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03 März 2025

Rezension: Deep Fake

 



Autor: Cleo Konrad

Verlag: Lübbe

Erschienen: 31.01.2025

Seiten: 528

Genre: Thriller


Klappentext


Vierzig Sekunden. So lange dauert der Film. Er wird ihr Leben zerstören...


Mira ist fassungslos, als sie das Nacktvideo sieht, in dem sie ihr eigenes Gesicht, ihrem eigenen Körper erkennt. Rasend schnell verbreitet sich das Deepfake im Netz und droht alles zu zerstören: Ihre Karriere als Lehrerin, ihre Ehe, ihr Familienglück. Doch wer könnte einen Grund haben, sie auf so grausame Weise zu verleumden?

Die Suche führt Mira in das abgeschiedene Dorf ihrer Kindheit. Hier, inmitten der dunklen Wälder, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Denn vor vielen Jahren hatte Mira durch eine Lüge ein Leben zerstört. Nur ist sie nicht die Einzige, die sich damals schuldig gemacht hat. Als Mira in ihrem Heimatdorf eintrifft wird sie bereits erwartet...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Mira ist Lehrerin. Mit ihrer speziellen und offenen Art hat sie das Vertrauen vieler Schüler gewonnen, macht sich damit aber auch angreifbar. Als eines Tages ein Video über sie auftaucht, in dem sie sich lasziv und nackt vor der Kamera bewegt, hat sie schnell einen Verdacht, wem sie dieses Video zu verdanken hat. Denn das Video ist ein Deep Fake und es gefährdet alles, was sie sich aufgebaut hat. Ihre Arbeit, ihre Ehe, ihre Familie. Aber so einfach wie sie zunächst denkt sind die Dinge nicht, denn der Schüler, den sie verdächtigt gibt ihr den entscheidenden Hinweis, wer wirklich hinter dem Video steckt. Und so beginnt für Mira eine Reise in eine Vergangenheit, die sie längst hinter sich gelassen hat. Sie muss an den Ort, an dem sie ihre Jugend verbracht hat und wo sie nie wieder hin wollte. Denn auch sie hat Menschen verletzt und jemand möchte sich deswegen ganz offensichtlich an ihr rächen.


Meine Meinung

Wegen des Covers war ich mir zunächst nicht sicher, ob Deep Fake nicht eine Fortsetzung von "Tödlicher Podcast" ist, da beide Bücher optisch den selben Stil haben, aber wie sich herausgestellt hat ist das nicht so. Ich finde das Cover schön so und denke, dass sie ähnlich sind hat einen schönen Wiedererkennungswert für die Autorin.

Das Buch wird in den meisten Kapiteln aus der Sicht von Mira erzählt, außerdem gibt es noch Tagebucheinträge aus der Vergangenheit. So wechselt die Geschichte oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Was es damit auf sich hat weiß man zunächst nicht und erhöht die Spannung. Das ist alles so aufgebaut, dass es gut lesbar ist und den Leser nicht verwirrt. Insgesamt ist die Geschichte sowieso recht einfach gehalten, ich fand sie nie kompliziert.

"Weil Menschen glauben, was sie sehen, weil Worte nie so viel Gewicht haben werden wie Bilder." Zitat Seite 65.

Ich finde, dieses Zitat trifft die Gefahr eines Deep Fakes sehr gut, denn ist so ein Video mal im Umlauf gilt es plötzlich seine Unschuld zu beweisen, dabei hat man nie etwas Böses getan. Und rund um dieses aktuelle Thema hat die Autorin eine tolle Geschichte aufgebaut in der es um die erste Liebe, Jugendsünden, Freundschaft und Mobbing geht. Auch wenn das alles vielleicht nicht immer spannend war, ich fand es trotzdem sehr fesselnd.

Was Mira hier durchmacht, fand ich teilweise erschreckend und beängstigend. Tatsächlich kann so etwas inzwischen jeden von uns treffen und so wird man unbeabsichtigt von der Öffentlichkeit bloß gestellt ohne es verhindern zu können. Noch dazu interessiert es niemanden, ob das Gesehene tatsächlich stimmt. Miras Charakter und ihre ganze Entwicklung hat mir daher sehr gut gefallen.

