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06 August 2026

Rezension: Still beating

 

 Autorin: Jennifer Hartmann

Verlag: blush

Erschienen: 15.07.2026

Seiten: 368

Genre: Thriller, Dark Romance, Psychothriller

Klappentext


Als Cora die Geburtstagsparty ihrer Schwester verlässt, erwartet sie höchstens ein schlimmer Kater. Womit sie nicht rechnet, ist ein gestohlenes Portemonnaie und dass ausgerechnet Dean, der unausstehliche Verlobte ihrer Schwester, sie nach Hause fahren muss. Womit sie auch nicht rechnet, ist, nach einem Unfall an Dean gefesselt im Keller eines Fremden aufzuwachen. Cora und Dean müssen sich gemeinsam ihrem schlimmsten Albtraum stellen. Diese traumatische Erfahrung wird ihnen alles abverlangen - sie wird die Grenzen zwischen Hass und Liebe nachhaltig verwischen und sie beide mehr aneinanderbinden, als Ketten es je vermögen...


Cover: 6/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Cora hasst Dean! Dean ist der Verlobte ihrer Schwester und er lässt keine Gelegenheit aus, um Cora Streiche zu spielen. Natürlich revanchiert Cora sich dafür mit Scherzen, die oft selbst unter die Gürtellinie gehen. Als Cora eines nachts in einer Notsituation ist bleibt ihr nichts anderes übrig, als Dean anzurufen. Und genau in diesem Moment, als beide zusammen sind, wird jemand auf Cora und Dean aufmerksam und entführt sie. 

Und plötzlich befinden sie sich in einer grausamen Situation und haben nur noch einander. Sie müssen zusammenhalten um das Grauen zu überstehen. Und als der Feind ihres Feindes ihr einziger Verbündeter ist, spürt Cora, dass sie in all den Jahren in denen sie Dean kannte vielleicht doch falsch gelegen hat. Vielleicht ist Dean gar nicht der, den sie zu kennen glaubte.


Meine Meinung

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne und ich finde es toll, dass es so schlicht ist und auch ohne Farbschnitt ein Hingucker ist. Denn dieses Bild passt perfekt zum Buch und sagt ganz viel über die Geschichte aus, genauso wie der Titel, der genauso gut passt.

Diese Geschichte ist dann eine emotionale Achterbahnfahrt und ist vor allem in der ersten Hälfte nur was für Leser, deren Toleranzschwelle sehr hoch ist, denn es gibt hier einiges, was man aushalten muss. Hier gibt es Cora, die zu Beginn schrecklich taff rüberkommt und im Laufe der Geschichte an sich selbst eine neue Seite aufgezwungen bekommt durch die Dinge, die ihr passieren. Und Dean, der ebenfalls eine andere Seite von sich zeigt. Die Entwicklung von beiden Charakteren ist wahnsinnig stark und auch die Ausarbeitung ihrer Gefühle, egal in welcher Situation, fand ich durchgehend gelungen.

Manchmal war es für mich jedoch schwer nachzuvollziehen, wie Cora in der zweiten Buchhälfte agiert. Hierzu kann ich jetzt nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde. Aber ich habe ihre Handlungen nicht immer verstanden, aber das gehörte eben zu Cora und ihrem Charakter dazu.

Die erste Hälfte des Buches war für mich ein Highlight, ich habe es wahnsinnig schnell durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist spannend, fesselnd und wahnsinnig emotional. Die zweite Hälfte wird ruhiger, sie ist einfach anders, immer noch sehr emotional, aber mir hat hier was gefehlt und ich hatte es dann auch mit dem weiterlesen nicht immer ganz so eilig. Vielleicht ist es auch so, dass man die zweite Hälfte weniger stark findet, wenn man die erste Hälfte gut fand und umgekehrt, denn sie sind recht unterschiedlich.

Der Schreibstil von Jennifer Hartmann ist gut. Sie schreibt flüssig, leicht verständlich und kann vor allem das ganze emotionale Chaos von ihren Protagonisten sehr gut ausdrücken.

