Sprecherinnen: Vanida Karun
Verlag: Hörbuch Hamburg
Erschienen: 23.09.2025
Spieldauer: 40 Stunden 18 Minuten
Genre: Fantasy
Klappentext
Helena Marino ist die letzte Überlebende des Widerstands, vergessen in Gefangenschaft. Bis sie durch einen Zufall in die Hände von Kaine Ferron gerät, dem erbarmungslosen High Reeve. Eingesperrt auf seinem eisernen Anwesen, will Helena die letzten Geheimnisse des Widerstandes wahren, während Kaine versucht, mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie wirklich nur eine einfache Heilerin in den reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben - und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbindet, als ihre Feinde je erfahren dürfen...
Cover: 5/6
Erzählstil: 5/6
Handlung: 4/6
Charaktere: 5/6
Spannung: 4/6
Fesselnd: 4/6
Fazit
Ja, ich gebe zu, irgendwann wollte ich halt doch mal wissen, warum dieses Buch so durch die Decke geht, denn vom Klappentext her hat es mich nicht direkt angesprochen. Aber warum erwähnt denn im Klappentext auch niemand die lebenden Toten und die anderen interessanten Wesen, denn die komplexe Fantasiewelt macht meiner Meinung nach die Geschichte ebenso viel aus wie die Story zwischen Kaine und Helena. Na ja, als Buch war es mir auf jeden Fall einfach zu dick, deswegen habe ich mir das Hörbuch runtergeladen und habe es bestimmt knapp zwei Monate lang immer mal wieder zwischendurch gehört. Am Anfang hat mir dann auch tatsächlich nur diese ganze Welt rund um Helena herum gefallen, mit ihr und Kaine konnte ich noch wenig anfangen. Aber das hat sich dann so etwa ab dem zweiten Teil geändert (das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, aber das wisst ihr ja sicher schon alle). Ich finde die Entwicklung der Geschichte und auch die Beziehung zwischen Kaine und Helena interessant. Natürlich gibt es viele Kritikpunkte, was die Behandlung von Helena betrifft, auch in sexueller Hinsicht, aber man sollte das Buch nicht lesen, wenn man so etwas nicht mag (deswegen Triggerwarnung beachten). Letztendlich ist alles Fiktion, wäre es nicht so, hätte ich hier zu Hause schon längst einen toten Körper rumrennen, der alles für mich erledigt, damit ich mehr Zeit zum Lesen habe.
Am Ende wurde dann noch mal alles genau aufgeklärt, alle offenen Fragen beantwortet und ich dachte jedes Mal, jetzt ist es vorbei, aber mir kam es teilweise so vor, als wollte sich die Autorin nicht von ihren Figuren trennen und setzte immer noch was drauf. Der Epilog war auf jeden Fall ziemlich lang.
Also mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, aber ein Highlight war es für mich nicht.
4/6

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