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27 Februar 2021

Rezension: Pepper-Man

Autorin: Camilla Bruce
Verlag: Knaur
Erschienen am: 01.09.2020
Seiten: 256
Genre: Fantasy


Klappentext


Cassandra Tipp - erfolgreiche Autorin, exzentrische Tante und Angeklagte in zwei Mordfällen - ist tot. Ihre Hinterlassenschaften: sehr viel Geld und ein Brief, der die Wahrheit über ihr Leben enthüllen soll. Die Geschichte, die Cassandra erzählt, beginnt mit ihrer Kindheit. Es ist eine düstere Geschichte über unheimliche Geschenke aus Knochen, über einen Ehemann aus Steinen und Zweigen und über ein Wesen aus dem Wald, das keiner außer Cassandre sehen kann: Pepper Man...


Cover


Ich liebe das Cover. Die Äste, die ihre Klauen nach Cassandra ausstrecken und die junge Frau selbst, die sich mit den Wäldern vereint. Dazu noch die goldene Schrift, alles in allem einfach sehr stimmig und schön.


Inhalt

Cassandra Tipp ist 74 Jahre alt als sie verschwindet, niemand kann sich erklären wo sie ist. Ein Jahr nach ihrem Verschwinden wird schließlich ihr Testament eröffnet, die Erben sollen ihre Nichte und ihr Neffe sein. Aber sie bekommen ihr Vermögen nur, wenn sie zuvor die Geschichte über Cassandras Leben lesen. Und so blicken sie auf das ereignisreiche und kuriose Leben ihrer exsentrischen Tante zurück, das vor allem darauf beruht, gehört und geliebt zu werden. Und das alles gibt ihr eine Person, eine Gestalt, die nur sie sehen kann, der Pepper Man.

Meine Meinung

Den Anfang fand ich direkt sehr mysteriös, interessant und auch meist leicht lesbar. Es dauert nicht lange, bis man in der Geschichte drin ist. Dadurch, dass es nicht ausschließlich ein Fantasy-Buch ist, kommt man sehr leicht ins Buch rein und kann das Lesen von Beginn an genießen. Den Schreibstil empfand ich aber trotzdem manchmal als etwas abgehackt, so dass ich beim Lesen gelegentlich ins Stocken geriet.

Mit seinen 256 Seiten ist es ein sehr dünnes Buch, man hätte noch ein bisschen mehr draus machen können. Manche Sachen wurden zu schnell abgehakt, da haben mir so ein bisschen die Erklärungen gefehlt, zum Ende waren für mich noch ein paar Fragen offen. Vielleicht ging es der Autorin bei diesem Buch auch darum, dass der Leser einen gewissen fantasievollen Spielraum haben sollte, trotzdem hätte ich manchmal gerne ein paar Erklärungen mehr zu Cassandras Leben gehabt.

Es gab einige spannende Stellen, aber das Buch lebt nicht unbedingt von seiner Spannung. Eher von seiner fantastischen Geschichte rund um die Hauptprotagonistin. Das macht das Buch wahnsinnig fesselnd.

Fazit

Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Fantasy-Geschichte. Es gibt manchmal Bücher, die man sehr schwer beschreiben kann. Pepper Man ist für mich so ein Buch. Es ist berührend, verstörend, verwirrend und gruselig. Am Ende lies es mich etwas ratlos zurück und ich hätte mir manche Sachen etwas ausführlicher gewünscht, und das sage ich wirklich nicht oft, denn ich mag in der Regel lieber kurze Bücher. Aber Cassandras Geschichte fand ich wahnsinnig interessant, sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Lange weiß der Leser nicht, ob nun alles Fiktion oder Wirklichkeit ist, davon lebt diese Geschichte. Es ist eine außergewöhnliche Fantasyerzählung über ein besonderes Leben, die ich gerne weiterempfehle. 

4/6

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