Fazit

"Still Beating" ist eine sehr besondere Geschichte, so etwas habe ich noch nie gelesen. Eine Mischung aus Dark-Romance und Psychothriller gepaart mit einem sehr starken Drama. Es ist durchgehend eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Liebe, Ekel, Hass und noch vielem anderen Gefühlen, für die Protagonisten genauso wie für den Leser. Denn dank dem guten Schreibstil von Jennifer Hartmann kann man sich in jede Situation von Cora hineinversetzen. Vor allem die erste Buchhälfte hat es in sich und bringt einige bestimmt an ihre Grenzen, was hier beschrieben wird ist nicht für jeden auszuhalten.
Cora und Dean sind sehr starke Hauptprotagonisten. Das Buch wird zu Beginn aus Coras Sicht erzählt, später aus Deans Sicht, was dann aber noch mal wechselt.
Ich weiß nicht mehr ab wann genau, aber es war so ab der zweiten Buchhälfte, da wird die Geschichte sehr ruhig. Manchmal sogar ein bisschen zu ruhig für meinen Geschmack. Aber trotzdem bleibt es fesselnd, denn es gibt noch so viel zu erzählen und aufzuklären im Verlauf des Buches.
Ich fand die Message hinter dem Titel auch richtig gut "Still Beating" - "Es schlägt immer noch". Was es damit auf sich hat wird sehr schön erklärt und gehört zu einem der vielen emotionalen Aspekten in dieser Geschichte.
Auch wenn "Still Beating" teilweise sehr schwere Kost ist könnte ich es mir gut als Film oder Miniserie vorstellen. Für mich war es ein Lesehighlight, obwohl sich die letzten Seiten etwas zogen. Aber die Geschichte von Cora und Dean wurde komplett zu Ende erzählt, es bleiben keine Fragen offen. Es ist eine Geschichte, die einem nach dem Lesen noch lange in Erinnerung bleibt.

6/6



28 Juli 2026

Kurzmeinung: Dead of Winter


Autor: Darcy Coates

Verlag: Festa

Erschienen: 26.05.2026

Seiten: 480

Genre: Thriller


Klappentext


14 Tage Luxusurlaub in den verschneiten Bergen der Rocky Mountains. Abgeschieden. Exklusiv.

Für Christa die Chance, sich von einem Trauma zu erholen, das ihr Leben in Stücke gerissen hat.

Doch bereits die Fahrt dorthin wird zur Katastrophe, als ein Schneesturm die Reisegruppe zwingt in einer verlassenen Jagdhütte Schutz zu suchen.

Christa ist eingeschlossen. Mit acht Fremden. In der Nacht verschwindet ihr Tourguide spurlos. Am nächsten Morgen finden sie seinen abgetrennten Kopf - aufgespießt auf einen Ast.

Isoliert von der Außenwelt beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn das tödliche Spiel hat gerade erst begonnen...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Erst einmal ein großes Lob an den Festa-Verlag. Ich finde Cover und Buchschnitt einfach genial! Obwohl beides relativ schlicht ist liebe ich die Farben und den Bezug zur Geschichte.

Vom Buch selbst habe ich mir gar nicht so viel versprochen. Ich habe eine spannende Story erwartet, aber was der Klappentext hergibt ist eigentlich nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form gelesen hat. Da ich aber solche Art von Storys mag war klar, dass ich das Buch lesen musste.

Und dann hat mich die Geschichte doch so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das war irgendwie überraschend.

Eigentlich bin ich niemand der viele Protagonisten, die man sich alle merken muss, mag, aber hier werden alle so beschrieben, dass man einen guten Bezug zu ihnen findet und sich so alle gut merken kann. Gut ist dabei auch, dass alle sehr unterschiedlich sind.

Der Schreibstil von Darcy Coates ist sowieso super, das wusste ich schon aus anderen Büchern. Man kann super flüssig und schnell lesen. 

Die Geschichte ist ein spannender Pageturner, der noch dazu durch die Winterlandschaft absolut atmosphärisch wirkt. Es ist ein dramatisches und blutiges Katz- und Mausspiel mit vielen Wendungen und vor allem Spannung bis zum Ende. Das Ende selbst ist vielleicht das Einzige, was ich hier zu bemängeln hätte, es kam viel zu plötzlich. Ich finde, einen kurzen Epilog hätten wir Leser hier verdient gehabt. Aber weil der Rest einfach absolut genial war drücke ich hier eben ein Auge zu. Für mich zählt "Dead of Winter" auf jeden Fall zu den Jahreshighlights 2026. Ein Buch, das man auch im Sommer bei 35 Grad genießen kann ;-)


