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28 Juli 2026

Kurzmeinung: Dead of Winter


Autor: Darcy Coates

Verlag: Festa

Erschienen: 26.05.2026

Seiten: 480

Genre: Thriller


Klappentext


14 Tage Luxusurlaub in den verschneiten Bergen der Rocky Mountains. Abgeschieden. Exklusiv.

Für Christa die Chance, sich von einem Trauma zu erholen, das ihr Leben in Stücke gerissen hat.

Doch bereits die Fahrt dorthin wird zur Katastrophe, als ein Schneesturm die Reisegruppe zwingt in einer verlassenen Jagdhütte Schutz zu suchen.

Christa ist eingeschlossen. Mit acht Fremden. In der Nacht verschwindet ihr Tourguide spurlos. Am nächsten Morgen finden sie seinen abgetrennten Kopf - aufgespießt auf einen Ast.

Isoliert von der Außenwelt beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn das tödliche Spiel hat gerade erst begonnen...


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Erst einmal ein großes Lob an den Festa-Verlag. Ich finde Cover und Buchschnitt einfach genial! Obwohl beides relativ schlicht ist liebe ich die Farben und den Bezug zur Geschichte.

Vom Buch selbst habe ich mir gar nicht so viel versprochen. Ich habe eine spannende Story erwartet, aber was der Klappentext hergibt ist eigentlich nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form gelesen hat. Da ich aber solche Art von Storys mag war klar, dass ich das Buch lesen musste.

Und dann hat mich die Geschichte doch so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das war irgendwie überraschend.

Eigentlich bin ich niemand der viele Protagonisten, die man sich alle merken muss, mag, aber hier werden alle so beschrieben, dass man einen guten Bezug zu ihnen findet und sich so alle gut merken kann. Gut ist dabei auch, dass alle sehr unterschiedlich sind.

Der Schreibstil von Darcy Coates ist sowieso super, das wusste ich schon aus anderen Büchern. Man kann super flüssig und schnell lesen. 

Die Geschichte ist ein spannender Pageturner, der noch dazu durch die Winterlandschaft absolut atmosphärisch wirkt. Es ist ein dramatisches und blutiges Katz- und Mausspiel mit vielen Wendungen und vor allem Spannung bis zum Ende. Das Ende selbst ist vielleicht das Einzige, was ich hier zu bemängeln hätte, es kam viel zu plötzlich. Ich finde, einen kurzen Epilog hätten wir Leser hier verdient gehabt. Aber weil der Rest einfach absolut genial war drücke ich hier eben ein Auge zu. Für mich zählt "Dead of Winter" auf jeden Fall zu den Jahreshighlights 2026. Ein Buch, das man auch im Sommer bei 35 Grad genießen kann ;-)


6/6




26 Mai 2026

Kurzmeinung: Die Leiche der Jane Brown

 


Autor: Cornell Woolrich

Verlag: Festa

Erschienen (Festa Ausgabe): 19.11.2021, Erstausgabe: 1938

Seiten: 176

Genre: Thriller


Klappentext


Da hat Pilot Penny O'Shaughnessy noch einmal Glück gehabt. Glaubt er - immerhin hat er den Absturz in der Wildnis im Norden der USA nicht nur überlebt, sondern findet sogar ein bewohntes Anwesen in der Nähe der Unglücksstelle. Hilfe ist nah!

Dort trifft er auf Dr. Denholt und seine Pflegetochter Nova. Mit ihr stimmt etwas nicht... Und was ist mit dem seltsamen Labor, das der Hausherr immer hinter sich abschließt? 

O'Shaughnessy lässt sich nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Jetzt ist die Neugier des Abenteurers erst geweckt. Doch die Neugier führt ihn in einen Albtraum...


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Das Buch hat schon ziemlich lange auf meinem SuB gelegen und erst als ich mich dazu entschieden habe es endlich zu lesen habe ich gesehen, dass die Geschichte zum ersten Mal 1938 veröffentlicht wurde. Deswegen war ich gleich mal doppelt gespannt, wie das Buch sich lesen lässt. 

