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31 Oktober 2025

Kurzmeinung: Die Heilstätte

 


 Autor: André Wegmann

Verlag: Redrum

Erschienen: 18.05.2023

Seiten: 353

Genre: Thriller, Horror


Klappentext


Ein grausamer Snuff-Pornoring, der keine Grenzen kennt. Eine alte Lungenheilanstalt, die schreckliche Geheimnisse birgt. Eine junge Migrantin und ihr verzweifelter Kampf um ein friedliches Leben.


Der Bochumer Privatdetektiv Michael Jesko freut sich mit seiner Freundin Kimi auf ein paar erholsame Tage an der Nordsee, als der örtliche Pfarrer ihm von schlimmen Machenschaften berichtet, von denen ihm ein Sterbender berichtet hat. Jeskos Ermittlungen bringen ihn auf die Fährte eines Snuff-Pornorings, der junge Migranten den sexuellen Perversionen reicher Männer aussetzt. Seine hartnäckige Suche nach Gerechtigkeit führt Jesko an einen scheinbar verlassenen Ort mit einer dunklen Vergangenheit, der ganz eigene, fürchterliche Bedrohungen bereithält. Schnell ist nicht nur Jeskos Leben in höchster Gefahr.


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 4/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit 


Ich habe schon lange kein Buch mehr von André Wegmann mehr gelesen, dabei mag ich seine Bücher sehr gerne. Denn niemand kann so freundlich Böses beschreiben wie er. Hört sich komisch an, aber der Schreibstil ist einfach und flüssig, fast schon irgendwie nett, aber doch steckt ganz viel Böses in seinen Büchern :-)

Das Buch ist super aufgebaut, so dass ich sehr schnell in die Geschichte gefunden habe und auch schnell lesen konnte. Es gibt einige Momente, bei denen es einem eiskalt erwischt und es wird zu keiner Zeit langweilig, da fast immer irgendetwas passiert. Teilweise gibt es dann auch sehr brutale Szenen, die sehr genau beschrieben werden. Richtig gut fand ich zwischendurch die überraschend mystischen Horrorelemente, von denen es aber leider nur wenige gab. Das einzige Negative an dem Buch war für mich, dass es doch etwas vorhersehbar war. Zumindest empfand ich es so, aber es ist ja auch immer Zufall, ob man bei einem Buch auf der richtigen Spur ist oder nicht. Das macht gute Thriller ja auch aus, mitraten und mitfiebern können bis zu Ende. Für mich war "Die Heilstätte" ein guter Thriller mit etwas Horror und Mystery, den ich Fans des Genres gerne weiterempfehle.


5/6



12 Dezember 2023

Kurzmeinung: Skulks



Autor: André Wegmann

Verlag: Redrum

Erschienen: 16.11.2023

Seiten: 205

Genre: Horror, Thriller



Klappentext


Die Thülsfelder Talsperre - ein malerischer Stausee im Oldenburger Münsterland, umgeben von einer vielseitigen Landschaft, die als beliebtes Erholungsgebiet dient. Lisa und Chris sind dort, um einen kleinen Liebesurlaub zu genießen. Lkw-Fahrer Gerd wird von Depressionen geplagt und hofft auf ein paar ruhige Tage, um wieder mit sich selbst und seiner belastenden Familiensituation klarzukommen. Spontan entschließen sich die drei, an einer abendlichen Fackelwanderung teilzunehmen, die um die Talsperre herum führt. Doch jenseits des romantischen Fackellichts lauert etwas unfassbar Böses in den Schatten. Die gemütliche Wanderung verwandelt sich in einen Albtraum und in einen schrecklichen Kampf um das nackte Überleben, den manch einer verlieren wird. Vielleicht sogar jeder.


Cover: 5/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Zu dem Buch gibt es gar nicht viel zu sagen. Ich dachte mir schon, dass sich hinter Skulks ein tolles, kurzweiliges Horrorbüchlein verbirgt und ich wurde nicht enttäuscht. André Wegmann schreibt mal wieder super. Die Geschichte ist sehr idyllisch, gleichzeitig aber auch sehr düster. Sie ist vor allem zu Beginn etwas verrucht und wird dann blutig und spannend. Es dauert nicht lange, bis es richtig viel Action gibt und das zieht sich durch das ganze Buch. Interessante und sehr authentische Protagonisten werden hier in auf eine Wanderung geschickt, bei der sie auf etwas abgrundtief Böses treffen. Hier zeigt sich doch mal wieder, dass man eine Geschichte nicht mit unnötigen Details ausschmücken muss damit sie gut wird. Für Fans von guten Horrorbüchern ist das Buch ein Muss und denen empfehle ich es auf jeden Fall weiter. Aufgrund der wenigen Seiten kann man das Büchlein (fast) in einem Rutsch durchlesen. 

6/6



05 September 2022

Kurzmeinung: Infam - Die Nacht der Tausend Augen



Autorin: André Wegmann

Verlag: Redrum

Erschienen: 17.11.2018

Seiten: 247

Genre: Thriller / Horror




Klappentext


Es könnte alles so perfekt sein. Die Studentin Sarah ist frisch verliebt und kann auch noch zusammen mit ihrer Freundin Denise einen Job als Babysitter ergattern.

Die beiden jungen Frauen freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und der Vater des Kindes macht einen freundlichen und charmanten Eindruck. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Schnell ist klar, dass außer ihnen und dem vierjährigen Sid noch jemand auf dem abgelegenen Anwesen im US-Bundesstaat Delaware sein muss. Jemand, der Hunger hat und nach ihrem Fleisch und Blut giert.