Fazit

Deep Fake ist ein Buch, das nicht unbedingt von seiner Spannung lebt und ich denke, darum muss man sich für das Thema interessieren und Dramen mögen, um es wirklich gerne zu lesen. Die Geschichte ist ein gut aufgebauter Thriller mit vielen psychologischen Spielchen. Es ist erschreckend realistisch, was Hauptprotagonistin Mira hier passiert, die Entwicklung, die sie durchmacht, fand ich daher unheimlich fesselnd. Außerdem bietet das Buch auch noch mehr als einfach nur den technischen Aspekt, in Rückblicken geht es auch um Freundschaft und andere Themen, die Jugendliche durchleben. Hier mögen viele Extreme aufeinanderprallen (Mobbing, Homosexualität, erste Liebe usw.), das dient aber der Unterhaltung und könnte so oder ähnlich passieren.
Den Schreibstil von Cleo Konrad fand ich sehr angenehm, sie beschreibt alles sehr schön und man kann flüssig und schnell lesen.
Deep Fake war für mich zwar kein Highlight, aber trotzdem ein sehr gut ausgearbeiteter Psychothriller, den ich gerne gelesen habe. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber bestimmt nicht das Letzte. 

5/6


25 Juli 2022

Kurzmeinung: Remember when Dreams were born



Autorin: Anne Goldberg

Verlag: Lübbe

Erschienen: 24.06.2022

Seiten: 384

Genre: Lovestory, Drama




Klappentext


Vor acht Monaten riss ein schwerer Unfall Maggie aus ihrem Leben. Seitdem kämpft sie sich durch eine neue Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln - bis sie Thomas begegnet. Anders als ihre Familie behandelt der charmante Hotelmanager nicht wie etwas Zerbrechliches. Mit seiner Zuneigung gibt er ihr das Gefühl zurück, begehrenswert zu sein.


Dabei trägt Thomas seit Monaten selbst schwere Schuldgefühle mit sich herum. Als er Maggie begegnet und sieht, wie stark die junge Frau ihr Schicksal meistert, wird er von seinen Gefühlen überwältigt. Aber wie nah darf er ihr sein, ohne alte Wunden wieder aufzureißen? Und wie viel Zeit bleibt ihm, ehe seine Geheimnisse ans Licht kommen?


Cover: 5/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 1/6

Fesselnd: 2/6


Fazit

Da habe ich mich leider ein bisschen von dem tollen Äußeren der Sonderausgabe von der Bücherbüchse blenden lassen, obwohl sich der Klappentext noch ganz gut angehört hat. Ich war dann aber teilweise sehr enttäuscht. Irgendwie ist die Story ja süß, aber sie hat mich auch oft ziemlich gelangweilt. Und es war oft schrecklich melancholisch. Aber die Protagonisten fand ich trotzdem ziemlich stark und sie konnten mich auch meistens überzeugen. Es war auch noch interessant zu lesen, was sie erlebt haben und wie sie das verarbeiten. Ich fand aber, dass die große Überraschung am Ende ausblieb, man konnte ahnen, worauf es hinausläuft. Insgesamt konnte mich das Buch kaum fesseln, deswegen gibt es hierfür von mir nur eine mittelmäßige Bewertung.

3/6





04 Januar 2021

Rezension: Dein ist der Schmerz

Autor: Leslie Wolfe
Verlag: Lübbe
Erschienen am: 21.12.2020
Seiten: 336
Genre: Thriller


Klappentext


Im Morgengrauen wird eine junge Frau tot an einem einsamen weißen Sandstrand in Palm Beach gefunden - alles deutet auf einen Ritualmord hin. Das FBI wird zu dem Fall hinzugezogen und die Agentin Tess Winnett beginnt zu ermitteln. Bald schon stellt sich heraus, dass es sich um einen Serienkiller handelt, der seine Opfer tagelang gefangen hält, vergewaltigt und auf grausame Art und Weise foltert. Als noch eine junge Frau verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird Tess den Mörder rechtzeitig finden? Auf der Suche nach dem Killer muss sie sich auch ihren eigenen Dämonen stellen und gerät selbst in tödlicher Gefahr...