Ich denke, der Schreibstil wurde über die Jahre hinweg etwas angepasst, aber was den Aufbau angeht ist das sicher die Art, wie man damals Geschichten geschrieben hat. Da gibt es wenig drum herum, alles wird schnell (manchmal ein bisschen zu schnell) auf den Punkt gebracht und oft ist die Story etwas sprunghaft. Der Inhalt ist dann auch so eine Mischung, die an alte Krimi- und Horrorgeschichten erinnert. Nicht zu übertrieben blutig, aber so ein bisschen wie ein alter Gangsterfilm. Was die Spannung ausmacht ist Novas Geschichte. Ihr Charakter ist sehr geheimnisvoll und gut ausgearbeitet, sie spielt das Frauchen an Penny O'Shaughnessys Seite, der eher der überlegte Draufgänger ist und die Fäden zieht.

"Die Leiche der Jane Brown" ist ein sehr unterhaltsamer und auch spannender Genremix aus Krimi, Horror und Thriller aus einer Zeit ohne Handys und anderen Schnick Schnack. Und genau so ist auch der Schreibstil und der Aufbau.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die auf kurzweilige und gute Unterhaltung im alten Stil stehen.


5/6



30 März 2026

Kurzmeinung: REM


Autoren: Annika Strauss mit Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer

Erschienen: 19.03.2026

Seiten: 320

Genre: Horror-Thriller


Klappentext


 Schlafen.

Träumen.

Sterben.


Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter...


Cover: 4/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 2/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 2/6

Fesselnd: 2/6


Fazit 


Also ich wollte das Buch ja unbedingt lesen, weil der Klappentext sehr mysteriös klingt. Er sagt nicht wirklich was darüber aus, welche Charaktere oder welche Story den Leser hier erwarten, aber dieses ganze Zeug rund um die Träume herum klang ja schon aufregend. Und wenn Fitzek mit an Bord ist kann ja meistens nix schiefgehen, aber denkst de...

Ich war schon nach dem ersten Kapitel unglaublich verwirrt und diese Verwirrung hielt lange an. Aber es war keine positive Verwirrung, wie, "da muss ich jetzt unbedingt weiterlesen um zu sehen was passiert", sondern erst mal Buch zwei Tage zur Seite gelegt und danach jeden Tag ein bisschen gelesen.

Da wird dann auch erst mal von einem Handlungsstrang zum nächsten gesprungen und man weiß einfach nicht, was das nun mit den Träumen zu tun hat. Ich sag's gerne noch mal: Es war einfach verwirrend und anstrengend zu lesen. 

Der Schreibstil ist ok, aber der Aufbau und manche Charaktere die da so rumschwirren waren einfach schlecht und auch zu viel. Hätte man die wirklich alle gebraucht? Na ja, wahrscheinlich schon.

Und wo waren die unerwarteten Wendungen? Die Story war teilweise so skurril, dass einen schon nichts mehr überraschen konnte. Vorhersehbar war es dann auch noch, natürlich nicht die vielen seltsamen Dinge die passieren, so was kann man nicht vorhersehen, aber es war ziemlich früh klar, wie es enden wird.

Die ganzen wirren Umstände klären sich zum Ende hin und es gab auch mal gute Abschnitte, aber insgesamt war das nichts für mich. Fast keine Spannung, wenig fesselnd und eine viel zu wirre Handlung. Für mich war das auch kein Horror-Thriller, sondern ein ziemlich abgefahrener Science-Ficton-Trip. Schade, aber das war nix!


2/6





06 März 2026

Rezension: Die Besucher

 

 Autor: Marcus Kliewer

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.01.2026

Seiten: 400

Genre: Thriller, Gruselroman


Klappentext


Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie können ihr Glück kaum fassen: Das alte Haus in einer abgelegenen Gegend von Oregon ist ein echtes Schnäppchen, perfekt, um es zu renovieren und mit Gewinn weiterzuverkaufen. Nachbarn gibt es kaum, und auch Touristen verirren sich nicht nach 3709 Heritage Lane. Deshalb ist Eve überrascht, als es eines Abends klingelt: Ein Mann steht mit seiner Familie vor der Tür. Er habe früher hier gewohnt, sei auf der Durchreise und wolle seiner Frau und den drei Kindern das Haus zeigen. Zögernd lässt Eve, die allein zu Hause ist, die Fremden herein. Dann geschieht Seltsames. Die kleine Tochter der Besucher ist plötzlich unauffindbar, das Haus selbst scheint in Details merkwürdig verändert - oder bildet sich Eve das nur ein? Und die Familie macht keine Anstalten, wieder zu gehen. Ein Alptraum beginnt...


