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26 Oktober 2026

Kurzmeinung: Der Teufel und Mrs. Davenport

 

 Autorin: Paulette Kennedy

Verlag: Festa

Erschienen: 15.09.2026

Seiten: 400

Genre: Thriller


Klappentext


 Missouri, 1955: Loretta Davenport führt ein unauffälliges Leben als Ehefrau von Pete, einem ehrgeizigen Professor an einem Bibel-College. Bis in der Nachbarschaft ein junges Mädchen brutal ermordet wird und Loretta plötzlich Botschaften aus dem Totenreich empfängt.

Ihr Mann hält das für Wahnvorstellungen, doch Loretta sucht gegen seinen Willen Unterstützung bei einem Parapsychologen. Mit seiner Hilfe stößt sie das Tor zum Jenseits weit auf.

Während ihre Kräfte stärker werden und flehende Geister sie rufen, ist Peter fest entschlossen, seine Frau wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dazu muss er ihr den Teufel austreiben...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Die Rolle der Frau in den 50ern: Jung verheiratet, Hausfrau, Mutter und ihrem Mann treu ergeben. Aber was ist, wenn die treue Hausfrau aus ihrer Lethargie erwacht und spürt, dass sie noch viel mehr kann als nur die folgsame Ehefrau zu sein? So geht es Loretta Davenport. Denn es sind nicht nur die im Klappentext angekündigten Geister, die sie zunächst beunruhigen, die wahre Gefahr ist ihr Ehemann Pete. Denn Loretta wünscht sich so sehr mehr, als nur zu tun was er möchte, und Pete legt ihr immer wieder Steine in den Weg und ohne seinen Ehemann hatte man als Frau in den 50ern eben nichts zu melden.

Paulette Kennedy beschreibt das hier richtig gut. All die Gefühle und die ganze Story um Loretta ist perfekt geschrieben und super aufgebaut. Loretta selbst ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen. Die Story ist auf eine ganz besondere Art spannend und vor allem fesselnd.

Hier geht es um persönliche Abgründe und den Kampf einer verzweifelten Frau, die noch dazu eine besondere Gabe hat. Man kann nicht anders, man fiebert Seite für Seite mit Loretta mit.
Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr über die Geister gelesen, die kommen hier eigentlich ein bisschen zu kurz. Aber trotzdem ist das Buch so wie es ist perfekt. Also wer auf ruhige, nostalgische Gothic-Thriller steht mit dem Charme der 50er, der wird das Buch ebenfalls lieben.


6/6




Kurzmeinung: Pain - Du sollst leiden (Mindf**-Series Band 4/5)

 


 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 07.10.2026

Seiten: 272


Klappentext


 Seit Jahren kennt Lana Myers nur ein Ziel: Sie nimmt Rache an einer Gruppe Männer, die sie als Teenagerin gequält und gefoltert haben. Fast alle Namen auf ihrer Liste sind durchgestrichen, nur einer fehlt noch. Der Schlimmste von allen wird das schlimmste Ende finden. Je näher Lana ihrem Ziel kommt, desto schwieriger wird es, ihre dunkle Seite vor ihrem Freund zu verbergen: FBI-Agent Logan Bennett - der Mann, den sie liebt, ist auch der Mann, der sie zur Strecke bringen soll.

Wird er immer noch an Lanas Seite stehen, wenn er weiß, wer sie wirklich ist?


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Das Morden geht weiter! Und Lana zeigt noch mal, was sie kann. Gewohnt lässig und trotzdem mit gewissen Emotionen schnappt sie sich Opfer für Opfer.

Der Vorletzte Band bereitet das große Finale vor, auf das ich mich richtig freue. Es wird noch mal blutig, brutal und dramatisch. Die Reihe wird von Band zu Band fesselnder und mit einigen Protagonisten, die man hier ein bisschen besser kennenlernt (aber nicht unbedingt mögen muss) bekommt das Ganze noch mal ein paar starke Charaktere dazu.

Zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass mich die Reihe so fesseln könnte. Man merkt erst jetzt, wie komplex die Geschichte eigentlich aufgebaut ist.

Noch ein paar Tage bis zum großen Finale! Ich freue mich drauf und bin wahnsinnig gespannt, was die Geschichte für Lana und Logan endet.


5/6



23 Oktober 2026

Kurzmeinung: Treshing Day - Flammengeküsst

 

 Autorin: Rebecca Yarros

Verlag: dtv

Erschienen: 29.09.2026

Seiten: 240

Genre: Fantasy


Klappentext


 "Es besteht keinerlei Notwendigkeit, mich infrage zu stellen. Ich habe deine Seele gesehen. Jede qualvolle Erinnerung, jeden niederträchtigen Gedanken, jeden grausamen Wunsch nach Rache. Ich bin mir im Klaren über all die Unzulänglichkeiten, die dich zu Fall bringen könnten, und doch sehe ich zugleich das Potential all dessen, wozu du werden könntest. Ich sehe alles."


Meine Brust zieht mich zusammen. Sie erwählt wirklich mich. Nicht einmal Garrick kennt das wahre Ausmaß dessen, wozu ich fähig bin, der Seiten an mir, die ich vor allen verberge. Meine Mutter verließ uns. Mein Vater ist tot. Es gibt keine einzige Person auf dem Kontinent, die mich wirklich kennt. Bis jetzt.


Cover/Farbschnitt: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Ich muss zugeben, am Anfang habe ich über diese Ausgabe gemeckert. Zu teuer für zu wenig Inhalt und braucht man das Buch überhaupt!? Und jaaa, natürlich, wenn man die Bücher liebt, dann braucht man es! Tolles Cover, tolles Buch, hübscher Farbschnitt und macht sich im Bücherregal natürlich hervorragend neben den anderen Büchern der Reihe ;-) Und auch inhaltlich ist es ein Hingucker. Zu jeder kurzen Geschichte gibt es ein Bild und Infos zum jeweiligen Drachen um den es geht. Ob man dafür jetzt 28€ ausgeben muss? Na ja, ein bisschen günstiger wäre halt auch nett gewesen :-/


Die Geschichte ist natürlich toll und jeder Fan der Bücher wird sie lieben. Wir erfahren mehr Hintergründe über das Dreschen. Manche der Charaktere leben schon gar nicht mehr und es war schön, noch mal über sie zu lesen. Es geht hier darum, wie die Drachen heißen, wie viele Reiter hat der Drache zuvor gebunden, wie sieht er aus und wie genau haben Drache und Reiter zueinander gefunden. Dazu ist alles wieder sehr bildlich beschrieben und es gibt wieder jede Menge Action und eben ein paar Hintergundinfos über die Protagonisten, die man vorher nicht hatte.


Treshing Day ist zwar keine Fortsetzung, enthält aber trotzdem Spoiler zu den anderen Büchern der Reihe, deswegen sollte man es erst lesen, wenn man die Bücher bereits durch hat. Oder in Lesehäppchen, denn es gibt Hinweise im Buch, wann die Spoiler beginnen.

Für Fans der Reihe auf jeden Fall lesenswert und unterhaltsam für zwischendurch.


5/6




16 Oktober 2026

Kurzmeinung: Die Farm & Die Stadt

 

 Autor: Richard Haigh

Verlag: Festa

Erschienen: 23.10.2019

Seiten: 512

Genre: Horror


Klappentext


 Die Farm erzählt die Geschichte von Hobbs Farm, die von einem Cocktail aus Medikamenten und Halluzinogenen verseucht wird. Der Mix gelangt ins Trinkwasser und jedes Schwein, jede Kuh, jedes Pferd, jedes Schaf, jedes Huhn und jeder Hase dreht völlig durch...