Cover

Optisch gefällt mir das Cover zwar sehr gut, aber was hat dieser Falter darauf zu suchen? Ist der Name des Falters vielleicht irgendeine Yoga-Position? Dann würde es nämlich Sinn ergeben, ansonsten wie gesagt, optisch ein sehr gelungenes und farblich abgestimmtes Cover, aber ob es tatsächlich gut zum Buch passt, kann ich gar nicht genau sagen.

Inhalt

Zwei Teenager wollen sich den Sonnenaufgang am Sandstrand von Palm Beach ansehen, aber noch während die Sonne aufgeht machen sie eine grausame Entdeckung. Sie finden eine Frauenleiche aufwändig hergerichtet und in Position gebracht. Es stellt sich heraus, als sie am Strand ankamen, war die Leiche noch nicht da. Der Täter hat sie dorthin gebracht während die beiden in seiner direkten Nähe waren. Die Detectives Gary Michowsky und Todd Fadella übernehmen den Fall und bekommen dabei Unterstützung von FBI-Agentin Tess Winnett.

Tess ist eine ausgzeichntete Ermittlerin, die aber selbst mit ihren eigenen Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Durch ihr inneres Gefühlschaos macht sie manchmal Dinge, die aus Sicht der Vorgesetzten nicht erwünscht sind. So eckt sie mit ihren Kollegen immer wieder an, auch die Detectivs aus Palm Beach haben es nicht so einfach mit der gnadenlosen Agentin.

Meine Meinung

Durch den guten Schreibstil und dadurch, dass schon zu Beginn etwas passiert, ist man direkt von dem Buch gefesselt. Somit konnte ich schnell ins Buch hineinfinden und gespannt den ersten Seiten folgen. Die Kapitel sind dabei meist kurz gehalten und werden über die verschiedenen Protagonisten erzählt, hauptsächlich jedoch über FBI-Agentin Tess. 

Nach einem guten Start flacht das Buch dann aber sehr schnell ab, es wird sehr ausführlich über die Ermittlungen berichtet und hierbei werden dann auch einige Fremdwörter benutzt, mit denen man nicht unbedingt vertraut sein muss. Das hätte man meiner Meinung nach auch etwas einfacher ausdrücken können.

Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet und auch authentisch, wobei die Ermittler Fadella und Michowsky oft etwas trottelig dargestellt wurden, im Gegensatz zu Tess, die harte Ermittlerin vom FBI. Sie hat mich von allen Charakteren am meisten überzeugt.

Fazit

Dieses Buch ist ein einfacher Thriller, der einem bestimmten Schema folgt. Die Geschichte war zwar recht fesselnd, aber nicht unbedingt spannend. Alles ist ziemlich vorhersehbar und mir hat oft etwas die Action gefehlt. Durch die sehr detaillierten Ermittlungsarbeiten entstehen oft ein paar Längen, aber sie enthalten auch einige wichtige Aspekte, so dass man sie auf keinen Fall überspringen sollte. Für mich gab es hier allerdings zu wenige Überraschungen und auch ist mir ein bisschen zu wenig passiert. Das alles sind Dinge, die meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmachen. Das Buch ist gut für Zwischendurch und ist auch leicht lesbar, aber es gab ein paar Kritikpunkte, weswegen es mich nicht komplett überzeugen konnte.

3/6


Vielen Dank an den Lübbe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

10 August 2020

Rezension: Das Buch der gelöschten Wörter (2) - Zwischen den Seiten - Mary E. Garner

 

Erschienen am: 29.06.2020
Seiten: 416

Klappentext

Die Welt der Londonerin Hope Turner steht Kopf, seit sie mit Hilfe des grimmigen Rufus Walker in die Welt ihrer Lieblingsbücher reisen kann! Doch auch Hope besitzt ein rares Talent: Sie kann das Buch der gelöschten Wörter, in dem sich alle jemals gelöschten hasserfüllten Textfragmente sammeln, von den negativen Energien bereinigen. Geschieht dies nicht und quillt das Buch über, können die Wörter reale Katastrophen auslösen. Doch eine finstere Macht hat es auf das Buch abgesehen...

