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28 Februar 2021

Rezension: All die Finsternis inmitten der Sterne

 


Autorin: Bryn Grreenwood
Verlag: Festa
Erschienen am: 28.08.2019
Seiten: 504
Genre: Drama, Lovestory


Klappentext


Als Tochter eines Drogendealers hat Wavy schon früh gelernt: Traue niemandem. Am wenigsten deinen Eltern.

Die Achtjährige ist dem schizophrenen Launen ihrer Mutter ausgeliefert und kümmert sich ganz alleine um den Haushalt und ihren kleinen Bruder. Frieden findet sie nur beim Betrachten des Sternenhimmels über den Feldern hinter dem Elternhaus. Und dort begegnet sie dem Riesen Kellen, dem tätowierten Ex-Häftling mit einem Herz aus Gold. Er erweckt in Wavy ein Gefühl, das sie inmitten ihrer Welt aus Gewalt und Vernachlässigung für unmöglich gehalten hat.

Als eine Tragödie Wavys Familie auseinanderreißt, wird unter dem strengen Blick der Welt das, was Wavy schön erscheint auf einmal hässlich...


Inhalt

Wavy ist 5 Jahre alt als sie zum ersten Mal in der Familie hin- und hergereicht wird, weil ihre Mutter ins Gefängnis muss. Das tief verstörte Mädchen zieht zur ihrer Tante, da die aber nicht mit ihr klar kommt nimmt ihre Oma sie auf. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit Wavy. Als ihre Mutter aus dem Gefängis entlassen wird muss sie zurück zu ihr. Dort erwartet sie ein Leben mit Gewalt, Drogen und ohne Liebe. Was Liebe ist erfährt sie erst als sie Kellen begegnet. Er fällt ihr quasi vor die Füße und diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben und das von Kellen, der es selbst nie leicht hatte.

Meine Meinung

Das Buch ist in 5 Teile aufgebaut und wird in recht kurzen Kapiteln in der ersten Person aus Sicht eines der Protagonisten erzählt, manchmal wird es aber auch über einen der Charaktere erzählt. Man lernt neben Wavy und Kellen so noch andere interessante Personen sehr gut kennen. Deren Entwicklung und Geschichten mitzuverwolgen ist wahnsinnig interessant.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hält die Geschichte ständig lebendig, es gibt keinerlei Längen und das Buch ist durchgehend mitreißend und aufregend. Durch die tollen Beschreibungen fühlt man richtig mit Wavy mit.

Fazit

"All die Finsternis inmitten der Sterne" ist seit langem mal wieder ein Buch das mich durchgehend mitgerissen hat und das ich nicht mehr wegglegen konnte. Innerhalb kürzester Zeit Habe ich die 504 Seiten verschlungen. Diese Art "Lolita-Liebe" die hier entsteht wird nicht jedem gefallen, aber wer sich darauf einlässt wird es sicher nicht bereuen. Die Geschichte ist aufregend, emotional und wahnsinnig fesselnd. Für mich auf jeden Fall eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

6/6

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