In Die Stadt erfahren wir, dass die Chemikalien in Londons Trinkwassersystem fließen. Bereite dich darauf vor, die Höllenschweine zu treffen, riesige Mastschweine, die so böse sind, dass sie selbst in die Stadt laufen, um sich ihr Lieblingsfressen zu holen.


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Dieses Buch ist schon ein ziemlich krasser Ritt, anders kann man es nicht beschreiben ;-)

Die Farm & Die Stadt sind in den 80ern in Großbritannien in zwei Büchern erschienen, der Festa Verlag hat daraus aus eine limitierte Sonderausgabe gemacht, die beide Romane enthält.

Vom Schreibstil und Aufbau her sind beide gleich, sie erinnern an alte Horror-Klassiker und sind vor allem sehr bildlich und detailreich erklärt.

Die Farm hat mir dann insgesamt etwas besser gefallen, vielleicht, weil man noch nicht weiß, was denn nun genau mit den Tieren passiert. Außerdem war hier die Anzahl der Protagonisten überschaubarer und man konnte sich alle gut einprägen. Bei Die Stadt weiß man ja schon, was die Protagonisten erwartet und hier ist es mir dann auch ein bisschen schwer gefallen den Überblick über die Charaktere zu behalten, da es sehr viele sind.

Trotzdem waren wirklich alle Protagonisten absolut genial ausgearbeitet, es gibt viele Hintergrundgeschichten und Informationen, die aber nie langweilig werden, es geht also nicht nur um das pure Gemetzel, sondern auch um das Leben der Menschen und das lässt den Leser dann noch mehr verzweifeln, wenn es einen von ihnen erwischt.

Richard Haigh hat hier alles richtig gemacht und für Hardcore-Horrorfans ein brutal gutes Leseerlebnis geschaffen. Wer auf solche Bücher steht sollte sich dieses hier nicht entgehen lassen.


5/6



13 Oktober 2026

Kurzmeinung: Revenge - Du sollst flehen - (Band 3/5)

 

 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 12.08.2026

Seiten: 272


Klappentext


 Lana Myers war schon immer eine Einzelgängerin. Bis sie FBI-Agent Logan Bennett begegnet. Er ist der erste Mann, den sie in ihr Leben lässt. Logan hat jedoch keine Ahnung, dass Lana nicht nur seine perfekte Freundin ist, sondern auch die Serienmörderin, die er jagt. Er weiß ebenfalls nicht, welch unaussprechliches Leid die Männer Lana angetan haben, die sie jetzt dafür büßen lässt. Stattdessen glaubt er, er müsse Lana vor dem berüchtigten "Boogeyman" schützen - einem Killer, des es besonders aufs FBI abgesehen hat und sich an Logan rächen will.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Band 3 hat mir bis jetzt am besten gefallen. Die Geschichte wird komplexer und die Luft um Lana herum wird langsam dünn. Die spannende Frage ist, wie lange kann sie ihr Geheimnis vor Logan bewahren und was passiert, wenn er es herausfindet.

Hier erfährt man auch wieder etwas mehr aus Lanas Vergangenheit, was die fehlende Tiefe der Charaktere, die ich noch in Band 1 bemängelt habe, langsam wieder wett macht.

Langsam scheinen die Bücher richtig Fahrt aufzunehmen und man darf gespannt sein, was die beiden Abschlussbände mit sich bringen, ich freu mich auf jeden Fall aufs Weiterlesen :-)


5/6



08 Oktober 2026

Kurzmeinung: The Institution

 


 Autorin: Helen Fields

Verlag: dtv

Erschienen: 16.11.2023

Seiten: 448

Genre: Thriller


Klappentext


 In der Parry Institution, einem Hochsicherheitsgefängnis für psychisch kranke erschüttert ein Schrei die Nacht. Am nächsten Morgen wird die Leiche einer Krankenschwester gefunden, von ihrer kleinen Tochter fehlt jede Spur. Die Uhr tickt, denn das Mädchen kann ohne medizinische Versorgung nur wenige Tage überleben. Die forensische Profilerin Dr. Connie Woolwine ist bekannt für ihre Fähigkeit, sich in die Psyche von Mördern hineinzuversetzen. Jetzt muss sie sich undercover unter die gefährlichsten Männer der Welt mischen und ihr einzigartiges Gespür einsetzen, um das Kind zu finden - bevor es zu spät ist.