Inhalt

Hope findet heraus, was ihrer Mutter passiert ist und das sie tatsächlich gar nicht unter Demenz leidet. In einer Kurzschlussreaktion beschuldigt sie Rufus, ihre Mutter vergiftet zu haben. Daraufhin ist das Verhältnis zwischen den beiden noch zerrütteter als es zuvor schon war. Und auch wenn Rufus sich nichts anmerken lässt, er scheint sehr gekränkt von Hopes Anschuldigungen.

In der Zentrale macht man sich währenddessen mit vereinten Kräften daran, "die Absorbierer" ausfindig zu machen um den Krieg in der Bücherwelt zu beenden.

Meine Meinung

Auch in Band zwei wird man weiterhin durch zauberhafte und gefährliche Buchwelten geführt, was ich nach wie vor sehr fantasievoll und auch sehr raffiniert durchdacht finde. Gekonnt verknüpft die Autorin Handlungsstränge aus verschiedenen Buchwelten miteinander, in denen Hope zusammen mit ihren Freunden viele Abenteuer erlebt.

Es gibt auch einen neu eingeführten Charakter, einen Wanderer namens Oliver. Er passt mit seiner amüsanten und leicht trotteligen Art sehr gut in die Geschichte rein und bringt ein paar humorvolle Szenen mit, was das Buch manchmal auch braucht. Denn wie schon in Band 1 gibt es auch hier wieder ein paar Handlungen, die sehr ausgeprägt beschrieben wurden und sich etwas ziehen.

Vor allem das letzte Viertel des Buches hat es in sich, die Ereignisse nehmen einen ungeahnten Verlauf, es wird spannend und rasant. Es gibt zwar auch ein paar vorhersehbare Handlungen, aber das fand ich nicht weiter schlimm.

Fazit

Wie erhofft ist Band zwei sehr viel rasanter wie Band eins, in dem es mehr darum ging, die Geschichte vorzubereiten. Am Anfang ist das Buch zwar interessant, aber wenig spannend, zur Mitte hin ändert sich das jedoch sehr. Es wird viel aufregender und fesselnder und die Ereignisse überschlagen sich. Durch einige längere Handlungsstränge wird zwischendurch dann aber immer wieder etwas Tempo raus genommen, was ich wiederum sehr schade fand. Aber letztendlich habe ich auch Band 2 sehr gerne gelesen und ich freue mich auf das letzte Buch der Trilogie.

4/6

Vielen Dank an den Lübbe Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

23 Mai 2020

Rezension: Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstreich -


Verlag: Lübbe

Autorin: Mary E. Garner

Erschienen am: 30.04.2020

Seiten: 416

Genre: Fantasy


"Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstreich" ist der 1. Band einer Trilogie.

Band 2: Das Buch der gelöschten Wörter - Zwischen den Seiten - erscheint am 29.06.2020,

Band 3: Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen - erscheint am 28.08.2020


Klappentext


Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung Mrs. Gateway's Fine Books verirrt und dort einem mysteriösen Gentleman begegnet. Der attraktive Fremde geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch da ist auch der grimmige und unnahbare Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr, und nur Hope kann sie retten!


Cover


Ich finde das Cover sehr schön, ein richtiger Hingucker, hier wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht.


