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29 September 2025

Kurzmeinung: Hassnacht - Keiner kommt hier lebend raus!

 


 Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 01.04.2022

Seiten: 325

Genre: Horror


Klappentext


Jeder von uns hat dieses Monster in sich, das wächst, wenn man es füttert - sein Lieblingsgericht ist Rache, garniert mit Hass.

An einem sonnigen Morgen reißt ein tonnenschwerer Lieferwagen das Leben aus Daniels Frau und seiner Tochter. Zu seinem Entsetzen wird der Fahrer in einem späteren Prozess als unzurechnungsfähig erklärt und kommt mit einer Bewährungsstrafe davon. Statt Liebe wächst nun Hass in Daniels Herzen. Patrick Lauer ist Verteidiger des Unfallverursachers und selbst dreifacher Vater. Er ahnt nicht, dass ein Monster auf ihn lauert, bis sich seine Familie eines Abends in der Gewalt des eiskalten Psychopathen wiederfindet, zu dem Daniel geworden ist. Dieser verfolgt einen perfiden Plan, um sich an den Menschen zu rächen, die er für sein Elend verantwortlich macht. Die siebzehnjährige Valentina und ihre jüngeren Geschwister sind in seinen Augen perfekte Werkzeuge zur Bestrafung des verhassten Anwalts. Aber lassen sie sich wirklich so leicht in die Opferrolle drängen oder hat er die Rechnung ohne ihren Überlebenswillen gemacht? Diese Nacht wir lang und blutig - wer jetzt noch rennen kann, sollte es tun!


Cover: 3/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit 


Ich liebe die Bücher von Simone Trojahn. Immer wenn es mit Lesen nicht so gut läuft weiß ich, dass ich nicht enttäuscht werde, wenn ich ein Buch von ihr von meinem SuB hole. Und bei Hassnacht fand ich vor allem die ersten Seiten wahnsinnig fesselnd. Sie zeigt hier mal wieder, wie brutal die Realität sein kann. Sie beschreibt perfekt, wie Hauptprotagonist Daniel sich fühlt, als seine Welt aus den Fugen gerät, besser kann man diese zerstörenden Gefühle nicht ausdrücken.

Was danach kommt ist eine stark beschriebene, charakterliche Entwicklung von Daniel. Wie aus einem normalen Mann ein Monster wird, weil er innerlich tot ist und sein Leben nur noch nach der Rache ausrichtet, die er nehmen möchte. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut beschrieben, jedoch hat mir bei manchen so ein bisschen die Willenskraft gefehlt. Das hätte die Geschichte aber erst mal in eine andere Richtung gelenkt, was hier ja nicht Sinn der Sache war.

Die Nacht an sich, in der es sich in dieser Geschichte hauptsächlich dreht, ist absoluter Psychoterror und sehr brutal, also ein Buch, dass man nur lesen sollte, wenn man so etwas aushält. Aber ich fand hier auch, dass es manchmal ein bisschen lang war, weswegen es mich nicht durchgehend in seinen Bann zog. Trotzdem finde ich das Buch gut aufgebaut und sehr gut geschrieben, es war für mich nur eben kein Highlight, hat mir aber gut gefallen. Von daher gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle Freunde von brutalen Horrorbüchern.


4/6



18 Juni 2025

Kurzmeinung: Kellerspiele

 


Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 2022

Seiten: 401

Genre: Psychothriller


Klappentext


 Karl ist schockiert, als Toni eine junge Frau entführt, um sie im Keller des gemeinsamen Hauses gefangen zu halten. Sein Bruder ist ein Sadist. War er schon immer. Und Karl? Er ist hin- und hergerissen zwischen Mitleid, der emotionalen Abhängigkeit zu seinem Bruder und dem Bedürfnis, die eigenen Triebe an der hübschen Laura zu befriedigen, die in ihm die einzige Hoffnung auf Rettung sieht. Wird Karl am Ende das Richtige tun und dem Mädchen zur Flucht verhelfen oder gewinnt der dunkle Teil in ihm die Oberhand?


Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit 


Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt von dem Buch. Vor allem Hauptprotagonist Toni fand ich einfach nur ekelhaft und ätzend, etwas, das sich im Verlauf des Buches dann auch nicht ändert. Er ist einfach ein kranker Typ. Aber Simone Trojahn hat es mal wieder geschafft, mich absolut zu fesseln, auch wenn es dieses mal etwas gedauert hat.

Sie beschreibt mal wieder den emotionalen Zustand des Opfers perfekt, genauso wie die Gefühle der anderen Charaktere. Das Martyrium, das Tonis Opfer und alle um ihn herum erleiden ist beängstigend, sehr brutal, ekelhaft und absolut fesselnd. Etwa ab der Mitte konnte ich mit Lesen gar nicht mehr aufhören, weil dann auch richtig viel Spannung aufgebaut wird.

Die Geschichte ist insgesamt sehr grausam und man muss viel aushalten können um dieses Buch zu lesen. Wahrscheinlich ist alles was hier passiert nicht mal ganz so weit hergeholt wie man hofft, denn Monster wie Toni gibt es wirklich. Und Menschen die unsagbare Qualen deswegen leiden ebenso. Das Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte über Folter, es ist auch sehr tiefgründig und ich denke, das muss man verstehen um es zu mögen. 

Für mich hat die Autorin hier mal wieder alles richtig gemacht. Wer solche Geschichten aushält, dem empfehle ich das Buch weiter.


6/6




07 Juni 2023

Kurzmeinung: Blutland - Highway of Tears



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 09.11.2022

Seiten: 323

Genre: Thriller / Horror



Klappentext


Seit dem frühen Tod ihrer Mutter leben Tammy, Scott und Kyle mit ihrem psychisch kranken Vater und der seit einem Hirnschlag katatonischen Großmutter auf einer heruntergewirtschafteten Farm im kanadischen Hinterland. Eine von Gott verlassene Gegend, in der die Kinder hilflos dabei zusehen müssen, wie der Realitätsverlust des schizophrenen Vaters unerbittlich fortschreitet und ihn zu unfassbaren Gräueltaten treibt. Der daraus resultierende Teufelskreis aus Angst, Wahnsinn und roher Gewalt ist allerdings zur eines von vielen Schreckensszenarien, die sich im Dunstkreis des berüchtigten Highway of Tears abspielt und das umliegende Land in ungesühntes Blut getaucht haben. An diesem Highway stehen seit Jahren Schilder, die junge Frauen davor warnen, per Anhalter zu reisen, da dort Mörder ihr Unwesen treiben. Wer es trotzdem tut, handelt auf eigene Gefahr - so wie jeder, der dieses Buch liest...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Den "Highway of Tears", um den es hier geht gibt es tatsächlich. Dies ist ein knapp 1.000 km langer Abschnitt des Highway 16 in der Provinz British Colombia. Schon einige Jahrzehnte geschehen hier Morde und es gibt zahlreiche Vermisstenfälle. Die Geschichte, die Simone Trojahn hier erzählt ist aber fiktiv. Zum Schreibstil der Autorin gibt es wie immer nicht viel zu sagen. Ich liebe es, wie sie schreibt. Brutal, düster, sehr blutig und trotzdem immer sehr einfühlsam. Die Geschichte an sich hat mir vor allem am Anfang sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich aber in eine Richtung, die ich nicht so gut fand. Das ist dann aber einfach Geschmackssache. Trotzdem ist alles wieder super aufgebaut. Man braucht auch einen starken Magen, wenn man das Buch liest, denn es ist sehr brutal und eklig, was teilweise hier beschrieben wird. Wer solche Bücher mag, dem empfehle ich es auch gerne weiter.

4/6



13 Februar 2023

Kurzmeinung: Am Ende der Hoffnung



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: September 2020

Seiten: 380

Genre: Horror / Thriller



Klappentext


Der Tag, an dem die Welt untergeht, beginnt für Fred Manson mit einem Beziehungsstreit in seinem schäbigen Appartment. Früher war er ein obdachloser Tramper, ein Herumtreiber auf der Suche nach dem großen Glück. Inzwischen ist er sesshaft geworden und lebt mit seiner Freundin Sandy in New York City, als an einem schwülen Sommertag plötzlich das große Sterben beginnt.

Eine mysteriöse Seuche, die an das Ebola-Virus erinnter, rafft in kürzester Zeit Millionen dahin. Die Infrastruktur bricht in Rekordgeschwindigkeit zusammen. Fred weiß nur eins: Er muss raus aus der Stadt! Bald stellt er fest, dass die scheckliche Pandemie das ganze Land befallen hat. Noch ist Fred Manson am Leben und auf der Suche nach Gleichgesinnten, doch Gott hat nicht nur die Guten verschont. Die Gefahr lauert hinter jeder Straßenbiegung. Ist Fred stark genug,  um in der neuen, toten Welt zu bestehen, in der Einsamkeit und Verzweiflung seine treusten Begleiter sind, oder endet seine Reise diesmal in der Hölle? 