6/6




25 Februar 2026

Rezension: Kill for me

 Autor: Steve Cavanagh

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.02.2026

Seiten: 512

Genre: Thriller


Klappentext


An einem kalten Abend lernen sich zwei Frauen in einer Selbsthilfegruppe für Trauernde kennen: Amanda und Wendy können nicht mit der Vergangenheit abschließen, nachdem sie ihre Liebsten durch brutale Verbrechen verloren haben. Beide warten vergeblich darauf, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. So schließen sie einen Pakt: Amanda wird den Mann töten, der Wendys Tochter vergewaltigt und ermordet hat. Und Wendy wird Wallace Crone umbringen, den Mörder von Amandas kleiner Jess. Doch der Plan geht schrecklich schief. Womöglich spielt eine der beiden ein falsches Spiel...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Amanda hat alles verloren. Ihr Leben war perfekt und routiniert. Sie hatte einen Mann und eine kleine Tochter, aber nur ein kleiner Augenblick und plötzlich war nichts mehr wie zuvor. Nun möchte sie den Mann, der ihr Leben auf so grausame Art verändert hat, umbringen. Amanda hat ihre Tat gut vorbereitet und alles geplant und doch gelingt es ihr nicht. Daraufhin muss Amanda eine Selbsthilfegruppe für Trauernde aufsuchen. Hier trifft sie auf Wendy, auch sie hat jemanden auf grauenhafte Weise verloren. Beide Frauen verstehen sich auf Anhieb und schließen einen Pakt. Wendy wird den Mord für Amanda durchziehen, dafür muss Amanda jemanden für sie töten. Somit haben beide Frauen das perfekte Alibi und niemand wird sie mit den Morden in Verbindung bringen. Und obwohl Amanda unsicher ist, zieht sie mit. Aber wieder muss sie feststellen: Einen Mord ist in der Theorie einfacher wie in der Praxis.


Meine Meinung

Bis jetzt habe ich jedes der Bücher, die ich von Steve Cavanagh gelesen habe, geliebt und verschlungen. Aber ein Stand-Alone-Thriller von Cavanagh ohne seinen Staranwalt Eddie Flynn, geht das überhaupt? Ich war wahnsinnig gespannt darauf, was mich hier erwartet, denn der Klappentext war richtig vielversprechend.

Und wie gewohnt war ich direkt von der ersten Seite an gebannt. Eigentlich besteht das Buch dann aus zwei Geschichten. Es gibt den einen Handlungsstrang über Amanda und Wendy und den einer Frau, die zu Hause brutal überfallen wurde. Das Einzige, was beide verbindet sind die ermittelnden Polizisten. Aber man hat beim Lesen absolut keinen Schimmer, wie alles zusammenhängen könnte. Beide Handlungsstränge könnten auch zwei verschiedene Bücher sein.

Die Protagonisten fand ich perfekt ausgearbeitet. Amanda mit all ihrer Wut und Trauer über den Verlust ihrer Familie und Ruth (die überfallene Frau), mit ihrer Angst, einen schlimmen Überfall überlebt zu haben. Cavanagh beschreibt die Gefühle, die Emotionen und alles, was damit zusammenhängt so, dass man mit allen Protagonisten richtig mitfühlen kann. 

Der Aufbau des Buches ist teils etwas verwirrend, weil man eben gar keine Ahnung hat, warum es zwei Handlungsstränge gibt, aber das hielt das Buch abwechslungsreich. Die Kapitel sind meist nicht zu lange, enden oft mit Cliffhangern und springen dann wieder zu der anderen Handlung. Das wiederum macht das Buch durchgehend fesselnd und spannend. Es ist ein richtiger Pageturner, so wie es sein muss bei einem fesselnden Thriller.

Fazit

"Kill for me" ist so viel ich weiß der erste Stand Alone - Thriller von Steve Cavanagh. In seinen anderen Büchern geht es immer um den Anwalt Eddie Flynn, hier ging es jedoch um die andere Seite. Die Seite der Opfer bzw. der Hinterbliebenen. Und wie gewohnt hat Cavanagh wieder abgeliefert. Er schreibt wie immer genial. Die Protagonisten sind super ausgearbeitet, die Geschichte ist absolut unvorhersehbar, fast durchgehend spannend und total fesselnd. Dadurch, dass es zwei total unterschiedliche Handlungsstränge gibt ist das Buch abwechslungsreich. Teilweise hatte ich das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Das fand ich einerseits etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch wahnsinnig interessant. Es dauert wirklich sehr lange, bis man mal dahinter kommt, warum das so ist. Mit der Auflösung kamen dann auch einige Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Insgesamt ist das Buch super aufgebaut, abwechslungsreich und fesselnd. Mich hat Steve Cavanagh wieder bestens unterhalten und bei mir für ein Jahreshighlight gesorgt. Klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