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das gleichzeitig so spannend und so langweilig war wie dieses. Mich hat ja schon direkt der Anfang überrascht, denn man lernt die im Klappentext beschriebene Krankenschwester nur als Leiche kennen und die verschwundene Tochter hatte ich mir auch anders vorgestellt. Der Mord ist also schon passiert und man startet mitten im Geschehen mit den Ermittlungen von Profilerin Connie.

Die Anstalt und alles drum herum ist zwar sehr schön und teilweise atmosphärisch beschrieben, aber es ist auch sehr, sehr langatmig. Also wenn man auf ausführlich beschriebene Ermittlungsarbeiten und lange Dialoge steht, dann findet man das Buch bestimmt super, aber mir war es zu detailliert und zu sehr in die Länge gezogen. Vor allem am Anfang habe ich oft mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. 

Aber zumindest das Durchhalten wurde belohnt. Die Längen bleiben, aber die Story wird rasanter. Das Buch ist auch richtig gut durchdacht und zum Ende hin sehr spannend, nur wären hier weniger Seiten wahrscheinlich auch gut gewesen. Es ist auf jeden Fall ein Ende, dass ich so nicht habe kommen sehen und deswegen war ich zum Schluss auch nicht ganz enttäuscht.

Also wie gesagt, wenn ihr auf ruhige Thriller mit viel Ermittlungsarbeit steht, dann seid ihr hier genau richtig, ich fand es letztendlich durchschnittlich, weil für meinen Geschmack viel zu zäh.


3/6



29 September 2026

Kurzmeinung: Blood - Du sollst bereuen - (Band 2/5)

 

 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 24.06.2026

Seiten: 224


Klappentext


 Sie ist die meistgesuchte Serienkillerin des Landes.


Ihre Opfer: Eine Gruppe von Männern, die vor zehn Jahren ein unaussprechliches Verbrechen beging.


Er ist FBI-Agent und leitet die Task-Force, die sie jagt. Und er ahnt nicht, dass seine Freundin eine kaltblütige Killerin ist.


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Teil zwei der "Mindf**k-Reihe* liest sich wieder genau so gut und flüssig wie schon sein Vorgänger. Von der Spannung her fand ich dieses Mal sehr gut, auch wenn es zwischendurch mal einen Moment gab, in dem sich recht langwierig und sehr ausführlich über die Ermittlungen ausgetauscht wird, das war für mich ein kurzes Tief in der Story, die sich ansonsten richtig schön kurzweilig lesen lässt. 

Das Ende war vielleicht ein bisschen vorhersehbar, ist aber trotzdem wahnsinnig spannend und mit einem genialen Cliffhanger. 

Die Beziehung von Lana und Logan entwickelt sich interessant weiter, aber auch hier wird wieder alles sehr schnell abgehakt. Die Tiefe der Charaktere steht hier eben einfach nicht im Vordergrund, sondern das Vorantreiben der Story.

Es gilt also weiterhin, die Bücher sind lockerer Unterhaltung für zwischendurch und ich kann sie nicht wirklich einem Genre zuordnen. Band 2 ist irgendwas zwischen Thriller und Romance.