Cover: 3/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Eve und Charlie haben sich vor kurzem ein altes Haus gekauft, weit abgelegen von anderen Häusern. Kaum jemand kommt an diesem Häuschen vorbei. Aber als die introvertierte Eve an einem Abend alleine zu Hause ist und sich auf einen entspannten Abend mit ihrer Freundin Charlie freut, die noch bei der Arbeit ist, klingelt es unerwartet. Vor der Tür steht eine fünfköpfige Familie. Der Vater erklärt ihr, dass er als Kind hier gewohnt habe und bittet darum, seine Familie im Haus rumführen zu dürfen. Eve ist völlig überfordert mit der Situation, schafft es aber nicht, die Familie abzuwimmeln. So kommt es, dass der Familienvater mit seiner Frau und den drei Kindern durch das Haus geht und dabei die ein oder andere Geschichte erzählt, die Eve zum Nachdenken bringt. Als dann auch noch eins der Kinder verschwindet und draußen ein Schneesturm aufzieht, droht die Situation endgültig außer Kontrolle zu geraten. Und als wäre das noch nicht genug taucht Charlie nicht auf und Eve kann sie nicht erreichen. Trotz ihrer absoluten Verzweiflung versucht Eve den Abend irgendwie zu überstehen, denn Charlie muss bald nach Hause kommen. Außerdem wollten die Fremden sich nur 15 Minuten im Haus umsehen. Aber alles kommt anders, was für Eve bange Stunden bedeutet.


Meine Meinung

Der Klappentext verspricht hier ja schon einiges an spannenden Lesestunden, ich war trotzdem skeptisch ob so ein Thema einen Leser 400 Seiten lang fesseln kann. Und ich finde, das Cover passt zwar ganz gut zum Buch, aber wäre ich ein reiner Coverkäufer (gibt es ja auch), wäre mir das Buch wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Dafür ist es einfach zu schlicht. 

Ich fand es toll, dass es direkt ohne viel Vorgeschichte loslegt. Der unerwartete Besuch steht gleich zu Beginn vor der Haustür und einer überforderten, aber sehr guten, Hauptprotagonistin. Und von der ersten Seite an strahlt die Story etwas wahnsinnig Unheimliches aus, dass mich irgendwie nicht mehr losgelassen hat und wovon ich dann auch tatsächlich geträumt habe. Der Autor erzählt alles so, dass es aufregend und authentisch ist, aber auch sehr gruselig. Ab und an war es vielleicht ein bisschen zu ausschweifend, trotzdem hat mir der Stil und der Aufbau sehr gut gefallen.

Die Protagonisten sind ziemlich vielfältig und bei Eve habe ich ab und an den Kopf geschüttelt, aber ihr introvertierter und manchmal überforderter Charakter macht das Buch nun mal zu einem großen Teil aus.

Ich war eigentlich von der ersten Seite an total gebannt von dem Buch, aber irgendwann nahm die Geschichte eine Wendung, die mir schon zu skurril war, so dass es sich für mich zum Ende hin eher negativ entwickelt hat. Aber das ist letztendlich Geschmackssache.

Fazit

"Die Besucher" ist eine ziemlich ruhige und trotzdem total irre Horror-Geschichte. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und sogar bis in meine Träume verfolgt (und das kommt wirklich nicht oft vor). Ich fand die ganze Atmosphäre durchgehend total bedrückend und unheimlich. Eigentlich finde ich es schade, dass das Cover gar nicht so ausdrückt, was tolles in dem Buch drin steckt. Leser, die nur aufs Cover achten, werden wahrscheinlich eher nicht zu dem Buch greifen. Ist aber auch nur eine Vermutung.
Während dem kompletten Buch fiebert man mit Hauptprotagonistin Eve mit und es fällt einem selbst schwer noch Realität und Fiktion zu unterscheiden.
Obwohl mich die Geschichte durchgehend komplett gefesselt hat und das Buch für mich Highlight-Potential hatte, kam irgendwann ein Punkt, an dem es mir zu wild wurde. Es war gut, aber auch schrecklich skurril. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber eigentlich hätte es mich auch gewundert, wenn so ein Buch einen normalen Schlussteil gehabt hätte ;-) Trotzdem war es von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und sehr unterhaltsam. Wer also düstere und gleichzeitig ruhige Horrorgeschichten mag, der ist hier genau richtig.