6/6


13 Januar 2026

Kurzmeinung: Das Haus des Exorzisten


Autor: Nick Roberts

Verlag: Festa

Erschienen: 29.01.2025

Seiten: 368

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 1994 kaufen Nora und Daniel Hill ein altes Farmhaus in den Hügeln von West Virginia. Zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter Alice verlassen sie Ohio und ziehen aufs Land.

Zunächst sind sie von der Schönheit der Landschaft begeistert und freuen sich über das ruhige Leben. Das ändert sich jedoch, als sie erfahren, dass der frühere Besitzer ein Exorzist gewesen sein soll...

Sie erkunden das Haus und entdecken im Keller einen geheimen Raum mit Kisten voller alter Videos und Tagebücher. Und da ist noch der Brunnen, der mit Brettern versiegelt und mit Kruzifixen umrandet ist.

Als sie den Brunnen öffnen, bricht um sie herum die Hölle los. Selbst das Verlassen der Farm kann sie jetzt nicht mehr retten...


Cover: 5/6

Erzählstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


"Das Haus des Exorzisten" hat mich von der ersten Seite an begeistert. Normalerweise mag ich Geschichten mit Exorzismus gar nicht so gerne, deswegen hat es mich vom Titel her nicht mal so direkt angesprochen, aber das hier ist auch was ganz anderes. Schon der Prolog ist perfekt und sorgt für die richtige Gruselstimmung. Als die Hauptprotagonisten Nora, Daniel und ihre Tochter Alice dann in das Anwesen einziehen ahnt man schon, was sie erwartet. Ständig steht man unter Strom, weil etwas unheimliches auf jeder Seite lauert und dank des tollen Schreibstils fühlt man auch richtig mit den Protagonisten mit. Hier gibt es durchgehend eine Gänsehautgarantie und der Gruselfaktor ist richtig hoch, da schaut man nach dem Lesen gleich mal genauer nach, ob man die eigene Kellertür auch ordentlich abgeschlossen hat.

Ich fand die Geschichte fast durchgehend spannend, ziemlich nervenaufreibend, ab und zu sehr brutal und an den richtigen Stellen auch ein bisschen emotional. Und das Ende hat es dann auch noch mal so richtig in sich. Ein tolles Buch und für mich jetzt schon ein Jahreshighlight, dabei hat das Jahr grade erst angefangen. Es kann also gerne so weitergehen :-)


6/6



11 Dezember 2025

Kurzmeinung: Where he can't find you

 

 Autor: Darcy Coates

Verlag: Festa

Erschienen: 18.09.2025

Seiten: 480

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


Abby Ward lebt in einer Stadt, in der immer wieder Menschen verschwinden. Wenn man die Leichen findet, sind die Körper zerstückelt und auf bizarre Weise wieder zusammengenäht. Mit roten Fäden...

Deshalb leben Abby und ihre jüngere Schwester Hope nach strengen Regeln, die sie schützen sollen - und dennoch passiert es: Hope wird entführt.

Verzweifelt versucht Abby, sie zu finden. Und sie muss sich beeilen, bevor der Stitcher ihrer Schwester die Körperteile abtrennt. Ist der Mörder wirklich ein Mensch? Oder ist der Stitcher etwas Dunkleres, Übernatürliches? 

Die Spur führt hinab in die alten Stollen unter der Stadt.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Allein schon der Titel ist so gut, dass man darauf aufmerksam werden muss. Und direkt nach ein paar Seiten hat das Buch so ein Feeling von "Es" oder "Stranger Things". Denn auch hier gibt es eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die etwas Böses jagen und sie wollen es aufhalten, bevor es sie alle entführt und tötet. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Autor sich so ein bisschen von "Es" hat inspirieren lassen, denn es gibt da ein paar Parallelen.

