner Arbeitsalltag im Sektionssaal. Eine Wasserleiche wurde im Umland von Kiel geborgen. Es handelt sich um ihre verschollene Tante. Alles deutet auf Mord hin. Yao fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Und während sie erkennt, wie wenig sie von ihrer Tante wusste, schließt sich um sie ein Kreis gnadenloser Gewalt...


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, was man an der Art wie alles beschrieben wird auch merkt. Und dadurch das Tsokos vom Fach ist nimmt beschreibt er dem Leser wieder einmal Details, die es in anderen Krimis oder Thrillern nur selten so wahrheitsgemäß zu lesen gibt. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und sympathisch und man verfolgt gerne ihre Geschichte. Durch die Kürze des Buches wird auf unnötige Ausführungen verzichtet, es geht wirklich nur um die Aufklärung des Falls, was mir hier sehr gut gefallen hat. Es war angenehm zu lesen und teilweise auch spannend und fesselnd. Für mich war es aber mehr Krimi wie Thriller, trotzdem hat es mich gut unterhalten. Für einen "True-Crime-Leseabend" empfehle ich das Büchlein auf jeden Fall sehr gerne weiter.


4/6

06 September 2021

Kurzmeinung: Seiner Gnade ausgeliefert




Verlag: Festa

Autorin: Angel Gelique

Erschienen am: 21.07.2021

Seiten: 400

Genre: Horror ab 18





Klappentext


Als der ältere Mann in einer Bar mit Sophie und Amber flirtet, erscheint er ganz harmlos. Doch als sie ihn ignorieren, wird er sauer...

Ben entführt die beiden jungen Frauen und verschleppt sie in seine speziell eingerichtete Garage. Dort werden sie auf schreckliche Weise missbraucht...

Verzweifelt suchen die Frauen nach einem Weg zu entkommen. Doch Bens primitive Brutalität nimmt mit jedem Tag zu. Und unglücklicherweise ist seine Fähigkeit barmherzig zu sein genauso begrenzt wie sein Vorrat an Moral!


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Fans der Festa-Extrem Bücher kennen Angel Gelique sicher schon aus der "Hillary-Reihe". Und auch hier zeigt die Autorin sich wieder von ihrer bestialischen Seite. Sie weist im Vorwort schon darauf hin wie brutal und verstörend die Geschichte ist und das sie trotzdem nicht allzu weit hergeholt ist. Solche Monster wie Hauptprotagonist Ben gibt es tatsächlich und es gibt Menschen die unter ihnen leiden. Dieses Buch drängt den Leser in eine Welt weit weg vom normalen Leben, es ist verstörend, teilweise ekelhaft und sehr brutal. Außerdem baut sich die Spannung langsam auf und erreicht zum Ende hin ihren gnadenlosen Höhepunkt. Wenn man diese Art von Büchern gerne liest entwickelt sich die Geschichte als unheimlich fesselnd und man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Von mir gibt's darum ein klare Leseempfehlung für Fans des Genres. Wer aber einen schwachen Magen hat und mit brutalen Szenen nichts anfangen kann sollte unbedingt die Finger davon lassen.


5/6

30 August 2021

Rezension: Nevernight (3) - Die Rache


Autor: Jay Kristoff
Verlag: Fischer Tor
Erschienen am: 29.01.2020
Seiten: 784
Genre: Fantasy


(Achtung! Enthält Spoiler wenn man Band 1 und 2 noch nicht gelesen hat!)


Klappentext


Die Großen Spiele enden mit dem kühnsten Mord in der Geschichte der itreyanischen Republik - nur leider erwischt es den Falschen. Konsul Scaeva überlebt das Attentat, und seine Macht im Staat ist nun beinahe grenzenlos. Genauso wie sein Hass auf Mia Corvere.


Gejagt von den Assassinen der Roten Kirche und den Soldaten der itreyanischen Republik bricht Mia zu ihrer letzten großen Reise auf, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften und herauszufinden, wie sie Scaeva besiegen kann. Doch sie muss sich beeilen, denn das nächste Wahrdunkel naht, und Nacht fällt über die Republik.