Ich freue mich jetzt auf Band 3 :-)


4/6



Kurzmeinung: Das Kinderspiel

 

 Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 2018 (alte Auflage)

Seiten: 386

Genre: Psychothriller


Klappentext


 Nick ist ein Loser. Er säuft, ist arbeitslos und hat es sich mit jedem verscherzt, der ihm je wichtig war. Daher sagt er auch nicht nein, als man ihn zum Komplizen eines hinterhältigen Verbrechens machen will.


Alles ein Kinderspiel, so verspricht man es ihm.


Gemeinsam mit seinem Freund Dennis soll er den vierzehnjährigen Lukas und dessen dreijährige Schwester Sophie entführen und zu einer entlegenen Hütte bringen. Er ahnt nicht, in welchen Albtraum aus Intrigen, Halbwahrheiten und perfiden Racheplänen er sich damit begibt. Aus dem vermeintlichen Kinderspiel wird schnell ein wahnwitziges Blutbad und ein verbitterter Kampf ums Überleben - für alle Beteiligten...


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Wenn der Abschaum der Gesellschaft zwei Kinder entführt um Lösegeld zu fordern, was soll da schon schiefgehen? So einiges! Und mitten drin Hauptprotagonist Nick, der mehr aus Verzweiflung als aus Überzeugung bei der Entführung mitmacht und dafür einen hohen Preis bezahlt.

Simone Trojahn beschreibt die Geschichte ihrer Protagonisten hier wie immer bestialisch und ungeschönt. Das Buch ist blutig und brutal, gleichzeitig aber auch emotional. Wie immer gibt sie ihren Charakteren durch deren Hintergrundgeschichten richtig viel Tiefe. Bei Nick wusste ich lange nicht, ob ich ihn hassen oder Mitleid mit ihm haben soll.

Spannung wird in der Story auch aufgebaut, ich finde, die hält sich aber nicht durchgehend. Es gibt hin und wieder auch mal ein paar langatmige Stellen, die etwas zu sehr ausgearbeitet sind.

Gut fand ich, dass die Geschichte komplett zu Ende erzählt wird und man nicht mit offenen Fragen zurückgelassen wird.

Das Buch ist natürlich sehr brutal und man muss solche Storys mögen und auch sehr viel aushalten können, wenn man es liest. Vom Gewaltpegel her geht das sicher noch schlimmer, aber vieles ist trotzdem schwer auszuhalten, deswegen nur lesen, wenn ihr solche Art von Büchern mögt.


4/6



18 September 2026

Kurzmeinung: Secret - Du sollst mich fürchten (Band 1/5)

 


 Autorin: S.T. Abby

Verlag: Goldmann

Erschienen: 24.06.2026

Seiten: 240


Klappentext


 Die junge erfolgreiche Lana Myers lebt zurückgezogen in einer Kleinstadt in Virginia. Niemand würde vermuten, dass sie die meistgesuchte Serienkillerin des Landes ist. Ihre Opfer: Männer, die alle aus derselben Kleinstadt stammen. In einer dunklen Nacht vor zehn Jahren begingen sie ein unaussprechliches Verbrechen, und Lana hat grausame Rache geschworen. Dicht auf den Fersen ist ihr ein Spezialteam des FBI unter der Leitung von Agent Logan Bennett. Als Logan in einem Café eine attraktive junge Frau kennenlernt, ahnt er nicht, dass er dabei ist, eine Killerin in sein Leben zu lassen...


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 3/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Secret ist Band 1 einer Reihe von 5 Büchern. In England wurden sie als "Mindf*ck Series" bereits 2016 veröffentlicht, der Hype kam dank TikTok allerdings erst jetzt nach Deutschland und in einige andere Länder. Dramatisch ist dabei, dass die Autorin selbst das alles nicht mehr miterlebt, sie ist schon vor einigen Jahren sehr jung gestorben.

Aber nun zum Buch: Das Cover und die ganze Aufmachung der Reihe zieht einen ja quasi an. Das ist schon sehr im Dark Romance-Stil angelegt, aber so wirklich viel Dark Romance gibt es hier nicht.