Und das Buch ist direkt absolut fesselnd und sehr unheimlich. Man rätselt durch das ganze Buch hindurch, ob die entführten Personen von einem Monster oder von einem Menschen geholt wurden. Die Morde sind grausam und werden zwar meist nur kurz beschrieben, dafür aber genau so, dass man sich jedes grausame Detail gut vorstellen kann.

Die einzige Kritik die ich habe ist, dass es manchmal etwas unlogisch war. So wie das Blut, dass aus einem der "Kunstwerke" des Entführers tropft (Blut gerinnt). Und auch das Verhalten der ganzen Dorfbevölkerung wird einerseits schlüssig erklärt, andererseits ist es manchmal auch ein bisschen zu seltsam. Aber das war mir letztendlich völlig egal. Denn die Geschichte ist spannend aufgebaut, teilweise sehr unheimlich und durchgehend fesselnd. Außerdem haben mir auch alle Protagonisten sehr gut gefallen. Zum Ende hin wird alles genau erklärt und es wird noch mal richtig aufregend. Für mich ist es eins der besten Bücher diesen Jahres und Fans von Stephen King oder von Stranger Things empfehle ich es auf jeden Fall weiter.


6/6



25 November 2025

Kurzmeinung: Frag nach Andrea

 

 Autorin: Noelle W. Ihli

Verlag: Festa

Erschienen: 29.05.2025

Seiten: 352

Genre: Thriller


Klappentext


Meghan, Brecia und Skye haben nur eines gemeinsam: Alle drei starben durch denselben Mann.

Online machte er Jagd auf sie und spielte dabei den perfekten Gentleman. Sein strahlendes Lächeln verbarg die Tatsache, dass seine Dates verbuddelt in der Erde enden.

Und er wird weitermachen.

Die Einzigen, die ihn aufhalten könnten, sind seine Opfer. Meghan, Brecia und Skye mögen tot sein, aber sie sind nicht verschwunden.

Ihre Geister werden einen Weg finden, um ihren Mörder aufzuhalten.

Der Spuk hat begonnen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


In den letzten Wochen ist mir "Frag nach Andrea" immer wieder bei Instagram begegnet, ohne Social Media wäre ich wahrscheinlich gar nicht darauf aufmerksam geworden. Und kaum hatte ich das Buch dann endlich und habe mit lesen begonnen konnte ich gar nicht mehr damit aufhören. Ich war direkt von der ersten Seite an gefesselt. Es ist so wahnsinnig interessant und gleichzeitig beklemmend, wie Meghan, Brecia und Skye von ihrer eigenen Ermordung erzählen. Wie es dazu kam, was sie dabei fühlten und wie sie mit der Trauer um ihren eigenen Tot umgehen. Das ist so besonders erzählt, dass man richtig mitfühlen kann.

Alle drei Frauen werden etwa mit einem Jahr Abstand getötet, das war manchmal etwas verwirrend, da die vielen Kapitel in den Zeitebenen hin- und herspringen. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Und die ermordeten Frauen haben ein Ziel, ihren Mörder zu finden und aufzuhalten, denn wenn es nach ihm geht bleiben die drei nicht die einzigen Opfer. Das und viele andere Handlungen sorgen dafür, dass das Buch richtig spannend ist. Hier gibt es kein miträtseln, weil man viele Verdächtige hat und Morde aufklären möchte, wie es bei Thrillern meist üblich ist. Nein, hier ist es viel mehr ein mitfiebern und zittern, dass der Mörder gefasst wird, dessen Leben der Leser sehr genau kennenlernt.

Noch dazu kommen die vielen emotionalen Momente in denen der Tot und die Verarbeitung der Trauer sowohl bei den Opfern als auch deren Angehörige eine Rolle spielen.

Dieses Buch ist wirklich ganz besonders, es ist spannend, emotional und beklemmend und für mich definitiv ein Jahreshighlight, das ich sehr gerne weiterempfehle. 


6/6





16 Oktober 2025

Rezension: Ever & After 3 (Ever & After Trilogie)


 Autorin: Stella Tack

Verlag: Ravensburger

Erschienen: 08.10.2025

Seiten: 688

Genre: Fantasy, Märchenadaption

Achtung! Enthält Spoiler, wenn ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt.


Klappentext


Sei vorsichtig, was du dir wünschst! Denn Rains Wunsch, die Welt und ihre Freund*innen zu retten, hat schlimmere Konsequenzen, als sie sich jemals hätte vorstellen können. Um den Prinzen und seine dunklen Vasallen aufzuhalten, hat sie nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Seele geopfert. Nun muss Rain alles daran setzen, ihren Wunsch rückgängig zu machen.