Inhalt


Hope Turner ist eine ganz normale Frau die einem eher fragwürdigen Job bei einer online Datingagentur nachgeht. Aber die Arbeit dort gefällt ihr und sie verdient genug Geld damit. Bis eines Tages Rufus in ihr Leben tritt. Mit ihm chattet sie unter falschem Namen Stunden lang bis dieser plötzlich erzählt, was er alles über sie weiß und das er sie sofort treffen muss. Hope möchte Rufus aus dem Weg gehen und flieht aus ihrer Wohnung, sie kann ihm aber nicht entkommen. Und so entführt Rufus sie in eine völlig neue Welt und Hope entdeckt ein Talent an sich, von dem sie bislang nicht mal wusste, dass dieses existiert. Denn mit Hilfe von Rufus kann Hope sich in die Welt der Bücher teleportieren wo sie schon sehnsüchtig erwartet wird.


09 März 2020

Rezension: Cold Case - Das verschwundene Mädchen -

Verlag: Bastei Lübbe
Autorin: Tina Frennstedt
Erschienen am: 31.01.2020
 Seiten: 448
Genre: Thriller

Cold Case - Das Verschwundene Mädchen - ist Band 1 einer Thriller-Reihe. Band 2: Cold Case - Das gezeichnete Opfer - erscheint am 29.01.2021.

Klappentext

Er lauert den Frauen in den frühen Morgenstunden auf.
Er überfällt sie in ihren Wohnungen.
Er tötet sie - und verschwindet.

Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen.
Hängt das spurlose Verschwinden der damals 10-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck.
Ein Rennen gegen die Zeit beginnt.
Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen...

Cover

Das Cover ist ein richtiger Hingucker, mir gefällt es sehr gut. Es passt sehr schön zu der Atmosphäre, die ein Thriller, der in Schweden spielt, ausdrückt.

Inhalt

In der schwedischen Stadt Malmö wird eine Frau vergewaltigt und ermordet. Der Fall zeigt Parallelen zu mehreren Fällen in Dänemark, jedoch war der Täter seit drei Jahren nicht mehr aktiv, nun scheint es so, als sei er wieder zurückgekehrt und begeht seine schrecklichen Verbrechen in Schweden. Dabei geht er immer nach demselben Schema vor. Seine Opfer sind Frauen mittleren Alters aus gut gestellten Familien. Aber eine der Frauen überlebt und kann Hinweise auf den Täter geben. Außerdem werden am Tatort Spuren gefunden, die daraus schließen lassen, dass der Täter etwas mit einem Vermisstenfall von vor sechzehn Jahren zu tun haben könnte. Damals verschwand die neunzehn Jahre alte Annika spurlos.


05 März 2020

Rezension: NSA

Verlag: Bastei Lübbe
Autor: Andreas Eschbach
Erschienen am: 28.09.2018
Seiten: 800
Genre: Historischer Roman,
Science Fiction

Klappentext

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mir ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet...

Cover

Obwohl das Cover eher schlicht gehalten ist finde ich, drückt es durch die rote Farbe perfekt das Bedrohliche aus, das hinter der digitalen Überwachung durch das Nationale Sicherheitsamt ausgeht.


Inhalt

Helene Bodenkamp ist eine graue Maus. Die junge Frau ist eine der besten Programmierinnen bei der NSA, vielleicht sogar im ganzen Reich. Durch ihre eher prüde Erscheinung Männern gegenüber eckt sie oft mit ihren Eltern und vor allem mit ihrer Mutter an. Denn die ist der Meinung, dass eine junge Frau dazu da ist, Kinder in die Welt zu setzen und eine gute Hausfrau und Mutter zu sein und somit dem Reich zu dienen.



04 Februar 2020

Die stille Kammer

Verlag: Bastei Lübbe
Autorin: Jenny Blackhurst
Erschienen am: 15.05.2015
Seiten: 446
Genre: Psychothriller

Klappentext

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster - jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.

Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte: Dylan - Januar 2013.

Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt?

Cover

Das Cover finde ich zwar hübsch, es stellt aber leider gar keinen Bezug zum Buch da. Auch den Titel finde ich nicht so treffend.