Die Story selbst wird dann sehr schnell abgearbeitet. Die Figuren bekommen gar keine Tiefe, in einem Moment mordet Lana, im nächsten ist sie bei Logan. Es passiert einiges, Handlung folgt auf Handlung, aber während man bei anderen Büchern manchmal gähnt, weil zwanghaft versucht wird irgendwelche Gefühle mit ins Spiel zu bringen, passiert das hier fast gar nicht. Manchmal hat es sich beim Lesen so angefühlt, als würde man eine To Do Liste abarbeiten. Ich hoffe einfach mal, dass sich das in den nächsten Bänden ändert.

Der Schreibstil ist sehr einfach, es wird auf komplizierte Redewendungen verzichtet und man kann das Buch flüssig lesen. In welches Genre ich das Secret einordnen soll, weiß ich auch nicht so genau. Zu wenig Spannung für einen Thriller, zu wenig Dark Romance für dieses Genre und zu wenig Horror für ein Horrorbuch. Also es ist so ein bisschen eine Mischung von allem, obwohl eher Lovestory wie Dark Romance. 

Das Ende war gut und endet mit einem Cliffhanger, wobei ich mir da schon denken kann, wie es weitergeht. Insgesamt fand ich die Geschichte gelungen und gut lesbar. Ich denke alle 5 Bücher werden kurzweilig und unterhaltsam sein und sind deswegen gut zwischendurch lesbar. Von mir gibt es dafür trotz der paar Kritikunkte eine Leseempfehlung.


4/6



17 September 2026

Kurzmeinung: When the wolf come home

 


 Autor: Nat Cassidy

Verlag: Festa

Erschienen: 26.03.2026

Seiten: 560

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 Eines Nachts findet die erfolglose Schauspielerin Jess einen völlig verängstigten Jungen, der sich in den Büschen vor ihrem Apartment versteckt hält.

Als der Vater des Jungen auftaucht, eskaliert die Situation in einem Ausbruch brutaler Gewalt. Jess bleibt keine Wahl - sie muss mit dem Kind fliehen.

Doch die Flucht wird schnell zum Albtraum, denn wo immer die beiden auftauchen, bricht die Hölle los. 

Zunächst glaubt Jess zu verstehen, womit sie es zu tun hat. Aber die Wahrheit ist weitaus beängstigender, als sie es sich hätte vorstellen können.

Denn wenn der Wolf nach Hause kommt, gibt es kein Entkommen.


Cover: 5/6

Erzählstil: 5/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Puh, ich war selten so froh, ein Buch beendet zu haben. Die Geschichte war inhaltlich gut durchdacht, dass muss man ihr lassen, auch wenn es nicht die klassische Werwolf-Story war, die ich mir erhofft hatte. Auch Jess war als Hauptprotagonistin gut, ebenso wie der Junge, der mir für einen 5-Jährigen aber oft schon fast zu reif rüberkam. Aber er ist ja auch ein besonderer Junge, das darf man beim Lesen wohl nicht vergessen. Selbst die Entwicklung der Beziehung der beiden fand ich super und trotz des vielen Lobes hat mich die Handlung überhaupt nicht gepackt. Die ersten Seiten waren noch gut. Es passiert viel, ist voller Action und es werden Themen angerissen die im Verlauf des Buches aufgeklärt werden. 

Aber dann geht es bergab. Es gibt unendlich viele Längen und Kapitel, die sich unheimlich ziehen. Ich habe mich vor allem in der 2. Buchhälfte beim Lesen wirklich oft gelangweilt. Und dieses Verschwimmen von Realität und Fiction, das wurde mir irgendwann zu wirr, es war zu viel, das hat für mich nicht immer zusammengepasst. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass viele das Buch als tiefgründig beschreiben, für mich war es das leider nur wenig.