5/6


25 Februar 2026

Rezension: Kill for me

 Autor: Steve Cavanagh

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.02.2026

Seiten: 512

Genre: Thriller


Klappentext


An einem kalten Abend lernen sich zwei Frauen in einer Selbsthilfegruppe für Trauernde kennen: Amanda und Wendy können nicht mit der Vergangenheit abschließen, nachdem sie ihre Liebsten durch brutale Verbrechen verloren haben. Beide warten vergeblich darauf, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. So schließen sie einen Pakt: Amanda wird den Mann töten, der Wendys Tochter vergewaltigt und ermordet hat. Und Wendy wird Wallace Crone umbringen, den Mörder von Amandas kleiner Jess. Doch der Plan geht schrecklich schief. Womöglich spielt eine der beiden ein falsches Spiel...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Amanda hat alles verloren. Ihr Leben war perfekt und routiniert. Sie hatte einen Mann und eine kleine Tochter, aber nur ein kleiner Augenblick und plötzlich war nichts mehr wie zuvor. Nun möchte sie den Mann, der ihr Leben auf so grausame Art verändert hat, umbringen. Amanda hat ihre Tat gut vorbereitet und alles geplant und doch gelingt es ihr nicht. Daraufhin muss Amanda eine Selbsthilfegruppe für Trauernde aufsuchen. Hier trifft sie auf Wendy, auch sie hat jemanden auf grauenhafte Weise verloren. Beide Frauen verstehen sich auf Anhieb und schließen einen Pakt. Wendy wird den Mord für Amanda durchziehen, dafür muss Amanda jemanden für sie töten. Somit haben beide Frauen das perfekte Alibi und niemand wird sie mit den Morden in Verbindung bringen. Und obwohl Amanda unsicher ist, zieht sie mit. Aber wieder muss sie feststellen: Einen Mord ist in der Theorie einfacher wie in der Praxis.


Meine Meinung

Bis jetzt habe ich jedes der Bücher, die ich von Steve Cavanagh gelesen habe, geliebt und verschlungen. Aber ein Stand-Alone-Thriller von Cavanagh ohne seinen Staranwalt Eddie Flynn, geht das überhaupt? Ich war wahnsinnig gespannt darauf, was mich hier erwartet, denn der Klappentext war richtig vielversprechend.

Und wie gewohnt war ich direkt von der ersten Seite an gebannt. Eigentlich besteht das Buch dann aus zwei Geschichten. Es gibt den einen Handlungsstrang über Amanda und Wendy und den einer Frau, die zu Hause brutal überfallen wurde. Das Einzige, was beide verbindet sind die ermittelnden Polizisten. Aber man hat beim Lesen absolut keinen Schimmer, wie alles zusammenhängen könnte. Beide Handlungsstränge könnten auch zwei verschiedene Bücher sein.

Die Protagonisten fand ich perfekt ausgearbeitet. Amanda mit all ihrer Wut und Trauer über den Verlust ihrer Familie und Ruth (die überfallene Frau), mit ihrer Angst, einen schlimmen Überfall überlebt zu haben. Cavanagh beschreibt die Gefühle, die Emotionen und alles, was damit zusammenhängt so, dass man mit allen Protagonisten richtig mitfühlen kann. 

Der Aufbau des Buches ist teils etwas verwirrend, weil man eben gar keine Ahnung hat, warum es zwei Handlungsstränge gibt, aber das hielt das Buch abwechslungsreich. Die Kapitel sind meist nicht zu lange, enden oft mit Cliffhangern und springen dann wieder zu der anderen Handlung. Das wiederum macht das Buch durchgehend fesselnd und spannend. Es ist ein richtiger Pageturner, so wie es sein muss bei einem fesselnden Thriller.

Fazit

"Kill for me" ist so viel ich weiß der erste Stand Alone - Thriller von Steve Cavanagh. In seinen anderen Büchern geht es immer um den Anwalt Eddie Flynn, hier ging es jedoch um die andere Seite. Die Seite der Opfer bzw. der Hinterbliebenen. Und wie gewohnt hat Cavanagh wieder abgeliefert. Er schreibt wie immer genial. Die Protagonisten sind super ausgearbeitet, die Geschichte ist absolut unvorhersehbar, fast durchgehend spannend und total fesselnd. Dadurch, dass es zwei total unterschiedliche Handlungsstränge gibt ist das Buch abwechslungsreich. Teilweise hatte ich das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Das fand ich einerseits etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch wahnsinnig interessant. Es dauert wirklich sehr lange, bis man mal dahinter kommt, warum das so ist. Mit der Auflösung kamen dann auch einige Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Insgesamt ist das Buch super aufgebaut, abwechslungsreich und fesselnd. Mich hat Steve Cavanagh wieder bestens unterhalten und bei mir für ein Jahreshighlight gesorgt. Klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