Inhalt

Susan Webster hat ihren 3 Monate alten Sohn Dylan umgebracht, indem sie ihn mit einem Kissen erstickt hat. Dafür saß sie einige Jahre in der forensischen Psychiatrie und wird nun mit neuer Identität entlassen. Nachdem sie einen Monat in Freiheit lebt und sich an ihr neues Leben gewöhnt hat, bekommt sie ein Foto zugeschickt, das an ihren alten Namen adressiert ist. Das Bild soll den inzwischen fast 4 Jahre alten Dylan zeigen.
http://rezensionen-zeilenauslese.blogspot.com/p/verlag-penguin-autorin-sue-fortin.html

06 Januar 2020

Neon Birds

Es ist vollbracht: Gleich das zweite Buch 2020 war ein Buch von meinem SuB. Ok, ich muss zugeben, es lag nur ein paar Wochen dort, aber immerhin, eins weniger ;-)


Verlag: Bastei Lübbe
Autorin: Marie Grasshoff
Erschienen am: 27.11.2019
Seiten: 464
Genre: Science Fiction

Klappentext


Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyberborgs, sogenannte Mojas, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert.

Doch als es den Mojas gelingt, die Mauern der Sperrzone zu durchbrechen, entflammt ein erbitterter Krieg um das Überleben der Menschheit. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern...


Cover

Welche Bedeutung das Cover genau hat, ist schwer zu sagen. Vielleicht soll es KAMI darstellen. Auf jeden Fall gefällt es mir sehr gut und ich finde es absolut passend für einen Science Fiction Roman.

Inhalt

Die Geschichte spielt im Jahr 2101. Der junge Student Luke arbeitet neben dem Studium in einer Überwachungszentrale in Nordchina. Hier wird die Mauer bewacht, die die Mojas aus der Stadt fernhalten soll. Mojas sind Menschen, die sich durch einen außer Kontrolle geratenen Virus in hyperfunktionale Cyberborgs verwandelt haben und auf die künstliche Intelligenz KAMI hören. KAMI war ein geheimes Militärprojekt der japanischen Regierung. Das lernfähige Programm sollte helfen, den Menschen zu verbessern. So sollten Dinge wie die Leistungsfähigkeit oder die Heilung verbessert werden, doch KAMI geriet außer Kontrolle, denn es hat Besitz von den Menschen ergriffen. Diese wachsen von Generation zu Generation zu einer unauslöschbaren Spezies heran und inzwischen kann KAMI auch Tiere für den Kampf gegen die Menschen nutzen. Wer infiziert ist und Gefahr läuft ein Moja zu werden wird auf der Stelle exekutiert, ohne Ausnahme.

https://rezensionen-zeilenauslese.blogspot.com/p/neon-birds-von-marie-grasshof.html


28 Dezember 2019

Die Stimme des Zorns

Verlag: Lübbe
Autor: Ethan Cross
Erschienen am: 20.12.2019
Seiten: 399
Genre: Thriller

"Die Stimme des Zorns" ist der 1. Band einer neuen Reihe um den ehemaligen Serienmörder Francis Ackerman jr.

Klappentext

Den Geschmack an Schmerzen und Qual hat Francis Ackerman jr. nicht verloren, im Gegenteil. Aber er hat beschlossen, seine Schuld an der Gesellschaft zu begleichen, und lebt nun seine Lust an Gewalt nur noch an grausamen Verbrechern und Mördern aus.

Gleich in seinem ersten Fall als Sonderermittler des FBI trifft Ackerman auf einen Täter, der seinesgleichen sucht: Das sogenannte "Alien" hinterlässt sezierte Leichen in Kornkreisen und gerade eine Expertin für Außerirdische entführt. Ackerman gibt alles, um das Alien zu fangen, bevor auch dieses Opfer tot in einem Kornkreis endet. Aber das ist leichter gesagt, als getan, denn seine Zielperson gibt nicht kampflos auf. Hat Ackerman endlich einen würdigen Gegner gefunden?