Cover/Farbschnitt: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Rains Wunsch wurde erfüllt. Doch nun hat der Anfang kein Ende und das Ende noch keinen Anfang (Zitat aus dem Buch). Was das bedeutet, wird Rain auf schmerzliche Weise erst bewusst, als es zu spät ist. Denn die Welt, die Rain sich gewünscht hatte, existiert noch nicht. In der Panik, in der sie ihren Wunsch ausgesprochen hat, hat sie ihn falsch formuliert. Und so landet sie zusammen mir dem Spiegel in einem düsteren Märchenwald. Hier wimmelt es von einigen bösen Kreaturen, die Rain erst mal gar nicht die Möglichkeit geben über die missratene Situation nachzudenken. Denn jetzt heißt es, sich in Sicherheit zu bringen und zu überleben und danach kann Rain immer noch darüber nachdenken, wie sie das alles wieder gradebiegt. 


Meine Meinung

Auf dieses Buch freute ich mich schon seitdem ich vor einem Jahr Band 2 zugeklappt habe, welcher mit einem absolut bösen Cliffhanger geendet hat. Und ich habe mich gefragt, was da noch kommen soll, denn nach Rains Wunsch denkt man, sie landet am Anfang von Band 1. Aber da hat sich Stella Tack natürlich was viel Besseres ausgedacht. Mit so was hatte ich nicht gerechnet und war direkt begeistert von der Idee.

Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an mitreißen und ich war direkt gefesselt von dem Buch. Ich liebe den sarkastischen und frischen Schreibstil der Autorin, es kommt nie Langeweile auf, oft gibt es was zu schmunzeln und sie beschreibt alles so bildlich, dass man es sich perfekt vorstellen kann. Das Buch hat hat 688 Seiten und ich hatte auf keiner einzigen Seite das Gefühl, dass es langweilig wird oder sich irgendwie zieht, jede Seite war ein Abenteuer.

Hauptprotagonistin Rain hat im Laufe der Bücher eine starke Entwicklung durchgemacht, was aber immer bleibt ist ihr dickköpfiger Charakter, der sie oft in Schwierigkeiten bringt. Sie ist nicht perfekt und genau das macht sie so echt und so lebendig. Auch die anderen Protagonisten sind mir im Laufe der Bücher sehr ans Herz gewachsen. In diesem Band macht Rain Bekanntschaft mit einer sprechenden Gans. Selbst die Gans ist ein perfekter Nebendarsteller und hat für Abwechslung und einige Lacher gesorgt.

Das Buch ist perfekt aufgebaut. Direkt von Beginn an wird es spannend und der Spannungsbogen wird auf allen knapp 700 Seiten aufrechterhalten. Es gibt nur wenige Bücher, die über so viele Seiten hinweg so spannend aufgebaut sind. Hier kann man wirklich mal sagen, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte und fast 300 Seiten am Stück gelesen habe, etwas, das mir eher selten passiert. Alle offenen Fragen aus den Vorgängerbänden werden im Verlauf des Buches geklärt, Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen. Die letzten etwa 150 Seiten muss man dann konzentriert lesen, denn es wird teilweise etwas verworren und kompliziert bis es zum großen Finale kommt. Ob die Geschichte für Rain gut ausgeht, bleibt lange offen.