6/6


18 Februar 2026

Kurzmeinung: Die Braut von Ashbyrn House

 


Autorin: Amy Cross

Verlag: Festa

Erschienen: 25.11.2025

Seiten: 352

Genre: Gruselroman, Thriller


Klappentext


 In England, meilenweit entfernt von der nächsten Stadt, steht ein verlassenes Haus. Seit vielen Jahren wagt niemand, es zu betreten. Es heißt, dass an seinem Fenster manchmal ein bleiches, totes Gesicht zu sehen ist, das geduldig hinter einem seidenen Brautschleier wartet...

Bis Owen Stone, um seinem hektischen Alltag in London zu entfliehen, Ashbyrn House kauft. Er glaubt nicht an Geister oder andere übernatürliche Mächte. 

Er ahnt nicht, dass Katinka Ashbyrn dort vor über 100 Jahren an ihrem Hochzeitstag starb und seither durch das Haus irrt, weil sie einen Ehemann sucht. Und eine Präsenz beobachtet jeder seiner Bewegungen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6 (6/6 für Katynka Ashbyrn, 3/6 für Owen Stone)

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Ich bin direkt sehr gut ins Buch reingekommen. Der einfache Schreibstil lässt es dann auch zu, dass man schnell und flüssig lesen kann. Am Anfang hatte das Buch auch schon eine gewisse Gruselstimmung, so richtig warm wurde ich da mit der Geschichte aber noch nicht.

Sie spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen gibt es die Zeit vor über 100 Jahren, als Katinka Ashbyrn gelebt hat. Sie erzählt Teile aus ihrem Leben aus ihrer Sicht. Und zum anderen gibt es die Gegenwart mit der Geschichte von Owen Stone. Die Kapitel in denen es um Katynka ging haben mir durchgehend richtig gut gefallen während ich mit Owen vor allem am Anfang so meine Probleme hatte. Denn er ist schrecklich naiv. Wenn man ein bisschen Selbsterhaltungstrieb hat, dann kann man unmöglich so reagieren wie Owen es ständig macht. Na ja, aber seine Naivität hatte auf jeden Fall einen großen Unterhaltungswert und darauf kommt es ja an.

Um so länger die Geschichte dann wird, umso spannender und fesselnder wird sie. Also auch wenn ich das Buch am Anfang noch nicht so gut fand, hat es sich absolut gesteigert und mich letztendlich bestens unterhalten. Deswegen gibt es von mir dafür auch eine Leseempfehlung für alle, die Geistergeschichten mögen.


5/6



16 Januar 2026

Kurzmeinung: Blutige Eingriffe

 

Autor: Edward Lee

Verlag: Festa

Erschienen: 08.12.2025

Seiten: 224

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 Verstümmelte Sexsklaven, Schrecken während der Autopsie eines Kinderschänders, ein Serienmörder, der Hände seiner Opfer aufbewahrt, fatale Regierungsexperimente und vom Pech verfolgte Pornofilmer - in der Welt von Edward Lee ist die Realität verstörend und erbarmungslos...


Cover: 5/6

Erzählstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Eigentlich lese ich Kurzgeschichten nicht so gerne, aber bei Edward Lee macht man doch gerne eine Ausnahme. Die erste Geschichte hat mich dann aber auch nicht wirklich umgehauen (da war der Ekelfaktor selbst für mich zu hoch), die zweite fand ich dagegen schon ziemlich genial. Und so ging es dann weiter, die meisten der Geschichten waren wirklich super. Eine Mischung aus Tragödie, Spannung, kritischen Themen, brutalen Szenen und oft eben auch etwas eklig. Bei vielen Geschichten zeigt sich erst in den letzten Sätzen, was tatsächlich hinter allem steckt und das gibt dann noch mal so einen richtigen tollen Effekt, der die Story abschließt.

Also eine bunte Mischung an Kurzgeschichten, die man zwischendurch gut lesen kann.


4/6



13 Januar 2026

Kurzmeinung: Das Haus des Exorzisten


Autor: Nick Roberts

Verlag: Festa

Erschienen: 29.01.2025

Seiten: 368

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


 1994 kaufen Nora und Daniel Hill ein altes Farmhaus in den Hügeln von West Virginia. Zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter Alice verlassen sie Ohio und ziehen aufs Land.

