Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 21.10.2026
Seiten: 352
Genre: Thriller
Klappentext
Im Fahrplan steht: Prag - Berlin
Doch das wahre Ziel heißt: Überleben...
Cover: 4/6
Schreibstil: 6/6
Handlung: 4/6
Charaktere: 5/6
Spannung: 4/6
Fesselnd: 4/6
Fazit
Wie in jedem Jahr durfte der neuste Thriller von Sebastian Fitzek bei mir einziehen und wie in jedem Jahr habe ich davor gesagt, ich warte den Hype erst mal ab und überlege, ob ich ihn überhaupt lese. Und natürlich lag das Buch pünktlich zum Erscheinungstermin bei mir zu Hause :-/
Und ja, die ersten Seiten beginnen spektakulär, die haben mir richtig gut gefallen. Dann wurde es zwischendurch für Fitzek fast schon ein bisschen zu normal und langweilig und irgendwie fand ich das gut, aber wir wissen ja, bei seinen Büchern ist nichts so wie es scheint. Die Reise im Nachtzug ist spannend und gut aufgebaut, aber sobald dieser Part zu Ende ist, tja, da ist es dann dasselbe wie immer. Pures Chaos und irre Wendungen, da muss man erst mal mitkommen. Manchmal fand ich es auch schrecklich einfach gelöst. Es passiert etwas völlig überraschendes und die Erklärung dazu ist so einfach, dass sie schon fast unmöglich ist.
Der Schreibstil ist wie immer perfekt, aber die letzten Seiten waren mir zu wild.
Was bleibt ist ein typischer Fitzek mit einem Hauptprotagonisten, der ein psychologischen Problem hat und um das (wie so oft) die ganze Story aufgebaut wird. Manchmal habe ich mich beim Lesen gefragt, ob das Buch genauso erfolgreich wäre, wenn es unter einem anderen Namen veröffentlicht werden würde. Fitzek hats drauf, ohne Frage, aber dann läuft es eben doch immer wieder nach demselben Prinzip ab.
Ich wurde insgesamt gut unterhalten, aber was bleibt ist einfach dieses immer wiederkehrende Schema. In manchem Büchern von ihm liest sich das gut, in diesem fand ich es zum Ende hin too much.
4/6

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen