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18 November 2025

Kurzmeinung: Scandor

 


 Autorin: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe

Erschienen: 14.08.2024

Seiten: 448

Genre: Jugendbuch


Klappentext


Wer lügt, fliegt raus.


Es ist eine Challenge der besonderen Art, auf die Philipp und Tessa sich einlassen. Hundert Menschen treten an, um einen einzigartigen, unfehlbaren Lügendetektor zu testen: Scandor. Er begleitet die Kandidaten rund um die Uhr, wittert jede Ausflucht, jede Schwindelei. Wer lügt, fliegt aus dem Rennen und muss sich seinen tiefsten Ängsten stellen. Die Person hingegen, die am Ende übrig bleibt, erhält ein Preisgeld von fünf Millionen Euro.


Doch nicht alle spielen fair. Und es gibt jemanden, der sich auf die Suche nach einer ganz besonderen Wahrheit gemacht hat...


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Was ist, wenn man nur noch die absolute Wahrheit sagen darf? Keine Ausflüchte mehr, keine Notlügen, kein Ausweichen wenn es darum geht, unbequeme Dinge auszusprechen, auch wenn andere dadurch verletzt werden. Wenn eine Lüge fatale Folgen hätte und du dich dadurch mit deinem schlimmsten Alptraum auseinandersetzen musst... Scandor beschreibt genau das und das fand ich hier richtig unterhaltsam. 

Ursula Poznanski schreibt dabei wie immer großartig, so dass man richtig gut ins Buch reinkommt. Die Geschichte ist relativ simpel und auch einfach erklärt, also auch perfekt für jüngere Leser. Und beim Lesen wird einem bewusst, wie oft am Tag man kleine Unwahrheiten einstreut, meistens ja eigentlich unbewusst.

Im ersten Drittel des Buches gab es so eine kleine Phase bei der ich mir nicht sicher war ob mir die Richtung gefällt, in die die Geschichte geht. Aber das ändert sich ganz schnell. Viele Geheimnisse werden gestreut, was das Buch dann wiederum sehr spannend und fesselnd macht. 

Mit Tessa und Philipp hat man zwei Hauptprotagonisten, die sehr unterschiedlich sind, aber doch beide perfekt passen und sich prima ergänzen. Von daher ist Scandor ein solides Jugendbuch mit einer tollen Idee, das ich Fans des Genres sehr gerne weiterempfehle.  


5/6



20 Oktober 2023

Kurzmeinung: Oracle

 


Autorin: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe

Erschienen: 16.08.2023

Seiten: 432

Genre: Jugendbuch



Klappentext


Ich sehe was, was du nicht siehst, und das wird wahr.


Als Kind hat Julian manchmal Visionen. Da tragen manche seiner Klassenkameraden merkwürdige Marker im Gesicht oder am Körper, die nur er sehen kann und die ihm allesamt Angst einjagen. Die rote Wolke zum Beispiel, die immer Verenas Beine verdeckt. Oder die fahlgrauen Nebel, die aus Lars' Augen fließen. Aber seit Julian die richtigen Medikamente nimmt, ist das Problem verschwunden. Das waren nur Fehlschaltungen im Hirn, sagt seine Therapeutin. Bedeutungslose Trugbilder. Bei einem Klassentreffen Jahre später trifft Julian Verena wieder. Ein Schock: Das früher so sportliche Mädchen sitzt im Rollstuhl. Als er nachforscht, stellt er fest, dass auch anderen "markierten" Personen Schlimmes zugestoßen ist. Zufall? Oder war er imstande, Schatten zu sehen, die die Zukunft vorauswirft?


Cover: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Angezogen von dem tollen Cover und weil ich generell gerne die Bücher von Ursula Poznanski lese musste Oracle natürlich auch bei mir einziehen. Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht, weswegen es auch erst gar nicht auf meinem SuB verschwunden ist. Und was soll ich sagen, es war ein geniales Leseerlebnis. Flott und schnelllebig erzählt, wie immer super geschrieben, so dass man nie aus dem Lesefluss kommt und nicht vorhersehbar. Wenn es überhaupt was zu bemängeln gibt, dann sind es ab und an ein paar Passagen bei denen ich die Reaktion der Protagonisten etwas fragwürdig oder seltsam fand, aber das war überhaupt nicht schlimm. Das war endlich mal wieder ein Buch, dass mich so ein bisschen aus der Leseflaute gerettet hat und das ich innerhalb weniger Tage weggelesen habe. Ein tolles Jugendbuch, spannend und fesselnd. Solltet ihr unbedingt lesen, denn hier stimmt nicht nur die äußere Erscheinung, sondern auch der Inhalt. Für mich eins der Jahreshighlights 2023.