Zunächst sind sie von der Schönheit der Landschaft begeistert und freuen sich über das ruhige Leben. Das ändert sich jedoch, als sie erfahren, dass der frühere Besitzer ein Exorzist gewesen sein soll...

Sie erkunden das Haus und entdecken im Keller einen geheimen Raum mit Kisten voller alter Videos und Tagebücher. Und da ist noch der Brunnen, der mit Brettern versiegelt und mit Kruzifixen umrandet ist.

Als sie den Brunnen öffnen, bricht um sie herum die Hölle los. Selbst das Verlassen der Farm kann sie jetzt nicht mehr retten...


Cover: 5/6

Erzählstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


"Das Haus des Exorzisten" hat mich von der ersten Seite an begeistert. Normalerweise mag ich Geschichten mit Exorzismus gar nicht so gerne, deswegen hat es mich vom Titel her nicht mal so direkt angesprochen, aber das hier ist auch was ganz anderes. Schon der Prolog ist perfekt und sorgt für die richtige Gruselstimmung. Als die Hauptprotagonisten Nora, Daniel und ihre Tochter Alice dann in das Anwesen einziehen ahnt man schon, was sie erwartet. Ständig steht man unter Strom, weil etwas unheimliches auf jeder Seite lauert und dank des tollen Schreibstils fühlt man auch richtig mit den Protagonisten mit. Hier gibt es durchgehend eine Gänsehautgarantie und der Gruselfaktor ist richtig hoch, da schaut man nach dem Lesen gleich mal genauer nach, ob man die eigene Kellertür auch ordentlich abgeschlossen hat.

Ich fand die Geschichte fast durchgehend spannend, ziemlich nervenaufreibend, ab und zu sehr brutal und an den richtigen Stellen auch ein bisschen emotional. Und das Ende hat es dann auch noch mal so richtig in sich. Ein tolles Buch und für mich jetzt schon ein Jahreshighlight, dabei hat das Jahr grade erst angefangen. Es kann also gerne so weitergehen :-)


6/6



01 Januar 2026

Kurzmeinung: Mein Name ist Maeve Fly


 Autorin: CJ Leede

Verlag: Festa

Erschienen: 15.07.2025

Seiten: 340

Genre: Thriller, Horror


Klappentext


Tagsüber arbeitet sie am glücklichsten Ort der Welt, in einem Vergnügungspark in Los Angeles. Die Kinder stehen Schlange, um sie in der Rolle der Eiskönigin zu sehen. 

Nachts rast Maeve in einem rosa Mustang den Sunset Strip entlang, treibt sich in Spelunken herum und imitiert ihre menschenfeindlichen literarischen Helden.

Doch als Gideon Green, der Bruder ihrer besten Freundin, sich mit ihr anfreundet, weckt er etwas Gefährliches in ihr. Alte Wunden brechen wieder auf und für Maeve Fly wird frisches Blut zum roten Teppich...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Das Cover deutet ja schon darauf hin, dass Maeve Fly ziemlich durchgeknallt ist, die Story bestätigt das dann auch. Aber durchgeknallt auf die gute Art, zumindest für den Leser, für die Beteiligten eher weniger. Denn Maeve macht ihr Ding und geht dabei über Leichen.

Auf den ersten Seiten war ich total begeistert von dem Buch. Es lässt sich gut lesen, man ist super schnell in der Geschichte drin und Maeve als Charakter hat mir direkt sehr gut gefallen. Aber dann bekommt alles erst mal einen Hänger und es passiert gefühlt gar nichts mehr. Ich mochte es zwar, wie Maeve von ihrem geliebten LA schwärmt und von ihrer Großmutter erzählt, ein ehemaliges Hollywood-Sternchen. Man lernt viel über die Stadt, geschichtliche Hintergründe, auch über Musik und über Halloween, aber wo blieb der Rest? Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben und dachte, die Geschichte wird weiter vor sich hinplätschern, aber nach etwas mehr wie 100 Seiten dreht Maeve dann richtig auf und es wird total abgefahren, anders kann man es wohl nicht ausdrücken. 

Das Buch hat seine melancholischen Momente, ist dramatisch, teilweise spannend und zwischendurch immer mal wieder ziemlich brutal, sarkastisch, verrucht und verrückt, so wie Maeve eben ist.

