Verlag: Festa
Erschienen: 26.05.2026
Seiten: 480
Genre: Thriller
Klappentext
14 Tage Luxusurlaub in den verschneiten Bergen der Rocky Mountains. Abgeschieden. Exklusiv.
Für Christa die Chance, sich von einem Trauma zu erholen, das ihr Leben in Stücke gerissen hat.
Doch bereits die Fahrt dorthin wird zur Katastrophe, als ein Schneesturm die Reisegruppe zwingt in einer verlassenen Jagdhütte Schutz zu suchen.
Christa ist eingeschlossen. Mit acht Fremden. In der Nacht verschwindet ihr Tourguide spurlos. Am nächsten Morgen finden sie seinen abgetrennten Kopf - aufgespießt auf einen Ast.
Isoliert von der Außenwelt beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn das tödliche Spiel hat gerade erst begonnen...
Cover: 6/6
Schreibstil: 6/6
Handlung: 6/6
Charaktere: 5/6
Spannung: 6/6
Fesselnd: 6/6
Fazit
Erst einmal ein großes Lob an den Festa-Verlag. Ich finde Cover und Buchschnitt einfach genial! Obwohl beides relativ schlicht ist liebe ich die Farben und den Bezug zur Geschichte.
Vom Buch selbst habe ich mir gar nicht so viel versprochen. Ich habe eine spannende Story erwartet, aber was der Klappentext hergibt ist eigentlich nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form gelesen hat. Da ich aber solche Art von Storys mag war klar, dass ich das Buch lesen musste.
Und dann hat mich die Geschichte doch so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das war irgendwie überraschend.
Eigentlich bin ich niemand der viele Protagonisten, die man sich alle merken muss, mag, aber hier werden alle so beschrieben, dass man einen guten Bezug zu ihnen findet und sich so alle gut merken kann. Gut ist dabei auch, dass alle sehr unterschiedlich sind.
Der Schreibstil von Darcy Coates ist sowieso super, das wusste ich schon aus anderen Büchern. Man kann super flüssig und schnell lesen.
Die Geschichte ist ein spannender Pageturner, der noch dazu durch die Winterlandschaft absolut atmosphärisch wirkt. Es ist ein dramatisches und blutiges Katz- und Mausspiel mit vielen Wendungen und vor allem Spannung bis zum Ende. Das Ende selbst ist vielleicht das Einzige, was ich hier zu bemängeln hätte, es kam viel zu plötzlich. Ich finde, einen kurzen Epilog hätten wir Leser hier verdient gehabt. Aber weil der Rest einfach absolut genial war drücke ich hier eben ein Auge zu. Für mich zählt "Dead of Winter" auf jeden Fall zu den Jahreshighlights 2026. Ein Buch, das man auch im Sommer bei 35 Grad genießen kann ;-)
6/6

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