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30 April 2026

Kurzmeinung: Good Girl, Bad Blood

 


Autorin: Holly Jackson

Verlag: One

Erschienen (Schmuckausgabe): 15.10.2024

Seiten: 448

Genre: Jugendbuch


Klappentext


 Pip hat sich etwas geschworen.

Sie wird nie wieder selbst ermitteln.

Doch was, wenn ein guter Freund plötzlich spurlos verschwindet?


Cover/Farbschnitt: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Ich war gespannt, ob "Good Girl, Bad Blood" mit "Good Girls Guide to Murder" mithalten kann und im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass die Fortsetzung das fast geschafft hat, aber eben nur fast... 

Besonders gut hat mir hier Pips Entwicklung gefallen. Sie ist immer noch eine sehr spezielle Person, aber deswegen ist sie ja so genial. Sie wird reifer, stärker und zeigt im Verlauf des Buches immer mehr Tiefe. In Band 1 war es noch schwer hinter ihre Fassade zu blicken, hier wird es einfacher, weil man sie kennt und weil sie ein wenig offener wird. Trotzdem hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über Pip erfahren und zu ihrer Beziehung zu Ravi, aber das kommt dann vielleicht im 3. Band.

Pip ermittelt hier wieder einen Vermisstenfall, der Bruder ihres besten Freundes ist verschwunden. Für die Ermittlungen nutzt sie auch ihren Podcast und somit gibt es Kapitel in Form eines Podcasts, es gibt wieder Interviews mit Bekannten und Familie des Vermissten, Gedankenausschnitte von Pip und auch ein bisschen Bildmaterial. Holly Jackson nimmt den Leser also komplett bei den Ermittlungen mit. Oft ist es richtig fesselnd und spannend, zwischendurch war es dann aber auch mal ein bisschen lau. Es gab Stellen bei den denen ich dachte, es dürfte ruhig mal ein klein bisschen schneller voran gehen, dann gab es wiederum Abschnitte die man unbedingt durchsuchten musste.

Insgesamt fand ich es aber sehr gut aufgebaut. Mir hat Band 2 gut gefallen, er kommt aber eben nicht ganz an den Vorgänger ran, aber natürlich werde ich den Abschluss der Trilogie auch bald lesen.


4/6



26 Februar 2026

Rezension: Up in Smoke

 


 Autor: Nick Brooks

Verlag: one

Erschienen: 02.03.2026

Seiten: 288

Genre: Jugendbuch


Klappentext


Eine Demo, die mit einem tödlichen Schuss endet.


Ein Mädchen, das entschlossen ist, den Namen ihres Bruders reinzuwaschen.


Ein Junge, der seinen eigenen unbedingt schützen will.


Und ein Geheimnis, das jemanden von ihnen zum Verhängnis werden könnte...


Cover/Farbschnitt: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Inhalt


In D.C. haben es die Jugendlichen nicht leicht, schon gar nicht, wenn sie dunkelhäutig sind. So auch Cooper. Den in den Sommerferien erhofften Ferienjob gibt es nicht mehr, nun weiß er, so wie viele andere in seinem Alter, nichts mit seiner Zeit anzufangen. Jason, ein Freund aus Kindheitstagen, überredet ihn zu einem Raubüberfall. Keine große Sache, nur in einem Laden ein paar Sachen mitgehen lassen. Währenddessen ist auf den Straßen eine friedliche "Black lives matter" - Demonstration wegen eines jungen Farbigen, der wegen dem Raub einer Geldbörse von einem Polizisten erschossen wurde. Die Leute sind abgelenkt, nichts sollte schief gehen. Aber alles geht schief und jemand kommt ums Leben. Cooper, der ein friedlicher Junge ist, niemandem etwas antun könnte, sitzt plötzlich in der Falle. Denn sein Freund Jason wird verhaftet und wegen Mordes angeklagt. Cooper muss seine Unschuld beweisen und gleichzeitig verheimlichen, dass er an diesem Tag mit ihm zusammen unterwegs war. Und das ist gar nicht so einfach ein Geheimnis zu bewahren, wenn man selbst Teil des Geheimnisses ist.


Meine Meinung

"Up in Smoke" ist für mich das erste Buch von Nick Brooks. Mir hat die Idee zu diesem Jugendthriller direkt gut gefallen. Ich finde es wichtig, dass auch aktuelle Themen in solche Bücher mit einfließen. Die Geschichte beginnt dann auch gleich mal ohne viel Vorgeplänkel. Deswegen hat es für mich ein paar Seiten gedauert, bis ich im Geschehen drin war, was ich aber nicht weiter störend fand. Trotzdem muss man sich eben erst ein bisschen mit den Protagonisten und der Umgebung vertraut machen. Man kommt dann aber sehr schnell gut mit. Die Story ist einfach aufgebaut und sehr gut und einfach geschrieben. So sollten auch Jugendliche nicht den Spaß beim Lesen des Buches verlieren.