Wer starke Protagonisten mit lyrischer Ader mag, die irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn stehen, der wird Maeve sicher genau so mögen wie ich. Die Handlung des Buches ist nicht immer so berauschend, weil es eben ein paar Längen gibt, aber die Story dann wiederum so wild und verrückt, dass ich es letztendlich doch geliebt habe. Und das Ende, das war dann der perfekte Abschluss für eine durchgeknallte Story. 


5/6




19 Dezember 2025

Rezension: Der Freund - Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?

 


 Autorin: Freida McFadden

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.12.2025

Seiten: 400

Genre: Thriller


Klappentext


Du suchst nach dem perfekten Mann.

Er nach dem perfekten Opfer.


New Yorkerin Sydney Shaw ist mit einem Mann verabredet, den sie über eine Dating-App kennengelernt hat. Zu ihrer Enttäuschung sieht er nicht nur völlig anders aus als auf seinen Profilfotos, er benimmt sich auch noch unmöglich und belästigt sie auf dem Heimweg. Auch am nächsten Tag lässt er nicht locker. Nur dank des Eingreifens ihrer Freundin Bonnie sucht er das Weite. Doch am nächsten Tag ist Bonnie tot. Hat Sydneys Date etwas damit zu tun? Oder Bonnies mysteriöser Freund, den sie ebenfalls über die App kennengelernt hat?


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Inhalt


Sydney ist es leid. Während ihre Freundin Gretchen in einer perfekten Beziehung ist, ist sie immer noch auf der Suche nach dem Traummann. Auf der Suche nach der großen Liebe datet sie einen Typen, den sie auf einer Dating-App kennengelernt hat, Kevin. Kevin sieht nur leider gar nicht so aus wie sein Profilbild und benimmt sich dann noch absolut daneben. Sydney gelingt es grade noch so, ihm zu entkommen. Dabei bekommt sie Hilfe von einem mysteriösen Mann, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt. Und als Kevin einige Zeit später nicht locker lässt stellt sich auch noch ihre Freundin Bonnie zwischen beide um Kevin klar zu machen, dass er Sydney in Ruhe lassen soll. Aber dann wird Bonnie auf grausame Art ermordet. Soll es wirklich Kevin gewesen sein, der ihr das angetan hat? Oder jemand aus der Dating-App, denn wie Sydney war Bonnie über die App auf der Suche nach der großen Liebe.


Meine Meinung

Seitdem ich "Der Lehrer" von Freida McFadden gehört habe bin ich ein richtiger Fan von ihr geworden. "Der Freund" war für mich ihr drittes Buch innerhalb sehr kurzer Zeit und ich weiß, dass es noch viele tolle Bücher von ihr gibt, die ich lesen kann.

Ich habe das Gefühl, in ihren Büchern geht es immer um Frauen, die es irgendwie schaffen, über sich hinaus zu wachsen, weil sie es einfach mit den falschen Männern zu tun bekommen. In diesem Thriller war es mit Hauptprotagonistin Sydney wieder so. Zu Beginn fand ich Sydneys etwas sarkastische Art und wie sie darüber denkt, dass sie mit 34 Jahren noch weit davon entfernt ist ihrer Mutter Enkelkinder zu schenken, noch ganz unterhaltsam, aber irgendwann wurde sie ein bisschen nervig. Denn diese Gedanken und ihr Selbstmitleid was das Daten von Männern angeht und wie toll es doch ihrer Freundin in ihrer Beziehung geht war irgendwann nervig, denn es wiederholt sich so ein bisschen in Dauerschleife. Sydney hat mir zu Beginn also ganz gut gefallen, im Laufe des Buches mochte ich sie dann aber nicht mehr so sehr und ich hatte schon Angst, dass mir das die ganze Geschichte versaut.

Der Anfang der Geschichte ist nämlich tatsächlich noch etwas zäh. Auch wenn durch den Mord an Bonnie schon Spannung aufgebaut wird. Und es werden einige Charaktere ins Rennen geworfen, die als Täter in Frage kommen. Trotzdem musste ich zwischendurch immer mal wieder den Kopf schütteln wegen Sydneys Verhalten. Aber egal wie, Spannungsaufbau hat Freida McFadden einfach drauf und deswegen steigert sich das Buch von Seite zu Seite.

Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. Einmal von Sydney in der Gegenwart und einmal von Tom in der Vergangenheit, als er noch zur Highschool ging. Auch Tom ist einer der Hauptprotagonisten und man lernt ihn im Verlauf des Buches sehr gut kennen. Er hat mir sehr viel besser gefallen als Sydney. Beide Handlungsstränge werden aus Sicht der beiden erzählt und wie dann später alles zusammenläuft ist absolut fesselnd und ziemlich genial. 