Cover

Wer die Bücher von Ethan Cross kennt, weiß direkt wo dieses Buch hingehört. Das Cover ist schlicht, trotzdem auffällig und ähnlich wie die Cover der "Shepherd-Reihe". Mir gefallen die Cover sehr gut.
Inhalt

Der ehemalige Serienmörder Francis Ackerman jr. unterstützt inzwischen als freiberuflicher Berater das FBI um seinesgleichen hinter Gitter zu bringen. Das FBI möchte sich Ackermans überdurchschnittliche Intelligenz zu nutzen machen. Ackerman hat dabei seine ganz eigene herangehensweise, was das FBI toleriert. Bei einem Fall, bei dem er einen Mörder überführt, der seinen Opfern bei lebendigen Leib die Augen raus geschnitten hat, verliert er seinen jungen Kollegen. Für ihn wird ein Nachfolger gesucht, den man in Agentin Nadia Shirazi findet.

Agentin Shirazi hat ihre Masterarbeit in Psychologie über Ackerman geschrieben. Sie hält ihn für tot, umso überraschter ist sie, als er ihr als ihr neuer Partner vorgestellt wird. Ackerman arbeitet unter dem Namen Franklin Stine. Nadia möchte nicht mit ihm zusammenarbeiten, da sie ihn nach wie vor für gefährlich hält, lässt sich dann aber doch davon überzeugen. Gemeinsam jagen sie "das Alien", einen Mörder, der seine Opfer in Kornkreisen drapiert und sie vorher noch untersucht und dabei aufschneidet, während sie bei Bewusstsein sind. Und so nutzt Ackerman seine hohe Intelligenz, seine mentalen Fähigkeiten und seine Kraft um dem Alien auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung
Das Buch beginnt spannend mit kurzen und kurzweiligen Kapiteln. Dabei wird auch langsam Spannung aufgebaut. Die Kapitel werden meist aus Sicht von Ackerman erzählt, aber auch aus Sicht von Ermittlerin Shirazi, dem Mörder oder dem Opfer.

Die Idee zu dem Mörder, der "das Alien" genannt wird, finde ich sehr gut und auch sehr interessant. Bei der Vorgehensweise des Mörders und dessen psychotischen Charakters bekommt man selbst als erfahrener Thriller-Leser eine Gänsehaut, aber genau das ist es ja, was man möchte, wenn man zu einem solchen Buch greift.

Leider werden aber sehr viele gute Szenen und Gänsehautmomente mit viel Gerede um den heißen Brei zerstört. Ständig wird gerechtfertigt, warum Ackerman so ist, wie er ist oder zu dem geworden ist, was er zuvor war, bevor er Sonderermittler des FBI wurde. Viele dieser Sachen hätte man einmal und nicht immer wieder erwähnen können, denn das macht die gute Geschichte leider ein bisschen kaputt und nimmt viel Tempo aus dem Buch.

Aufgebaut ist das Buch in drei Teile, ich kann jetzt aber nicht mal genau sagen, warum die Kapitel ausgerechnet dann und dann von Teil eins in Teil zwei übergehen und von Teil zwei in Teil drei, ein bestimmtes Schema kann ich dahinter nicht erkennen. Die Kapitel sind dann wiederum fortlaufend und wie schon gesagt, meist relativ kurz. Am Schreibstil gibt es nichts zu meckern, Ethan Cross ist ein erfahrener und guter Autor, was man am leicht verständlichen Schreibstil und dem guten Aufbau der Geschichte merkt.

Fazit

Ich finde, das Buch beginnt stark, lässt dann aber leider auch stark nach. Von einem solchen Thriller erwarte ich kein entschleunigendes Gerede, sondern Spannung und Action von Anfang bis zum Ende, leider gelingt dies hier nicht immer. Allerdings wird hier ein guter Grundstein gelegt für weitere Bücher der Ackerman jr. Reihe. Da man in zukünftigen Büchern hoffentlich auf viele Erklärungen verzichten kann hoffe ich, dass diese sich steigern werden. Band 1 der Francis Ackerman jr. Reihe konnte mich somit nicht ganz überzeugen, da ich die Grundidee dieser Thriller-Reihe aber sehr gut finde, werde ich der Reihe auf jeden Fall noch eine Chance geben und die Bücher weiterverfolgen.

3/6

Vielen Dank an den Bastei Lübbe-Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.
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