Mich hat es im Kompletten letztendlich so gut wie gar nicht abgeholt und es war mir insgesamt zu langatmig. Aber Lesen ist halt Geschmackssache und es gibt für uns alle die richtige Geschichte, das hier war einfach nicht meins.  


2/6



26 August 2026

Rezension: Die verschlossene Tür - Jeder hat Leichen im Keller.

 

 Autorin: Freida McFadden

Verlag: Heyne ?

Erschienen: 28.08.2026

Seiten: 334

Genre: Thriller

Klappentext


Sie schwört auf ihre Unschuld. Aber jeder hat Leichen im Keller.

Nora Davies hatte keine Ahnung, dass ihr Vater jahrelang Frauen im Keller ermordete, während sie oben in ihrem Zimmer Hausaufgaben machte. Bis eines Tages die Polizei vor ihrer Tür stand. Jahrzehnte später sitzt ihr Vater immer noch hinter Gittern, und Nora selbst ist eine erfolgreiche Chirurgin mit einem ruhigen Privatleben. Niemand weiß von ihrer Vergangenheit, und sie wird alles dafür tun, damit es auch so bleibt. Dann wird eine ihrer Patientinnen ermordet - auf exakt die gleiche Weise, mit der ihr Vater einst seine Opfer tötete. Jemand weiß, wer Nora ist - und will ihr diese furchtbare Tat anhängen. Aber sie ist nicht wie ihr Vater. Die Polizei kann nichts mit ihr in Verbindung bringen. Solange niemand in Noras Keller schaut... 


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Nora ist eine erfolgreiche Chirurgin mit eigener Praxis. Niemand kennt Noras Geheimnis, sie hat es geschafft, es 26 Jahre lang geheim zu halten. Ihr Vater ist ein bekannter Serienmörder, er wurde gefasst, als Nora noch ein Kind war. Sie distanziert sich von ihm, möchte nichts mit ihm oder der Vergangenheit zu tun haben. Aber dann holt die Vergangenheit sie ein. Es gibt neue Morde und sie tragen die Handschrift ihres Vaters. Aber ihr Vater sitzt im Gefängnis, lebenslang eingesperrt. Ist es ein Nachahmungstäter? Oder steckt doch viel mehr dahinter?


Meine Meinung

Das Buch wird aus Sicht von Hauptprotagonistin Nora in der ersten Person erzählt. So kennt man es von Freida McFadden. Sie mag starke Protagonistinnen, die durch die Hölle gehen, bei Nora macht sie da keine Ausnahme. Wie immer schreibt sie dabei flüssig und einfach. Sie schafft es auch wieder durch das einstreuen mehrere "Nebendarsteller" viele Verdächtige ins Rennen zu werfen. Schon nach den ersten Seiten rätselt man mit, wer der Täter sein kann. Und somit gelingt es ihr von Beginn an das Buch fesselnd zu halten, denn jeder ist verdächtig und als Leser gehen einem während des kompletten Buches unendlich viele Theorien durch den Kopf.

Nora als Protagonistin ist dann aber doch ziemlich anstrengend (auch das ist nicht unbedingt neu für mich bei McFaddens Büchern). Sie zieht oft vorläufige Schlüsse, handelt für eine so intelligente Frau einfach viel zu oft fragwürdig und steht auch oft mal auf dem Schlauch. Ich hab da innerlich schon öfter mal mit den Augen gerollt beim Lesen. Und warum zur Hölle läuft sie ständig in OP-Klamotten rum? Ich habe noch keinen Arzt gesehen, der in diesem Outfit in eine Bar geht um was zu trinken, aber das ist hier völlig normal. Nur eine Kleinigkeit, aber irgendwie nervig.

Die Kapitel sind alle angenehm kurz und der Spannungsbogen, der direkt zu Beginn aufgebaut wird, zieht sich durch die ganze Geschichte. In Rückblicken erfährt man auch immer wieder, wie Noras Leben als Kind war und wie sie letztendlich zu der geworden ist, die sie heute ist. Das bringt zusätzlich noch mal Spannung mit in die Story.