6/6



17 März 2023

Kurzmeinung: Aquila



Autorin: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe

Erschienen: 21.07.2021

Seiten: 432

Genre: Jugendbuch



Klappentext


Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn... Welchen Sinn soll das ergeben? Und was ist in den Stunden zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen eigentlich geschehen? 


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 3/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Das ganze Buch ist wie ein Rätsel. Jeder ist verdächtig, man kann absolut nichts vorhersehen. Das fand ich richtig gut ausgearbeitet und ganz toll geschrieben. Es ist so aufgebaut, dass man fast durchgehend mit rätseln kann. Aber leider zieht es sich auch teilweise so richtig. Und dann noch die Protagonisten. Nika reagiert in vielen Situationen so wahnsinnig naiv, kein wunder, dass ihr das alles passiert. Und auch noch ein paar andere, die im Laufe des Buches dazukommen fand ich charaktermäßig ziemlich grausam. Jenny dagegen hat mir richtig gut gefallen, über sie hätte es sogar gerne etwas mehr geben können. Ich glaube, insgesamt hat es dem Buch einfach ein bisschen an Tempo gefehlt, mir war es oft einfach etwas zu zäh. Vom Thema her ist es aber wiederum wahnsinnig gut, deswegen bin ich auch etwas Zwiegestalten, was die die Bewertung angeht. Wer gerne Jugendbücher mit einem Touch ruhigem Thriller liest, der ist hier auf jeden Fall richtig und dem empfehle ich das Buch auch gerne weiter.

4/6



11 Oktober 2022

Kurzmeinung: Saeculum



Autor: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe

Erschienen: 17.06.2013

Seiten: 496

Genre: Jugendbuch




Klappentext


Du denkst, es ist eine harmlose Reise in die Vergangenheit, ein Spiel. Doch dann greift die Vergangenheit nach dir und gibt dich nicht mehr frei. Ist tatsächlich ein uralter Fluch wiedererwacht?


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 3/6


Fazit

Gleich zu Beginn des Buches muss man sich einige Protaginsten merken, was mir teilweise etwas schwerfiel. Aber es ist ja ein relativ dickes Buch, weswegen man sich im Verlauf der Geschichte alle gut einprägen kann. Der Aufbau des Buches ist sehr einfach, aber es dauert etwas, bis es so richtig voran geht. Der Mittelteil ist dann ziemlich spannend, trotzdem konnte er mich nicht so richtig fesseln. Vor allem, weil einiges vorhersehbar ist. Es gibt aber trotz allem auch noch viele Überraschungen, langweilig wird es also nur selten. Meiner Meinung nach gab es aber auch oft unnötig in die Länge gezogene Diskussionen der Protagonisten, das nahm so ein bisschen das Tempo aus dem Buch und lies es manchmal etwas langwierig werden. Von der Idee her fand ich die Geschichte super, aber durchgehend unterhalten hat sie mich nicht, deswegen ziehe ich ein bisschen was ab. Wer gut geschriebene Jugendromane mag, dem empfehle ich dieses Buch aber gerne weiter.

4/6



26 Oktober 2021

Rezension: Shelter


Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Erschienen am: 13.10.2021
Seiten: 432
Genre: Jugendroman


Klappentext


Die Idee war völlig verrückt, und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschüchte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Glique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze, und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr.


Was, wenn du dir eine völlig absurde Geschichte ausdenkst, sie zum Spaß in die Welt setzt und plötzlich alle daran glauben? Ein schockierender Thriller über einen Streich, der zur verwirrenden Realität wird.


Inhalt

Nach einer mühseligen Diskusion auf einer Geburtstagsparty haben Benny und Liv eine Idee die sie sofort zusammen mit ihren besten Freunden angehen. Sie sind genervt von denjenigen die nur glauben, was sie glauben wollen anstatt sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen und sich zu informieren. Sie überlegen sich eine Story, die eigentlich niemand glauben kann und treten damit etwas los, was außer Kontrolle gerät und was alle Beteiligten in große Gefahr bringt. Denn genau diejenigen, die sie damit reinlegen wollten halten so verbissen an der "Nicht-Wahrheit" fest, dass es für Benny und seine Freunde unmöglich scheint, heil aus der Sache rauszukommen. Plötzlich wird aus einem einfachen Scherz ein Katz- und Mausspiel auf Leben und Tod.