Fazit

"Der Freund" ist für mich das dritte Buch von Freida McFadden und zu Beginn hatte ich ein bisschen Angst, dass es diesmal nicht so toll werden würde. Denn vor allem Hauptprotagonistin Sydney war mir ihrem Gejammer über nicht funktionierende Dates und das Fehlen der großen Liebe doch sehr anstrengend. Aber es gibt noch einen Handlungsstrang, dieser spielt in der Vergangenheit und wird von einem weiteren Protagonisten erzählt, Tom, der damals in der Highschool war. Erst sehr spät erfährt man, warum Toms Geschichte für das Buch so wichtig ist und für mich schlug die Auflösung richtig ein, das war schon ziemlich genial.
Den Beginn des Buches fand ich etwas zäh, auch eben weil Sydney etwas anstrengend ist, aber die Geschichte steigert sich von Seite zu Seite. Es wird Spannung aufgebaut, die sich durchgehend hält und es wird irgendwann so fesselnd, weil man der Auflösung entgegenfiebert, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Die Entwicklung der Geschichte hat mich richtig mitgenommen.
Das Buch hat ein paar Schwächen, aber es hat mich letztendlich richtig gut unterhalten und die, vielleicht ein bisschen kranke, Auflösung hat mir sehr gut gefallen.
Im übrigen finde ich es auch sehr cool, dass der Verlag die Bücher von Freida McFadden alle im selben Stil rausbringt.
"Der Freund" ist für mich ein sehr unterhaltsamer und vor allem fesselnder Thriller, bei dem man für das Durchhalten belohnt wird. Mir hat er sehr gut gefallen und ich könnte mir das Buch richtig gut als Film vorstellen.

5/6


11 Dezember 2025

Kurzmeinung: Where he can't find you

 

 Autor: Darcy Coates

Verlag: Festa

Erschienen: 18.09.2025

Seiten: 480

Genre: Horror, Thriller


Klappentext


Abby Ward lebt in einer Stadt, in der immer wieder Menschen verschwinden. Wenn man die Leichen findet, sind die Körper zerstückelt und auf bizarre Weise wieder zusammengenäht. Mit roten Fäden...

Deshalb leben Abby und ihre jüngere Schwester Hope nach strengen Regeln, die sie schützen sollen - und dennoch passiert es: Hope wird entführt.

Verzweifelt versucht Abby, sie zu finden. Und sie muss sich beeilen, bevor der Stitcher ihrer Schwester die Körperteile abtrennt. Ist der Mörder wirklich ein Mensch? Oder ist der Stitcher etwas Dunkleres, Übernatürliches? 

Die Spur führt hinab in die alten Stollen unter der Stadt.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Allein schon der Titel ist so gut, dass man darauf aufmerksam werden muss. Und direkt nach ein paar Seiten hat das Buch so ein Feeling von "Es" oder "Stranger Things". Denn auch hier gibt es eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die etwas Böses jagen und sie wollen es aufhalten, bevor es sie alle entführt und tötet. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Autor sich so ein bisschen von "Es" hat inspirieren lassen, denn es gibt da ein paar Parallelen.

Und das Buch ist direkt absolut fesselnd und sehr unheimlich. Man rätselt durch das ganze Buch hindurch, ob die entführten Personen von einem Monster oder von einem Menschen geholt wurden. Die Morde sind grausam und werden zwar meist nur kurz beschrieben, dafür aber genau so, dass man sich jedes grausame Detail gut vorstellen kann.

Die einzige Kritik die ich habe ist, dass es manchmal etwas unlogisch war. So wie das Blut, dass aus einem der "Kunstwerke" des Entführers tropft (Blut gerinnt). Und auch das Verhalten der ganzen Dorfbevölkerung wird einerseits schlüssig erklärt, andererseits ist es manchmal auch ein bisschen zu seltsam. Aber das war mir letztendlich völlig egal. Denn die Geschichte ist spannend aufgebaut, teilweise sehr unheimlich und durchgehend fesselnd. Außerdem haben mir auch alle Protagonisten sehr gut gefallen. Zum Ende hin wird alles genau erklärt und es wird noch mal richtig aufregend. Für mich ist es eins der besten Bücher diesen Jahres und Fans von Stephen King oder von Stranger Things empfehle ich es auf jeden Fall weiter.


6/6



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