Inhalt

(Achtung! Enthält Spoiler wenn man Band 1 und 2 noch nicht gelesen hat!) Mia denkt, sie ist am Ziel ihrer Träume. Acht lange Jahre hatte sie auf diesen Moment gewartet. Sie glaubt, dass sie ihre Feinde alle getötet hat. Was sie noch nicht weiß, Konsul Scaeva hat dank der Roten Kirche überlebt.

Mia ist auf der Flucht, denn mit dem vermeintlichen Tod Skaevas ist dessen Garde und das aufgebrachte Volk hinter ihr her. Mit im Gepäck hat sie dabei ihren kleinen Bruder Jonnen, von dem sie die ganze Zeit dachte, er sei tot. Und plötzlich sieht Mia sich einer bisher unvorstellbaren Wahrheit gegenüber. Und sie erfährt, wer sie wirklich ist.

Meine Meinung

Der dritte und letzte Band der Nevernight-Trilogie rund um Hauptprotagonistin Mia Corvere beginnt erst mal sehr langsam. Es gibt zwar ein paar Höhepunkte, aber trotzdem fand ich ist es etwas langatmig. Vor allem wenn man es mit den beiden Vorgängern vergleicht, bei denen rund um die Uhr etwas Aufregendes passiert. Hat man diese Phase aber erst mal überwunden findet Nevernight zu alter Stärke und der gewohnten Spannung zurück. Der Schreibstil bleibt dabei weiter speziell, sarkastisch und humorvoll. Auch gibt es immer noch ein paar Fußnoten, diese sind hier aber wirklich überschaubar.

Die Charaktere fand ich auch hier wieder alle großartig, bis auf die Hauptprotagonistin. Mit einigen Handlungen und Eigenarten von ihr war ich so gar nicht einverstanden. Wie sich manche Teile der Geschichte entwickelten hat mir nicht immer so überzeugt. Aber man erfährt sehr viel über Mias Leben, das alles fand ich richtig perfekt ausgearbeitet. 

Fazit

In Band 3 dieser wahnsinnig gut durchdachten Trilogie hat es mir vor allem zu Beginn an Spannung gefehlt. Vieles wird ewig in die Länge gezogen. Vor allem die erste Hälfte des Buches empfand ich recht langatmig. Trotzdem liebe ich Mias Geschichte. Ich fand es total aufregend ihren Weg mit zu verfolgen, von dem jungen unscheinbaren Mädchen bis zur brutal kämpfenden Assassine. Aber ich konnte ihre Entscheidungen vor allem in diesem Buch nicht immer ganz nachvollziehen, aber das ist wohl einfach Geschmackssache. Fesselnd war die Geschichte trotzdem, aber ich fand sie nicht so perfekt wie die beiden Vorgänger, deswegen gibt es dieses Mal ein bisschen Abzug von mir. Trotzdem empfehle ich die komplette Trilogie sehr gerne weiter. Für mich waren die Bücher ein absolutes Highlight, das hier ein sehr schönes und gelungenes Ende findet.

5/6


20 August 2021

Kurzmeinung: Blutroter Schleier




Verlag: Neuwelt / BoD

Autor: Karsten Krepinsky

Erschienen am: 11.09.2020

Seiten: 256

Genre: Thriller





Klappentext


Sieben Menschen. Eine Bohrsinsel. Und ein düsteres Geheimnis.


In ausgelassener Stimmung lässt sich eine Gruppe von Mitarbeitern des Weltkonzerns Global Companion zu einer Yacht im Atlantik fliegen. Ein einwöchiger Luxusurlaub erwartet die Gewinner der Firmenlotterie. Doch es kommt anders als erwartet. Ein schweres Unwetter zwingt den Piloten des Hubschraubers auf einer verdunkelten Bohrinsel notzulanden. Die Besatzung ist verschwunden. Blutlachen zeugen von schrecklichen Vorkommnissen an Bord. Schon bald gibt es den ersten brutalen Mord. Wer steckt dahinter? Und wer ist das nächste Opfer? Das Einzige, was sicher scheint, ist der Tod, der sich wie ein blurtroter Schleier über künstliche Insel im Atlantik legt...