Fazit

Wie üblich in den Büchern von Freida McFadden geht es auch hier wieder um eine Frau, die in Schwierigkeiten steckt. In diesem Fall ist es Hauptprotagonistin Nora, deren Vater ein verurteilter Serienmörder ist. Nun geschehen neue Morde und Nora wird mit einem Schlag in die Vergangenheit zurück geworfen. Durch geschickt eingestreute viele Protagnisten neben Nora entsteht direkt eine gewisse Spannung, denn jeder ist verdächtig, jeder kann der neue Mörder sein. Und die vielen kurzen Kapitel und der tolle Schreibstil von Freida McFadden lassen einen dann auch durch die Kapitel fliegen. Nur Nora, die kostet einen manchmal echt Nerven. Sie handelt oft voreilig, impulsiv oder geht einfach unlogisch an Mansches ran. Gut, würde sie nicht so handeln, gäbe es die Geschichte so nicht, aber sie einfach auch oft anstrengend. Für mich hat hier trotzdem alles gepasst. Es gab keine Langweile und nichts wird unnötig in die Länge gezogen. Einige Kapitel spielen in der Vergangenheit, als ihr Vater noch als Killer unterwegs war, der Großteil in der Gegenwart mit Nora heute, wie sie gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit kämpft. Es ist ein typisches Freida McFadden Buch zum miträtseln, durchfiebern und fesselnd von Anfang bis Ende. Von daher gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung :-)

5/6


20 August 2026

Kurzmeinung: Das Haus des Exorzisten Buch 2

 Autor: Nick Roberts

Verlag: Festa

Erschienen: 06.07.2026

Seiten: 464

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 Drei Jahre nach den albtraumhaften Ereignissen im Haus des Exorzisten versucht die Familie Hill, zur Normalität zurückzukehren - bis sie ein erschreckender Anruf erreicht. Daniels Bruder will das alte Farmhaus kaufen, um eine von Amtyville inspirierte Spukattraktion daraus zu machen.

Und so erwacht in den alten Gemäuern erneut die dunkle Macht, und unter den Besuchern breitet sich unheilbarer Wahnsinn wie eine Krankheit aus.

Denn das Böse war niemals verschwunden. Es hat nur gewartet.


Cover: 5/6

Erzählstil: 6/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 3/6


Fazit 


Ich hatte sehr große Erwartungen an dieses Buch, denn Band 1 war eins meiner Jahreshiglights und der Cliffhanger am Ende war so wahnsinnig vielversprechend. Und zu Beginn hat mir Band 2 auch sehr gut gefallen. Es startet in der Vergangenheit mit Merle, den man schon aus Band 1 kennt und was dort passiert ist gruselig und fesselnd. Aber danach ging das Buch für mich leider Berg ab.

Es ist wieder toll geschrieben, ich mag den Schreibstil von Nick Roberts sehr gerne. Die Geschichte an sich hat dann einfach nicht meinen Geschmack getroffen und mir hat irgendwie der Nervenkitzel gefehlt. Noch dazu sind die Kapitel endlos lange und ziehen sich. Sie springen meist hin und her zwischen Merles Geschichte in der Vergangenheit und Daniels Geschichte in der Gegenwart. Oft enden sie mit Cliffhangern, aber durch die Länge der Kapitel haben diese Cliffhanger für mich völlig an Spannung verloren.

Was dann wirklich gut war, war das Ende. Die letzten Seiten haben mir wieder richtig Spaß gemacht zu lesen und haben das Buch für mich so ein bisschen gerettet. Zwischendurch dachte ich mir auch, dass ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen möchte, aber inzwischen bin ich mir sicher, dass ich es doch tun werde :-) Trotzdem schneidet Band 2 bei mir nicht ganz so gut ab.


3/6



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