Meine Meinung

Erst einmal möchte ich kurz auf das Cover des Buches eingehen, das mir wahnsinnig gut gefällt. Der ganze Einband ist sehr speziell und fällt sofort ins Auge. Ich mag es immer sehr, wenn die Cover einen Bezug zur Geschichte haben und das ist hier definitiv der Fall. Ich finde, hier wurde alles richtig gemacht.

Man kommt direkt gut rein in das Buch. Die Protagonisten werden ohne viel Vorrede direkt, eingebunden in die Story, vorgestellt. Vor allem Hauptprotagonist Benny bleibt dabei sehr interesseant, denn sein Leben birgt ein großes Geheimnis, von dem man nur Häppchenweise mehr erfährt, das ist einer der Faktoren, warum die Geschichte nicht nur wahnsinnig interessant, sondern auch sehr spannend ist. Auch alle anderen Charaktere sind sehr interessant und authentisch. Wer schon einige Bücher von Urula Poznanzki gelesen hat weiß, dasss sie es perfekt versteht jugendliche Hauptdarsteller richtig in Szene zu setzen.

Die Geschichte ist dabei total realistisch ohne übertrieben zu wirken, denn so absurd manche Kapitel auch sind, es könnte tatsächlich genau so passieren. Diese Theorie, die in diesem Buch verarbeitet wird ist genau das, was unsere Gesellschaft grade im Moment so sehr spaltet. Es gibt diejenigen, die mit klarem Verstand alles hinterfragen und es gibt die anderen, die sich gegen jede Logik verschließen und stattdessen total irrsinniges Zeug glauben. Genau das hat die Autorin hier einfach großartig herausgearbeitet.

Fazit

Mit "Shelter" hat Ursula Poznanski genau ins Schwarze getroffen. Es ist eine Geschichte, die uns alle was angeht. Damit meine ich natürlich nicht die Aliens, sondern die Ignoranz von vielen und wie der Rest der Gesellschaft damit klar kommen muss. Die Geschichte ist undurchschaubar, birgt ein paar Überraschungen, ist spannend und wahnsinnig fesselnd. Sie bringt alles mit, was ein gutes Jugendbuch braucht. Ich empfehle dieses Buch darum auch jedem weiter, der sich für das Thema interessiert, egal ob Jugendlich oder älter, es kann wirklich jeder lesen.

6/6




15 Januar 2021

Kurzmeinung: Cryptos

  


Verlag: Loewe
Autor: Ursula Posnanski
Erschienen am: 12.08.2020
Seiten: 448
Genre: Jugendbuch






Klappentext


Wohin gehen wir, wenn wir nirgendwo mehr hinkönnen?


Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.


Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Doch dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln...


Cover: 6/6

Schreibstil: 4/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 6/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Bei Büchern die so gehypt werden wie dieses bin ich immer etwas vorsichtig, aber hier kann ich den Hype absolut nachvollziehen. Es hat erst mal ein paar Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, aber spätestens im zweiten Kapitel versteht man dann alles ganz genau. Es war mein erstes Buch von Ursula Poznanski (drei Bücher von ihr liegen schon sehr lange auf meinem SuB ;-) und mit dem Schreibstil hatte ich manchmal so ein bisschen mein Probleme. Ich fand ihn teilweise etwas abgehackt. Kam vielleicht auch nur mir so vor, aber ich hatte nie so wirklich den Eindruck, dass ich durch das Buch "durchfliegen" kann, also ich kam nie wirklich ins schnelle Lesen rein. Außerdem haben mir auch so ein bisschen die Kapitel gefehlt. Es gab zwar welche, aber diese waren doch sehr lange. Aber das wäre auch schon alles, was ich zu bemängeln habe. Ansonsten hat das Buch einfach einen sehr großen Unterhaltungswert, sehr tolle Geschichte, sehr gute Charaktere und ein ganz wichtiges Thema, das hier gleichzeitig faszinierend und beklemmend in ein tolles Buch verarbeitet wurde. Für mich war es endlich mal wieder ein richtig Lesehighlight und ich empfehle Cryptos sehr gerne weiter.


6/6



29 November 2019

Monsters of Verity - Unser düsteres Duett -

Gestern habe ich dieses tolle Buch hier beendet. Für mich gehört die Monsters of Verity Dilogie zu den besten Fantasyreihen, die ich bis jetzt gelesen habe. Mir hat auch der Abschlussband wieder super gut gefallen :-)



Erschienen am: 11.03.2019
Seiten: 480
Genre: Dark Fantasy

Weitere Bücher der Reihe:
Monsters of Verity (1) - Dieses wilde, wilde Lied (6/6)

Klappentext

Monster, Monster, klein und groß
werden dich packen und lassen nicht los

Der Gesang der Kinder in den Straßen ist verklungen. Verity City ist zerstört. Jede Nacht werden weitere Monster geboren. Aber Kate und August kämpfen unerbittlich. Sie haben beschlossen, keine Angst mehr zu haben.