Der Abend verwandelt sich in einen Albtraum und in einen brutalen Kampf ums nackte Überleben...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 5/6

Charaktere: 5/6

Spannung: 4/6

Fesselnd: 5/6


Fazit

Ich habe schon mehrere Bücher von André Wegmann gelesen und wie immer hat er mich auch hiermit wieder überzeugen können. Auf dieses Büchlein bin ich durch das Cover aufmerksam geworden, das auch richtig gut zur Geschichte passt. Denn die ist sehr düster und blutig und wie immer nichts für zartbesaitete. Der Anfang des Buches gibt direkt schon mal einen blutigen Vorgeschmack auf das was noch kommt. Auch ein angemessenes Maß an Erotik gibt es, zu viel finde ich in solchen Büchern oft unpassend, aber hier passt es. Also insgesamt ein gut durchdachtes und blutiges Horrorbuch mit nicht allzu vielen Seiten, so dass man es in wenigen Tagen durchlesen kann. Fans des Genres empfehle ich es auf jeden Fall weiter.

5/6



14 Februar 2022

Kurzmeinung: Ardennen



Autor: André Wegmann

Verlag: Redrum

Erschienen am: 14.03.2021

Seiten: 304

Genre: Horror




Klappentext


Privatermittler Christian Harms wird von seiner Nichte gebeten, einen verschwundenen Freund aufzuspüren. Die Suche nach de jungen Mann führt Harms in die belgischen Ardennen, eine mystisch anmutende Naturlandschaft mit ausgedehnten Wäldern, schrulligen Einheimischen und abgelegenen Höfen, die tiefe menschliche Abgründe bergen. Bald verschwinden weitere Menschen und die Zeit tickt, denn ihnen allen droht ein schreckliches Schicksal. Doch das ist noch nicht das Schlimmste, denn in den Nächten streift jemand oder etwas mit einem unersättlichen Appetit nach Fleisch und Blut durch die urtümlichen Wälder...


Cover: 5/6

Schreibstil: 5/6

Handlung: 6/6

Charaktere: 6/6

Spannung: 5/6

Fesselnd: 6/6


Fazit

Nachdem mir der erste Fall von Privatermittler Christian Harms schon gut gefallen hatte musste ich nun natürlich auch seinen zweiten Fall mitverfolgen. Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen und war wahnsinnig schnell gebannt davon, so dass ich durch die Seiten durchgeflogen bin. Die Idee ist simpel, die Story dahinter absolut fesselnd. Man sollte keinen allzu schwachen Magen haben wenn man zu dem Buch greift, denn es ist ab und zu nicht ohne. Dazu gibt es noch eine Mischung aus Thriller und Erotik, was von der Art her ein bisschen an Richard Laymon erinnert. Wer seine Bücher mag, der sollte das Buch unbedingt lesen. Davor empfehle ich den ersten Fall von Christian Harms zu lesen, "Dschinn". Ist aber kein Muss, man kann Ardennen auch ohne Vorkenntnisse genießen. Insgesamt ist das Buch fesselnd, blutig, brutal, spannend und unvorhersehbar. André Wegmann hat hier alles richtig gemacht und ich empfehle das Buch Fans des Genres auf jeden Fall sehr gerne weiter!


6/6



17 Februar 2020

Rezension: Dschinn

Verlag: Redrum
Autor: André Wegmann
Erschienen am: 15.11.2019
Seiten: 335
Genre: Horror, Thriller

Klappentext

In der weltweit größten Sandwüste lauert seit dem Anbeginn der Zeit etwas Ursprüngliches und Böses. Es wartet nur darauf, zu töten.

Kurz nach einem Urlaub im Sultanat Oman richtet ein sechzehnjähriger Teenager in einem norddeutschen Dorf ein Massaker an, in dessen Verlauf er seine Freunde, seine Familie und dann sich selbst tötet. Wenig später verschwindet eine junge Studentin. Privatermittler Christian Harms erhält den Auftrag, sie zu finden. Bald geschehen weitere bestialische Morde und Harms, der Unterstützung von einer attraktiven Nonne bekommt, sieht sich mit einer entsetzlichen Gefahr konfrontiert, die nicht nur seine Glaubensvorstellung zerstört, sondern auch sein Leben und das vieler weiterer Menschen bedroht.

Cover

Zum Cover gibt es hier eigentlich nicht so viel zu sagen. Es ist recht schlicht, aber trotzdem passend, ich finde es in Ordnung, so wie es ist.

Inhalt

Der sechzehn Jahre alte Marvin Stratmann ist zusammen mit seinen Eltern im Sultanat Oman um dort den Sommerurlaub zu verbringen. Auf der Suche nach Souvenirs für die Heimat findet er auf einem Markt ein altes Röhrenradio mit arabischen Schriftzeichen auf der Frequenzanzeige.

Wieder zu Hause halten Marvin, sein bester Freund Olaf und ihre Freundin Chari eine Geisterbeschwörung ab. Als diese nicht den gewünschten Erfolg hat, greift Marvin zu dem alten Röhrenradio und hierrüber nimmt tatsächlich etwas Kontakt mit ihnen auf. Und kurz darauf fährt anscheinend der Teufel in Marvin, denn in einem grauenhaften Amoklauf tötet er zuerst seine Freunde, dann seine Eltern und sich selbst. Nur seine kleine Schwester Sarah kann flüchten und entkommt Marvin nur knapp.

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