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 3/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 4/6


Fazit

Über Fred Manson gibt es insgesamt 3 Bücher (1. Tage der Vergeltung, 2. Straße der Gerechtigkeit, 3. Am Ende der Hoffnung). Alle Bücher erzählen Geschichten die unabhängig voneinander lesbar sind, da Frad Manson aber ein interessanter Charakter ist und die Bücher einfach gut sind würde ich empfehlen sie der Reihe nach zu lesen, da manchmal Kleinigkeiten noch mal aufgegriffen werden. Im letzten Band der Trilogie hat Simone Trojahn mich wieder mal mit ihrem tollen Schreibstil begeistert und gefesselt. Sie hat hier ein sehr außergewöhnliches und würdiges Ende der Reihe gefunden. Den Aufbau der Geschichte fand ich zwar auch gut, aber grade zu Beginn fand ich das Buch etwas langatmig. Vielleicht lag es auch daran, dass es in letzter Zeit einfach zu viele solcher apokalyptischer Bücher und Filme gab, so dass mich das Thema nicht mehr so richtig abholen konnte. Zum Ende hin wird das Buch aber wieder sehr aufregend und spannend. Da es mich aber nicht komplett überzeugen konnte ziehe ich ein bisschen was bei meiner Bewertung ab, lege allen Thrillerfans, die auch was aushalten, die Reihe aber auf jeden Fall ans Herz.

4/6




13 Januar 2023

Kurzmeinung: Straße der Gerechtigkeit (Fred Manson Band 2)



Autor: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: September 2020

Seiten: 366

Genre: Thriller



Klappentext


Fünf Kleinkriminelle auf mörderischer Fahrt! In der Hoffnung auf ein besseres Leben ist der junge Alex nach Miami gekommen, um der Bande seines Cousins Jack beizutreten. Der Einbruch in eine Nobelvilla endet kurz darauf in einem Blutbad. Auf der darauffolgenden Flucht vor der Polizei liegen die Nerven der Bande blank. Als sie mitten in den Sümpfen der Everglades auf den gutmütigen Tramper Fred stoßen, nehmen sie ihn kurzerhand als Geisel. Wird Fred sich aus der misslichen Lage befreien können oder endet sein Trip durch den Sonnenstaat in einem Albtraum? 


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

"Straße der Gerechtigkeit" ist der 2. Band der Fred Manson Trilogie von Simone Trojahn. Vom Thema her war ich mir nicht so sicher, ob mir das Buch gefallen würde. Wäre es ein Einzelband, hätte ich es mir wahrscheinlich gar nicht gekauft. Aber mir hat der 1.Band der Bücher (Tage der Vergeltung) schon so gut gefallen, dass ich Band 2 auf jeden Fall eine Chance geben wollte. Und es hat dann auch nur wenige Seiten gedauert bis Simone Trojahn es geschafft hat, mich mit ihrem grandiosen Schreibstil in ihren Bann zu ziehen. Meine Befürchtungen, es wäre eine Art Gangsterkrimi haben sich dann Gott sei Dank nicht bestätigt. Und ich mag Fred Manson als Charakter richtig gerne, was ihn angeht gab es dann auch ein paar Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Es war also mal wieder ein tolles Leseerlebnis, sehr fesselnd, aufregend und natürlich blutig und brutal 😉

6/6





17 November 2022

Kurzmeinung: Das tiefste Schwarz



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: September 2021

Seiten: 352

Genre: Psychothriller



Klappentext


Bei einem Streifzug durch den Wald stößt die siebzehnjährige Außenseiterin Natalie auf den verurteilten Mörder Sam McIntosh, der nach seiner Flucht aus einem ortsnahen Gefängnis in einen alten Brunnen gestürzt ist. Er ist nur leicht verletzt, kann sich jedoch nicht selbst befreien. Dieses aufregende Geheimnis behält sie für sich. In den nächsten Wochen versorgt sie den gefährlichen Fremden und genießt das Machtgefühl, das damit einhergeht. Die naive und zugleich eiskalt berechnende Teenagerin wird zum Dreh- und Angelpunkt im Leben des hilflosen Sam, der alles tun würde, um endlich frei zu sein. Anfangs glaubt er, ein leichtes Spiel mit ihr zu haben, doch als er erkennt, dass er Natalie unterschätzt hat, hat ihn die Welle der durch sie entfesselnden Gewalt bereits mitgerissen.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

In diesem Buch wird ein richtig interessantes Thema behandelt. Was würde man tun, wenn man plötzlich die Gewalt über einen Menschen hat? Wenn man noch dazu einsam ist und eine Ablenkung aus der Welt da draußen braucht, in der für einen selbst alles nur noch düster ist und man keinen Spaß mehr im Leben hat. Für Hauptprotagonistin Natalie stellt sich genau diese Frage und es ist sehr fesselnd mit zu verfolgen, was sie aus ihrer Situation macht. Und auch wie der starke Verbrecher Sam plötzlich abhängig ist von dem jungen Mädchen ist einfach genial beschrieben. Tatsächlich konnte ich mich teilweise sogar ziemlich gut in Natalie hineinversetzen. Das Buch ist  nicht nur sehr brutal, es ist auch sehr gefühlvoll und voller wahnsinnig toll ausgedrückter Emotionen. Für mich waren es wieder ein paar spannende Lesestunden, definitiv war es bis jetzt eins der besten Bücher von Simone Trojahn die ich gelesen habe. Mal wieder eine Geschichte, die es Spaß macht zu lesen und die man nicht weglegen kann. Es ist mal was anderes und deswegen empfehle ich das Buch auch gerne weiter.