Da erhebt sich eine mächtige Kreatur: Sie ernährt sich von den verdunkelten Herzen der Menschen. Und sie wächst und wächst...

Inhalt

Ein halbes Jahr ist vergangen. Kate lebt inzwischen weit weg von Verity in Prosperity. Sie fühlt sich dort aber nicht sonderlich wohl, auch wenn sie hier sogar ein paar Freunde gefunden hat. Unter falschem Nachnamen ist sie hier untergetaucht und jagt Monster. Sie würde gerne wissen was genau zu Hause in Verity los ist, es gibt aber über das Internet keine Chance etwas zu erfahren. Die Grenzen sind alle dicht, Verity ist vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten.

August ist im zerstörten Verity. Er ist inzwischen Leiter des FEK. Aus North City kommen immer mehr Flüchtlinge die in South City Schutz suchen, aber zunächst einmal müssen die Sünder aussortiert werden und das übernimmt August mit seiner Geige bei der Einreise der Flüchtlinge. Eine Arbeit, die August auch nervlich an seine Grenzen bringt.

Sloan treibt weiter sein Unwesen und sinnt auf Rache. Er möchte sich an Kate rächen und sie eines Tages töten. Bis dahin lässt er sich Mädchen fangen die Ähnlichkeit mit Kate haben um diese dann umzubringen, damit seine Gier nach Rache wenigstens teilweise befriedigt wird.

Und dann gibt es eine neue unbekannte Macht. Ein Monster, das die Menschen dazu bringt sich gegenseitig bestialisch abzuschlachten. Kate verfolgt es und landet so wieder in Verity um das Monster, das sich aus dem Chaos um sicher herum ernährt, zu töten.

Cover

Auch hier finde ich das Cover wieder sehr gelungen und passend für ein Fantasy-Buch. Ich mag die Farben und von der Aufmachung her ist es ein bisschen wie Band 1, so dass beides sehr schön zusammenpasst.


Meine Meinung

Mir fiel erst mal ein wenig schwer ins Buch reinzufinden, was aber eher daran lag, dass es schon so lange her ist, seitdem ich den 1. Band gelesen habe. Man braucht auf jeden Fall das Wissen aus dem ersten Buch um in der Geschichte zurechtzukommen.

Wie schon in Band 1 mag ich den einfachen Schreibstil sehr. Allerdings weiß man am Anfang lange nicht, worauf alles hinausläuft, deswegen fand ich es am Anfang noch nicht so spannend. Aber als dann klar ist, worum genau es geht wird es richtig gut und fesselnd.

Meistens wird aus der Sicht von Kate oder August erzählt, aber gelegentlich auch aus Sloans Sicht, der blutig und brutal versucht sein Ziel zu erreichen. Ich mag Sloans grauenhaften Charakter, er bringt immer wieder Abwechslung rein.

August hat sich charakterlich am meisten verändert und irgendwann wird auch klar, warum das so ist. Kate dagegen ist derselbe rebellische Dickkopf wie im 1. Band, die dadurch auch immer mal wieder in Schwierigkeiten gerät. 

Vor allem zum Ende wird es sehr actionreich und es gibt sehr viele detaillierte Kampfszenen, die hätte man meiner Meinung nach auch gerne etwas kürzer fassen können. Und zum Schluss hin überwerfen sich die Ereignisse, was dann aber immer innerhalb eines Kapitels passiert. Das ist oft ein bisschen verwirrend, eben noch war man bei August und im nächsten Satz (zwar getrennt durch einen Abschnitt) ist man bei Kate oder Sloan. Das brachte mich manchmal etwas durcheinander.


Fazit


Ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich so lange damit gewartet habe um die Fortsetzung zu lesen, das hat mit vor allem den Anfang etwas versaut, weil ich ziemlich lange gebraucht habe um noch mal herauszufinden wie alles zusammenhängt. Aber das Buch war dann wieder sehr gut, eine gelungene Fortsetzung der Geschichte über Kate und August und die gefallene Stadt Verity. Teilweise geht es sehr rau und blutig zu, da die Monster keinerlei Gnade haben. Schade, dass es sich hierbei nur um eine Dilogie handelt, ich hätte die Geschichte in Verity gerne noch weiterverfolgt. Aber es war ein gelungener und gut gewählter Schluss für die Geschichte. Fantasy Fans sollten die Bücher auf jeden Fall lesen!

6/6


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