Das Buch hat recht wenige Seiten und so schreitet die Geschichte auch relativ flott voran. Es wird viel ermittelt und als Leser kann man immer miträtseln und seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen, somit kommt beim Lesen keine Langeweile auf.

Die Geschichte wird aus Sicht von den beiden Hauptprotagonisten Cooper und Monique erzählt. Ich fand es sehr interessant, dass man dadurch beide Sichtweisen kennenlernt und auch die Beziehung zwischen beiden Jugendlichen ist spannend mitzuverfolgen. Die Kapitel sind dabei dabei angenehm kurz und lassen sich super flüssig lesen.

Fazit

Mir hat es direkt gut gefallen, dass das Buch ein so wichtiges Thema aufgreift, das leider immer wieder aktuell ist. Rund um dieses Thema hat Nick Brooks eine spannende und kurzweilige Geschichte geschrieben, in der es um das erwachsen werden geht und darum, wo man seinen Platz in der Gesellschaft findet. Und ein klein bisschen geht es auch um Gefühle und Emotionen, die grade in dem Alter, in dem die Hauptprotagonisten sind, schon mal durcheinander geraten können. Und die Geschichte beschreibt sehr einfach, wie schnell man auf die falsche Bahn geraten kann. Dabei ist das Buch durchgehend leicht gehalten, so dass auch junge Leser nicht den Spaß beim Lesen verlieren sollten. Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und auch das Ende hat mich überzeugt. Nach langem Rätseln und einigen Wendungen bleiben zum Schluss keine Fragen offen. Für mich war es das erste Buch von Nick Brooks, aber ganz bestimmt nicht das Letzte.

5/6


20 Januar 2026

Kurzmeinung: A good girl's guide to murder

 


Autorin: Holly Jackson

Verlag: One

Erschienen (Schmuckausgabe): 15.10.2024

Seiten: 480

Genre: Jugendbuch, Krimi


Klappentext


 Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde Andie Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Zumindest ist sich die Polizei sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle - bis auf Pippa. Für ein Schulprojekt will die Schülerin den Fall nun noch einmal aufrollen. Mit Laptop, einer Diktiergerät - App und jeder Menge Mut macht Pippa sich auf und stellt Fragen. Doch schon bald wird ihr deutlich gemacht, dass längst nicht alle Bewohner von Little Kilton Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen möchten...


Cover/Farbschnitt: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Vor ein paar Jahren habe ich die erste Ausgabe von "A good girl's guide to murder" günstig gebraucht gekauft (die Ausgabe mit dem langweiligen schwarzen Cover), dann lag sie erst mal sehr lange auf meinem SuB. Damals war mir nicht klar, dass das Buch so durch die Decke geht. Dann kam die nächste Ausgabe, etwas hübscher, und die beiden Folgebände, und von da ab ist mir die Reihe ständig begegnet. In diesem Jahr habe ich mir dann endlich die Schmuckausgaben besorgt, weil ich sie richtig hübsch finde. Und in diesem Jahr möchte ich die Reihe nun endlich lesen. Die Ausgabe mit dem langweiligen Cover habe ich aber immer noch zu Hause.

Da das Buch nun schon einige Jahre alt ist habe ich schon sehr viele Meinungen darüber gelesen und ich war gespannt, ob es hält, was es verspricht. Pippa ist eine sehr lebendige Hauptprotagonistin, die man sich mit ihrem Perfektionismus und ihren Schwächen richtig gut vorstellen kann. Sie ist mutig, ein bisschen verrückt und vor allem nicht so wie die anderen. Man kann mit ihr mitfiebern, miträtseln und manchmal auch mitlachen.

Die Story ist dann auch sehr gut aufgebaut und obwohl es sehr viele Charaktere gibt, hatte ich hier gar keine Probleme, sie mir zu merken. Wahrscheinlich weil man selbst so darauf konzentriert ist, den Fall  Andie Bell aufzuklären.

Viele Kapitel sind in der 1. Person aus Pippas Sicht geschrieben, dann gibt es zwischendurch Interviews, die Pippa führt, es gibt Kapitel in Erzählform, Chat-Verläufe und auch Karten, die sie zeichnet um alle Zusammenhänge zu verstehen. Das macht es dem Leser dann sehr einfach Pippas Gedankengänge und den Fall mitzuverfolgen und es kommt vor allem keine Langeweile auf, weil alles sehr abwechslungsreich ist.

Aber als dann die Auflösung kam fand ich es fast schon ein bisschen plump. Jetzt nicht falsch verstehen, es hat mir alles sehr gut gefallen, aber dieser Gedankengang zum Ende hin, den Pippa hat, was sie da tut, dass konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Ich kanns nicht richtig erklären ohne dabei zu spoilern, deswegen lasse ich es lieber ;-) Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und wer gerne spannende Jugendbücher liest, dem empfehle ich "A good girl's guide to murder" auf jeden Fall weiter.