6/6



07 November 2022

Kurzmeinung: Tage der Vergeltung



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: September 2019

Seiten: 366

Genre: Thriller



Klappentext


Sie sind jung und wollen den Sommer genießen, doch schon hinter der nächsten Kurve lauert der Tod!


Die 14-jährige Nicole realisiert zu spät, dass es ein Fehler war, zu den älteren Jungs ins Auto zu steigen. Doch ihre Freundin Kate ist zu betrunken, um das zu verstehen. Kurze Zeit später sind die Mädchen tot.

Während die Polizei sich mit der Verdächtigung des Trampers Fred auf eine falsche Fährte begibt, ist die ahnungslose Terry dem Mörder ihrer Schwester näher als sie denkt. Wird sie die Wahrheit rechtzeitig erkennen oder wird der heiße Sommer in Texas auch ihr zum Verhängnis werden?


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 4/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Der Anfang des Buches liest sich sehr gut und man lernt die Protagonisten dabei sehr gut kennen. Andere Charaktere kommen erst später dazu, aber auch sie spielen eine wichtige Rolle. Und als die Morde dann passiert sind, die man als Leser so gerne verhindern würde, da bin ich tatsächlich erst mal in so eine Art Loch gefallen. Was sollte jetzt noch passieren? Dabei weiß man ja von Anfang an, dass die Mädchen sterben werden. Aber ich kam dann wieder gut ins Buch rein und fand es richtig fesselnd. Allerdings gab es ein paar Handlungen der Protagonisten, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Und damit meine ich nicht die Liebesgeschichte die im Verlauf des Buches entsteht. Interessant fand ich, dass man hier über alle Sichtweisen liest. Also es wird genau beschrieben was die Opfer denken, was die Täter denken, die Eltern und andere Beteiligte. Somit wird es teilweise auch sehr emotional. "Tage der Vergeltung" ist der 1. Band einer Trilogie und ich werde die nächsten beiden Bücher auf jeden Fall auch noch lesen und darüber berichten :-)

5/6



19 Juli 2022

Kurzmeinung: Toter Schmetterling



Autorin: Simone Trojahn

Verlag: Redrum

Erschienen: 21.11.2020

Seiten: 

Genre: Thriller




Klappentext


Er war jung und hatte sein ganzes Leben vor sich, doch das Schicksal wollte ihm keine Chance geben.


Liam ist noch ein kleiner Junge, als er zum Hauptverdächtigen in einem schrecklichen Mordfall wird. Jahrelang sitzt der Schock so tief, dass er lieber unschuldig in der Psychiatrie verharrt, als die Identität des wahren Täters preiszugeben, der indessen ein erfolgreiches Leben führt. Als Liam schließlich entlassen wird, ist er ein gebrochener Mann, zerfressen von Hass und Rachegelüsten.


Schmerzlich realisiert er, dass er sein altes Leben niemals zurückbekommen wird und ganz allein auf der Welt ist. Doch wer nichts besitzt, kann auch nichts verlieren. Mit unermesslicher Brutalität startet Liam einen Rachefeldzug, der in einer Katastrophe enden wird, die an Tragik nicht zu überbieten ist.


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Für mich war es das erste Buch von Simone Trojahn und was mich direkt begeistert hat, war ihr toller Schreibstil. Ich mochte die Art, wie sie sich ausdrückt und wie sie verschiedene Situationen beschreibt auf Anhieb sehr gerne. Für mich enthält dieses Buch vor allem eine klare Botschaft: "Seit euch bewusst, wie schnell die schöne Zeit in eurem Leben vorbei sein kann, ob selbst verschuldet oder nicht. Jeder Moment ist einzigartig, geniest ihn." Mit diesem Buch zeigt die Autorin genau das, verpackt in eine dramatische und brutale Geschichte. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt, es gab nur ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, wobei es da einfach um den Verlauf des Geschehens geht und das ist dann Geschmackssache und auch das Ende hätte ich mir anders vorgestellt. Insgesamt aber ein fesselnder Pageturner den ich sehr gerne weiterempfehle.

5/6



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