Fazit

Nun ist Rains Geschichte leider zu Ende erzählt und ich bin zum ersten Mal ein bisschen traurig, dass eine Trilogie endet. Aber es ist gut so. Das Ende musste genau so sein und es ist perfekt. Für mich ist Ever & After die beste Fantasie-Reihe, die ich bislang gelesen habe und mit Band 3 hat Stella Tack dem Ganzen die Krone aufgesetzt, denn er war für mich das beste Buch der Reihe. Wenn man die Bücher kennt denkt man nach Band 2, was soll da noch kommen, und mit dem was dann kam, habe ich überhaupt nicht gerechnet. Die Geschichte ist absolut unvorhersehbar und es dauert lange, bis man eine Idee hat, wo alles hinführen wird. Man weiß lange nicht, ob es ein Happy End geben wird. Märchen haben schließlich selten ein Happy End. Jede Seite ist ein fantasievolles Abenteuer und nie kommt Langeweile auf. Es ist teilweise lustig und teilweise dramatisch, ein bisschen verrucht und von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Für meine Verhältnisse war ich schnell fertig mit dem Buch, denn ich lese oft nicht sehr schnell, weil ich die Geschichten sonst nicht wirklich genießen kann. Und hier konnte ich teilweise gar nicht mehr mit lesen aufhören. Stück für Stück werden alle offenen Fragen geklärt bis hin zum großartigen Finale.
Vielen Dank liebe Stella Tack für diese tolle Buchreihe, ich habe jede Seite genossen. Für mich ist dieser dritte Band der perfekte Abschluss und bis jetzt mein Jahreshighlight, das schwer zu toppen sein wird. Und ich empfehle diese Buchreihe wirklich jedem, denn man muss nicht unbedingt Fantasiefan sein oder Märchenadaptionen mögen. Wer Lust auf spannende, sarkastische und blutige (Märchen-)Figuren hat, der sollte diese Reihe auf jeden Fall lesen.

6/6


19 August 2025

Kurzmeinung: Der Vollstrecker (Hunter und Garcia Band 2)

 


 Autor: Chris Carter

Verlag: Ullstein

Erschienen: 15.07.2011

Seiten: 496

Genre: Thriller


Klappentext


 Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Weiter geht es mit Band 2 der (bis jetzt) genialen Thriller-Reihe von Chris Carter. Nachdem Band 1 bis jetzt mein Jahreshighlight war bin ich natürlich mit großen Erwartungen an Band 2 gegangen. Und wie erwartet wurde ich auch nicht enttäuscht :-) Ich würde aber fast schon sagen, dass der sehr reißerische Klappentext zu viel verrät, eine so detaillierte Aufzählung der Morde hat einem ein bisschen die Spannung genommen, denn die Morde, wie sie im Klappentext beschrieben sind, sind über einen großen Zeitraum verteilt. Aber für den Klappentext kann Chris Carter ja nichts. Der hat hier wieder richtig abgeliefert. Fesselnde Story mit absolut ausgefallenen und blutigen Mordszenen, bei denen man nicht zimperlich sein darf. Alles authentisch und gut recherchiert, man merkt, dass er dank seiner Vergangenheit weiß, wovon er hier schreibt. 

Ich denke, es gibt nicht viel zu sagen zu dem Buch. Es ist wieder spannend und unvorhersehbar, es gibt genau so viele Ermittlungsarbeiten und Privates der Protagonisten, dass es nicht langweilig wird und es ist einfach genial geschrieben. Zum Ende war es vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, aber das hat das Buch für mich nicht schlecht gemacht. Auch wenn es mich nicht ganz so umgehauen hat wie Band 1, gehört diese Reihe jetzt schon zu meinen Lieblingsreihen. So müssen gute Thriller sein und deswegen geht für alle Thrillerfans, die die Reihe noch nicht gelesen haben, mal wieder eine Leseempfehlung raus.


6/6



04 August 2025

Kurzmeinung: Der Peiniger

 


Autor: Matt Shaw

Verlag: Festa

Erschienen: 26.06.2024

Seiten: 192

Genre: Horror


Klappentext


 Als Ryan in finanzielle Schwierigkeiten gerät, zieht er mit seiner Frau Dee und ihren beiden Kindern in ein günstigeres Haus abseits der Stadt. Doch diese Entscheidung führt ihn und seine Familie direkt in die Fänge eines sadistischen Serienmörders...

Er genießt es, seine Opfer zu quälen, sie lange und schmerzhaft zu Tode zu foltern. Ihre Schreie erfüllen sein Herz mit Freude. Und hinterher legt er die Leichen dort ab, wo sie gefunden werden sollen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Bei dem Cover und dem Klappentext bleibt einem als Leser von Horrorbüchern ja schon gar nichts anderes mehr übrig, als zu dem Buch zu greifen :-D Und Matt Shaw hat mich mal wieder nicht enttäuscht. Er hat hier wieder eine extrem blutige und spannende Geschichte geschrieben.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven heraus erzählt. Besonders gut fand ich die Kapitel aus Sicht des Serienmörders, die in der 1. Person geschrieben sind, so lernt man ihn und seine Beweggründe für die Morde sehr gut kennen. Wie er seine Opfer dann tötet und sie dabei quält wird sehr genau beschrieben und dabei wird es sehr, sehr brutal.

Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, denn jeder ist verdächtig. Vor allem zum Ende hin wird es dann noch mal sehr aufregend und fesselnd. Für mich ist eins der besten Festa Exrem Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Und deswegen gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung für alle, die so was aushalten und gerne lesen.


6/6




20 Juni 2025

Kurzmeinung: Der Kruzifix-Killer (Hunter und Garcia Band 1)

 Autor: Chris Carter

Verlag: Ullstein

Erschienen: Juni 2009

Seiten: 480

Genre: Thriller


Klappentext


 Er kennt keine Gnade.

Er tötet grausam.

Und er ist teuflisch intelligent.


Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz: das Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.


Sein ist die Rache.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Diese Thriller-Reihe rund um Detective Robert Hunter umfasst bereits 13 Bücher und so wie ich gesehen habe, werden diese fast durchweg positiv aufgenommen. Höchste Zeit also, dass ich damit beginne die Bücher zu lesen, denn vor allem Band 1 lag nun schon einige Jahre auf meinem SuB.

Und die Story hat mich dann auch tatsächlich von der ersten Seite an gefesselt. Das Buch ist genauso, wie ich mir einen richtig guten Thriller vorstelle: Es gibt viele kurze Kapitel, man erfährt ausreichend viel über Detektive Hunter, über seinen Kollegen Garcia, über die Opfer und auch über andere Protagonisten. Immer genau so viel, dass es nie zu langatmig wird und es interessant bleibt.

Die Geschichte hat genau das richtige Maß an Brutalität für einen aufregenden und blutigen Thriller. Alles wird sehr bildlich beschrieben, das sollte einem nichts ausmachen, wenn man das Buch lesen möchte. Die Story ist unvorhersehbar und ständig passiert etwas, so dass das Buch durchgehend ein hohes Tempo hat. Einfach ein richtiger Pageturner wie ihn jeder Thriller-Fan liebt. Noch dazu ist jeder verdächtig und ich fand es bis zum Ende fast unmöglich herauszufinden, wer der Mörder ist. Von mir gibt es für dieses Highlight eine ganz dicke Leseempfehlung, aber wahrscheinlich hat es eh schon fast jeder gelesen.


6/6




18 Juni 2025

Kurzmeinung: Kellerspiele

 


Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 2022

Seiten: 401

Genre: Psychothriller


Klappentext


 Karl ist schockiert, als Toni eine junge Frau entführt, um sie im Keller des gemeinsamen Hauses gefangen zu halten. Sein Bruder ist ein Sadist. War er schon immer. Und Karl? Er ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid, der emotionalen Abhängigkeit zu seinem Bruder und dem Bedürfnis, die eigenen Triebe an der hübschen Laura zu befriedigen, die in ihm die einzige Hoffnung auf Rettung sieht. Wird Karl am Ende das Richtige tun und dem Mädchen zur Flucht verhelfen oder gewinnt der dunkle Teil in ihm die Oberhand?


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt von dem Buch. Vor allem Hauptprotagonist Toni fand ich einfach nur ekelhaft und ätzend, etwas, das sich im Verlauf des Buches dann auch nicht ändert. Er ist einfach ein kranker Typ. Aber Simone Trojahn hat es mal wieder geschafft, mich absolut zu fesseln, auch wenn es dieses mal etwas gedauert hat.

Sie beschreibt mal wieder den emotionalen Zustand des Opfers perfekt, genauso wie die Gefühle der anderen Charaktere. Das Martyrium, das Tonis Opfer und alle um ihn herum erleiden ist beängstigend, sehr brutal, ekelhaft und absolut fesselnd. Etwa ab der Mitte konnte ich mit Lesen gar nicht mehr aufhören, weil dann auch richtig viel Spannung aufgebaut wird.

Die Geschichte ist insgesamt sehr grausam und man muss viel aushalten können um dieses Buch zu lesen. Wahrscheinlich ist alles was hier passiert nicht mal ganz so weit hergeholt wie man hofft, denn Monster wie Toni gibt es wirklich. Und Menschen die unsagbare Qualen deswegen leiden ebenso. Das Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte über Folter, es ist auch sehr tiefgründig und ich denke, das muss man verstehen um es zu mögen. 

Für mich hat die Autorin hier mal wieder alles richtig gemacht. Wer solche Geschichten aushält, dem empfehle ich das Buch weiter.


6/6




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