5/6





08 Mai 2024

Kurzmeinung: Five Survive



Autorin: Holly Jackosn

Verlag: one

Erschienen: 28.04.2023

Seiten: 448

Genre: Jugendbuch


Klappentext


Acht Stunden, sechs Freunde, ein tödlicher Roadtrip.


Eigentlich sollte es ein spaßiger Ausflug werden. Red ist mit fünf Freunden losgefahren, um Spring Break zu feiern. Doch unterwegs bleibt der alte Campingbus liegen - und sie stecken mitten im Nirgendwo fest. Kein Empfang, keine Aussicht auf Hilfe. Und es kommt noch schlimmer, denn draußen in der Dunkelheit lauert jemand auf sie. Sobald sie den Bus verlassen, schießt er. Der Unbekannt behauptet, dass jemand aus der Gruppe etwas vor den anderen verbirgt. Doch wer? Und welches Geheimnis ist so dunkel, dass jemand sie dafür mit dem Tod bedroht? Alle sind gezwungen, die brisantesten Details über sich preiszugeben. Die Spannungen innerhalb des engen Campers steigen. Und nicht alle werden die Nacht überleben...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit


Am Anfang dachte ich, es wird so ein typischer Teenie-Roman und nicht mal ein guter. Denn die ersten Seiten konnten mich nicht so überzeugen. Es zog sich etwas, aber später wird einem erst bewusst, wie wichtig die ersten Seiten sind. Denn es wird der Grundstein für eine richtig gute Story gelegt. Und als ich dann erst mal in der Geschichte drin war, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Red war als Hauptprotagonistin erst mal ein großes Rätsel, aber warum sie so ist und ihre Beweggründe, wieso sie so handelt, fand ich super ausgearbeitet, genauso wie das ganze Buch. Es beginnt eben erst mal recht ereignislos, steigert sich aber von Seite zu Seite und schon nach wenigen Kapiteln ist man gefangen. Es entwickelt sich zu einem mitreißenden Pageturner, in dem jeder in jeder Hinsicht verdächtig ist. Alle Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren richtig authentisch. Während man manche lieben gelernt hat, hätte man andere wiederum in den Boden stampfen können, also wie im wahren Leben. Die Autorin hat das alles so perfekt rüber gebracht, dass man sich jeden einzelnen Charakter perfekt vorstellen können. Noch dazu ist es super spannend zu rätseln, was nun hinter dem Attentat auf den Camper steckt und wer die Person mit dem Geheimnis ist. Die Wendungen sind dabei so genial, dass ich absolut nicht auf die Lösung gekommen bin. So hat das Lesen durchgehend Spaß gemacht, endlich mal wieder ein Buch, bei dem man fast bis zum Ende im Dunkeln tappt und bei dem man miträtseln kann. Für mich hat es sich während des Lesens zu einem Jahreshighligt entwickelt, das ich sehr gerne weiterempfehle. 


6/6








02 Mai 2020

Rezension: Ich sehe was, was du nicht siehst


Verlag: One / Bastei Lübbe
Autorin: Mel Wallis de Vries
Erschienen am: 30.04.2020
Seiten: 229
Genre: Jugendbuch

Klappentext

Emma ist verschwunden. Das letzte Mal haben ihre Freundinnen sie auf dem Schulweihnachtsfest gesehen. Seitdem gilt sie als vermisst. Zwar fehlt sie Lilly, Anouk, Bo und Mabel, dennoch beschließen die Mädchen schweren Herzens, den mit Emma geplanten Urlaub auch ohne sie anzutreten. Doch auf dem Campingplatz in Frankreich werden die Freundinnen das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Eine nach der anderen sind sie sicher: Emmas Mörder hat es auf sie abgesehen!

Cover

Ich mag die Cover von den Jugendthrillern von Mel Wallis de Vries sehr gerne. Sie passen immer schön zum Titel und zum Buch und haben einfach einen hohen Wiedererkennungswert, man weiß schon, von wem das Buch ist, ohne den Namen der Autorin zu sehen.

Inhalt

Ein halbes Jahr nachdem ihre Freundin Emma verschwunden ist brechen Lilly, Anouk, Bo und Mabel in den Sommerurlaub zu einem Campingplatz nach Frankreich auf. Alle vier haben ein mulmiges Gefühl dabei, denn irgendwie haben sie doch ein schlechtes Gewissen, weil sie den Urlaub nicht storniert haben. Denn auch Emma hat sich sehr auf diesen Urlaub gefreut. Und Anouk, die spezielle mentale Fähigkeiten hat, spürt noch etwas ganz anderes. Sie spürt den nahenden Tot eines der Mädchen, verrät dies aber niemandem.
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