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Bei einem Buch mit so vielen Charakteren fällt es mir immer ein bisschen schwer in die Geschichte reinzufinden und die Protagonisten zu unterscheiden. Hier kam ich allerdings recht schnell mit alldem klar, da die Geschichte so aufgebaut ist, dass man sich nicht mit allen Protagonisten gleichzeitig beschäftigen muss. Was mir aber so gar nicht gefiel, war das oft unpassende Verhalten der Charaktere in bestimmten Situationen. So begegnet man am Anfang zum Beispiel Kim, die gerade so nach der Notlandung des Hubschraubers dem Tod von der Schippe gesprungen ist und der Autor beschreibt eine Szene so: Wie sehr genoss sie es, dass sich Ihre Brustwarzen wie damals beim Wet-T-Shirt-Contest in Miami durch die nasse Bluse drückten. (Zitat Seite 28). Ich denke, wenn man gereade ums Überleben kämpft, ist das doch das Letzte, woran man denkt, oder? Leider war Kim nicht die einzige, die so unpassend reagierte, sonst hätte man es noch auf ihren Charakter festsetzen können, aber solche Szenen gibt es zwischendurch immer mal wieder. Ich fand, dass passte alles so gar nicht hinein. Aber bis auf diese Kleinigkeit hat der Autor alles richtig gemacht: Spannende kurze Kapitel, unvorhersehbare Handlungen, ständig passiert irgendwas und fast bis zuletzt weiß der Leser nicht, was wirklich vor sich geht. Deswegen hat mir das Buch letztendlich auch sehr gut gefallen und als Thriller für zwischendurch empfehle ich es sehr gerne weiter.


4/6

12 August 2021

Kurzmeinung: Tears of Tess Buch 3

 



Verlag: Festa

Autor: Pepper Winters

Erschienen am: 28.05.2019

Seiten: 480

Genre: Dark Romance





Klappentext


Nach ihrer dramatischen Entführung gab Q alles, um Tess ins Leben zurückzuholen. Aber die blutigen Ereignisse überschatten weiter ihre Zukunft. Tess gibt sich stark, während Albträume und Schuldgefühle sie immer mehr zerfressen.


Doch Q spürt die Wahrheit. Sie kann ihm nicht länger geben, wonach er sich so verzweifelt sehnt: die Lust am Schmerz.


Um ihre Beziehung zu retten, fasst er einen riskanten Plan, der sie beide direkt in die Dunkelheit führt - zu seinem Monster, das schon so lange darauf wartet, endlich die Kontrolle zu übernehmen...


Cover: 3/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Buch eins dieser Reihe hat mir gut gefallen, weswegen ich sie auch weiterverfolge, denn ich finde die Geschichte von Tess interessant. Aber langsam frage ich mich, ob ich weiter dran bleiben soll. In diesem Band passiert so schrecklich wenig. Es wiederholt sich Seite für Seite alles, die Geschichte entwickelt sich nur sehr schleppend weiter. Es passiert teilweise überhaupt nichts, sondern immer wieder geht es um die Verarbeitung von Tess' traumatischen Erlebnissen. Das wird auf jede erdenkliche Weise auseinandergenommen und von Q analysiert. Als Leser versteht man die Bedenken, die die beiden Hauptprotagonisten haben und auch die Probleme, aber manches ist doch sehr weit hergeholt und ich verstehe auch nicht die Art, wie die Probleme aus der Welt geschafft werden. Zwar war es teilweise recht interessant, aber es gab viel zu viele Längen und spannend fand ich Buch drei überhaupt nicht. Was wirklich gut war, war das Ende des Buches, denn es endet mit einem fiesen Cliffhanger. Einerseits möchte ich wissen, wie es weitergeht, andererseits habe ich langsam genug vom Liebeswirwarr von Tess und Q, von daher bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe jetzt noch weiterverfolgen werde.


3/6

Animated Purple Gitter Skull Animated Purple Gitter Skull Animated Blinking Gingerbread Man Bloody KnifeBloody KnifeBloody KnifeBloody KnifeJack Skellington - Diagonal ResizeJack Skellington - Diagonal Resize